ARF-Oldtimer zwischen 3,5m und 4m gesucht?

hi,
ich dachte, der Markt sei voll von Ka1en bis Ka8en und anderen Läusen, Flöhen, Möven, Spatzen und Falken etc. der guten alten Zeit, aber irgendwie finde ich gerade nix. Robbes Spatz ist wohl auch schon ausge-laufen? -flogen? Die Modelle bei Pichler sind zu klein. Da gab es doch vor einer Weile jede Menge Minimoas und so?? Die finde ich auch nicht mehr. Die 3200er ASK-13 (z.B. bei Lenger) würde mir ja für mich gefallen, aber der Bauaufwand ist vermutlich zu hoch.
Wer kennt ARF-Modelle dieser Kategorie mit 3,5-4m SpW, die mit möglichst wenig Bauaufwand fertigszustellen sind? Und sie dürfen gerne auch einen heftigeren Abstieg aushalten, wenn die Thermik zu unerbittlich saugt wie heute geschehen und gesehen, leider. Preis ist nicht das primäre Problem, aber es soll kein aufwendiges High-End-Modell sein.
(Das Modell soll nicht für mich sein, sondern für einen Klubkollegen, der heute Pech hatte)

Bertram
 
Hallo Bertram,

schau mal bei www.airworld.de vorbei, da gibt es eine NemereII oder die Kirby Kite z.B., beides Modelle die man jetzt nicht jeden Tag - zumindest bei mir in der Nähe - auf dem Flugplatz antrifft
 
Blanik von Sebart...zwar etwas kleiner, aber ein Blechnik ist eben durch seine Proportionen schon "gross"...
 
Danke für Eure Tipps. Etliche Modelle würden mir persönlich sehr gefallen (Moswey, Kirby Kite), aber es soll für einen über 70-jährigen Piloten geeignet sein, der am liebsten ganz oben an der Sichtgrenze baumelt und auch mal unbeabsichtigte Turns fliegt oder die Lage im Schlepp vorübergehend nicht richtig sieht... Mit einem grösseren 10kg-Blanik wohl nicht so toll, und 1700$ sind dann auch zu viel.

Diese ganzen Chinaböller, die es vor ein, zwei Jahren gab - alle verschwunden?

Am ehesten kommt noch der Sebart-Blanik in Frage.

Bertram
 
...wem Speedfliegen mit einem Oldie Spaß bereitet... :rolleyes:

Nix für Ungut
Tobias

Toby,
wenn du sowas als Speedfliegen siehts dann hast du halt einen andere standards.:p

Zudem war die Moswey im Original auch ein Akro Segler ,was dir vielleicht nicht bekannt war.

Gruss
Thomas
 
Danke für Eure Hilfe. Der Pilot hat sich aber für etwas anderes entschieden, ich weiss bloss noch nicht was - es wird wohl eine Überraschung. Ich selber stehe ja auf so etwas wie die durchscheinende Kirby Kite. Vielleicht später mal.

Wg. Moswey: Irgendwie finde ich aerodynamisch saubere Oldies, die fest gebaut sind, auch mal spannend, wenn sie im F3F-Stil von Wende zu Wende gejagt werden: Nach dem Motto "guck mal, kann ich auch!". Man kann auch mal z.B. mit einer ähnlich grossen ASW-15 schnelle und unglaublich (ab)gerissene Rollen fliegen, da zucken auch die meisten zusammen. (ich habe mal die Fliehkraft der Flächen am Rumpf ausgerechnet: >15kg!!). Wenn man schwere Duos mit 300 über die Bahn nageln darf - warum nicht auch mal einen Oldie am Hang "modern" fliegen? Wenn ich sehe, wie die Moswey das Schwänzchen in der Höhe hatte: Da wären noch mal locker 1-2kg Blei gegangen...

OT: auch völlig untypisch bewegt, aber trotzdem toll anzusehen: http://vimeo.com/27965588 - warum denn nicht? Hat auch so einen "Habenwilleffekt".

Oldie fliegen unterliegt nicht automatisch mehr fliegerischen Scale-Anforderungen als moderne "ablasserfeste" Quattro-Kohle-Bomber mit >160g/dm².
Der thread ging aber ursprünglich um leichte Holzsegler, mit denen man die Seele in 800m Höhe baumeln lassen kann.

Danke nochmal, zumindest für mich ist das Thema erledigt. Aber vielleicht sucht ja noch ein mitlesender Senior eine Anregung?

Bertram
 
Die Moswey vom Kollegen hat eine 4 liter Ballast tank, bei ca 2min wird im Video das Wasser abgelassen.
Mir gefaellt der Flugstill zum Modell uebrigens auch nicht, nur kann man am Video halt ableiten das die Bauqualitaet auch zu Festigkeitsreserven gefuehrt hat welche man halt beim rumcruisen und scale like fliegen nicht so dokumentieren koennte.

Die Musik gibt dem Video zudem auch was hektisches.

Gruss
Thomas
 
Hallo Leute,

was bei kunstflugtauglichen Oldies typisch ist und was nicht liegt heute Hauptsächlich im Auge des Betrachters.
Z.B. Hortensegler gelten heute meist als langsame Thermiksegler, aber Mitte der 1930er Jahre wurde die Horten II im Segelkunstflug bis 450 km/h geflogen und auch der DFS Habicht war damals für solche Geschwindigkeiten zugelassen, heute aber nicht mehr.
Selbst die Horten VI mit Streckung 32,4 in Holzbauweise (!) war bis 200 km/h zugelassen, heute gilt es schon als Stilbruch wenn man bei den Auslegungsüberlegungen für irgend ein Hortenflugzeug die Möglichkeit eines schnellen Platzüberflugs einbezieht.

Alte leichte Holzsegler waren im Normalflug sehr langsam, aber das war eine Notwendigkeit für die damals bevorzugte Thermikleistung, aber die damaligen Piloten begrüßten es durchaus wenn modernere Konstruktionen schneller, agiler und breitbandiger zu fliegen waren und haben die dann auch entsprechend bewegt.

Gruß,

Uwe.
 
Wenn´s gemütlich und mechanisch stabil wie im Original sein darf: "Mathias" hier im Forum baut eine richtig gute, originalgetreue Ka 8b (seine eigene Konstruktion) mit ca. 4,50 m, was aber zum auf den Berg schleppen auch schon ein Brocken ist. Dieser Flieger ist aber nicht mit den Reisschüsseln zu vergleichen. Den Grad der Fertigstellung bestimmt jeder selbst, bzw. seine Geldbörse...

Bei Bedarf: einfach PN an "Mathias"
 
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