Airworld FW-190 mit MOKI-215ccm-Stern - Bau in Brasilien

Hallo alle zusammen
dieser Beitrag soll ein Baubericht der bekannten Airworld FW-190 mit MOKI-Stern werden, aber nicht ein Schritt-für-Schritt-Baubericht sondern nur der Endmontage und einiges an Finish. Die Maschine wurde in A angefangen, wurde lackiert und das Weathering aufgetragen, jedoch fehlten jegliche Einbauten usw...
Die maschine wurde in dem Status nach Brasilien verkauft, wo sie heute von mir im Auftrag "gebaut" wird, z.T. mit Scale-Parts von Bernd Neumayr.

Also, zum ersten, so wurde die Maschine nach BR transportiert - in der Kiste, und der Motor und einiges an Zubehör im Gepäck. und so stand sie erstmal einige Monate in meiner Werkstatt herum...


Gruss
Marcus
Zoll in São Paulo-2011- Focke-Wulf von Airworld.(Durch gekomenn).JPG

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Dann hiess es erst mal die Teile sortieren, und siehe da, der Bernd hat wirklich tolles geleistet, das Fahrwerk ist ein Prachtstück. Und der Motor, gar kein Thema, das ist DER Traummotor. Diese Maschine soll natürlich Semi-Scale werden, das heisst, soll etwa so aussehen wie das Original, aber auch relativ betriebsfreundlich für den Wöchentlichen Gebrauch sein.

HIer die Teile wie sie aus der Kiste kamen...

Gruss
Marcus
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Dann ging´s an die Arbeit...

Erst mal die blöde Idee, die Servos in der Rumpfseitenwand einzubauen, wegwerfen, und etwa die Höhenruderfinne umzubauen, damit dort die Servos zum Einsatz kommen, zum einem aus Ästhetischen Grund, zum zweiten praxisbedingt: dann müssen beim abnehmen nicht immer die Gestänge ausgehakt werden, sondern eben nur die Servostecker.
Klar fehlt auf den Bildern noch das Finish der HR-Unteseite, kommt noch - später. Ja, die Servos sind definitiv eingebaut worden, und falls es wirklich mal nötig ist, sie auszuwechseln, muss alles wieder neu gemacht werden.

Gruss
Marcus

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Motordom und Brandspant:

Da ursprünglich der Motordom für ein King 100 vorberetet worden war, musste ich den eigentlich Spant auswechseln. Habe dabei den Dom um 10mm gekürzt, was sich später als ein ganz idiostischen Fehler rausstellte, und ein neuen Spant aus 10mm Sperrholz eingesetzt, mit den richtigen Bohrungen versehen, an den seiten mit Stiften gesichert und dann mit einer Lage Gewebe laminiert, von vorne und hinten.

Wie gesagt, als dann der Motor samt Motordom/Spant an den Rumpf geschraubt wurden, fehlten die 10mm - ich muss mich total vermessen haben, und habe nicht daran gedacht, dass der dom ja für den Moki konstruiert wurde, und deshalb ja alles stimmen sollte. Naja, Abhilfe wird dadurch geschaffen, dass hinter den GFK-Motordom ein 10mm-Holzring als Verstärkung angeleimt wird - ich mach das weil mir auffiel, das beim anschrauben des fertigen Doms mit installiertem Motor, das GFK sich verformte - also doch etwas labil. Zumindest mit den vorgesehenen Schrauben.
Obwohl ich das nie vorher gesehen habe and diesem Modell, werde ich es so machen, lieber gehe ich auf nummer Sicher.
Bilder bis vor dem Ring. Dieser folgt noch, und die Bilder natürlich sofort hinterher.

Ach so, und damit das ganze beim "bauen" sowohl auch beim Transport sicher geht, habe ich einen Holzstand gebaut, der den Rumpf hält und mit Silikon-Räderchen (mit Bremse!!), damit man es auch hin-und-her rollen kann.

Gruss
Marcus
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Heute habe ich endlich mal wieder etwas weitermachen können. Habe den Holzspant laser-schneiden lassen, und ihn mit reichlich Harz angeharzt.
Jetzt heisst es erst mal 24 Std. abwarten bis der Harz ausgetrocknet ist.
Damit sollte das problem gelöst sein...

Nächste Woche gibts mehr Bilder.

Marcus
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Nur um den Beitrag nicht zu langweilig werden zu lassen, wir hatten im November ein Scale-Treffen in einem Verein in Joinville, etwa 100km von Blumenau entfernt.
Da ich zu der Zeit keine Decathlon weder etwas anderes Scale zum fliegen bereit hatte, habe ich mich kurz entschlossen, die FW-190 so wie sie ist mitzunehmen und statisch auszustellen.

Man, da war was los - die Typen staunten Bauklötze als sie das Teil sahen. Die umzingelten den Flieger wie Bienen am Honig und überrumpelten mich und Jaime mit Fragen...klar, diese Maschine ist, soweit wir informiert sind, in Brasilien einmalig. Auch klar, ich habe natürlich nicht die Lorbeeren für mich genommen sondern klipp und klar gemacht das Bernd & Co. für all die Scale Details zuständig gewesen war(en), und mein Job ist (nur) Motor und RC-Anlageneinbau...

Hier die Bilder zu dem Thema...

Gruss
Marcus
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HIIILFE Bernd!!

HIIILFE Bernd!!

Bernd
bin gerade dabei das Farhwerk der FW190 anzupassen, und OH! SCHRECK!!
Der Schacht ist zu klein - es fehlen min. ca. 35mm insgesamt, und die Schacht-Innenwand liegt etwa 17mm hinter der Kante, d.h. wenn ich die Kante wegschneide, fehlen immer noch 18mm.
Das hiesse dann die Schienen weiter nach aussen verlegen, aber das ist natürlich miess...auch ist der Luftnippel irgendwie im Wege, klar, da kann ich in der GFK-Innenwand ein Loch fräsen.
Aber irgendetwas stimmt da nicht - was ist falsch? Wie hast Du das gemacht?

Gruss
Marcus
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fockefan

User
hi marcus

also das fahrwerk muss so weit nach aussen wie geht. und den schacht musst du ausschneiden. die originalfahrwerke der fw 190 von airworld ergeben eine tiefergelegte maschine:D ich hab mir die damals etwas länger machen lassen damit das besser aussieht.


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So, das linke Fahrwerksbein ist drin!

Ich habe erst mal den Schacht erweitert, in dem ich die Aussenhaut weggeschnitten habe, dann war die innere Verkleidung dran - habe das Stück wie auf dem Bild herausgetrennt, und versetzt wieder eingefügt, breite Spalten werden mit Balsa ausgefüllt, schmale Spalten mit Harz. Letztendlich kommt eine Lage Gewebe drüber und nach dem lackieren sieht das eh keiner mehr.

Bei der Fahrwerksbefestigungschiene musste ich erstmal etwas rausfräsen (Dank Dremel) damit überhaupt der Luftstutzen des Zylinders reinpasst, danach musste ich noch die Schienen mit 2,7mm Sperrholz (Überbleibsel von meiner Decathlon-Produktion) aufdicken, damit die Mechanik/Geometrie auch stimmt.

Provisorisch habe ich nun das Fahrwerksbein installiert, natürlich müssen noch die Gewindebuchsen rein damit auch alles bombenfest hält. Aber ich bin froh, das sich der gesamte Aufwand in Massen hielt. Morgen (Donnerstag) geht´s ans andere FW-Bein. Später kommen dann noch die Aluverkleidungen
um das Gelenk, genau wie Bernd es gemacht hatte.

Nur noch kurz zur Erläuterung: wenn dies alles vor dem lackieren geschieht, dann ist das alles kein Problem, aber hier handelt es sich um eine fertig lackeirte Maschine. Also muss ich sehr aufpassen dass ich nichts falsch schneide oder schleife. Nachher nur noch retuschieren.


Die Bilder sprechen für sich.

Gruss
Marcus
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Und das zweite Bein ist auch drin...jetzt gehts ans finish der Schächte, ist noch ein stückchen Arbeit, aber das gröbste ist getan.
Das erst Bild zeight nochmal ganz klar, wie viel ich den Schacht erweitern musste.

Viel spass beim anschauen.

Marcus
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Noch ein Schrittchen weiter: die erste Fahrwerksklappe sitzt - und passt. Es fehlt noch die innere Struktur zu vervollständigen, das kommt als nächster Schritt nachdem auch die zweite Klappe sitzt. Mehr davon gibt´s nächste Woche, am Wochenende werde ich an meiner Citabria weiterarbeiten, die im letzten Bild im Hintergrund zu sehen ist.

Schönes Wochenende, servus, gruezi, ciao, ade
Marcus
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fockefan

User
hallo marcus

du hast das schon so eingebaut dass der untere teile der verkleidung mit dem fahrwerksrad nach oben federn kann? wenn das nicht der fall ist reisst es dir beim einfedern im gras die klappe weg!170393_02.jpg
 
Hallo Bernd
ich hab das auf deinen Bildern gesehn, und hab das auch sofort kapiert, nur ich hab mich zig Bilder von Originalen angeschaut und konnte nicht endgütlg festellen, ob die Klappen zwei- oder einteilig waren. Generell scheint(e) es mir, dass die Klappen einteilig sind(waren).Oder besser, zweitelig schon, aber dann zu einem Stück zusammen genietet. So scheints, aber ich kann mich ja geirrt haben.

Jedenfalls dachte wenn ich die einteilige Klappe nur am oberen Bein befestige ist das Rad frei zum einfedern. Die untere Befestigung ist ganz unten, kurz vor der Schere, so dass ich glaube dass die Klappen mit den inneren Versteifungen auch vom Fahrtwind nicht weggeblasen wird. Damit ist der Einbau natürlich viel einfacher. Und hier soll die Maschine hauptsächlich auf Aspahlt bzw. Betonpisten geflogen werden.

Ich kämpfe hier nämlich gegen die Zeit, der Flieger soll bis mitte März flügge sein. Und in dem Sinne ist absolut scale nicht oberstes Gebot, sondern Praxistauglichkeit. Und klar, augenfällige Details wie Servos am Rumpfheck und solches, das muss natürlich von der Optik her stimmen.

Danke immerhin für den Tip. Immer herzlich willkommen, und dafür ist ja das Forum da.

Gruss
Marcus
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fockefan

User
hi marcus

die verkleidungen sind 2 teilig:D glaub mir das :Der untere teil ist am fahrwerk fest gemacht. warum die eile? streß war und ist für uns modellbauer noch nie gut. aber ihr müsst das wissen:D ich hab dir mal ein paar bilder angehängt..........

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