Absturzinstandsetzung L-39 Albatros

Hallo liebe Jetfreunde,

ich habe vor 3 Wochen eine L-39 Albatros von Jet Legend erstanden, die leider einen Absturzschaden hatte. Sie war deshalb sehr günstig, war zwar viel Arbeit, hat aber dennoch schon Spaß gemacht ihr wieder zu einem zweiten Leben zu verhelfen. Immerhin hat sie ja mal knappe 4000€ gekostet 😬

Als ich meinen Neuerwerb stolz in einer Facebook Modellfluggruppe gepostet habe war der erste Kommentar: "Das ist doch die Arbeit nicht wert, die gehört in die Tonne, nicht auf die Werkbank......." Das habe ich zum Glück anders gesehen und am selben Tag mit der Reparatur los gelegt.

Mein kleiner Fotobericht soll ein wenig motivieren, dass es den Aufwand lohnt derart beschädigte Modelle wieder in die Luft zu bringen, wäre doch schade drum!!!
Wichtig war mir nicht das große Ganze zu sehen, das kann durchaus demotivieren, sondern sich explizit auf Teilbereiche zu konzentrieren.

Hier als aller erstes mal ein Überblick, was ich da erworben hatte:
 

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Meinen Respekt sich bei diesem Zustand des Jets für eine Reparatur noch motivieren zu können 👍. Das alleine reicht aber auch noch nicht, man muss auch die Fähigkeiten und die entsprechende "Infrastruktur" (Werkstatt, Maschinen, Bauzubehör usw.) haben, um so eine Sache stemmen zu können! Ich bin aber sicher, dass all das vorhanden ist/war - freue mich auf weitere Details!
Jetgruß Peter
 
Hallo

ich habe auch meine 2Meter Tucano geschrottet beim Start.
Schnauze in 4 große Teile und viele kleine Splitter zerlegt.

Durchatmen nach dem ersten schock und dann schauen.
Erst grob alle Teile mit Sekundi verklebt dann alles was innen war rausgedremelt dann mit feinem Gewebe alles stabilisiert. Dann stärkeres Gewebe drüber Carbongewebeband wo es notwendig ist.
Von außen alles was übersteht abschleifen.
Die Nähte Schäften mit dem Schleifer und dann in Plätzchentechnik Gewebe drüber.
dann folgt spachteln schleifen usw.

Ich bin noch beim Spachteln und schleifen danach kommen Motorspant Fahrwerk usw

macht halt auch Spaß
 
zur kleinen Motivation! Ich glaube die kennst du!🧐
 

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Als erstes alles ordentlich ausgerichtet, für eine homogene Oberfläche mit dünnem Balsaholz und Folie dazwischen geklammert und mit Sekundenkleber die Delaminationen stabilisiert. Dann die Lufteinlässe ebenso behandelt und alles mit CFK Gewebe versteift. Mit Kohle-Rovings die filigranen Stellen versteift, das schaut schon mal nicht schlecht aus....

Als nächstes habe ich die rumpfseitigen Flächensteckungen wieder auf Vordermann gebracht. Dazu natürlich die Flächen angesteckt und EWD vermessen, bevor laminiert wurde, nicht das es dann böse Überraschungen gibt.

Die beschädigten Hilfsspanten hab ich vorab aus Pappschablonen geschnitten und dann auf Sperrholz übertragen. Läuft....💪
 

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Ja, mir ist auch so ein Projekt zugeflogen. Eine Cougar von TopRC. die sieht zwar nicht5 ganz so schlimm aus, wie Deine L-39, aber sie ist auch an jeder Ecke irgendwie kaputt. Vor allem am Rumpf ist viel delaminiert.
Ich lese hier auf jeden Fall mit und werde mir sicher die eine oder andere Reparaturidee abgucken.
LG Michael
 
Ja richtig, Markus hat die von einem Spezialisten für Tragflächenbaum machen lassen. Die sind verschränkt.
 
Wenn die Steckung in der Fläche ist ( kein durchgehendes Steckungsrohr ) und die Querruderservos in den Tiptanks verbaut sind, ist das eine aus der ersten Generation.
Aber schön, wenn du sie wieder zum Leben erweckst.
Ich hätte noch zwei FW-Mechaniken, falls benötigt werden günstig abzugeben.
Ich habe derzeit Electron Mechaniken mit Behotec Nachlaufschwingen drin. Die Original Fahrwerksbeine wären interessant.
 
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Lackierarbeiten weitestgehend abgeschlossen, Spachtel -und Schleifarbeiten waren sehr umfangreich 🤦‍♂️ Lackiert hab ich mit der Mini Sata, teilweise mit der Airbrush.

Die reparierten Tragflächenspanten mit den Alusteckaufnahmen mussten mit der EWD Waage eingemessen werden, vor dem Laminieren.
 
Ich finde 14.4kg trocken ganz OK, trotz Reparatur 🤷‍♂️
 

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