2-Frequenzmodul von ACT!

TG

User
Hallo!

Habe gerade bei ACT gesehen, dass ein 2-Frequenzmodul für MC 24 und 9Z/FC28 rausgebracht wird.
Hiermit kann dann auf zwei Frequenzen gesendet werden. Da brauch ich natürlich auch vernünftige Empfänger dazu, z.B. ACT DSL.

Muß noch zugelassen werden und dann ab ca. Mai verfügbar.

Da könnte ich glatt schwach werden und auch ein Graupner-Sektenmitglied werden ;)

ACT die tun was!

Thomas
 
Ja, ACT tut was, den Kanalraum halbieren, wenn jeder damit anfängt. :(

Anstatt lieber ein HF-Sendermodul mit modernem Übertragungsverfahren zu entwickeln und den passenden Empfänger dazu. Aber nein, es wird "rumgedocktert".

Bis auf das "dicke" Futataba PCM3 (von der 14er) mit Quadraturmodulation gibts nur Uraltfunktecknik am Markt. Das ist zum HEULEN.
 
Ich stell mir das auf Flugtagen echt lustig vor, im Senderzelt.
Sicherheitsgewinn durch Übersichtsverlust.
Weste, könntest da nicht gleich ein Senderzelt-Übersichts- und Flugleitungsprogramm mitliefern ?
 

Gast_1681

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Sagt mal, was wollt ihr eigentlich? Mal mault einer, die Übertragung ist nicht sicher, dann ist PPM uralt, PCM geht nicht genau/nicht genug Servos/...
Da tut endlich mal einer was, und wieder haun alle drauf? Geht das hier so weiter, oder kann man mal gesittet über ein Fachthema debattieren?
@ Weste: laut Robbe-Service sind die HF-Module für FC-28 und-18 baugleich, nur anders abgestimmt. Könnte ich euer Modul auch in der -18 verwenden, evtl. neu gestimmt?

Kuni
 
Kuni, soll das ein Maulkorb sein?
Autos bekommen eine bessere Strassenlage, baute man sie doppelt so breit.
Ist das der richtige Weg ? In der Praxis doch wohl kaum, oder ?
Wir haben nunmal nur 30 Kanäle freigegeben, und bei den individuell möglichen Kombinationen wird es im Echteinsatz wohl eher unüberschaubar; nicht im Verein, da nehm ich einfach 2 Frequenzmarken, aber auf dem Flugtag, im Wettbewerb, am Hang. Da wird der Sicherheitsgewinn der Übertragung meiner Meinung nach aufgefressen. Insofern halte ich es für den nicht praktikablen Weg.
 

Gast_1681

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VollGFK,
wie viele von uns fliegen denn jeden Tag auf Flugtagen? Und wenn, wer hindert dich, das Ding rauszuclippen, und das original Futaba Modul reinzusacken? Geht ja gut von außen bei Robbe :D
Mir wäre der Sicherheitsgewinn viel wert. Beim Wasserfliegen, das ich betreibe, kommt unweigerlich die Stelle am See, wo es zuckt. Anderer Kanal, andere Stelle, oder auch gar nicht. Warum soll ich das riskieren, bei einem Modell, an dem ich ein 3/4 Jahr gebaut habe?
2 Sender sind andererseits zu unhandlich und auch zu Pflegeintensiv (noch ein Akku, den man vergisst zu laden).
Ich bin vieleicht 1-2 mal im Jahr auf nem Flugtag. Und abgesehen von wirklichen Großveranstaltungen hab ich es noch nicht erlebt, daß mehrere Modelle in der Luft waren. Meinst Du nicht, daß man sich einigen kann? Meine Güte, sonst schreibt halt einer ein Exel-sheet, das die Frequentzen verwaltet und die Kombinationen rausfiltert, die gehen!!! Ist denn das sooo schwer?

Kuni
 
hallo zusammen
2 Frequenzmodule sind doch wohl nicht für eure Taxis und Depronis gedacht, sondern für grosse, teuere, schwere und wertvolle Modelle. Von denen können ohnehin nicht 10 gleichzeitig in der Luft sein, was habt eigentlich für Probleme?
Mit dem 2-Frequenzmodul haben wir doch immer noch die Wahl, sie fallweise einzusetzen oder eben nicht.
Ich hoffe , dass ACT bald auch die MPX'ler mit Solchem beglücken wird.

Gruss

Kurt
 
Original erstellt von Weste:
Hallo Holger,
danke für die Klarstellung, da hast Du natürlich recht.
Ich weiss das die Antwort kommen musste. Und ja, ich sehe das du das ironisch meinst.

Aber:

1. Entspricht es der Wahrheit das zwei Kanäle belegt werden mit allen Nachteilen die dabei rauskommen.

2. Es werden zwei Kanäle belegt, d.h. man hat 20kHz Bandbreite anstatt 10kHz und ist auch "woanders" im Band unterwegs so das eine Störung vielleicht auf dem anderen Kanal nicht auftritt. Also ein Vorteil.

3. Kann man mit modernen Übertragungsverfahren die Bandbreite des Kanals besser nutzen. Wahlweise für mehr Datenrate oder für weniger Bitfehlerrate oder das passende Gemisch aus beidem.

Du kannst doch nicht widersprechen, das die 2-Senderlösung aufgesetzt ist. Klar, mit eurem Empfänger im Diversity nett nutzbar.

Warum keine Entwicklung mit einem Quadraturmodulationsverfahren und allem sinnvollen Schnickschnack was die Nachrichtentechnik in den letzten Jahren erbracht hat?

Ja, auf Empfängerseite braucht man dann wohl einen DSP zum decoden, aber teurer als der DSS-Empfänger von euch kann das dann auch nicht mehr werden.

Viele Vorteile und vor allem die Möglichkeit jetzt einen Quasistandard festzulegen, da ausser Futaba im obersten Preissegment niemand sowas hat.

Dual Conversion, Scan, Quadraturmodulation, das wär doch was. 8 Kanäle, 100€ Straßenpreis, Schulze 835 Größe.

Aber weiter ein Traum. :(

PS: Ein schöner Bericht im Magazin: http://www.rc-network.de/magazin/artikel_04/art_04-0026/art_04-0026-01.html

[ 27. Januar 2005, 21:45: Beitrag editiert von: Prof. Dr. YoMan ]
 
Original erstellt von Kurt Wächter:
hallo zusammen
2 Frequenzmodule sind doch wohl nicht für eure Taxis und Depronis gedacht, sondern für grosse, teuere, schwere und wertvolle Modelle. Von denen können ohnehin nicht 10 gleichzeitig in der Luft sein, was habt eigentlich für Probleme?
Mit dem 2-Frequenzmodul haben wir doch immer noch die Wahl, sie fallweise einzusetzen oder eben nicht.
Ich hoffe , dass ACT bald auch die MPX'ler mit Solchem beglücken wird.

Gruss

Kurt
Aha, also geht es Dir nur um die Nobelkarossen, die beim Runterfallen teuer sind, oder? Mir ging es NUR um Flugsicherheit, z.B. auf Flugtagen, wo Abstürze echt weh tun, auch bereits ohne Personenschaden.

Und, lieber Kuni, auf Flugtagen wegen der Übersichtlichkeit auf die einfache Sicherheit zurückzugehen, das ist doch nicht ganz ernst gemeint, oder ???
 
Aha, also geht es Dir nur um die Nobelkarossen
Ja, denn Nobelkarossen haben in der Regel viel mehr Störquellen an Bord.
Angefangen bei 10 x soviel Kabellänge über Zündungen, Jet-Elektronik, EZFW- Gimmicks etc. und etliche Teile, die Knackimpulse erzeugen können.

Das weisst du ja sicher selber auch.

Gruss

Kurt
 
Das ist ein weiches Argument Kurt.

Auch der Einfluß äusserer Störquellen (ausserhalb der Fliegers) werden mit dem Doppelsystem gesenkt.

Aber warum nicht einfach mal "richtig" machen?
 

Gast_1681

User gesperrt
VollGFK, was willst Du eigentlich? Wenn Du das Modul eh nicht nimmst, stört Dich die "eifache Sicherheit" doch nich. Ist ja jetzt auch nicht anders.
Es gibt aber bestimmt Leute, die haben ein supertolles Modell gebaut. Und, wie Kurt schon gesagt hat, schlagen die sich vieleicht mit allerhand Problemen, zumindest aber Unsicherheiten an Bord rum. Die freuen sich bestimmt (ich würde mich freuen), zumindest die Ungewissheit Störung/Funkloch ausklammern zu können.
Außerdem, bei den Flugtagen, die ich besucht habe-zugegeben noch nicht viele, sicher nicht soo viele wie Du ;) -fallen die weitaus meisten Modelle durch Fehler beim Fliegen/Vorbereiten/Streß des Piloten vom Himmel, als durch Doppelbelegung etc. Der beste Empfänger der Welt, und auch das beste Übertragungsverfahren kann nix machen, wenn der Akkustecker nicht richtig drin ist, und sich rauswackelt.
Thema neuer Standart: Du glaubst doch nicht wirklich, daß wenn ACT einen neuen Standard definiert, gleich alle freudestrahlend umspringen? An wem wird denn gemessen? An Graupner. Ja gut, wenn sie ein vergoldetes Modul rausbrächten...

Kuni
 

Weste

User
Hallo Kurt, Eberhardt, Kuni,

Ihr seht, man muß schon aus Japan kommen um gutes zu tun, am besten dann noch in Karlsruhe wohnen, dort ist das automatische Zentrum für gehaltvolle Beiträge zu ACT-Produkten.

Wir stellen das Modul vor und überlassen den Kunden die Entscheidung. Das wird kritisiert und dafür ist das Internet ja auch da. Da habe ich kein Problem damit . Ich denke die Leute, die das haben wollen werden das auch benutzen, und wenn Futaba oder andere noch so oft die Quadratur des Kreises verspricht - auf einem Kanal.......

Fragt sich nur, was bei den jetzigen Groß-Modellen besser in die Zeit passt.......
 

Steffen

User
Aber warum nicht einfach mal "richtig" machen?
Ähm, weil zu große Sprünge nicht die Akzeptanz des Publikums finden?
Weil der Sprung zu teuer ist?

Solltest Du in Deinem Berufsfeld doch kennen, oder?

Ich jedenfalls finde es gut, dass man mit akzeptablem Maße einen Migrationsschritt hat, der zwar nicht revolutionär sein mag, aber einen Gewinn bringt, der einfach vorher nicht im mindesten vorhanden war. Wer jemals Diversity benutzt und gesehen hat, kann davon nur überzeugt sein. Und dann auf zwei Frequenzen ist noch besser.

Die genannten Übertragunssysteme kenne ich nicht, verstehe ich auch nicht, aber Latenzen sind dabei doch ganz schnell eine Frage, die von hoher Bedeutung ist. Und in Sachen Latenz ist PPM so schlecht nicht, wenn ich nicht schwer irre.

Ich kann nicht beurteilen, wie schwierig ein Wechsel der Technik ist, aber ich glaube kaum, dass der so einfach und mit geringen Entwicklungskosten zu stemmen ist.
Sonst würde ich ja auch sagen: 'mach doch' ;)

Ciao, Steffen
 
Original erstellt von Weste:
Ihr seht, man muß schon aus Japan kommen um gutes zu tun, am besten dann noch in Karlsruhe wohnen, dort ist das automatische Zentrum für gehaltvolle Beiträge zu ACT-Produkten.
Danke für den unnötigen Tiefschlag.
Wie wäre es wenn du anstatt dessen einfach mal auf meine längere Ausführung oben Antworten würdest?
Ist nicht das erste mal, das ich nach Kritik persöhnlich von dir angegangen wurde. :(

@Steffen:
Es ist ein Migrationsschritt in eine Sackgasse. Was als nächstes? Drei Kanäle?
Zum Thema "Mach doch". Ich bin leider 200% mit Arbeit zugeschissen. Da bringt mir meine grosse DSP und uC Erfahrung nix, geschweige denn lohnt es sich die Nachrichtentechnikgeschichten von der Uni wieder in meinem Kopf aufzuwärmen. Ich bin froh wenn ich zu Hause KEINE Elektronik und Software entwickeln muss.

Nix für ungut. Es ist ein Markt da in dem viel Geld ausgegeben wird und als Kleiner hätte man die Chance sich so richtig ins Rampenlicht zu stellen wenn man mal innovativ ist, aber das wird wohl nix.

[ 28. Januar 2005, 09:27: Beitrag editiert von: Prof. Dr. YoMan ]
 
Im übrigen sind ja ACT nicht die Einzigen, die sich mit dem Problem von Störungen, wo immer sie auch herkommen mögen beschäftigen.

guckst du hier...

Ich denke mal technisch gibt es sicherlich viele denkbare bessere Lösungen (wenn ich zum Beispiel an W-LAN denke mit automatischer Kanalumschaltung etc, was jetzt auch über größere Reichweiten geht.)

Das Problem liegt bei der Entwicklung, dem Zulassungsverfahren und der CE-Prüfung.

Deutschland bürokratisiert sich noch zu Tode...

Warum also Hersteller verteufeln, die im Rahmen der gesetzlichen und technischen Möglichkeiten neue Wege beschreiten?

Andreas
 
Falls es für eine Zulassung nicht ausreicht die Bandgrenzen und die Abstrahlleistung einzuhalten, so möge man mir das bitte sagen. Danke.
 
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