25g vs. 50g/m2 Glasfasermatte

justme

User
Ich möchte demnächst eine Balsaholzfläche (und Rumpf) "verglasen". Die allgemeine Empfehlung hierfür lautet immer wieder 50gr Matten zu verwenden. Wie verhält sich das mit 25gr Matten? Sind die nicht stabil genug? Haben die andere Nachteile?

Ich habe noch 25gr Matten zur Verfügung und frage mich, ob die sich für das Projekt verwenden lassen. Es geht dabei um einen kleinen Flieger, der mit seinem ca. 800gr. eher langsam und unkritisch unterwegs sein wird.

Vielen Dank für einpaar Gedanken zum Thema!
 

MX 22

User
Wenn das wirklich Matten sind würde ich keines davon verwenden, da das Zeug extrem Harz aufnimmt. Wahrscheinlich sprichst du aber von Gewebe. Bei 50er entsteht der Gewichtszuwachs hauptsächlich durch das Spachteln, weil zu mehr Material zum füllen der Gewebelücken brauchst. Wenn es ein gutes, dicht gewebtes Gewebe ist, wird der Unterschied zum 25 halt kleiner. Ich würde 25er verwenden.
 

justme

User
Da steh' ich nun, ich armer Thor und bin so klug als wie zuvor :-(

Zumindest scheint es kein "Muss-So-Sein"-Argument für das eine oder andere Gewebe (Danke für die Richtigstellung!) zu geben. Ich denke dann wohl, ich werd' einfach das 25iger testen - einfach weil ich es im Bestand habe.
Vielen Dank Euch 2 für den Input!
 

Gideon

Vereinsmitglied
25 g/m² (Interglas 02034) hat einen Garntiter von 5,5 tex und eine identische Fadenzahl von 22 Fäden/cm in Kette und Schuss. Das macht das Gewebe ideal, um es unter ± 45° einzusetzen und keinen störenden Einfluss einer asymmetrischen Fadenverteilung zu haben.

49 g/m² (Interglas 02037) hat einen Garntiter von 11 tex und eine abweichende Fadenzahl von 23,7 Fäden/cm in der Kette und 18,5 Fäden/cm im Schuss.
 
25er Panda rollt sich schon beim anschauen zum Korkenzieher auf. von der Verarbeitung ist 50er klar im Vorteil. Die paar grämmchen sind vernachlässigbar zugunsten einer härteren und dichteren Oberfläche.
 
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