A123 Laden: wird das funktionieren?

Hi,

die A123 sind mir sehr sympathisch. Ich habe aber kein geeignetes Ladegerät und möchte mir momentan auch keines kaufen.

Also ich habe bisher 2 Möglichkeiten gefunden:

1.)
Mir ist gerade eingefallen, das mein GMVIS Commander von 1999 als Abschaltkriterium auch das Erreichen einer bestimmten Spannung nutzen kann. Das sieht allerdings so aus, das bei Erreichen dieser Spannung schlagartig abgebrochen wird. Was sich Ralf Helbing wohl dabei gedacht hat??
Die Schaltung hier funktioniert ja genauso:
http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=795122#post8844692

Also einfach den Akku mit Konstantstrom - der Lader bringt 10A - füttern, bis 10,8V erreicht sind.
Da der Akku dann noch nicht ganz voll ist, starte ich nochmal mit 500mA und lade nochmal bis 10,8V

Könnte das Funktionieren?


2.)
Ich nehme einen regelbaren Spannungsregler a la LM317 oder gleich nen dicken LT 1083 und stelle den ganz genau auf 3,60V ein und hänge den Akku dran.
Oder zum Balancieren einen LM317 pro Zelle....

Wenn man einfach den maximalen Strom fließen lässt, den die Schutzschaltung des Reglers erlaubt hat man doch alles was man braucht?




Wie hoch ist eigentlich die Entladeschlußspannung ganz genau?
Ich meine 3,6V ist ja ein bischen ungenau.
 

roewe

User
Nun, ich nutze ein NiMh/NiCd Lader und eine zusätzliche Schtlung zwischen Lader und A123 Akku.

Stelle den Ladestrom ein & an der Schaltung die Abschaltspannung - an einem Poti.

Aus der Praxis haben sich für mich folgende Werte als "voll" erwiesen:

4A Ladestrom -> 11,7V
6A Ladestrom -> 12,0V
8,5A Ladestrom -> 12,2V

Dann gehen noch, nach einigen Minuten, oder auch nach nur 30 sekunden, noch rund 10mAh in den Akku, wenn ich ihn mit 400ma lade. Als voll @ 400ma sehe ich den Sprung meines geeichten Multimeters von 11,1V auf 11,2V an.

Ist übrigens ein 3-Zeller.
Denke, man kann die Zellen ruhig bis 3,73V/Zelle @ 400ma Ladestrom laden. So wie ich es eben auch mache.

Meine Packs habe nun rund 30 Zyklen hinter sich und bußen keinerlei Leistung ein.

/edit:
3,6V ist nicht ungenau. Gerd Giese gibt sogar "bis 3,65V" an. Die Amerikaner laden sie teilweise bis 4,2V.
So eng ist das bei den Akkus wirklich nicht zu sehen. Kannst du etwas Englisch? ;-)

Mit deinem Verlinken Gerät lade ich meine Akkus übrigens auch. ;-)

Da gibts Amis, die laden die 3S1P Packs mit 25A - und das über mehr als 300 Zyklen - ohne nennenswerte Kapazitätseinbußen (rund 100mAh) aber zusätzlich höherer Spannungslage (also doch wieder gleiche "Kapazität" ;-) )

Balancieren? Wir reden von A123, oder?
Habe sie nach den ersten 3 Zyklen mit dem Labornetzteil "nachbalanciert". Dann nochmal nach dem etwa 10. Zyklus.
Intressant: nach genau EINEM Zyklus stellt sich wieder GENAU die gleiche "ungleichheit" zwischen den Zellen ein.
Diese vergrößert/verkleinert sich aber in keinster Weise.
Bleibt konstant & stellt gar kein Problem dar.
Sind sind zumeist nur in vollem Zustand etwas debalanciert - wenn sie leer (~90%), oder ziemlich leer sind (50-80%) haben sie bei mir sogar meist die EXAKT gleiche Spannung (4 Nachkommastellen)
 
Hi,

also Balancieren ist unötig, OK.
Auf die letzten 5% Kapazität kann ich auch gut verzichten.

Na dann kann ich ja mal nen Versuch wagen.


Werde mir wohl trotzdem noch nen Spannungsregler fertigmachen. Für den Fall, das ich nicht sofort nach dem Laden fliege und noch Zeit für die restlichen 5% ist.
 

HFK

User
Stephan,
so wie in Punkt 2 beschrieben mache ich es wenn ich Zeit habe. So etwa 2,5A kommen raus. Am nächsten morgen ist der Akku voll. :)
 
"so wie in Punkt 2 beschrieben mache ich es wenn ich Zeit habe. So etwa 2,5A kommen raus. Am nächsten morgen ist der Akku voll. "

Auf welche Spannung regelst Du?
Und welchen IC benutzt Du? 2,5A klingt so wenig.
 

HFK

User
3,6V / Zelle. Irgend so einen LM 317. Der wird dann schön warm und deshalb kommen nur die 2.5A. Mehr will ich auch nicht. L 200 habe ich auch im Einsatz, aber für LiIo.
 
hi Stephan und die anderen,

habt Ihr keine Automatik-Lader mit Bleiprogramm? Ich lade sowohl 2s als auch 4s-LiFePos mit Graupner Ultramat 12 und 25 im Bleiprogramm. Die Zellenzahl wird automatisch richtig erkannt (besser gesagt: die Ultramaten zeigen natürlich keine Zellenzahl an - aber sie schalten bei 7,2 bzw. 14.4 Volt Ladeschlussspannung sauber ab). Meistens lade ich mit ca. 1C (2,5A), und bei meinen Tiefkühlversuchen, als ich sie anschliessend wirklich geleert hatte, habe ich nachher bis zu 2300 mAh hineinbekommen. :)

Was will man mehr?

Bertram
 

HFK

User
Bertram, und wie lädst Du 3 Zellen?;) Stephan hat nämlich 3. Und dann ist ein Spannungregler die einfachste und billigste Methode - die ich unter 4 oder 5 Optionen auch wähle.
 
Hi,

also noch habe ich gar keine ;)
Aber es werden wohl 3 Zeller. Funjet, 2m Segler, Twin Star, Eco Rennboot.....
Und ein richtiges Bleiprogramm hat mein Lader nicht.

Ich liebäugle ja schon länger mit der Akkumatik. Aber mit den A123ern ist das Ding für mich nicht mehr so attraktiv, bringt nur 8(10)A und die meisten Gimmicks sind bei A123 unnötig.

Hermann, wie begrenzt Du den Strom? Oder überlässt Du das den Schutzschaltungen des IC?
 

Flexer

User
2 oder 4 Zellen...

2 oder 4 Zellen...

Hallo

2 oder auch 4 zellen lassen sich auch prima mit dem Blei-Akku-Programm,
dann als 6V bzw.12V Blei-Akku.
Bei Blei Akkus wird mit Konstantspannung geladen,Ladeschlussspannung ist bei
1,2 mal Akkuspannung,also passt es genau in das Konzept.

Gruss Tom
 

Flexer

User
die Hitze

die Hitze

Hallo Bertram

ja die Hitze macht mir wohl zu schaffen...
meinte ich doch diesen Thread aufmerksam gelesen zu haben,ist mir dann wohl
#8 entgangen.

Gruss Tom
 

HFK

User
Stephan1 schrieb:
Hi,

also noch habe ich gar keine ;)
Aber es werden wohl 3 Zeller. ...
Hattest ja weiter oben schon mal von 10,8V gesprochen und das sind 3. :)

Stephan1 schrieb:
Hermann, wie begrenzt Du den Strom? Oder überlässt Du das den Schutzschaltungen des IC?
Für diese Art des Ladens verwende ich linear Regler z.B. LM 317 und lasse die interne Strombegrenzung arbeiten. Oder den L 200 und da gebe ich dann den Strom vor.

Mehr als 2,5A brauche ich nicht da ich ja bewusst langsam laden will - über Nacht oder so zur Schonung der Akkus.

Wenns dann schnell sein müsste, gibt es ja auch Linearregler die mehr Strom machen, sind aber teurer, oder ich nehme mein Labornetzteil.

Für 12V Blei (draußen auf dem Platz) ist es schlecht, dass die Hochleistungsregler keine Low Drop Typen sind und von 12 auf 10,V ist sehr wenig.

Dafür (neben Schulze ISL 550, LipoCard) werde ich ein vorhandenes Analog Ladegerät (UI) mit Stromregelung so umbauen, dass ich mehrere Festspannungen einschalten kann. Drei Typen für draußen sollten reichen. :cool:

Und für 2 Zellen (Empfänger) habe ich noch ein Intellicontrol (Bleiprogramm). Nur mein Autoakku musste letztes Jahr schon mal erneuert werden.:D
 
"Für diese Art des Ladens verwende ich linear Regler z.B. LM 317 und lasse die interne Strombegrenzung arbeiten. Oder den L 200 und da gebe ich dann den Strom vor.
"
Alles klar, das wollte ich wissen. Nicht das einem dauernd die ICs abrauchen;)
 
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