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Amokka Wood mit Spreizklappen: Ein Baubericht

tembaine

User
Hallo Uwe
ob Schalenflügel für F3K oder F3J, Styro-Abachi oder Rippenfläche, ich habe immer das oben genannte Gewebe verwendet.
Zum anritzen habe ich mir aus einem gebrauchten Sägeblatt ein Werkzeug gebaut, bei dem ich sehr gut merke,wenn ich das Gewebe touchiere.
Aber wie man so schön sagt, viele Wege führen nach Rom.

Gruss
René
 
Der Bau meiner Amokka geht gut voran dank des Bausatzes von rc-europe.eu
Ich hätte noch eine kurze Frage: wie habt ihr die Flügelbefestigung gelöst?
 

Jojo26

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Hallo Cees,

... ich verwende keine zusätzliche Flügelbefestigung. Der Verbinder sitzt stramm genug um die Flächen zusammenzuhalten...

Viele Grüße

Jochen
 

fiepsi

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Amokka Wood V 2

Amokka Wood V 2

Hallo die Runde,

Auch mein Amokka Wood ist fertig und waretet auf den Erstflug. Gewicht 1.195 gr.
Hab die 4-Klappen-Version gebaut.
Bei dieser Gelegenheit darf ich bei Peter Wick für die Freigabe der Profile, bei Jochen für die tolle Konstuktion und bei Rene für den Frässervice herzlich bedanken.

Grüße, Michael
 

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UweH

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Hi Michael, Deine Amokka ist sehr schön geworden, der Flügel hätte sicher noch einen Seglerrumpf ohne Schnurrbart in solcher Bauausführung verdient ;)

Gruß,

Uwe.
 

fiepsi

User
Amokka Wood V 2

Amokka Wood V 2

Hallo Uwe,

Danke für die Blumen!
Ja, du hast recht. Der Schnurrbart stört. Da ich zu 90% am Hang fliege, ist ein Seglerrumpf ist schon in Vorbereitung.

Grüße, Michael
 

Jojo26

User
Hallo Michael,

... das ist ja eine richtige Schönheit geworden! Klasse und Gratulation!

Tipp bzgl. des Schnurrbarts ;): Mache doch einfach die Blindrumpfspitze wie im Plan gezeichnet... Mit ein wenig Blei drin, kann man die Spitze ohne weitere Trimmung austauschen.

Viele Grüße

Jochen
 

fiepsi

User
Amokka Wood V 2

Amokka Wood V 2

Hallo Jochen,

Freut mich, dass er dir gefällt. Ja Amokka-Wood sieht wirklich sehr elegant aus.
Ich kann mich nur wiederholen: Du hast da tolles Modell konstuiert!

Hab die Teile für die austauschbare Rumpfnase gerade in den Händen gehabt. Bin mir noch nicht sicher, ob ich die verwende, oder nicht doch einen zweiten Rumpf baue. Geplant wäre grundsätlich ein extra Seglerrumpf. Natürlich ist die Anfertigung einer austauschbaren Nase unvergleichlich weniger Arbeit. Andererseits bietet ein Extra-Seglerrumpf den Vorteil, dass ich mir bei härteren Landungen keine Sorgen um die Motorwelle machen muss und den Rumpf noch stabiler bauen kann.
Jetzt freu ich mich mal auf den Erstflug.

Grüße, Michael
 

Rallef

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Noch mal ein Nachtrag zum Flugverhalten: Bin heute bei recht böigem Nordwind am Hang geflogen. Klar, setzt sich ein 1000g Flieger nicht so durch wie einer mit 1.5kg aber man kann den Amokka-Wood schon ordentlich schnell machen. Überhaupt kein Problem bei 8kt Wind, die wir heute hatten. Tolles Design!
Und ja, den "Schnurrbart" (Gruß an Uwe ;) ) habe ich heute auch gar nicht zum Einsatz gebracht.
Leider habe ich dazu keine Filmaufnahmen - muss mir auch mal so ne coole Mützenkamera bauen...

Nachtrag zur Flächenbefestigung: Ja die sind so stramm verbunden (auch durch die MPX Stecker), dass man keine braucht. Da ich das nicht vorhergesehen habe, habe ich meine Standardmethode verwendet. Ich klebe auf die Rückseite der Wurzelrippe ein Stückchen einseitig mit Kupfer beschichtetes FR4 und löte darauf eine Dosenklemme, die ich aus ihrer Kunststoffummantelung befreit habe. Also so was: https://www.obi.de/dosenklemmen/obi-dosenklemme-12-polig-2-5-mm-10-stueck/p/9509969. In die Beplankung bohre ich dann ein 4mm Loch, so dass man an die Schraube rankommt. Durch den Rumpf läuft dann ein Stück Bowdenzug oder Stahldraht, der in den Dosenklemmen festgeklemmt wird. Bei mir sind die Löcher auf der Tragflächenoberseite. Wen das stört, der kann sie natürlich auch auf der Unterseite machen - dann kommt man nur schlechter ran.

Gruß Ralf
 

fiepsi

User
Amokka Wood V 2

Amokka Wood V 2

Hallo,

Hatte vor zwei Stunden meinen (erfolgreichen) Erstflug.Natürlich waren einige Feinabstimmungen der einzenlen Flugphasen notwendig.
Was soll ich sagen:
Die Gleitleistung ist enorm und in der Speedstellung wird die Amokka wirklich schnell. Bedingt durch das geringe Gewicht lässt sie sich in der Thermikstellung auch sehr langsam fliegen, wobei dem Flieger eine etwas schnellere Gangart nach meinen ersten Eindrücken lieber ist.
An der Landestellung muss ich noch etwas feilen, den das Landen in Butterfly-Stellung ist noch etwas tricky.
Die Spaltklappen, wie Jochen sie gebaut hat bzw. die Drehklappen von Ralf scheinen die deutlich bessere Lösung zu sein.
Der von Jochen erflogene Schwerpunkt von 52,5 mm passt wirklich gut. Ich habe mit 53 mm angefangen und da reagiert das Modell schon sehr agressiv auf Höhenruderausschläge.
Meiner Meinung ist das momenmtan in dieser Größe der beste Brettnurflügel in Rippenbauweise, zumindest kenn ich nichts vergleichbares. Die Messlatte für Mitbewerber liegt als sehr hoch.

Grüße, Michael
 

fiepsi

User
Flügelarretierung Amokka Wood

Flügelarretierung Amokka Wood

Ich verwende als Flügelarretierung einen Kunstsoff-Schnappverschluss von pp-rc Modellbau, der auch nachträglich eingebaut werden kann
 

Rallef

User
@Fiepsi
Wie hast du das eigentlich mit deinem schönen Streifendesign hingekriegt? Auf ner vollbeplankten Fläche ist das ja kein Problem aber bei offenen Rippenfeldern hat man doch nicht genug Auflagefläche für die beiden überlappenden Folien (also bei dir weiß und hellblau) oder?
Gruß Ralf
 

fiepsi

User
Amokka Wood V 2

Amokka Wood V 2

Hallo Ralf,

Also ich habe zuerst die transparent weiße Oralight-Folie mit ein paar mm Überstand auch die 3mm Rippen sowie auf die vordere Beplankung und den 0,4 mm Sperholz-Abschluss gebügelt. Als nächstes habe ich die an den Rippen überstehende Folie 90 GRad umgeschlagen und auf die Rippen gebügelt.
Die blaue Folie an der Unterseite wird dann links und rechts auf die Rippen gebügelt und anschließend noch auf die Beplankung und den hinteren 0,4mm Sperrholz-Abschluss. Dann wird das Ganze mit dem Heißluftföhn (ich hab den auf 190 Grad eingestellt) gespannt und die heiße Folie mit den Fingern auf die dazwischenliegenden Rippen angedrückt. Erstaunlicherweise wird die Folie dabei nicht von den 3mm breiten Rippen gezogen. War selber überrascht, dass die so git hält.
War mein erster Versuch und es hat super geklappt-Wollte nämlich ursprünglich die komplette Unterseite transparent weiß folieren und blaue Klebefolie darüberkleben aber so wird´s halt leichter. Man muss sich vorher aber immer genau überlegen, welche Folien zuerst aufzubringen ist, also die tranparente zuerst und dann, wie in meinem Fall, die beiden flouriszierenden Neonfarben. Waren insgesamt ca. 20 Arbeitsstunden.


Grüße, Michael
 

Rallef

User
Hi Michael,

vielen Dank. Ja du hast genau meine Sorge beschrieben, dass sich die Folie von den Rippen ziehen könnte. Aber ich verstehe jetzt, wie du das hingekriegt hast. Das tolle Ergebnis rechtfertigt die 20 Arbeitsstunden.

Gruß Ralf
 
Inzwischen ist der Rohbau meines Modells fast geschafft und werde ich es in kurzem bespannen. Ich hätte noch 'ne kurze Frage: wie sieht es mit den Ruderausschlägen aus, wenn man einen 6-Klappen-Amokka hat? Kann ich die Ausschläge die auf Seite 5 unten genannt werden so übernehmen? Soll ich die Querrruder bei Höhenruderbetätigung parallel (oder in verringertem Maße...) zu den Hohenrudern mitlaufen lassen oder alles 'getrennt'?

Cees
 
Danke!

Noch eine zweite kurze Frage: wie hast du das Scharnier der Bremsklappe gemacht, auch als Gewebescharnier wie bei den Höhenrudern/Elevons?
 

Jojo26

User
Hallo Cees,

... die Spreizklappen habe ich zur Zeit nur mit Tesafilm angeheftet (wegen Testen) - das ist aber keine haltbare Dauerlösung. Ich würde es auch mit Gewebescharnier machen...

Viele Grüße

Jochen
 

Jojo26

User
Split Flap / Spreizklape - weitere Erkenntnisse

Split Flap / Spreizklape - weitere Erkenntnisse

Hallo,

... inzwischen habe ich noch weitere Tests mit der Wirkung der Spreizklappe gemacht und auch die Position der Klappe nochmals um 10mm nach vorne verlegt:

SplitFlap_Position-02.png

Zusammengefasst:

Position (1): stark negatives (abtauchendes) Moment, das nur mit viel Höhenruder kompensiert werden kann. Die Wirkung ist ziemlich geschwindigkeitsabhängig, so dass eine Grundeinstellung schwierig ist -> keine Empfehlung

Position (2): Gute Wirkung. Nahezu neutrales Verhalten. Bei halber Klappenstellung leicht positives (aufbäumendes) Moment, das gut kontrolliert werden kann. Unkritisches, fast geschwindigkeitsneutrales Verhalten -> Empfehlung

Position (3): Gute Wirkung. Positives Moment sowohl bei halber als auch bei voller Klappenstellung, das noch gut mit Höhenruder kompensiert werden kann (+2mm Ausschlag der innenliegenden Höhenruder, die eigentlich auf der Unterseite im Wirbelbereich der Klappe sind). Unkritisches, fast geschwindigkeitsneutrales Verhalten -> Empfehlung

Mein Fazit:

Spreizklappen sind eine gute Landehilfe für Bretter (Nurflügel?). An der richtigen Position angebracht, haben sie eine prima Wirkung, sind unkritisch bezüglich der Flugeigenschaften und insbesondere hat man noch volle Kontrolle über Höhen- und Querruder.
Der Auf- und Einbau ist relativ problemlos. Mit einer elastischen Anlenkung (bei mir 1,2mm Federstrahldraht mit V-Knick) ist die "Verletzungsgefahr" gering.

So weit...
... nach einem wunderbaren Hangflugtag mit der Amokka Wood ;-)

Viele Grüße

Jochen

(Ralf und Michael - könnt Ihr schom mehr berichten bezüglich Landehilfe??
 
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