Abschirmung Motorkabel

TorDie

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Hi,
Frage an die Experten:
Heute bekommt mein Ventus 2cM mit dem Klapptriebwerk plötzlich unter Last Drehzahlschwankungen, diese Störung gehen direkt auf die Empfangsanlage- komisch trotz PCM Empfänger. Das Modell fängt an zu schingen um alle Achsen, na ja und dann in Richtung Erde. Gott sei Dank nur hohes Gras rettet die Maschiene, leider ein Flächenbruch.
Die anwesenden Kollegen raten mir dringend die Zuleitungen vom Regler (Hacker) zum Motor
(Lehner bürstenlos) abzuschirmen, da die Zuleitung dieser drei Kabel relativ lang sind und am Empfänger in einer Kurvenbewegung vorbeilaufen.
Frage: Wie kann ich die drei Kabel vom Regler zum Klapptriebwerk abschirmen, kann mir jemand einen Tip geben ?
Grüße
Dieter
 

FamZim

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Hallo Dieter

Um störende Magnetfelder zu verhindern müssen die Zuleitungskabel so dicht wie möglich zusammen liegen, dann heben sich die einzelmagnetfelder am besten auf und die streuung ist sehr gering. Also die Kabel im bereich des Emfängers fest zusammen einwickeln.
Ob eine allufolie darum noch mehr bringt weis ich nicht, die müste auch auf minus gelegt werden.
Gruß Aloys.
 

sualk

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Hallo Dieter,

ich würde die Kabel gegeneinander verdrillen (wie bei den Servoverlängerungen und Netzkabeln) und zusätzlich in ALU-Folie einwickeln.
Das Verdrillen soll die Entstehen von Fehlspannungen/ Störungen minimieren, die ALU-Folie Abstrahlen minimieren.

Allerdings wäre es dann perfekt, wenn du den ALU-Schirm erden könntest. Aber ich denke das Modell ist kein Fesselflieger. :D :D :D

Zusätzlich würde ich die Servokabel in einen Feritring packen. Aber bitte nicht die Antenne mit reinpacken.
 
Hallo,
das Problem ist mir durchaus bekannt.
Ich habe die Motorzuleiting auch richtig geflochten: Hat vielleicht etwas gebracht aber nicht viel... Abschirmung mit richtigen Abschirm- ueberzug hat gar nichts gebracht, wie auch der Vorredner festgestellt hat.... keine Erdung.

Erfolg hatte ich bei einem Triebwerk mit einer Entstoerelektronik, die die Servozuleitungen optisch vom Empfaenger trennt und somit das HF Problem von den langen Servoleitungen entkoppelt. Bei einem anderen Triebwerk bin ich nicht umher gekommen auch noch eine Stabantenne zu verwenden. Gruss
Juergen
 
Hallo Dieter,

dasselbe Problem hatten wir auch mit unserer ASK23.
Wir haben auch Kabel Verdrillt, anders verlegt, Empfänger gewechselt, Motorkabel verdrillt und nicht verdrillt, dicker und dünnere Kabel zum Motor, usw.

Das ganze sitzt in einem 4,3m Segler halt mal etwas nahe beieinander im Rumpf.

Geholfen haben dann erst Ferritkerne an allen Kabeln die zum Empfänger führten (und hier möglichst nahe am Empfänger).
Ehrenwort, nichts anderes gleichzeitig geändert.
Und das wo ich diese Dingeer bisher für absoluten Humbug gehalten habe :D

Ich habe es zuerst auch nicht geglaubt, aber es hat geholfen. Wie hat es mal einer hier im Forum formuliert: "schadet zumindest nichts".

Christian

(hab die übrigens jetzt auch in nicht-E-Seglern drin)
 
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