1 : 12 , 5% und 2cm Frage.

Sergej

User
Hallo Leute !
Ich habe da eine Frage bezüglich Flugeltiefe, und zwar wie man es
richtig berechen kann. Also, ich nehme Plan des Originals, vergrößere
auf 5% , teile durch 12 und drucke mir das ganze aus, jetzt, um die Tragfläche
möglichst groß zu kriegen, will ich auch maximale Flugeltiefe, darf man jetzt einfach noch
2 cm addieren oder muss zuerst 5% subtrahieren ?

MfG Sergej
 
Die 105% gelten für die Spannweite, nicht für die Flächentiefe. Also Vergrößern und dann die Wurzel vom Scalemaß um 2cm vergrößern, nicht das vergrößerte Maß!

Wilhelm
 
Hallo Segej

Hallo Segej

Schau mal dort:
www.aircombat.eu - Regeln
http://www.aircombat.eu/rules/2011_ACES_int_WWII_Appendix_3-1_model_measurments.pdf

Dort ist es einigermaßen beschrieben.
Wenn du selbst etwas neu konstruierst, so gehe nie ganz an die "Toleranzen", denn es gibt immer Fehler in den Zeichnungen. Besser nur +/- 15 mm oder +/- 3,5-4% nehmen.
Und die Toleranzen nie addieren, sondern ein bestimmtes Maß darf eine Toleranz haben.

Auch gekaufte Combatfliegerchen sollte man mit guten Zeichnungen vergleichen.
Bei Bedarf kannst du bei mir von den meisten Originalen gute Zeichnungen bekommen.

Rainer
 
Hallo Rainer,
ich habe ein Problem mit der Definition "gute Zeichnung". Bisher dachte ich immer das eine Zeichnung die man verwendet und die man selber als geignet ansieht, als Maßstab gilt und nicht die Zeichnung von irgend einem anderen weil die besser sein soll. Klar das man kein 50x50 Pixelbildchen als Vorlage nimmt, Papier kann sich aber verziehen und wenn ich dann wieder irgendwo höre das da einer 1cm an seinen mit viel Liebe gebauten und fertig lackiereten Flügel anfickeln soll dann verstehe ich die Welt nicht mehr.
Gruß Daniel
 
Ne vernünftige Zeichnung ist eben eine, die einigermaßen scale ist und wo Länge des Rumpfes auch zur Spannweite passen. Die Spannweite konstruiere ich immer mit den Technischen Daten und nicht irgendeiner Zeichnung, denn 11m/12*1.05 sind schwer falsch zu rechnen, dagegen sollte eine Zeichnung, die so undeutlich ist, dass man nicht weiß ob man die Spannweite innen oder aussen der Linie messen muss, eher nicht verwendet werden.

@ Daniel: Wenn man ein Modell baut und sich Mühe gibt, dann sind die Modelle auch passend konstruiert und einfach innerhalb der Toleranz (Im Combatmaßstab min. 8cm Spannweitentoleranz!!!) Wer es da nicht gebacken kriegt und ne Tragfläche einen cm zu kurz baut...dem ist auch nicht zu helfen...:D, der soll dann auch anfrickeln als Strafe für die Dummheit:p

Kleiner Tip: Statt nach "3-Seitenansicht", ruhig mal nach "blueprint" suchen. Die englischsprachigen Websites haben manchmal sehr hochauflösendes Material zu bieten;)

Gruß,
Wilhelm
 
Definition "gute Zeichnung"

Definition "gute Zeichnung"

Hallo Daniel
Gibt es von einem gewünschten Original verschiedene Zeichnungen, so sollte man sich diese nehmen und zu vergleichen.
Ab und zu sind grausame Ausreisser dazwischen, die sollte man nicht nehmen.
Gibt es zu einem bestimmten Flugzeugtyp nur eine einzige, ganz kleine Zeichnung, kann man sie auch nehmen und versuchen das Beste daraus zu machen.

Nimmt man mit Absicht eine Zeichnung, die total daneben ist, nur um seine eigenen Konstruktionswünsche in die Toleranzen zu pressen, dann kann es (unnötige) "Diskussionen" geben.
Wird dann gegen dieses Modell protestiert, so ist der Pilot in der Beweispflicht, das sein Modell passt.
Im Extremfall darf er nicht starten. (Wie oft kommt das vor?)
Und bei bekannten Modellen reicht seine eigene eventuell "schräge" Zeichnung nicht.
Denn Zeichnungen kann man heutzutage wunderbar mit den verschiedensten Programmen bearbeiten.
Gibt es von dem Typ sogar genaue Maße im Netz, dann kann man die auch als Grundlage betrachen.

So genug theoretisiert.

Zu 99,9 % machen die Piloten es (so gut sie können) richtig.
Der Rest kann und muß nachgeschult werden. :D :D :D

Rainer

Beispiel Me BF-109 E
In der Rumpfmitte ist die Profiltiefe laut Werkszeichnung 2298mm / 12 = 191,5 mm (+20 mm Toleranz bei unseren Combatfliegerchen)
An der Rumpfseite sind die Maße 2143 / 12 = 178,6 mm +20 mm Toleranz
Und bei fast allen Me Bf-109 Typen waren diese Maße gleich.
 

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  • Me Bf-109 E Detail Flügelgeometrie WerkZ Foto S078 ML45.jpg
    Me Bf-109 E Detail Flügelgeometrie WerkZ Foto S078 ML45.jpg
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Hallo Rainer,
die Toleranzen der aktuellen Regeln sollten nach besten Wissen und Gewissen immer eingehalten werden.
Das es von den bekannten und viel gebauten Modellen, wie der BF109, P51, P47, FW190, Spitfire, Hurricane, Zero usw. gute bis hervorragende Zeichnungen gibt ist mal unbestritten, aber wie das nun mal so ist wenn man was neues machen will, dann sucht man sich die eher unbekannten Typen mit abweichenden Konstruktionsmerkmalen und da sind die Unterlagen nicht so reichlich, wenn es überhaupt welche gibt. Nur wollen wir die ausklammern? Auch werden gerade Unmengen von bisher verschlossenen Archiven der Öffentlichkeit geöffnet und Zeichnungen die wir bisher für gut befunden haben, stellen sich als Müll heraus oder sind stark Fehlerhaft, müssen wir dann die betreffenden Modelle verschrotten, obwohl wir nach besten Wissen und Gewissen nach den alten Zeichnungen gebaut haben? Wer Anspruch auf nen Weltmeistertitel auf der WASG erhebt, der sollte immer nach den aktuellsten Plänen scale gebaut haben, aber ansonsten sehe ich das immer noch als Spaß an und lasse auch mal fünfe gerade sein, wenn die Karre sich nicht als hyperoptimiert heraus stellt oder so stark vereinfacht wurde das sie mehr einem Besenstiel oder einer Schlangengurke ähnelt, so richtig gar keine Details mehr hat und nur noch über ihre Hoheitsabzeichen, bzw. über die Pfeilung des Leitwerkes zugeordnet werden kann, so wie es gerade mit vielen IL und B Typen geschieht. Wo bleibt da die Lücke für die anderen Modellbauer, die Spaß am Neuen haben und mit viel Mühe und Liebe an was Außergewöhnlichem arbeiten, wenn sie fürchten müssen das sie gegrounded werden, da ihre Pläne vieleicht Fehler hatten, mal ganz davon abgesehen das da so ein einfach Styroteil mit GFK Überzug sie beim ersten Einsatz eventuell wech rammt. Neid und Punktegeilheit gepaart mit strengen Regeln sind eine tödliche Kombination für Innovation und Spaß, also bitte die Regeln nicht zu streng auslegen und schon im Vorfeld drauf pochen. Sergej hat jetzt gefragt und das ist auch gut so, denn es zeigt mir das die Regeln noch nicht sauber genug formuliert sind und somit Fehler möglich sind, nur wie wird reagiert, wenn mal ein Neuer kommt der es wirklich unwissentlich falsch gemacht hat und dann womöglich gleich auf dem Treppchen steht? Hm.......und er hat womöglich gleich 3 Stück gebaut?
Gruß Daniel
 
@Daniel
da steh ich ganz hinter Dir. ;-)
und sollte einer auf dem Treppchen stehen der unwissentlich ungenau gebaut hat, lassen wir mal die 5 gerade sein.
Sollte es ein erfahrener Pilot sein, denke ich, das er seine Baufehler selbst einsieht und sie auch korrigert. :D
 
reicht es?

reicht es?

Gibt es zu einem bestimmten Flugzeugtyp nur eine einzige, ganz kleine Zeichnung, kann man sie auch nehmen und versuchen das Beste daraus zu machen.

So genug theoretisiert.

Zu 99,9 % machen die Piloten es (so gut sie können) richtig.
Der Rest kann und muß nachgeschult werden.

Und Schulung bedeutet, eine Information zu geben, wie und was man besser machen kann.

Rainer
 
Genau so. Beratungsresistenz bringt nichts...selbst bei mir nicht:D
 
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