Akkuweichen ??

Hallo Leute !
Habt ihr in euren Modellen auch eine Akkuweiche?
Welche Erfahrungen habt ihr mit einer solchen
gemacht ?? :rolleyes:

Gruß TASAR_DE
 

Maden

User gesperrt
Suchfunktion !
Da gabs grad nen riesen Thread drüber.
Momentan hört man von DM und WM desöfteren die Richtung:"Weniger Technik siegt (oder bleibt heile) !"
Also nen netten 4 Zeller oder wenns denn sein muß ne giaaaannnzzz einfache 5 Zellenweiche
 
Hallo Maden !
Ich habe bei meinem im Bau befindlichen Modell eine Akkuweiche von Deutsch eingebaut .
Sie soll laut Deutsch die Störungen und die Sicherheit wenn`s der eine Akku nicht mehr schafft bringen.
Hat auch laut Testbericht in einer Fachzeitschrift das bestätigt was der Deutsch mir auf einer Messe vorgeführt hat.
Hast du auch Erfahrungen mit einer Weiche ?? :rolleyes: Oder hast du in der Hinsicht noch nie Probleme bekommen ?

Gruß TASAR_DE
 

airtech-factory

User gesperrt
Also meine Erfahrungen gehen ebenfalls in die Richtung von MAden - "was nicht da ist kann nicht kaputtgehen".
Wenn Weichen benutze ich nur einfache Diodenweichen die immer aus 2 Akkus gleichzeitig Saft ziehen.

Jörg
 

Olle

User
Hallo!

Ohne Ausfall und ohne Ausnahme haben wir für unsere Kolbenmotor angetriebenen Modelle bislang die 6 Volt Standardweiche von U.I. benutzt.

Der "Eurosport" ist mein 2ter Turbinen Jet, hier benutze ich erstmalig auf beste Empfehlung die "große" Weiche von Hr. Deutsch.

Gruß

Andreas

[ 10. Juli 2003, 09:44: Beitrag editiert von: Olle ]
 

speed

Vereinsmitglied
Hallo,
ich möchte auf ein Merkmal der modernen Stromversorgungen hinweisen. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass die Servoströme nicht über die Empfängerplatine geschleift werden. Man kann dieses Merkmal auch ohne die modernen Stromversorgungen selbst realisieren. Strom für die Servos direkt aus dem(n) Akku(s) und nur das Signal vom Empfänger. Der Otto Normalmodellflieger ohne E-Hektik Ambitionen fährt mit den käuflichen Lösungen gut.

Otto
 

Roland Schmitt

Vereinsmitglied
Im übrigen sollte man auch auf die Qualität achten, da scheint es doch Unterschiede zu geben. Ich durfte vor einiger Zeit mal einen Blick auf die Platine eines solchen "Powergerätes" (hier nicht im Sinne eines Markennamens!) mit integrierter Akkuweiche einer Modell"edelschmiede" werfen. Die Lötstellen waren "batzig" und hätten jedem Kleber zur Ehre gereicht. Nachdem ich das gesehen habe ist mein Vertrauen gänzlich verloren.
Nach Aussage des Besitzer hat er das Ding neu erworben und nicht selber daran herumgelötet, was ich auch glaube.

Gruß
Roland
 
Hallo,
Schau hier, http://www.frach.de/tipps.html
einfach preisgünstig und Narrensicher bzw. Ausfallsicher.
Nötig ist noch ein spezielles Ladekabel das zwei Plus Anschlüsse hat entsprechend der Steckerbelegung bei der Ladebuchse.

Gruß
Eberhard

[ 10. Juli 2003, 22:59: Beitrag editiert von: Eberhard Mauk ]
 

Spunki

User
Wenn der Servostrom nicht allzu hoch ist (zb. wie bei meinem Reaper - Stromverbrauch 40 mAh pro Flug! á 8min und das bei 6 Servos!, (4 davon 8kg bzw. 11kg-Genitalservos!)) vetraue ich auf einen einzigen 4-Zeller, Sanyo N-1700SCR, selbst verlötet (Zellenverbinder aus dem car-Bereich) an 1.5qmm-Silikon-Kabel und grünen gesicherten MPX-Hochstromsteckern (keine Schalter!), gut gepflegt und bestens gewartet, obendrein sind die N-1700SRC äußerst robust und ausfallsicher da nicht so hochgezüchtet wie deren Nachfolger ...

Der Empfänger wird dann über ein selbstgelötetes Y-Kabel zweifach mit Strom versorgt (Graupner-GOLDTECH-Qualitäts-Servosteckerkabel)

Sicherer gehts nimma! ... die Ausfallswahrscheinlichkeit dieser 4 Zellen ist gleich hoch wie die Ausfallswahrscheinlichkeit des Senderakkus! ...

Grüße Spunki
 
Hallo,

ich benutze die grosse Weiche von Deutsch im Jet und Grossmodellen, und bin damit sehr zufrieden,allerdings für 4 Zellen.

"Technik, die nicht da ist kann auch nicht kaputt gehen"

ist schon richtig aber wir alle verwenden sicherlich Fernsteuerungen mit Mischern also auch Technik, die defekt werden könnte.

Meine Meinung ist, dass ich eine gewisse Sicherheit bezüglich der Stromversorgung mit einer Weiche erhalte.

Mein Kollege fliegt die Schalterweiche von Robbe, und ist auch zufrieden, und kostet wesentlich weniger.

Gruss

Peter
 

Spunki

User
Ein wesentlicher Vorteil einiger sogenannter "Servo-Expander" ist neben der "Hochstromfähigkeit" deren vollständige galvanische Trennung der Servos über Opto-Koppler zum Empfänger hin!

Dadurch schlagen event. Störungen nicht mehr so leicht durch zb. durch lange Servoleitungen und/oder Turbinenelektronik ...

Grüße Spunki

[ 11. Juli 2003, 08:42: Beitrag editiert von: Spunki ]
 
Hallo Leute ! :p
Ich glaube das viele Meinungen zutreffen.
Aber ich glaube auch bei einem Modell bei dem Komponenten im Wert von ca. 4000 Euro stecken , sollte nur besten Bauteile eingebaut sein.
Mann bedenke " Bei einem Ausfall eines Akkus ist der zweite Akku auch noch da !" ;)
Es geht offt schnell, daß ein Akku von einem Augenblick auf den anderen zusammenbricht.
Und da ist der Zweite Akku die Rettung !! :cool:
Es ist ja nicht gesagt daß wenn`s bis jetzt immer gut gegangen ist in der Zukunft auch immer gut geht !
Wir versuchen ja auch meist auf dem Stand der Technik zu sein um die beste Sichereit zu haben.
Z.b würde sicherlich offt ein 4041 reichen aber ein 8411 ist mit Sicherheit die beste Lösung !
Oder ??? :confused: :confused:

Gruß an alle TASAR_DE

[ 13. Juli 2003, 22:08: Beitrag editiert von: TASAR_DE ]
 
Hallo,
ich benutze keine Akkuweiche.

Warum: Gewicht, Kosten, Zweck???

Zweck??? Wenn ich so mal zurückdenke was so an Schrott produziert wurde und mit einem leeren oder defekten Akku in Verbindung gebracht werden konnte, dann äh puh wann war das zutreffend?? Weiß nicht mehr so genau.

Zur Entwicklung einer "Kopfweiche" bei ausgefallenem Pilotengehirn würde ich aber eine Spende beisteuern! :D :D

Seid doch mal ehrlich und analysiert Absturzursachen mit Häufigkeitsverteilungen. Über Akkuweichen würde dann wohl kaum gesprochen werden.

Grüße
Ralph

"Glaube nur was Du siehst!"
 
Hi,
muß mal nur so die Kopfweiche eichen,
Eine Zelle KR 2800 ce wiegt 74 gr. Kostet 6,30
Eine Zelle KR 1400 ae oder sogar 1700 au wiegt 32/33 gr Kostet 3,20/4,00

mal zwei macht das dann 64 gr. Selbst mit doppeltem Kabel, Schalter und zwei Dioden ist das bei höherer Kapazität nicht schwerer als ein großer Akku.

Wenn dann der Flieger Schrott ist wirds auch mit den geringeren Kosten Essig sein, selbst wenn der nur alle 10000 Flüge wegen Akku-Deffekt geerdet würde.

Und die Sicherheit? na ja wirst wohl jetzt selber drauf kommen.
www.akku-stephan.de
Ich hoffe doch du glaubst jetzt was du da siehst.

Tschüß
Eberhard

[ 14. Juli 2003, 16:16: Beitrag editiert von: Eberhard Mauk ]
 
Hallo,
mir ist vor zwei Jahren eine Clark-Piper wegen defektem Akku abgestürzt. Der Akku war ein 3000er 5zeller, leider waren die Zellen nicht miteinander verklebt, so das durch Vibrationen eine Lötstelle gebrochen ist. Der Fehler war erst nach Öffnen des Schrumpfschlauches zu sehen, da nach dem Absturz alles wieder funktionierte, auch der Blinki zeigte normal an.
Eine Akkuweiche hätte die Piper gerettet.
Ich fliege meine grossen Flieger nicht mehr ohne.
PS: Zu einer Akkuweiche gehören auch zwei Schalter, da diese mindestens genauso störanfällig sind. Das oben genannte Robbesystem mit einem Schalter bietet meiner Meinung nicht genug Sicherheit.
Gruss Stephan
 

Spunki

User
Hallo Stephan

In welcher Bauform und mit welchen Zellenverbindern war Dein Akku verlötet?

Vor Kabelbrüchen durch Vibrationen schützt eine Akkuweiche auch nur bedingt, wenn ein Kabel bricht dann liegt der Hund woanders begraben ;) ...

Primär ist eine Akkuweiche dafür vorgesehen interne Zellenkurzschlüsse bzw. Zellenunterbrechungen abzufangen ... diese sind Gott sei Dank bei gepflegten Sanyo!-Akkus sehr selten ...

Grüße Spunki
 
Hallo,
@ Eberhard
Ich fliege nur 4mal KR1400AE. Die wiegen nun mal nur die Hälfte wie 2mal 4mal KR1400AE. Oder?
Brauch mann 2,8Ah für ein Modell?
Ich habe ja eigentlich nichts gegen Akkuweichen.
Nur schaffen sie wirklich ein redundantes System?
Und die Servos? Wo ist die Reserve dort? Und im Sender sind ja auch immer zwei Akkus drin oder? :D Ach so, der geht ja nich kaputt....

1 Pilot
1 Empfänger
1 Empfängerquarz
1 Antenne
1 Sender
1 Senderquarz
1 Servo pro Ruder (meistens zumindest)
1 Kanal im Flug
... und 2 Empfängerakkus?? und dann:
1 Akkuweiche :D :D
Herrlich sichere redundante Systeme sind das nun durch die Akkuweiche. ;) ;)

Da bleiben die Meinungen wohl sicher auseinander. Ist ja eigentlich auch nicht so wild.

Ach so: Schaut mal in einem MC-24 Sender die Steckverbindung vom Akku zur Platine an. Das finde ich gruselig.

Grüße
Ralph

"Glaub nur was Du siehst!"
 
Hallo Andreas,
das meiste geht bei der Jet-Cat ECU über die, damit brauchts das net.
Die ECU kann was P-Akku Überwachung, PCM mit Fail-Saife und Akku-Failsaife angeht deutlich mehr, vergleich das mal mit der Pro-Jet.
Auf der Jet-Cat Webseite kannst dir die Bedienungsanleitung ab 4.0 ECU als PDF runterladen, lohnt sich das mal anzuschauen.
Hab das mit der neuen Bine grade hinter mir.

Gruß
Eberhard
 
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