Alternative zu Fogbuster?

Teddito

User
Hallo,
an eines meiner Maschinen habe ich den Fogbuster mit dem ich sehr gut zurecht komme.
https://www.sorotec.de/shop/Fogbuster-1-9-L...ierung-Set.html

Auf meinen anderen beiden Maschinen habe ich das Dyncut MDE System

https://www.sorotec.de/shop/MIKROMAX-Minima...g-MDE-4994.html

Das Problem ist nun wie folgt. Die Dynacutdysen sollen weg. Und dafür suche ich günstigen Ersatz.
Gibt es eine günstigere Alternative zu den Fogbusterdüsen?

https://www.sorotec.de/shop/Spruehkopf-fuer...r-komplett.html

An jede Maschine brauche ich 2 Düsen was sich auf 640€ summieren würde (Fogbuster)
Das Problem beim MDE System ist das
A entweder zu wenig rauskommt. Also es läuft eine Stunde lang gut, und dann wird es immer weniger bis gar nichts mehr raus kommt.
Oder
B der Liter Fluid ist in 2h alle.
Dazwischen gibt es leider nichts. Der Support von Dynacut ist umfassend hat aber alles nichts gebracht.
Egal mit Wieviel Druck ich reingehe (0.2 - 3bar) und egal wie weit auf oder zu ich die Nadelventile aufdrehe.
Mit den Fogbuster gibt es da keinerlei Probleme.

Die kleine Maschine ist was die Befestigung angeht relativ gutmütig.
25.JPG


Die große Maschine braucht ein langes rohr oder Schlauch welches ich mir zurecht biegen (lassen) muss (Fogbuster wird da schwierig...)
13.JPG


Ist nun auch die Frage ob es nur neue Düsen sein müssen, oder gleich eine Düse inkl. Nadelventil.

Was könnt ihr empfehlen?
Danke im Voraus.

Gruß Marc
 
Ich hatte zu Beginn auch die "Bambusbuster"-Lösung und hatte dieselben Probleme, also dass sich die Menge weder reproduzierbar einstellen noch halten ließ. Mit der Fogbuster-Düse geht es gut. Habe aber nur die Düse gekauft, d.h. Drucktank usw. ist bei mir vom Bambusbuster, und dazu die Fogbusterdüse. Allzusehr will ich das Geld ja auch nicht rausschmeissen...

Im Prinzip reicht wohl eine billige Düse mit einem wirklich guten Nadelventil, was bei den Chinasprühköpfen wohl entweder Zufall oder zumindest selten sein dürfte.
 
Danke schön.
Welches Drosselventil hast du getestet?
Und hat jmd. ne Mailadresse von Sebastian.
Ich möchte genau das selbe Ventil kaufen. Steht in seine Auflistung leider nicht mit bei.
 
Drosselventil

Drosselventil

Ein Drosselventil wird sich bei den geringen Mengen immer zusetzen bzw. die Menge nicht konstant halten. Egal wie deutsch der Vertreiber ist.
Habe ein Schlauchquetschpumpe mit drehzahlvariablem Schrittmotor + Planetengetriebe eingesetzt. Läßt sehr geringe Mengen zuverlässig dosieren. Dazu ein Fogbuster Nachbau.
Ist leider sehr billig gewesen. Habe aber noch nicht 2x bauen müssen. Irgendwie stimmt das Sprichwort der Modellflieger wohl doch nicht...
Die Verbrauchsmengen an Kühlfluid sind sehr gering. Nehme ein industrielles Fluid (einstelliger Milliliterbereich / Stunde).
 

Anhänge

  • Fogbuster.jpg
    Fogbuster.jpg
    38,7 KB · Aufrufe: 612
  • Pumpe.jpg
    Pumpe.jpg
    54,3 KB · Aufrufe: 650
Zuletzt bearbeitet:
Habe ein Schlauchquetschpumpe mit drehzahlvariablem Schrittmotor + Planetengetriebe eingesetzt. Läßt sehr geringe Mengen zuverlässig dosieren. Dazu ein Fogbuster Nachbau.

Da muß ich doch noch mal nachfragen:
D.h. du förderst das Fluid nicht via Überdruck im Fluidbehälter, sondern mit der Schlauchquetschpumpe. OK.
Am originalen Fogbuster wird mit einer Art Düsennadel die Fluidmenge eingestellt, und die Luftmenge hat keine Düsennadel, die steuert man einfach über den Druck. Da du die Fluidmenge mit der Schrittmotordrehzahl einstellst, bräuchtest du also an der Zusammenführung Luft/Fluid auch keine Düsennadel für das Fluid, sondern ganz simpel nur einen Y-Verbinder. Ist das bei dir so gelöst? Und was zeigt deine technische Zeichnung? Ist das der Fogbusternachbau? Also doch mit einer Art Düsennadel? Wahrscheinlich tropft der Inhalt des Fluidschlauchs sonst einfach aus, unabhängig von der Förderpumpe.

Viele Grüße, Lars
 
Der Behälter steht unter dem gleichen Druck wie der Fogbuster-Nachbau, um bei schwankendem Druck konstante Verhältnisse zu haben. Der Behälter ist ein modifizierter Druckluft- Öler. Eine Düsennadel habe ich auch verbaut, ohne gibt es keine gescheite Tröpfchenenbildung. Die Zeichnung stellt meinen Nachbau dar. Vorn eine Düse von einem Fülldraht- Schweißgerät( Internet - Anregung). Es sind wirklich winzigste Dosiermengen möglich, die aber zuverlässig die Bildung einer Aufbauschneide verhindern. Gleichzeitig werden die Späne aus der Fräsnut ausgeblasen.
PS: "Bambusbooster" habe ich auch getestet, aber u.a. wegen zu hoher Fördermengen verworfen...
 
Ich hab das Problem gelöst. Die Düsen vorne waren zugedreht.
Man muss sie fast vollständig öffnen dann läufts gut.
Wobei ich nicht minimalste Mengen haben möchte. Bei 60.000U/min brauch man schon ein gewisses Maß an Fluid.
 
Ich habe auch vor, so eine Peristaltik-Pumpe zu benutzen. Gesteuert allerdings über LinuxCNC und inkl. Einbindung in die GUI zwecks Regelung der Dosierung.
Hier ein alter Screenshot davon:​


mmkscalib.png
 
Hat den jmd mit den Fogbuster verglichen?
Ich kaufe ohne Vergleich keine MMKS mehr. Der Spass ist zu teuer.
Was kostet das System von Sebastian?
 
Moin

Sebastian hat einen shop


Die Produkte kannst Du aber nicht vergleichen. Der Fogbuster regelt im Düsenkörper die Zuteilung des Kühl/Schmiermittels, das macht das ColdEnd über die Pumpe.
Anscheinend ist mit der Pumpe die Regelbarkeit wohl sehr gut - man hat aber damit eine Komponente mehr.

Grüsse

Gero
 
Die Pumpe kann man problemlos mit einen Ventil regeln.
Wie das Ding funktioniert ist mir egal. Hauptsache da kommt von Programmstart bis Programmende die selbe Menge Fluid raus. Das funzt bei Dynacutsysteme so leider nicht. Und es nervt.
 
Moin

ansonsten Eigenbau. In Summe ist so ein Fogbuster ja eine ziemlich simple Kiste, im "Ventilblock" zwei Zugänge für Druckluft und Fluid. Letzterer muss regelbar sein, da will ich will ich demnächst mal alte Vergasernadeln recyceln. Dann das Sprührohr, einfach ein Messingrohr mit einer "Nase" in Form eines 1mm Loches vorne.

Grüsse

Gero
 
Und dann habe ich sowas ähnliches wie eine NEBELNoga.
Ne. Der Fogbuster ist extrem gut. Das passt schon. Wenn Sebastians auch so gut arbeitet lohnt sich das. Kostet vermutlich auch nur ca. die Hälfte.
 
Das KSM sollte nicht vernebelt werden, sondern in Tröpfchen auf das Werkstück kommen. Der Selbstbau lohnt sich! Gerade weil eben nicht exakt vernebelt werden muß. Wenn man den Fogbuster als Spritzpistole verkaufen würde, bekäme der Lackierer einen Nervenzusammenbruch.
 
Ansicht hell / dunkel umschalten
Oben Unten