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Achtung! Brandgefahr durch neuartige Tanks

1hummel

User
Hallo,

nachdem ich mit meiner neuen 31%igen Krill-Extra und dem neuen DA70 die ersten 5 Ltr verfolgen bin, habe ich heute von Flug zu Flug einen immer höher werdenden Spritverbrauch festgestellt.

Die Ursache war erschreckend:

In den seit einiger Zeit erhältlichen Rechtecktanks sind anscheinend Nicht-Kraftstoffresistente Gummidichtungen verwendet worden!
Die Fotos sagen alles. Die Dichtringe sind aufgequollen und undicht. Der austretenden Sprit tropfte auf einen darunter liegenden Schalldämpfer. Glücklicherweise geriet dieser nicht in Brand. Selbst der blaue Schlauch mit dem Filzpendel scheint sich aufzulösen. Jedenfalls fühlt er sich sehr klebrig an.

Jetzt habe ich das Problem, dass ich die Tankhalterung genau für diesen Tank gebaut habe. Ich würde also gern diesen Tank wieder einsetzen. Kann mir jemand einen Tipp geben wo ich spritfeste Gummidichtungen bekomme? Durchmesser der Nippel ist 6mm. Kann ich natürlich auch selbst schneiden, benötig dazu aber das Material.
 

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1hummel

User
Hallo Wolfgang,

Danke, super Tipp. Ich habe auch schon bestellt. Was mache ich aber mit der Abdichtung am Schraubverschluss? Ich möchte den nicht endgültig und unlösbar verkleben.
 

HansS

User
Warum reklamierst Du dort nicht?
Das ist doch ein schwerwiegender Mangel, der fatale und lebensgefährliche Folgeschäden verursachen kann und deshalb sogar der zuständigen Überwachungsbehörde gemeldet werden müsste. Wie die sich bei Dir nennt, kann Dir z.B. der TÜV, die Polizei oder die Berufsgenossenschaft sagen.

Gruß
HansS
 
In der Produktbeschreibung steht für Benzinmotoren.
Ärgerlich. Denn oftmals werden Methanoltanks als Benzintank verkauft.
Da lösen sich die Dichtungen im Benzin auch auf.
Unbedingt reklamieren......
Könnte das vielleicht an einem Bezin mitbringen besonders hohen Ethanol (oder was auch immer) liegen?
 

Bernd Langner

Moderator, Fesselflug, Antikmodelle, Retro-Flugmod
Teammitglied
schicke die Bilder zu Lindinger,

ich denke die bieten die Tanks für beide Kraftststoffarten an, gab es früher von DuBro und von Kavan auch, da gab es Dichtstopfen für Methanol und Dichtstopfen für Benzin,

die habe dir einfach den falschen Tank geschickt und werden den Tank sicher tauschen

außerdem hilft es Lindinger und anderen Modellbauen auch wenn erkannt wird was passiert und der Händler entsprechend reagieren kann
 

Zisko

User
Hallo Wolfgang,

Danke, super Tipp. Ich habe auch schon bestellt. Was mache ich aber mit der Abdichtung am Schraubverschluss? Ich möchte den nicht endgültig und unlösbar verkleben.
Hallo Bernd,

einfach das Zeug ins Gewinde schmieren und der Tank ist dicht. Mit sanfter Gewalt lässt er sich auch wieder öffnen. Allerdings muss mann dann die Gummireste aus den Gewindegängen kratzen, um ihn erneut verkleben zu können. Sollte aber kein Problem sein - wie oft muss man schon in einen Tank rein?
 

BNoXTC1

User
Warum reklamierst Du dort nicht?
Das ist doch ein schwerwiegender Mangel, der fatale und lebensgefährliche Folgeschäden verursachen kann und deshalb sogar der zuständigen Überwachungsbehörde gemeldet werden müsste. Wie die sich bei Dir nennt, kann Dir z.B. der TÜV, die Polizei oder die Berufsgenossenschaft sagen.

Gruß
HansS
Na übertreib mal bisschen ...

Schreib Lindinger mal an, es findet sich sicher eine Lösung..
 
Zitat 1Hummel:"Kann mir jemand einen Tipp geben wo ich spritfeste Gummidichtungen bekomme? Durchmesser der Nippel ist 6mm. Kann ich natürlich auch selbst schneiden, benötig dazu aber das Material. "

Wenn Du bei Lindinger keinen Erfolg hast, kann ich Dir Viton- Plattenmaterial mit 2mm Materialstärke (aber nur Kleinmengen! Das Zeug war schwierig auf zu treiben) anbieten. Ich mache daraus die flachen Dichtringe für meine Beuteltankverschlüsse. Aus Viton sind auch die Dichtringe für meine Tankverschlüsse. Mit Viton hast Du auf alle Fälle keine Probleme. Das empfohlene Abdichten/Verkleben der Gewinde erinnert mich an früher, da hat man das bei diesen "Weithals-Laborflaschen" mit Hylomar (ich hoffe der Name ist richtig) gemacht. Ich habe es auch probiert, allerdings ohne Erfolg. Ich denke am einfachsten und sichersten geht es mit einer passenden Dichtung. Ist aber nur meine Meinung.
Gruß
Markus

IMG_2013.JPG
 
Zitat 1Hummel:" Selbst der blaue Schlauch mit dem Filzpendel scheint sich aufzulösen. Jedenfalls fühlt er sich sehr klebrig an."

...den würde ich an Deiner Stelle gegen Tygon F-4040-A (guter Benzinschlauch, unbedingt darauf achten, dass das auch auf dem Schlauch drauf steht) oder Vitonschlauch (besserer, vielleicht bester Benzinschlauch ;-) ) tauschen.
Gruß
Markus

IMG_2014.JPG
 
etwas irreführend: der bindulin "flüssiggummi" ist kein gummi, sondern ein silikonwerkstoff. nur wenige (neutralvernetzende) silikone sind meines wissens überhaupt mineralölbeständig, sei es benzin, diesel oder kerosin. (vorher testen, auspolymerisierte materialprobe für einige tage am besten in kerosin einlegen)

wie markus schon geschrieben hat, ist viton das mittel der wahl als dichtungsmaterial. evtl. auch perbunan.

ansonsten: markentanks kaufen, dubro wäre ein mittel der wahl, die explizit von den verschlüssen und anschlüssen für mineralöle ausgewiesen sind.
oder systeme vom markus richter.

und keinen chinaschlauchkram verwenden!!!!

original tygon, viton oder festo-pun, von allem anderen FINGERWECH!!!
 
Zitat steinix:"evtl. auch perbunan."

Perbunandichtringe hatte ich ganz am Anfang. Die quollen leicht auf, was bei meinen Verschlüssen konstruktionsbedingt noch kein Problem war. Wenn jemand allerdings mal nach ein paar Jahren das Filzpendel wechseln wollte, konnte es im schlimmsten Fall passieren , dass der Ring aus der Nut raussprang und man ihn nicht mehr in die Nut bekam, da er ja geringfügig größer geworden ist :-( Mit Viton passiert sowas nicht mehr. Der einzige Nachteil ist, dass das Zeug recht teuer ist.
Gruß
Markus
 
Zitat steinix :"vorher testen, auspolymerisierte materialprobe für einige tage am besten in kerosin einlegen)"

..da es hier um Benzinmotoren und nicht um Turbinen geht, würde ich Benzin bevorzugen ;-) ;-) Ich persönlich halte Benzin und die darin tlw.enthaltenen Beimischungen auch für "aggressiver" als Kerosin.
PUN Schläuche von Festo aber auch z.B. von SMC haben wie Steinix schreibt auch kein Problem mit Benzin(Diesel,Kerosin, Weissöl/Smokeöl). Sind halt nicht so flexibel wie Viton oder Tygon, weswegen ich sie in der Leitung vom Tankverschluss zum Filzpendel nicht verwende.
Gruß
Markus
 
witzigerweise, lieber markus, scheint es bei benzin und diesel noch mit einigen elastomeren und duroplasten noch zu funktionieren, komischerweise aber nicht mehr mit kerosin. da quellen bestimmte elastomere auf, und duroplaste werden rissig/spröde. aber egal, benzin zum beständigkeitstest geht ja auch für die zerknalltreiblingflieger;).

beim festo-pun kommt es auf die schwere des pendels an. der klare, sich etwas "weicher" anfühlende 6mm festo-pun mit dickem, schweren filzpendel funzt gut, der klare 4mm festo pun mit dem normalen filzpendel oder etwas schwererem messingpendel auch.
tygon ist eh gut, längt sich aber unter kraftstoffeinfluß nach ner gewissen zeit etwas, muß man bei der längenabmessung fürs tankpendel berücksichtigen. auch weitet er sich mit der zeit, also immer mit bindedraht sichern.
 
Das ist doch ein schwerwiegender Mangel, der fatale und lebensgefährliche Folgeschäden verursachen kann und deshalb sogar der zuständigen Überwachungsbehörde gemeldet werden müsste. Wie die sich bei Dir nennt, kann Dir z.B. der TÜV, die Polizei oder die Berufsgenossenschaft sagen.

Gruß
HansS
:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D
 

UweHD

User
...Das ist doch ein schwerwiegender Mangel, der fatale und lebensgefährliche Folgeschäden verursachen kann und deshalb sogar der zuständigen Überwachungsbehörde gemeldet werden müsste. Wie die sich bei Dir nennt, kann Dir z.B. der TÜV, die Polizei oder die Berufsgenossenschaft sagen.
Man sollte eine Sammelklage vorbereiten.
Vermutlich fehlt auf den Tanks auch der Warnaufkleber, dass bei ungenügendem Treibstoffpegel ein Motorstillstand droht?
 
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