Akkus -- Interessanter Artikel

heinzi

User
ist aber zum teil recht widersprüchlich:
beispiele:
beenden Sie den Betrieb bereits bei einem Ladestand von circa 20 Prozent
-------->
Ein unvollständig entladener Akku kann als maximal verfügbare Leistung nur den nachgeladenen Strom nutzen
was nun :confused:

oder
Er sollte dabei idealerweise einen Ladestand zwischen 50 und 80 Prozent aufweisen. Denn sonst entlädt sich der Akku auch bei ausgeschaltetem Gerät, weil Kriechströme fließen
aha, bei vollem akku fliessen also keine kriechströme? :D

oder kriechströme:
Es handelt sich dabei um einen nicht vermeidbaren Stromfluss an der Oberfläche der isolierenden Schichten eines Akkus.
--------->
Kriechströme fließen nur, wenn der Akku im Gerät steckt
das soll mir mal einer erklären :confused:

manchmal frage ich mich wirklich, ob die leute verstehen was sie schreiben, und ob sie nochmals lesen was sie geschrieben haben ;)
 

Ulrich Horn

Moderator
Teammitglied
Ja, danke, es gibt viele solcher Artikel. Die links spare ich mir ;)

Die Redakteure von Fachzeitschriften haben keinen einfachen Job. Ihre persönlichen Ansprüche an Akkus ergeben sich aus ihren Erfahrungen - in diesem Fall wohl das Handy und der Laptop, weniger der Bohrschrauber.
Wenn sie also vom Chef den Auftrag bekommen, einen fundierten Artikel über Akkus zu schreiben, machen sie das, was jeder tun würde: nach einem Blick ins Redaktionslexikon stoppeln sie sich den Rest im Internet zusammen.
Folglich verbreiten sie auch den selben Sinn oder Unsinn, den man sowieso überall nachlesen kann.

Ob man es glaubt oder nicht, die einzigen, die Akkus wirklich fordern, sind wir. Und vielleicht manche Hardcore-Heimwerker.

Ob uns die vermeintlichen Erkenntnisse der Redakteure von Fachzeitschriften für Handys, Computer oder Akkurasierer weiterbringen, mag ich daher bezweifeln.

Übrigens, bei Laptop-Anwendern glaubt man fest daran, dass vergeigte Li-Akkus mit "Rekalibrierungsprogrammen" wieder frisch gemacht werden können. Liest man zumindest dauernd in Verkaufsanzeigen entsorgunswürdiger Ware bei ebay & co. Haben wir da was verschlafen?

Grüße, Ulrich
 
Hallo,

@ heinzi: Genau das Gleiche ist mir beim lesen auch negativ aufgefallen. Wiedersprüchliche Angaben und Ahnung =null

@all:
Dass Otto Normalverbraucher nichts von Akkus versteht ist klar. Siehe das dauernde "aufbewahren" des Schnurlostelefons in der Ladeschale. :D

Aber auch viele Fachverkäufer haben keinen blassen Schimmer von Akkus (wobei die es ja wissen müssten). Da werden NiMH-Akkus verkauft, die keinerlei Memory-Effekt mehr haben sollen- wer´s glaubt wird selig!

Weiteres musste ich mich letztens aufregen, da ich eine Werbung eines Laders (für Mignonzellen) sah, mit dem man die mitgelieferten 2000´er Mignonzellen angeblich unter 15 Minuten laden kann. Bei genauerem betrachten konnte ich sehen, dass der Lader die Mignons (NiMH-Zellen) mit 7,5 Amperé Ladestrom vollpresst. Solche Ströme mute ich nicht mal meinen GP3300´er zu! Die Akkus machen das bestimmt keine 10x mit. Ich finde sowas "Leuteverarscherei".

Verblüffenderweise halten unsere Akkus viel länger (behaupte jetzt mal), als die von Otto-Normalverbraucher, obwohl wir unseren Akkus leistungstechnisch wohl am meisten abverlangen. ;)

In diesem Sinne...
...gut, dass wenigstens wir Modellbauer wissen, was unseren Akkus gut tut und was nicht. :)

David

[ 09. Juli 2004, 05:11: Beitrag editiert von: MPX- Flieger ]
 
Oben Unten