Alpina 3001/Cappuccino/Machhiato

Hallo Jungs!

Hab schon viel im Net gesucht aber keinen Vergleich dieser Modelle gefunden.
Bin auf der Suche nach einem sportlichen, schnelleren Allrounder der aber auch mal gemütlich zu bewegen ist.
Vielleicht hat ja jemand von euch schon Erfahrungen mit mehreren dieser Modelle gemacht. Und es wäre net wenn ihre diese mit mir teilt bevor ich auf die Schnelle eine Bestellung abschicke :)

Lg
Chris
 
Ach ja.....
Begriffe wie „agil, sportlich, gemütlich“ usw. sind ja bekanntlich sehr dehnbar.

Daher muss ich auch hinzufügen was ich gerade fliege um die Ausgangslage abzuklären:
Modelle von FVK, den Rival (Abachi) und den Bravo. Beide Modelle machen mir sehr viel Spaß. Bravo ist sehr agil, geht auch sehr gut nach oben und ist schon etwas schneller. Der Rival bevorzugt die etwas gemütlichere Gangart, dafür segelt er besser. Trotzdem baut er auch Speed auf wenn man ihn mal runterkommen lässt.

Suche jetzt etwas mit dem ich auch mal heftig über den Platz „pfeifen“ kann und der Speed auch gut mitgenommen wird, aber trotzdem mal auch nur eine zeitlang „kreisen“ und gemütlich landen kann...

Ich hoffe ihr versteht was ich meine :)
 
Also ich selbst fliege den Cappuccino (elektro). Zur Alpina kann ich nix sagen, Macchiato bisher nur gesehen, nicht selbst geflogen.

Der Cappuccino ist als Allrounder sicherlich nicht schlecht, habe den bisher sowohl in Ebene, als auch am Hang eingesetzt. Die Grundgeschwindigkeit ist relativ ordentlich, aber nicht zu hoch und lässt sich auch über die Verwölbung vernünftig justieren. Die D-Box Variante ist für die normale Fliegerei vollkommen ausreichend. Cappuccino und Macchiato haben die gleiche Wurzelrippe. Ich fliege daher Cappuccino-Fläche am Macchiato-Rumpf. Der Cappuccino-Rumpf ist etwas kurz geraten, im Schnellflug leidet da die Richtungsstabilität. Gut gefällt mir an der Kiste, dass das Packmaß sehr kompakt ist, lässt sich im Rucksack prima auf den Hang tragen.

Rein von der Auslegung und dem, was ich bisher gesehen habe, sollte der Macchiato aber vom Anwendungsspektrum noch etwas mehr bieten. Aber das wird im typischen Unterschied zw 2,5 und 3 m Klasse liegen. Du musst halt im Hinterkopf haben, dass das ältere Designs sind. Beim besten Willen keine Hochleistungssegler, aber robuste Allrounder mit ansprechenden Flugeigenschaften.

Die Verarbeitung ist für den Preis nicht schlecht, wer mehr will, muss halt mehr zahlen. Ärgerlich bei meinem Cappuccino: Die Dichtlippen aller Klappen waren zu kurz, die musste ich verlängern. AUßerdem ist das letzte Stück Bowdenzugröhrchen hinten im Rumpf nicht festgeklebt. Das kann man durchdrücken und bekommt so etwas Spiel auf Höhe. Ziemlich frickelig das im Nachhinein im geschlossenen Rumof auszubessern...
 
Ich hab mich vor Jahren selber zwischen Macchiato und Alpina 3001 (und Blade XL) entscheiden müssen. Ich hab dann die Alpina genommen, da sie einfach das eleganteste Erscheinungsbild von allen hatte. Ich habe sie motorisiert und fliege sie sehr oft. Am Hang ist man eigentlich für fast alle Bedingungen, ausser den ganz schwachen, gut gerüstet.

Sie kann gemütlich fliegen, will aber sauber gesteuert werden und sollte nicht zu langsam gemacht werden. Dann rächt sie sich mit Abkippen über eine Fläche. Man kann sie aber durchaus auch wie ein Hotliner fliegen, sie hält eigentlich alles aus. Sie wird schnell und hat ordentlich Durchzug. Mit Butterfly lässt sie sich präzise und langsam landen.

Was ich an der Alpina sonst noch mag:
-sie ist sehr schnell zusammengebaut
-Sie hat genug Platz im Rumpf, was beim Bauen und herumfummeln im Rumpf sehr praktisch ist. Ebenso, wenn mal was repariert werden muss. Besenstielflieger sind da immer etwas mühsamer. Solltest du sie motorisieren wollen, ist auch genug Platz für den Akku da. Ein bisschen Gewicht schadet der Alpina überhaupt nicht.
-Holzbeplankte Flügel sind vielleich weniger schick, aber schnell und sauber wieder geflickt, wenn mal ein Fremdobjekt bleibende Eindrücke in der Nasenleiste hinterlässt (ob ein Stein oder ein Easyglider...).

Gruss
 
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