4-Takt Boxer für F-Schlepp in 2,80mtr. BO 209 Monsun? Welcher? Erfahrungen ?

Servus Kollegen.

Ich möchte gerne folgende Disdussion eröffnen:

Wer von Euch hat denn einen 4 Takt Boxer in der o.g. 2,8 mtr. Bo 209 Monsun im Einsatz und schleppt damit?

Wie schon in anderen Berichten zu lesen wiegt der Vogel in den meisten Fällen flugfertig ca 17,5 kg.

Welche Voraussetzungen sind da:

Derzeitiges Gewicht komplett mit allen RC Komponenten und Schleppseilwinde,- ohne Antrieb und Dämpfer -liegt bei knapp unter 14kg.
Lärmbegrenzung 76dB bei 25 mtr.

Haubenbreite309mm Länge sehr variabel.
Problem: Bugradspant und Höhe wegen 3 Bein Fahrwerk müssen berücksichtigt werden.

...ja ich weis, der 120er Valach hat 310mm , aber mit Seitenzugversatz sieht das sehr bescheiden aus an der Monsun.
...85er Valach? Genung Leistung?
...85er Roto?
...100er Moki?

Was gibt es sonst noch an 4 Taktern in der Größe?

Der Propellerdurchmesser wäre bei 3-Blatt mit 26"oder 27" noch ok, und somit fälltder 120er Motor eigentlich eh aus, denn der Prop müsste größer sein.

Was will ich machen:

Ich will scalemäßig fliegen, einige wenige Klassische Kunstflugfiguren machen und Segler bis max 10 kg schleppen, nicht snkrecht aber auch nicht raufhungern.

Was ist mir wichtig: Neben der Zuverlässigkeit vor allem der Sound, deshalb 4 Takt!

Würde z.B ein 85 Valach reichen?

Ich hab da meine Zweifel, Herr Reinsch von der Fa. Toni Clark hatte diese Zweifel weniger und mir im netten Gespräch, die Leistung in dem Fall als ausreichend, aber nicht überragend genannt.

Natürlich werden viele dem 2-Takter den Vorzug geben, denn es bietet sich z.B.ein günstiger Powerantrieb wie ein DLE 111 an.
Preis/Motorleistung/Anzahl der Flüge sind dafür ein sehr gutes Argument.

Das Gewicht des Antriebes ist sicherlich nicht entscheidend höher beim 4-Takt, sofern man die notwenigen Schalldämpfer in die Gesamtbilanz miteinbezieht.

Die Leistung des DLE 111 kenne ich ausreichend, denn ich habe einen in der Carf Edge 540 mit 2,60 mtr laufen. Power senkrecht ohne Ende, Drehzahl schreib ich hier besser nicht rein...:D

Was ich daran nicht mag ist der Sound, die Vibrationen



Also, schreibt mal kurz Euere Erfahrungen & Anregungen hier rein.

Danke, Gruß Werner
 
Ich bin zwar noch im Bau, aber mal meine Gedanken dazu.

Als ich mit dem Modell begonnen habe gab es noch keinen 85iger Valach, alternativ gab es für mich da nur einen gebrauchten 100er Kolm. Der war aber nicht aufzutreiben. Daraufhin habe mich für den DA 100L mit 2x MTW TD 80K entschieden. Ne 26 Zoll 3Blatt halte ich bereits für grenzwertig. Daher habe ich die Müller 25x12 3Blatt gewählt. Hier wurden nach den ersten Probeläufen 6200 1/min erreicht. Für mich OK.

P1000847.JPG

P1000850.JPG



Nach dem Erscheinen des 85iger Valach, muss ich zugeben, war ich auch ein wenig wankelmütig. Aber, ich soll ja große Kisten schleppen, also wird das nix.

Ich denke aber für deine Anforderungen sollte der Valach knapp ausreichen. Ich konnte nur ein Beispiel finden, mit ähnlicher Konfig.

https://www.youtube.com/watch?v=cv9VLHrC7Us

Der Valach in einer Cessna.

https://www.youtube.com/watch?v=Cy_7X-T79Nk

Gewichtmäßig bin ich jetzt bei 13,5kg. Jetzt noch Lack drauf und nen bisschen Zubehör das ich wohl abflugfertig auf rd. 14,5 kg kommen werde.

Leichter hätte es werden können wenn ich nicht 1kg Stahlgewicht vorne anbringen müsste.
Das wird jetzt aber deutlich reduziert, und zwar mit einem Onboardanlasser den mir JSB anfertigt.

Eine weitere Alternative ist noch hinzugekommen, Saito FG 100-TS. http://www.saito-mfg.com/twin-files/fg-100ts/fg-100tsforeign.html
 
Hallo Olaf,

das wird ein feiner Flieger, den Du da baust.

Den Saito hab ich mir mal kurz angesehen, hier bei uns hab ich den aber noch nie gesehen. Er scheint auch einen Walbro Vergaser zu haben, was ich bevorzuge.
Leider baut er aber mit 195 mm vom Flansch bis Propellernabe etwas sehr lang.und hat bereits ohne Zündung ein Gewicht von 4 kg!!
Was ich gar nicht mag, sind die umgestrickten Methanoler Pleuel mit der Phosphorbronze als Lagermaterial.

Ehrlich gesagt verwenden wir im richtigen KFZ-Rennmotorenbau gesinterte 3 oder 4 Stoff Lagerschalen,haben dafür aber auch Druckschmierung mit Sumpf und Pumpe, aber nicht sowas.
Konkurenzprodukte, die konstruktiv schon auf Benzinbetrieb ausgelegt sind haben deutlich bessere Zylinderverrippung , ebenso am Zyl.-Kopf und weisen meist nadelgelagerte Pleuel auf.
Nicht falsch verstehen...ich liebe meine eigenen Saitos. Ich habe einige, aber alles sind Methanoler, haben richtig Dampf und laufen sehr zuverlässig. Sorry o.T.


Der DA 100 ist sicher eine sehr gute Wahl, denn alle die ich bisher bei uns im Verein gehört und gesehen habe, liefen ausgesprochen sauber und mit weniger Vibrationen als der DLE.
Mein jetztiger DLE 111 V3 ( dieser ist mein 2ter) läuft eingentlich auch sehr ruhig im Gegensatz zu meinem ersten Exemplar. Zudem hat er deutlich mehr Leistung. Die Kultur des DA 100 erreicht er nicht ganz.
Mein 111er dreht am Boden eine 26x10 Müller 3-Blatt mit 6500, angestochen in der Luft geht er über 8200 U/min ....was der Drehzahlmesser halt so erzählt...ich habe lange MTWs mit 80mm Durchmesser drin, die ersten waren etwas kürzer. Soviel zum grenzwertigen Prop. 2 Blatt scheidet aus, zu laut.

Ich muss nochmal nachwiegen, vielleicht hab ich mich auch verschaut....hochgehoben kommt mir mein Modelll jedenfalls leichter vor als ich hier geschrieben habe.

Sollte es doch ein 2 Takt werden würde mir eigentlich der 3W 110 am ehesten zusagen. Laufruhig, Power und in etwa das richtige Gewicht um den Schwerpunkt einzuhalten. Das wird mit dem DA 100 eben schwierig wie Du selbst siehst..

Die bekannten Videos mit der Monsun und z. B einem DLE finde ich nicht so schön. Im Normalbetrieb zu viel Leistung und Halbgas mit dem 2 Takt....das errinnert mich an eine Simpson Schwalbe.
Wie man auch sieht ist die Cessna mit dem 85 Valach aber eher medium auf der Brust ,wenn ich mir das im Schlepp mit Segler vorstelle.. Jetzt verstehst Du das Dilemma, oder?

Gruß Werner
 
Monsun

Monsun

Hallo

Ich bin der Meinung der 85er reicht für einfachen Kunstflug und für Schlepps bis10 kg.
Man muss halt aufpassen beim Schlepp weil man keinen LeistungsüBerschuss hat.

Ich nehme an es handelt sich um die Monsun von Rödl bzw Graupner wenn dem so ist dann sehe ich andere Probleme und das ist das Flugzeug selbst .
Bei 17 bis 18 kg ist das Flugzeug zu schwer für vernünftiges schleppen bei dem Profil und der Flächengeometrie .
Will heißen die Schlepps werden zu schnell .
Mit dem 85er im Schlepp fehlt eigentlich die Power geradeaus wird's schnell und großartig steigen geht nicht.

Scaleiges fliegen ok mit nem 85 er schleppen eher nicht da gibt's besseres.
Mit nem 100er 2 t Boxer klar genug Power aber die Charakteristik beim Flieger bleibt die Selbe !

Gruß lefdutti
 
Sehe ich ähnlich so, Martin, danke für Deine Einschätzung. Du kennst die Kisten ja alle genügend.
Hier mal meine Gedanken dazu:

DLE 111 einfachste Lösung bei vernünftigem Gaseinsatz aber ohne Klappen viel zu schnell. Mit Klappen müsste es gehen, meinst nicht?
160er Valach zu groß und schwer
85er Valach eigentlich schön aber genau wie Du sagst :scale fliegen!!......nix großes schleppen...und dafür mehr als doppelter Preis des DLE...? Sound ist halt teuer...
Schlepp bis 10 kg reicht mir....aber dann reicht da eine Clark Piper mit einem 62iger, wenn man`s kann.Na macht nix, ist ja eh keiner da.....:D

Die angegebenen Gewichte der im Umlauf befindlichen Modelle von 13 und 14 kg halte ich für unrealistisch.
Ein gleich ausgestatteter Kollege kommt ebenfalls auf 17,5 kg aber mit einem ZDZ80, d.h. er ist im Verhältnis noch schwerer.


Ich habe mal die Einzelteile, so wie mit Bausatzteilen gebaut, gewogen.

Eine Flächenhälfte hat ca 1600gr incl. 2 Servos und LED Licht = 3,200kg
Höhenenleitwerk kpl. ca 0,560kg
Steckungsrohr ca 0,550kg
Kabinenhaube mit hinterem Einsatz ca 0,550 kg
Cockpit mit Sitzen 0,400kg
Armaturenbrett 0,200kg
Motor z.B. DLE 111 2,700kg
2x Zimmermann 70mm mit Krümmern und Halterungen ca 0,900kg
Engel 3 Blatt 26" zzgl Spinner 0,4 kg
RC Anlage mit kpl. Verkabelung bestehend ausPowerbox, 2 Satelliten,Schleppwinde, 2x RX Akku, Zündakku, Spark Switch, LED Modul, Servos fürr SR,HR, Bugrad, Gas, ca 1,000kg
Ich muß noch den Rumpf selbst wiegen aber die Kellerwaage war zu klein, dann kann ich mehr sagen.

Aber:demnach würden die Rümpfe der anderen Piloten incl. Fahrwerk allen Spanten, Alufahrwerk, gedämpftem Bugrad, Tank und Halterung, sowie kpl. Motoraufhängung nur ca 3 kg wiegen.

Ich hab die leichte, alte Version mit dünner GFK Haut und den Holzrippen im Flügel, alles dünn und "leicht".... na ja, jedenfalls nix geflickt, keine Harzorgien, alles original und kein Lack drauf!

Gruß Werner
 
Die angegebenen Gewichte der im Umlauf befindlichen Modelle von 13 und 14 kg halte ich für unrealistisch.
Das bedeutet dann das ich Lüge, oder wie soll ich das verstehen. Ich habe nichts geschönt, beim Wiegen fehlte lediglich die Verglasung.
Irgendwie verstehe ich auch die Diskussion nicht, da du ja anscheinend weisst welche Motoren sich auf dem Markt befinden.
Alternativ ginge auch noch ne Jetcat SPT5, da haste auch keinen 2 Takt Sound. :D

Inwieweit das Modell dann zum Schleppen taugt kann ich nicht Beurteilen, ist für mich ohnehin zweitrangig. Und ich will auch an keinem Wettbewerb teilnehmen, davon hab ich im normalen Leben schon gut.

Nichts für ungut, aber ich kann eurer Argumentation nicht folgen.
 
Aber Olaf, so war das doch nicht gemeint!

.... ich sprach doch nicht von Dir. Dein Modell ist ja noch gar nicht fertig.
Sorry wenn das so rüberkam.
Es gibt wirklich verschieden schwere Modelle dieses Typs, je nach Bauausführung der Flächen und Hersteller.
Ich weis auch nicht, wie weit Dein Cockpit ausgebaut ist, welche Stronversorgung Du hast, etc...

Ich war gerade nochmal im Keller.

Mein Flieger wiegt kpl. flugfertig incl. Propeller, Spinner , Auspuffhalter,etc. 11,7kg ohne Motor,Zündbox und Auspuffanlage.

Dazu kommt:

Motor,Krümmer, Verbinder,Auspufftöpfe/Topf, ggf Lackierung, evt. noch Blei bei dem ein oder anderen, bei mir nicht.
Geht man also von einem weiteren Gewichtszuwachs von mindestens 3,6 kg für o.g. Bauteile aus, so ergibt sich ein Mindestgewicht von 15,3 kg oder nicht?

Die verlinkte Cessna wiegt übrigens19kg, Olaf. Der freundliche Besitzer gab mir dieses Auskunft. Sie fliegt mit dem 85 Valach im Video zwischen 1/2 und 3/4 Gas.

Die Argumentation von lefdutti (sehr erfahrener Pilot auf vielen Typen, auch Schlepp) ist deshalb für mich nachvollziehbar, weil die Monsun nur 2,80mtr Spannweite, weniger Flächeninhalt, folglich höhere Flächenbelastung und wegen der stärker gewölbten Profilunterseite letztendlich eine höhere Fluggeschwindigkeit benötigt. Nicht alle geschleppten Segler vertragen das.

Nix für ungut.


Gruß Werner
 

uija

User
Ich hab den Vergleich zwischen einem 60er Valach und einem ZG62 machen können. Danach würde ich definitiv nicht auf die Leistung vom 85er Valach bauen. Zumal der DA100 für seine Größe verhältnismäßig gut Leistungstechnisch da steht, während der ZG62 wegen der Zuverlässigkeit genutzt wird und nicht wegen überragender Leistungsdaten ;-) Dazu kommt, dass man zusätzlich zur Motorleistung ja auch noch gut was mit den Töpfen rausholt...
 
Hallo Jens,

Danke für Deine Einschätzung. Daß ein ZG 62 einem 60iger Valach und ein DA 100 einem 85iger Valach leistungsmässig überlegen sind war mir auch klar.

Interessant wäre doch folgende Angabe:

  • Drehzahl mit Typ & Größe des Propellers der in Frage kommenden 4Takter.
  • Angabe des Gewichtes der Modellemit jeweiligem Antrieb und Schleippleistung oder Standschub, etc.

Gruß Werner
 
Bei deinem Projekt geht eigentlich nur der Valach 120, das eventuell an der linken Seite der Ventildeckel etwas raus steht, sieht nicht so schlecht aus...
Mit Standschub und Schleppleistung kann ich nicht dienen, aber vieleicht hilft Dir das:
YAK 55 Spannweite 2,80m 14,8kg mit Valach 120 und Fiala 30x12 mit 5000U/min.
Langsames senkrechtes Steigen. Weniger Leistung sollte bei einem 17-18kg Modell nicht sein.

Gruß Thomas
 
Monsun

Monsun

Servus beinanda

Also nach meinen Überlegungen bleib ich dabei wenn es ein 4 tackter bleiben soll dann geht eigentlich
Nur der 85 er Fiala / valach es gibt einfach keine Alternativen dazu evtl noch der Roto 85 ?

Bei der Monsun ist es so das sie halt sie von den Abmessungen sehr scale ist Das Original von Bölkow
war ist dafür bekannt das der Flieger bei eigentlich wenig Leistung sehr schnell kunstflutauglich und sparsam ist.

Ursprünglich stammt die Modellkonstuktion von den Amarotico Brüdern wenn mich nicht alles irrt.
Zu dieser Zeit gab es zum einen nicht diese Antriebsfrage denn es gab nur den 62,er ZG oder einen 3w 60.
Auch der Aufbau war anders sehr leicht Rippenfläche etc .

Konkurrenz Produckt ist die Frisch Monsun aber der Flieger ist größer anderes Profil Rumpf etwas gestreckt ?
Vor allem aber ist die Frisch anders Motorisierbar.

Ich würde beim 85 er Fiala den Zimmermann Dämpfer montieren und dann mit dem Prop experimentieren .
Vergleichswerte werden schwierig sein weil der Motor in zb einer Piper ein anderer ist wie in Deiner Monsun.
Grund dafür ist die Fluggeschwindigkeit .

Grüßle lefdutti
 
Valach 120

Valach 120

Ich denke auch die einzige Alternative ist der Valach 120.
Ich fliege ihn auch selbst in einer 2,70 YAK 54, allerdings mit 28x14 um ein wenig mehr Geschwindigkeit zu bekommen.
Glaub mir du wirst es nicht bereuen, der Sound ist eindeutiger besser und leiser als ein Zweitakter.
Meine YAK 54 76db, ohne irgendwelche sonderlichen Maßnahmen. Da ist also noch einiges drin.
 
Hallo Jo, Du sagst es selbst:
Der 120 er hat bei Dir einen 28er Prop,
Am WE war eine 2,60 mtr Extra 330sc von Krill mit dem 120iger bei uns am Platz zu Gast. Richtig Leistung, scale sound,geil ..aber Prop 32" !!!
Das Maximum ist 26 ", den das Bugfahrwerk federt ja auch noch ein.

Mich würden extrem die Drehzahlen interessieren, der 85iger Kandidaten speziell.

Graupner hat die Version mit Balsa Styro Flächen mit 15,5 kg angegeben und zum Schlepp einen ZDZ 80 empfohlen.
Tangent baut nach Übernahme der Formen und empfiehlt dazu einen 111er....

Ich denke lefdutti hat es richtig eingeschätzt mit der Leistung.
Ich muss mir halt jetzt selbst überlegen, was ich will und was ich ausgeben kann.

Dir vorgeschlagene 4 Zylinder 2Takt ist sicher interessant, aber der hintere Vergaser kollidiert genau mit dem Fahrwerk(Bugrad!!)

@ lefdutti:

Vergleich Valach 85 /Roto 85 wurde hier schon anderweitig gefragt. Standschub beim Roto mit 2 Blatt war soweit ich mich erinnere 14 kg.
Hab gestern mal ausgewogen: also es sind 11,7kg ohne Motor,Zündbox und Akkus. Zur Einhaltung der Schwerpunktes und jetzt wirds interessant brauche ich 3,1kg Gewicht am Motorspant, bei 164mm Abstand zur Spinnerplatte.

Die Gewichte der 4T Motoren sind also genau passend, der Flieger ist halt um 2 kg zu schwer.

Gruss, Werner
 
Monsun

Monsun

Hallo Werner

Das ist genau der Punkt den ich versucht habe zu beschreiben .
Wenn es ein 4t sein soll dann geht nur der 85 er Fiala bedingt durch die Einbausituation!
120er Prop zu groß Haube aufschneiden seitlich und mehr Gewicht etc.

Am vernünftigsten ist der Einbau eines 2t Boxers auch wegen der Altagstauglichkeit.
Zum Sound der 4 t kann ich für meinen Teil sagen das mich das nicht anmacht bei 4t Einzylinder ist das anders.

Wenn am Flieger nix rappelt gute Dämpfer montiert sind und der Prop passt können sich 2tackter auch gut
anhören ......


Lg lefdutti
 
Da geb ich Dir recht Martin... mein 111er DLE in der Edge 540, mit gaaanz grossen MTW Dämpfern und 3-Blatt klingt wie ein E30 BMW M3, wenn sie angestochen wird. Da zeigt aber der Drehzahlmesser schon bedenklich eine 8 als 1.Stelle und damit wollen wir ja nicht schleppen...gell....:D

Aber der Einzylinder 4T Sound (nur beim Modellflieger nehme ich an) , macht dich mehr an, als ein Mehrzylinder?:confused: soso!
Da denke ich gerade an den Dobbedegga vom Herrn.... ...ja genau der....mit dem VT42AdV.....

Heute war übrigens auch mal zur Abwechslung eine Jodel Robin am Platz....herrlich mit so einem DLE 30 und Originaldämpfer, ach was... er hatte einen original "DLE SoundOptimizer" montiert, damit alle was davon haben. Scheee wars des!

In diesem Sinne...schau ma mal weiter.

Gruß Werner
 
Aber Olaf, so war das doch nicht gemeint!

.... ich sprach doch nicht von Dir. Dein Modell ist ja noch gar nicht fertig.
Sorry wenn das so rüberkam.
Ja das kam so rüber, ist aber auch nicht weiter tragisch. Damit komm ich gut klar.

Es gibt wirklich verschieden schwere Modelle dieses Typs, je nach Bauausführung der Flächen und Hersteller.
Ist doch irrelevant, es geht hier doch rein um die Rödel Monsun, ja auch die von Graupner war von Rödel.

Ich weis auch nicht, wie weit Dein Cockpit ausgebaut ist, welche Stronversorgung Du hast, etc...
Abweichend zur Serienausstattung habe ich das Höhenruder in der Mitte geteilt und lenke es mit 2 Servos an, es wurde ein anständiger Motordom konstruiert, Hauptfahrwerk kommt von KHK, Räder komplett Fema, der Bereich des Bugfahrwerks wurde verstärkt, das Bugfahrwerk wurde überarbeitet, Chokeservo und noch weitere Dinge die einem das Leben im alltäglichen Einsatz erleichtern.

Die verlinkte Cessna wiegt übrigens19kg, Olaf. Der freundliche Besitzer gab mir dieses Auskunft. Sie fliegt mit dem 85 Valach im Video zwischen 1/2 und 3/4 Gas.
Das war in dem Video auch nicht zu überhören das er nicht mit Vollgas geflogen ist, ich wollte mit dem Link lediglich auf den Motor hinweisen, mehr nicht.

Die Argumentation von lefdutti (sehr erfahrener Pilot auf vielen Typen, auch Schlepp) ist deshalb für mich nachvollziehbar, weil die Monsun nur 2,80mtr Spannweite, weniger Flächeninhalt, folglich höhere Flächenbelastung und wegen der stärker gewölbten Profilunterseite letztendlich eine höhere Fluggeschwindigkeit benötigt. Nicht alle geschleppten Segler vertragen das.
Darauf möchte ich gar nicht eingehen, weils einfach am Thema vorbei ist. Es ging nicht um die Frage wie gut die Monsun zum Schleppen geeignet ist, sondern welcher Motor egal ob 2 oder 4takt nötig ist um Modelle mit X kg zu schleppen.

Der limitierende Faktor ist und bleibt die maximale Luftschraubengröße.

Der optimalste Antrieb hinsichtlich Schwerpunkterreichung ohne Bleizugabe, Laufruhe und Zuverlässigkeit wäre dann wohl ein 3W 110 und/oder König 100.
 
Lieber Olaf,

danke für Deine Mühe , so sauber zu zitieren und zu antworten....auch wenn Du es jetzt nicht glaubst,

meine Rödel Monsun ist von eine Rödel und nicht von Rödel für Graupner und der Unterschied liegt darin, daß meine Flächen eine ganz dünne Voll Gfk Aussenhaut haben, die von einer Sperrholz Rippenkonstruktion versteift wird. Das ist sehr wohl ein Unterschied, der ggf auch Gewichtsunterschiede hervorruft.
Man kann die Bauanleitung der Graupner Version noch online finden und den gesamten Modellaufbau nachvollziehen. Trotz gleichem Hersteller: Rödel.
Nicht alle hier sind Experten in der Historie jedes Modells, ich schon gar nicht, deshalb sollte man das schon mal erwähnen.

Da das Flügelprofil ein NACA 2415 ist, ist auch die Überlegung von lefdutti schlüssig, bzg. der Fluggeschwindigkeit beim F-Schlepp. Eine Überlegung die ich gerne aufgegriffen habe, weil sie mir eigentlich gar nicht so bewußt war. Ich hatte zunächst nur die Leistung zu Gewicht Relation betrachtet.

Aus dieser Überlegung heraus werde ich wohl etwas abspecken müssen, um zumindest die Flächenbelastung zu reduzieren. Auch das hilft die nötige Fluggeschwindigkeit des Schleppmodells herabzusetzen, unabhängig vom Propeller oder der Leistung.

Mein Cockpitausbau, sowie der gesamte Rest der Ausbauten entspricht dem Serienstandard. Die Bugfahrwerksaufnahme ist modifiziert und verstärkt. ca + 70gr.

3W 110 finde ich auch sehr gut, ich hatte den Vorgänger selbst in einem anderen Modell.

Schöne Grüße, Werner
 
Lieber Olaf,

danke für Deine Mühe , so sauber zu zitieren und zu antworten....auch wenn Du es jetzt nicht glaubst,

meine Rödel Monsun ist von eine Rödel und nicht von Rödel für Graupner und der Unterschied liegt darin, daß meine Flächen eine ganz dünne Voll Gfk Aussenhaut haben, die von einer Sperrholz Rippenkonstruktion versteift wird. Das ist sehr wohl ein Unterschied, der ggf auch Gewichtsunterschiede hervorruft.
Man kann die Bauanleitung der Graupner Version noch online finden und den gesamten Modellaufbau nachvollziehen. Trotz gleichem Hersteller: Rödel.
Nicht alle hier sind Experten in der Historie jedes Modells, ich schon gar nicht, deshalb sollte man das schon mal erwähnen.
Es gibt keine Unterschiede zwischen den Modellen, Rödel hat für Graupner produziert. Meine ist genauso Voll GFK wie deine und von Graupner.
Die Formen hat jetzt Tangent übernommen. Es gab auch eine mit Styroflächen, genaues kann ich dazu aber nicht sagen.

Da das Flügelprofil ein NACA 2415 ist, ist auch die Überlegung von lefdutti schlüssig, bzg. der Fluggeschwindigkeit beim F-Schlepp. Eine Überlegung die ich gerne aufgegriffen habe, weil sie mir eigentlich gar nicht so bewußt war. Ich hatte zunächst nur die Leistung zu Gewicht Relation betrachtet.
Das ist ja nicht falsch was er sagt, aber man kann beim Schleppgespann auch den Motor drosseln. Deswegen fällt die Kiste ja nicht gleich vom Himmel.

Aus dieser Überlegung heraus werde ich wohl etwas abspecken müssen, um zumindest die Flächenbelastung zu reduzieren. Auch das hilft die nötige Fluggeschwindigkeit des Schleppmodells herabzusetzen, unabhängig vom Propeller oder der Leistung.
Das meiste Potential holst du heraus wenn du das Heck erleichterst, das Höhenleitwerk ist bockschwer. Dann alles soweit wie möglich nach vorne packen, also auch das Servo im Heck.

Mein Cockpitausbau, sowie der gesamte Rest der Ausbauten entspricht dem Serienstandard. Die Bugfahrwerksaufnahme ist modifiziert und verstärkt. ca + 70gr.
Mein Cockpitausbau beschränkt sich auf eine Minimum, ich bin da nicht so der Freak, Hauptsache die Einbauten sind nicht zu sehen. Den Orginalausbausatz habe ich nicht bestellt, 1. war der mit 300€ sauteuer, 2. verwende ich keine ABS Teile mehr, das ist Modellbau von Vorgestern. Ich verwende Balsa oder Herex Sandwich, das wiegt im Verhältnis deutlich weinger und ist bedeutend steifer.

3W 110 finde ich auch sehr gut, ich hatte den Vorgänger selbst in einem anderen Modell.
Zuerst wollte ich den DLE 111 nehmen, weil der sich auch mit einem Onboardanlasser hätte ausrüsten lassen. Vielen rieten mir aber von dem System ab.
Letzendlich ist es der DA 100 geworden, weil der einfach eine überzeugende Laufruhe hat (das war mir wichtig).
Da ich die Geschichte mit dem Onboardanlasser aber nicht aus dem Kopf bekam, hatte ich nach Lösungen für den DA gesucht.
Im Frühjahr habe ich mit Jürgen Sauerwald von JSB Kontakt aufgenommen, der sagte mir das es jetzt bereits viele Anfragen für den DA gab und sie jetzt was entwickeln würden. Nun ist der Anlasser bald verfügbar, Ende Oktober bekommt JSB den DA zum Umbau. Warum mache ich den ganzen Aufriss, um das Stahlgewicht von rd. 1kg los zu werden, und ein Komfortgewinn ist es oberndrein. Nicht das der DA schlecht anspringen würde, aber da bin ich wohl auch zu Technikverliebt.
 
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