Antenne im Seglerrumpf

Hallo,

wenn ich meine Antenne ( Empfänger R700 35Mhz) im GFK Rumpf durch ein Bowdenzugrohr führe
und die Antenne nicht aus dem Rumpf herausragt, hab ich dann trotzdem
volle Reichweite?

funktioniert das?

Matthias
 
Hallo,

es ist gut wenn du das Bowdenzugröhrchen auch noch im Winkel in die
Seitenflosse legen kannst.
Ansonsten keinerlei Einschränkungen beim Empfang. Ich gehe aber davon aus,
dass es sich nicht um einen Kohlefaserrumpf handelt. Da sollte die Antenne auf jede Fall auf dem kürzesten Weg aus dem Rumpf heraus gelegt werden.

Gruss

Stefan
 
Vorsicht

Vorsicht

Hallo Matthias,

im Rumpf ist generell kein Problem, wenn:

- der Rumpf nicht aus Kohlefaser ist
- keine Bowdenzüge aus Metall parallel zur Antenne im Rumpf verlaufen
- keine Kohlefaser-Rovings oder -Rohre parallel im Rumpf verlaufen.

Generell können auch Kabel in den Tragflächen stören (z.B. von den Querruderservos). Die Theorie sagt deshalb: Raus aus der Ebene des Flugzeugs, also Antenne runterhängen lassen oder Stabantenne oben drauf. Sieht beides nicht besonders toll aus, weshalb ich auch mit der Antenne "drin" fliege. Dann aber einen ausführlichen Reichweitentest machen und ggf. ein Vario reinlegen, daß bei Empfangsstörung Fehler meldet.

Gruß aus Ulm

Mikesch
 
Hallo Matthias,
man kann hierzu keine generelle Aussage treffen, sondern nur im Feldversuch (vorab Reichweitentest durchführen) herausfinden.
In meinem Hänel-Salto musste ich nach einigen Fail-safe-Vorfällen die Antenne aus dem Rumpf herausführen, obwohl es sich nicht um einen CFK-Rumpf handelt, allerdings verliefen Metall-Bowdenzüge parallel zu der Antenne.
Die Störungen traten regelmäßig auf, wenn das Modell gerade von mir wegflog, insbesondere beim F-Schleppstart.
Ich habe dann auf eine kurze Stabantenne umgerüstet, was m.E. gar nicht so schlecht aussieht.
Bei meinen F3S-Speedmodellen habe ich die Antennen im Rumpf verlegt, obwohl parallel die CFK-Schubstange der Höhenruderanlenkung liegt und bisher keine Probleme gehabt.

Bernd Kleist
 
....verschiedene Leute, verschiedene Modelle, verschiedene Lösungen, verschiedene Ergebnisse. In einem meiner (Groß-) Segler liegt die Antenne in einem Kunststoffröhrchen im Rumpf parallel zu den Kabeln der zwei Höhenruderservos sowie zur Drahtlitzenanlenkung des Seitenruders und endet irgendwo im Rumpf. In einem anderen, vergleichbaren Modell mit Elektroantrieb habe ich die Antenne im Rumpf verlängert und im Seitenleitwerk innen hochgezogen. In einem weiteren Modell habe ich eine lange Stabantenne verwendet. Prinzipiell verwende ich ausschließlich PPM-Empfänger. Ergebnis ist bei allen dreien das Gleiche: Sie fliegen ohne irgendwelche Probleme.

Mach Dir doch einfach mal folgenden Spass: Die eingeschaltene Steuererung mit eingeschobener Antenne auf einen frei stehenden Tisch legen um Dich dann mit dem ebenfalls eingechaltenen Flugzeug und einem Scanner (z.B.: http://shop.graupner.de/webuerp/servlet/AI?ARTN=7098 ) davon zu entfernen. Wenn auf dem Scanner nur noch das Grundrauschen zu sehen ist, Dein Vario nichts sagt und die Servos nicht zittern, dann ist alles okay.

Hier gibt's übrigens eine kontroverse aber eventuell aufschlussreiche Diskussion dazu:
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=135961


Holm & Rippenbruch
Börny
 
heute mal einen Reichweiten Test gemacht

Mit innenliegender Antenne hab ich mich 500m entfernt

Empfang kein Problem

Suuuper :)
 
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