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5 Kg Grenze und Haltung eines Verbands dazu...

UweH

User
Auch sonst sind Unfälle mit Modellflugzeugen sehr selten. Die Unfälle mit Personenschaden die ich kenne fanden fast alle auf zugelassenen Modellflugplätzen statt. Ich weiß von einem tödlichen Unfall, da wog das Modell auf jeden Fall deutlich unter 5kg (F3J, F3F oder F3B am Hang). Auch das stehen wir eigentlich gut da, Unfälle mit anderen Sportgeräten (MTBs, inliner usw.) sind deutlich gefahrenträchtiger.

Hallo Hans,

da bin ich ganz bei Dir und der letzte mir bekannte Zusammenstoß zwischen einem Modellflugzeug und einem personentragenden Flugzeug war 1997, also vor 23 Jahren. Der Ausgang war mit 2 toten Motorseglerinsassen leider sehr tragisch, über die Ursache kann man sich aus dem Flugunfallbericht ein Bild machen: https://www.bfu-web.de/DE/Publikati...richt_97_3X306-1-2.pdf?__blob=publicationFile

Gruß,

Uwe.
 

DD8ED

Vereinsmitglied
Hallo,
mal eine Anmerkung zum Thema Risikobewertung.
Dazu gibt es ein etabliertes Verfahren auf Europäischer Ebene: Specific Operation Risk Assement oder kurz SORA. Dieses Verfahren ist allerdings in der Umsetzung sehr komplex und aufwändig. In D gibt es dazu allerdings ein vereinfachtes Verfahren (SORA-GER), das in der Anwedung wesentlich handlicher ist.
Wendet man SORA-GER auf Flugmodelle an, ergibt sich zwischen 5 und 10 kg MTOM kein Unterschied in der Risikobewertung. Daher spricht die Risikobewertung nicht gegen 10 kg.
In Anbetracht der Tatsache, das auch die Regeln der Open Category auf 10 bzw. 25 kg abzielen, sehe ich keinen vertretbares Argument gegen die Erhöhung auf 10 kg.
 

DD8ED

Vereinsmitglied
Frank Tofahrn "DD8ED" vom DAeC hat sich in mehreren Beiträgen an der Diskussion hier beteiligt.
Hallo,
um es mal klarzustellen:

Ich bin innerhalb der Bundeskommission Mitglied des Teams, das an dem Thema Europa und nationale Implementation arbeitet.
Ferner bin ich der Generalsekretär der Europäischen Modellflugunion (Europas grösster Modellflugverband).
Ich agiere hier im Forum allerdings als normaler Modellflieger und meine Beiträge hier geben nicht notwendigerweise den Standpunkt der Verbände wieder, in denen ich aktiv bin. Wenn ich hier ein Verbandsstatement tätige, ist das als solches explizit gekennzeichnet.
 
Hallo DD8ED,

vielen Dank für Deine klar stellende Antwort. Du bist hier nur mit DEINER Meinung als Modellflieger, und nicht im Namen des DAeC beteiligt.

Demnach gibt es bisher noch keine offiziellen Antworten der Verbände?

LG obelix
 

Claus Eckert

Moderator , Hangflug, GPS-Modellfliegen, Computer
Teammitglied
Hallo

Nur zur Information:
Alle Verbände können ihre offiziellen Informationen in unserer Rubrik "News" schreiben.
Eine darüber hinaus gehende Beteiligung mit offiziellen Statements in anderen Rubriken ist selbstverständlich ebenfalls jederzeit möglich.
Allerdings gebe ich zu bedenken, dass es durchaus Gründe der Verbände geben kann, diesen Weg der direkten Kommunikation nicht zu wählen.

:rcn: ist zwar das größte deutschsprachige Internetforum für RC-Modellbau. Wir nötigen aber niemanden sich an den Diskussionen in unseren Rubriken zu beteiligen.

Wenn also nach offiziellen Antworten der Verbände gefragt wird, dann wird man die Fragen an die offiziellen Stellen der Verbände stellen müssen. Antworten wird man dort bekommen, bzw. ggf. in den Publikationen der Verbände finden.
 

DD8ED

Vereinsmitglied
Hallo DD8ED,

vielen Dank für Deine klar stellende Antwort. Du bist hier nur mit DEINER Meinung als Modellflieger, und nicht im Namen des DAeC beteiligt.

Demnach gibt es bisher noch keine offiziellen Antworten der Verbände?

LG obelix
Öhm nu,
wenn du die offiziellen Statements der Verbände suchst, empfehle ich dir die jeweiligen Web-Seiten und die Verbandsthreads hier im Forum. Auch die Printmedien sind dabei hilfreich.
Da ist dann aber schon etwas Eigenleistung gefragt. Z.B. selber lesen.
 
So einen generellen Freibrief auf 10kg wird man nur schwierig oder gar nicht erreichen.
Aber man könnte vielleicht eine ähnliche Regelung wie bei der AE finden und ins deutsche Recht aufnehmen, damit man seine Flieger überhaupt entsprechend versichern kann....im Fall des Falles ist es mir die Frage, ob meine Versicherung überhaupt die AE anerkennt....die suchen dann nach jedem Schlupfloch, um nicht zu bezahlen....
Ich bin über den DAEC versichert.....
Gruß Robert
 
Ach ja....und die AE ist kein Freibrief an jedem Hang mal eben mit 25kg durch die Gegend zu fliegen....hat auch Auflagen....
Gruß Robert
 
Könnte man nicht das Verfahren für eine Genehmigung zur Befreiung des 5kg Verbots überarbeiten....mit weniger Auflagen bis 10kg und sicher stellen, das meine Versicherung über den DAeC das auch anerkennt...?
Vielleicht wäre das auch ein Ansatz....als einen generellen Freibrief bis 10kg....
Gruß Robert
 
Also da bringst du 2 Sachen, die nicht miteinander verknüpft sind, durcheinander.
Die Haftpflicht springt generell ein, deshalb nennt man es Haftplicht.
Bist du dabei nicht im legalen Rahmen gewesen kann sie jedoch bei dir Regress fordern/einklagen.
Soweit ich informiert bin gehen die DAeC Versicherungen bis 25 Kg (darüber greifen andere Regelungen).
Fliegst du auf einem Gelände mit AE bis (Beispiel!) 50 Kg so darfst du Modelle bis 24,9999 Kg legal mit dieser Versicherung betreiben.

Und die 5 Kg sind eine Grenze (Limit) und kein Verbot.
Die Versicherung "anerkennt" die jeweils am Ort gültigen Limits, das ist aber auch jetzt schon so...
 

Unter dem Link habe ich die Auflagen gefunden....

Wenn man in einem vereinfachten Rahmen eine Regelung bis 10kg erwirken könnte, würde das schon helfen.

Ob meine Versicherung auch eine Sondergenehmigung mit einschließt...das ist die Frage....im normalem Rahmen mit AE ist klar....und das eine Haftpflicht bezahlt, muss auch nicht immer sein....wir hatten einen Fall mit ehrenamtlicher Arbeit und Unfall....da hat die Versicherung erstmal nicht gezahlt....der Geschädigte hat erstmal mehrere Jahre kein Geld gesehen.....

Gruß Robert
 
Hallo Robert,
das bezieht sich auf Drohnen.
Wir betreiben Modellflug, speziell am Hang.
Sind also 2 komplett verschiedene paar Stiefel, da für Drohnen andere (separate) Auflagen und Limits gelten.
So auch das generelle Höhenlimit für Drohnen auch gilt auf AE Geländen mit höherer Freigabe.

Eine Haftpflichtversicherung muss immer zahlen. Das ist deren Aufgabe = Daseinsberechtigung.
Meist liegen solchen Themen andere Dinge zu Grunde, aber da wird oft vieles Vermischt/beim Hörensagen weggelassen.
Die Haftpflicht versichert auch nicht dich sondern andere für Schäden die durch dich entstehen.

Aber jetzt verstehe ich etwas von dem was du im Beitrag geschrieben hattest - nur bist du da in der ganz falschen Rubrik gelandet (Hangflug).

Gruß
Martin
 
Drohnen einkopiert....
Eine ähnliche Regelung gibt es für uns Modellflieger auch....wurde ja auch hier schon im Forum benannt....

Diese Regelung funktioniert aber nur für Modellflugzeuge über 5kg an zum Beispiel gepachteten Modellflughängen...da man auch dafür Auflagen erfüllen muss.

Es ist immer noch meine Frage, ob man diese Sondererlaubnis nicht mit weniger Auflagen bis 10kg ausarbeiten könnte...damit man auch an Hängen fliegen kann....mit weniger Auflagen wie bisher in dieser Sondergenehmigung....
Gruß Robert
 
Na dann bring uns bitte diese "Sondergenehmigung".
Wie sollen wir uns über etwas unterhalten dass uns nicht vorliegt?

Im Übrigen aber geht es hier nicht um irgendwelche "Sonderfreigaben", vielmehr ist das Thema die Anhebung der Grenze für erlaubnisfreien Modellflug auf 10 Kg.
Nachvollziehbare Gründe weshalb das so sein sollte wurden einige Seiten zuvor bereits gelistet.
Sonderfreigabe wäre ein anderer Weg, der hier aber nicht zielführend ist, denn am Hang fliegen einzelne Piloten ohne einen Verein, ggf. ist es noch nicht einmal ein Zusammenschluss. In einer Sonderfreigabe müsste die jeder einzelne beantragen...völlig sinnfrei! Dazu noch für jeden Hang separat.
 
Wo hier geschrieben wird....das die Anhebung nicht in Aussicht steht....hatte ich gehofft vielleicht einen anderen Ansatz zu finden....keinen Freibrief bis 10kg...sondern eine von den Piloten selber zu beantragende Sonderregelung....

Das ist der Link....gilt auch für Modellflugzeuge....

Gruß Robert
Das würde einer personenbezogenen AE entsprechen und die ist afaik nach neuem Recht nicht mehr zulässig = hinfällig...
Da wir aber gar nicht darüber diskutieren und hier ein Beitrag zur Drohnenverordnung von 2017 beigebracht wird (Stichwort: altes Recht) möchte ich den zuständigen Modi freundlichst darum ersuchen ab Beitrag #147 bis #159 entweder zu löschen oder ins Forum für Drohnen zu verschieben da es mit dem Thread-Thema rein gar nichts zu tun hat und nur den Beitrag unübersichtlicher macht. Danke vorab dafür!
 
Wir Wildflieger wollen doch nur eine legale, sichere und versicherte Lösung unsere Flugmodelle über 5kg zu fliegen....und wenn ich mir die Posts davor anschaue....sieht das von Verbandsseite nicht gut aus.....
Gerne alles löschen....oder konstruktive Lösungen .....
Gruß Robert
 
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