Modellbautool (v1.3.6)

Konrad Kunik

...oder: wie mache ich mir das Leben leichter...

Unser Vereinsmitglied Manfred Schnaible hat sich einige Erleichterungen für die geplagten Modellbauer ausgedacht. Er beschert uns ein Hilfsmittel, das einige lästige Berechnungen beim Motoreinbau und im Betrieb der Flugmotoren erleichtert - und das ist ihm ausgesprochen gut gelungen!

Es handelt sich dabei um ein Prgramm mit 3 Funktionen - hier schon einmal das erste Modul:

Motorzug/-sturz

Damit wird die Ermittlung und Übertragung der Rechenergebnisse wirklich vereinfacht. Musste der Modellbauer früher mittels Taschenrechner, Formelsammlung und viel Hirnschmalz die Werte ermitteln, so gibt er jetzt einfach die drei geforderten Ausgangsgrößen ein und erhält sofort die zwei relevanten Maße! Einerseits das Maß, um das der Motor seitlich versetzt werden muss, damit der Propellermitnehmer, trotz Seitenzugs, in der Mitte der Motorhaube sitzt. Andererseits das Maß für die Verkürzung der entsprechenden Rumpfseite, um schon den Kopfspant gleich mit dem korrekten Seitenzug einbauen zu können - wie einfach kann doch die Welt sein...

Zur Ermittlung des Motorsturzes werden im zweiten Rechengang einfach die um 90° versetzten Werte eingegeben, die Anwendung der beiden Ergebnisse erfolgt analog zum ersten Rechengang - fertig!

Der Elektroflieger, der seinen Motor hinter dem Kopfspant einbaut, benötigt normalerweise natürlich keinen Versatz der Motorachse, kann also die entsprechende Eingabe überspringen.

Sprit mixen

Die Selbermischer haben hier die Möglichkeit, sich für Methanol- und Benzingemische die Mischanteile errechnen zu lassen. Einfach in die weißen Felder die Prozentanteile eingeben und schon werden die entsprechenden Anteile in Litern angegeben. Verfügt man zusätzlich auch noch über die Literpreise der einzelnen Ingredienzien, so bekommt man auch noch die (ernüchternden) Kosten der Mischung angezeigt. Und ausdrucken läßt sich das Ganze auch noch...

Spritverbrauch

Die Verbräuche von Motoren hängen von mehreren Faktoren ab, sie lassen sich nur schlecht verallgemeinern. Um aber eine angenäherte Übersicht beim Vergleich unterschiedlicher Motoren zu erhalten oder das nötige Fassungsvermögen eines Tanks für ein Modell bestimmen zu können, dafür ist diese Funktion durchaus ausreichend.

Hilfe

Für alle Programmteile ist jeweils eine Kontexthilfe (F1) verfügbar, sie setzt sich automatisch unterhalb oder oberhalb des Programmes, je nach Position. Die Erläuterungen dort sind informativ und erscheinen ausreichend.

Optionen

Für jede der Tool-Funktionen besteht die Möglichkeit, die eingegebenen Werte zu speichern. Eine sehr angenehme Funktion, die auf Dauer die wiederholte Eingabe von eigenen bevorzugten Werten erspart.

Installation

Wieder eine einfache Angelegenheit. Nach dem Herunterladen der ZIP-Datei werden die Inhalte Modellbautool.exe und Liesmich.txt in einen Ordner eigener Wahl extrahiert. Das Starten erfolgt durch Doppelklick auf die EXE-Datei, im Startordner kann nach eigenem Geschmack ein Eintrag vorgenommen werden. Nach dem ersten Start wird in diesem Ordner zusätzlich eine Datei mit Namen Modellbautool.ini angelegt, die die vorgenommenen Einstellungen speichert. In der Systemkonfiguration und Registry werden keine Einträge vorgenommen. Das Programm wurde unter Windows 95/98/ME/2000 und XP getestet und läuft einwandfrei.Zur Deinstallation des Programmes wird einfach der Ordner mit allen Dateien gelöscht.

Wir wünschen viel Spaß mit diesem Programmangebot, Fragen oder Ergänzungswünsche bitte an die Redaktion des Magazins.

Download (224kb)

modellbautool.zip

Stand: 21.04.2003