ASW 17 (PM-Aero - M 1:4,5): Baubericht

tomi6

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Gewicht

Gewicht

Zum Gewicht des gelieferten Bausatzes, so wie eben präsentiert.

Ich kann es kaum glauben, denn es sind, soweit ich mich nicht verwogen habe: ca. 3.500g!


Das bei sehr hoher Festigkeit wie ich es auch betonen möchte. Also ein Abfluggewicht unter 5 kg, überhaupt kein Problem ;).
 

tomi6

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Zum Bau

Zum Bau

Rein Zufällig, sind bei uns diese Woche Semesterferien und damit jemand bei den Kids ist, hab ich mir ab Mittwoch 3 Tage Urlaub gegönnt. :D

Naja die Kids sind ja nicht mehr so klein und somit fanden Sie mich, wenn Sie doch ein Anliegen hatten, in meiner Werkstatt ;)

Natürlich musste ich mit dem Bau beginnen, damit das gute Stück auch in die Luft kommt. So wie immer, ging es als erstes an die Flächen und den Einbau der Servo`s. Auch wenn ich mir ja die Ruderseitigen IDS-Hörner bereits einbauen habe lassen, verfluche ich noch heute den Einbau der restlichen IDS-Anlenkung.

Ist ein erheblicher Mehraufwand, gegenüber der Überkreuzanlenkung. Belohnt wird es aber dafür mit einem hervorragendem Ergebnis im Erscheinungsbild und mit der "angenommenen" noch besseren Flugleistung.

Als erstes wurde begonnen, die mitgelieferten Rahmen in Form zu schleifen. Anschließend die Servo`s mit den Ruderhörnern versehen und in die Rahmen eingeschraubt. Natürlich untergelegt mit Folie, damit sie nicht mit der Fläche verkleben.


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Bei den Querruder Servo, den King-Max die mir Bertold mitgeliefert hat, kommen die 2. kleinsten Servohörner zum Einsatz. Bei den KST X10 mini, die ich für das innere Querruder und die Wölbklappe verwende, einmal auch das 2. kleinste Servohorn beim inneren QR und das 3. kleinste Servohorn bei der WK.


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So ging es an das abkleben, messen, anzeichnen und wieder messen sowie anzeichnen an den Flächen :rolleyes:

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Bei den Schubstangen für die QR, an den King-Max Servo, wird die 3. kleinste Schubstange verwendet. Das soweit vorbereitet, ging es an das einkleben. Die 2 KST Servo`s wurden dementsprechend eingepasst und aufgrund der Aluröhrchen, die erst später abgelängt werden, ohne diese eingeklebt.

Natürlich ist hier sorgfältiges messen, sowie der genaue rechte Winkel Richtung Ruder sehr wichtig. Beim probieren und einpassen hilft hier ungemein, um 0,2mm kleiner Stifte an den IDS Anlenkungen zu verwenden. Somit geht das Ein -u. Ausbauen beim Anpassen um vieles einfacher. Danke Günter für den Tipp!!!!!!!!


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Das bei beiden Flächen soweit erledigt, ging es zum aushärten, womit sie zum schlafen gelegt wurden.

Beim aufstecken der Servohebel in Nullposition, bemerkte ich bei einem King-Max Servo leider einen sehr rauen und ruckartigen Lauf. So wollte ich das überhaupt nicht verwenden. Bertold hat mir hier bereits einen Ersatz nachgesendet, der hoffentlich in der kommenden Woche ankommt. So muss das eine halt nachträglich noch eingeklebt werden. Mittlerweile weis ich ja wie es am besten geht :)
 

tomi6

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Nach einer, nicht gut geschlafenen Nacht (musste am Donnerstag auch noch eine Wurzelbehandlung über mich ergehen lassen), war ich dann am Freitag früh gespannt, auf das Ergebnis meiner Klebe arbeiten. Da ist ja wieder mal alles gut gegangen und die Servo`s konnten problemlos wieder rausgeschraubt werden.


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Die Folie hat somit wieder ganze Dienste geleistet.

Der Kabelstrang bereits ja vorbereitet, konnte nun eingezogen werden. Davor aber möchte ich mich bei Bertold noch entschuldigen :rolleyes:
Er hat ja wie schon zu sehen, liebevoll und vorbildlich, die MPX Steckeraufnahmen in der Wurzelrippe eingefräßt und eingebaut. Jetzt bin ich aber warum auch immer, der Philosophie verfallen Flächenseitig die Stecker immer lose zu verbauen. Hier hat natürlich jeder andere Ansichten.

Somit musste ich natürlich diese Rahmen wieder ausbauen und damit dann alles auch super am Rumpf passt, auch die Ausnehmung dementsprechend größer fräsen. Entschuldige Bertold, dass ich hier Deine saubere Vorarbeit, umgeändert habe. :cry:
Nach dieser Verschandelung an der Wurzelrippe ;), konnten nun die Kabel eingezogen werden.

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tomi6

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Auflagen für Servodeckel

Auflagen für Servodeckel

So jetzt kommt ein Arbeitsschritt, den ich persönlich, besonders verflucht habe. Hier gibt es vielleicht zwei Meinungen, nämlich eine dafür und eine dagegen. Bei den Servoschächten gibt es keine Fase, für die Auflage der Servodeckel, wie bei anderen Modellen.

Dafür, auch das ein sehr besonders überlegtes und tolles Detail, eine Fase für die mitgelieferten Folien, die über die Deckel geklebt werden, damit sogar diese bündig mir der Flächenoberseite sind. Also eigentlich ein geniales Detail.

Damit die Servodeckel aber nicht in die Fläche reinfallen, hat Bertold runde CFK-Scheiben gefräst und mitgeliefert, welche eingeklebt werden müssen. Dieses einkleben, zeigte sich zumindest für mich als mittlere Katastrophe ab. Wahrscheinlich bin ich zu grobmotorisch, für diese Arbeit. Ich hatte hier mehr Sekundenkleber an den Fingern, wie auf den Plättchen. Auch kam ich schwer in die Ausschnitte, um diese von unten, innen an die Flächenunterseite zu kleben.

Ich hoffe hier tun sich alle anderen leichter, da ja die Idee sehr gut ist, mir persönlich würde hier anstelle der Fase für die Folien, eine für die Servodeckel besser gefallen. Auch kommt hinzu, das die Plättchen nicht in alle Ecken wie geplant verklebt werden können, da hier ja teilweise der Servorahmen und die Anlenkungen sitzen. Das Dekor trägt ja dann auch sowieso auf. Also ein Detail, denke ich mit eben mehreren Zugängen.

Letztendlich aber gut ausgegangen :cool:



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Nachdem das Querruderservo somit fertig eingebaut war, es musste ja nur mehr eingeschraubt und angelenkt werden (hier hab ich zum Glück auch korrekt eingeklebt), ging es an die anderen Ruder und somit an die Anlenkungen mit den Aluröhrchen.

Als erstes habe ich hier alle Röhrchen mal gekürzt (damit sie in die Schächte passen) und einseitig (an der Ruderseite) verklebt und verschraubt, damit hier sich ja nichts lösen kann. Servorahmen.de liefert hier mittlerweile auch diese Schrauben mit. Weiter`s müssen auch die Kunststoffteile Ruderseitig und Servoseitig, etwas gekürzt werden, da die Anlenkungen in Summe relativ kurz werden.


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Dies erledigt, wurden die Servos eingeschraubt und die Anlenkungen eingefädelt, sowie an der Ruderseite auch wieder mit einem kleiner Stahlstab provisorisch angelenkt. Das Servo am inneren QR mit der Steuerung auf Null gestellt und das WK-Servo auf 104% aus der Mitte verstellt. Bei meiner Jeti-Funke ist dies der optimale Wert, damit ich einen Ausschlag nach unten von fast 90° und nach oben immer noch ca. 10mm innen gemessen bekomme.

Somit ergaben sich bei mir zumindest, folgende Längen:


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Es konnte somit alles fertig eingebaut und auch mit den original Stiften, fertiggestellt werden.

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Vor dem einsetzen der Originalstifte, wurden nachdem die Länge passte und auch somit das Kunststoffteil am Servohebel auch mit dem Alurohr verklebt wurde, das Gestänge natürlich nochmals ausgebaut und ebenfalls an dieser Seite verschraubt.


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Also die Arbeit hat sich für mich, dann letztendlich doch sehr gelohnt. Das Ergebnis spiegelt dann doch, eine spielfreie und extrem steife Anlenkung, sowie reichlich Ausschläge.

Tja liebe Freunde, somit waren die Flächen, bis auf das eine defekte Querruderservo, soweit fertiggestellt!


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tomi6

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Erste Arbeiten am Rumpf

Erste Arbeiten am Rumpf

Nachdem der Freitag, mit der fast Fertigstellung der Flächen soweit super verlaufen ist, ging es gestern an die ersten Arbeiten am Rumpf.

Hier mussten als erstes natürlich die Kabelstränge eingebaut werden. Die Ruder an den Flächen müssen ja auch dementsprechend arbeiten können. :)

Los ging es mit dem anzeichnen am Rumpf auf aufgebrachtem Kreppband. Hier wurden natürlich die Masse von den Steckern in der Fläche abgenommen und am Rumpf übertragen.


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Dies beidseitig erledigt, konnten die Öffnungen gefräst werden und anschließend die Kabelstränge eingeschraubt werden. Hier zeigte sich, dass ich die Länge mit 30cm für die Kabelstränge rumpfseitig, auch richtig gewählt habe.
Der Empfänger kann hier noch dementsprechend situiert werden.


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So jetzt kommt der spannende Moment, ob die Flächen auch richtig an den Rump passen, was voraussetzt, dass ich Flächenseitig die Öffnungen korrekt nachgearbeitet habe.
Aber seht selbst ;)


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und das ganze auch an der 2. Seite:


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So damit ganz zufrieden und wie auch an den Bildern schon zu sehen, gab es noch einen Arbeitsschritt am Rumpf, der eigentlich auch schon am Freitag Abend noch statt fand. Aufmerksamen Lesern sind sicher schon die Servo`s für Seiten- u. Höhenruder aufgefallen.

Diese wurden in den mitgelieferten Servorahmen verbaut. Super leicht aus GFK und GFK-Schaum gefräste Rahmen.
Zwei verschiedene Größen, da für das Seitenruder ein KST x10 mini und für das Höhenruder eine KST x10 zum Einsatz kommen.


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Da die Kohleschubstangen ja von Bertold schon perfekt eingebaut wurden, war das ermitteln der Positionen nicht schwer. Ich habe nur darauf geachtet das die Zugänglichkeit mit Schraubenzieher gut passt und dass sie auch zueinander leicht versetzt sind, um eben einen späteren Ausbau leicht zu ermöglichen.


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Bin ich froh, dass ich mir das Seitenruder sowie auch das Höhenruder bereits hinten soweit fertig gestellt, ausgeliefert habe lassen. :p

So blieb eben nur mehr das Einkleben der Rahmen mit den Servo`s über.


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Somit zeigte sich mir hier, auch bereits gestern folgendes Ergebnis:

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Somit vorab der Stand des Rumpfausbaues zum jetzigen Zeitpunkt. Eigentlich wollte ich auch gestern noch die Anlenkung für Höhe und Seite fertigstellen, aber da haben mir die Schubstangenhülsen mit den 2mm Kabelköpfe nicht zugesagt.

Warum?

Ich möchte hier erstens auf zumindest 2,5mm Kabelköpfe gehen, besser noch auf 3mm. Des weiteren haben die Schubstangen im DM 2mm. Die mitgelieferten Hülsen innen ebenfalls. Hier versucht bitte mal Uhu plus Endfest einzutröpfeln und dann die Stangen einzukleben, so das auch der Kleber drinnen bleibt. Für mich nicht zu meiner Zufriedenheit umsetzbar, sollen ja gerade die Anlenkungen vertrauenswürdig fest sein. Mit Superkleber würde es vermutlich funktionieren.

Ich organisiere mir hier Schubstangenhülsen die innen min. 3mm DM haben, oder vielleicht sogar 4mm, damit auch genügend Kleber Platz hat. Je nachdem, was der Händler meines Vertrauens auf Lager hat. Nehme da natürlich auch ein abgeschnittenes Reststück der Schubstange zum Testen mit.
 

tomi6

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Design auf den Flächen

Design auf den Flächen

So jetzt blieb mir gestern auch noch etwas Zeit über, die ich sinnvoll nutzen wollte. Am Rumpf geht es erst nach den Anlenkungen weiter, also könnte ich ja noch was an den Flächen machen, auch wenn noch ein Servo fehlt.

Also hab ich mir Gedacht, da mache ich jetzt was für das Auge. :)

Es liegt ja schon das Design von Andys Folienwelt bei mir und auf dem Entwurf sieht es ja top aus. Wie wär es also mit aufbringen auf die Flächen? Gesagt, getan!

Aber!!!!!!! Warum muss ich mir immer so spezielle Design`s, mit soooooooooo vielen Einzelteilen im Kopf zurecht schnitzen? Tja da muss ich nun wohl durch. Bei dem weiblichem Geschlecht heißt es ja auch immer: SCHÖNHEIT MUSS LEIDEN!

So wohl auch hier bei der 17 eX. Ich lass Euch jetzt aber mit meinen nervigen Worten in Ruhe und stelle einfach das Ergebnis rein:


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Also ich für meinen Teil bin damit so zufrieden gewesen, dass ich mir am Abend gestern noch das eine und andere gute Bier gegönnt habe! :D

Bei den Flächen möchte ich auch noch anmerken, dass die Ruder mit weißen Dichtlippen versehen sind. Damit diese auch ganz sauber in weiß wirken, sowie auch die innenliegenden Anlenkungen noch unsichtbarer am inneren QR und an der WK werden, ist sogar hier ein weißes Tesaband mitgeliefert worden, was dann noch zusätzlich an den Dichtlippen aufgebracht wird. TOP!

So dass war es dann fürs Erste. Ich hoffe ich nerve Euch nicht all zu sehr damit und wenn es OK ist, geht es eventuell nächstes Wochenende mit dem Bericht weiter.
(Sorry wenn Ihr viele Rechtschreibfehler findet, Ihr dürft sie aber gerne behalten :D)

Einen schönen Rest-Sonntag und

LG Bernhard
 
krass...

krass...

...welchen Speed du beim Bau hinlegst, unglaublich😁
Macht wie immer Spaß deinen Bericht zu verfolgen. Eigentlich brauch ich mir um den Bau gar keinen Kopf mehr zu machen👍
Weiter so😜.

Viele Grüße

Michi
 
ASW 17

ASW 17

Hallo Bernhard,

Glückwunsch zu der ASW 17.

Wenn die jetzt noch so schnittig fliegt wie sie ausschaut,..... dann viel Spaß damit!! :)

bei deinem Bautempo sollte ich dir vielleicht mal die eine oder andere Baustelle von mir vorbei bringen.
 

tomi6

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Schönen Abend Jungs und Danke für die Blumen ;)

Michi ich baue einfach so gut ich kann. Gibt aber immer Platz für Verbesserungen und sicher viele, die mehr verstehen davon als ich ;)

@Christian: ja da können wir ins Geschäft kommen. Du bringst mir einfach Deine JS3, ich baue Sie, teste dann ausgiebig, was aber sicher das ganze Jahr dauern wird und zu Weihnachten bekommst sie dann :D :p :D

Lg Bernhard
 

tomi6

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Fehlendes Servo auf Quer eingebaut

Fehlendes Servo auf Quer eingebaut

Schönen Abend allerseits,

am Montag nach der beruflichen Verpflichtung zuhause angelangt, lag schon das Päckchen mit dem neuen King-Max Servo von Bertold in der Eingangstüre. Super schnell geliefert!

Somit wurde noch am Abend etwas UHU-Plus abgerührt und das Servo an seinem Bestimmungs-Ort gebracht. Vorbereitet war ja soweit schon alles in der Fläche. Angezeichnet wurde noch und die provisorische Anlenkung hergestellt.
Da ich bereits Kleber hergerichtet hatte, hab ich mir auch noch die neuen Löthülsen zur Brust genommen und mit den Schubstangen verklebt.


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Dienstag, spät Abends das Servo wieder ausgebaut und die Verklebung vom Vortag begutachtet. Alles so wie gewohnt und es auch sein soll. Somit konnte es am Flächenstrang angesteckt, mit Isolierband gesichert und auch wieder eingebaut werden. Anschließend das letzte Ruder, wieder über IDS mit den Originalstiften angelenkt.


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Nachdem wieder die Plättchen für den Servodeckel eingeklebt waren, konnte auch dieser montiert werden. Hier ist noch zu ergänzen, das der Stützstoff der Deckel bei den Querrudern, im Bereich des Servohebels, ausgefräst werden muss. Bitte hier mit Vorsicht agieren, damit nicht durch die Oberfläche gearbeitet wird. Bei mir ist soweit alles, zum Glück gut gegangen. Bei den Wölbklappen ist diese Arbeit nicht notwendig.


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Dies erfolgreich erledigt, hab ich auch gleich noch die Folie, so wie auch das Design fertig aufgebracht. Somit war auch diese Fläche fertiggestellt.


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Jetzt hieß es aber Schluss machen und ab ins Bett.
 

tomi6

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Akkubefestigung für Rumpf

Akkubefestigung für Rumpf

Nachdem die restliche Woche, keine Zeit mehr blieb (mein Beruf kann sehr fordernd sein), ging es erst gestern am späten Nachmittag weiter.

Zuvor noch nachgereicht, der Einbau der Servos für Höhe und Seite. Ist am Dienstag noch vor der Fertigstellung der Fläche passiert.


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Danach konnten die Bowdenzüge fixiert und ebenfalls sauber verklebt werden. Das Ergebnis ist eine super spielfreie Anlenkung, wie sich gestern zeigte.


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Nun ging es weiter mit der Akkubefestigung. Als erstes ist die korrekte Position für das Akku-Brett bestimmt worden. Dazu alle Komponenten in den Rumpf gelegt, um den Schwerpunkt grob zu ermitteln. Ich war erstaunt, dass ich die Position, trotz meines eher schweren 6S Akkus, im Bereich der Kabinenhaube bestimmen konnte.


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Das Akkubrett habe ich aus schwarzer GFK-Platte zugeschnitten, um 10cm länger als der Akku selbst, damit der SWP dementsprechend eingestellt werden kann. Aufgeschraubt wird es an Hölzchen mit eingeklebten 6mm Muttern.


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Somit konnte auch dieses eingeklebt und beschwert werden.


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Heute dann das sehr zufriedenstellende Ergebnis:


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tomi6

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Design für Rumpf

Design für Rumpf

Der Rumpfausbau gestern konnte ja nicht mehr weiter voranschreiten, muss ja zuerst der Uhu-Plus vom Akku-Brett aushärten.

Da auch meine kleine Maus mit ihren 6 Jahren inzwischen bei mir in der Werkstatt vorbei schaute, meinte Sie aber, mir unbedingt noch beim bauen helfen zu wollen. Hm was passt da am besten :confused:

Eventuell mit dem Design weitermachen, dabei kann der Rumpf ja ruhig liegen bleiben und meine kleine Süße hat sowieso Ihren Spaß bei dieser Arbeit, was bei mir aber wiederrum höchste Konzentration erfordert.
Also ging es los die bereits zugeschnittenen Teile, an Ort und Stelle zu bringen. Wow, war Celina da hilfreich und konzentriert. Sie wollte gar nicht mehr aufhören, kein Wunder dann darf Sie ja länger aufbleiben :D

Somit ging es dahin, bis nichts mehr übrig blieb zum kleben.

Vielen lieben Dank Celina für deine großartige Hilfe! Das ist Dein Verdienst ;)


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Da konnte ich mir auch noch ein gutes Helles vergönnen!
 

tomi6

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Einbau der RC-Komponenten

Einbau der RC-Komponenten

Schönen Sonntag Vormittag!

Nachdem gestern Abend meine Augenlieder beim schreiben schon sehr schwer wurden, geht's erst jetzt hier weiter. Ist ja am gestrigen Samstag, wo mir alles sehr leicht von der Hand ging, vieles noch geschehen ;)

Aber der Reihe nach.

Meine liebste Beschäftigung am Bau der Modelle, ist ja das RC-Equipment an Ort und Stelle zu bringen.

Der Motor in der 17er eingeschraubt, konnte der Spinner mit der Luftschraube angebracht und fest geschraubt werden.



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Der Spinner, ein Freudenthaler Scale mit 40mm DM, passt von der Form und macht mir einen sauberen Eindruck. Auch die doch großen 20/13er GM Latten, geliefert von Reisenauer, fügen sich eigentlich sehr gut an der sehr spitzen Rumpfform der ASW 17 an.

Dies erledigt, ist der Regler, ein 80 Amp. Master Mezon Pro, sowie der Empfänger ein REX 12 von Jeti mit 3M Dual Lock Band eingeklebt worden. Eine super Befestigungsmethode, die ich mittlerweile bei allen Modellen so umsetze. Die Servokabel sauber verlegt und natürlich wieder mit Gewebeband geschützt und verschönert, ebenfalls keine Hexerei. Hier kommt es mir nicht so auf das Gesamtgewicht, sondern besonders auf das optische Ergebnis und natürlich der zuverlässigen Funktion an.


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Die Antennen ebenfalls sauber im 45° Winkel ausgerichtet und mit transparentem Gewebeband fixiert.



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Letztendlich fand auch noch ein GPS Logger V3 seine Position, was es soweit an Komponenten für dieses Modell auch schon wieder war. Wenig für meine Verhältnisse, aber mehr als ausreichend ;)

Somit noch das Akkubrett mit Kletter eingeschraubt und den Akku befestigt. Die Position dafür ja tadellos, für ein einfaches Handling im Betrieb!


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So was blieb jetzt noch übrig? SWP genau auswiegen, Gesamtgewicht ermitteln und programmieren...........
 

tomi6

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Die ASW 17 eX in seiner ganzen Pracht!

Die ASW 17 eX in seiner ganzen Pracht!

Um den Schwerpunkt genau einstellen zu können, musste natürlich das Modell fertig aufgebaut werden. Somit konnte ich das erste Mal meine Blicke auf das vollendete Werk richten.
War das ein freudiger Moment gestern und besonders für mich persönlich auch sehr zufriedenstellend!!! Das sorgfältige Arbeiten hat sich mal wieder voll gelohnt :D

Das Ergebnis möchte ich Euch mal nicht vorenthalten und Bilder sprechen ja für sich:


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Schwerpunkt für den Erstflug, hab ich auf der Waage mit 98mm eingestellt. Hier ist ja ein Bereich von 95 - 103mm vom Hersteller angegeben. Die EWD beträgt dabei angeformt 1,4°.
Die ASW in seiner ganzen Pracht aufgebaut, musste natürlich auch noch das Gewicht abgenommen werden.

Hier kann ich im positiven sagen, trotz des schweren 6S Akkus, der nicht gesparten Menge an Kleber, einen Wert von knapp 4,8-4,9 kg erreicht zu haben. :)
Das Flugzeug im Betrieb mit 4S, so wie auch vom Hersteller geflogen, wird somit auch in der "Hartschalenversion" locker unter der 5kg Grenze, bei dosierter Klebemenge, bleiben.
 

tomi6

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Programmieren des 6 Klappen Flügels

Programmieren des 6 Klappen Flügels

Am Modell selbst soweit alles fertig, bis auf das aufbringen von transparenter Steinschlagfolie an der Rumpfunterseite (wird die kommende Woche geliefert), stand noch das programmieren der Ausschläge an.

Meine DC 16, die ich mittlerweile im Schlaf beherrsche :p, wurde in kurzer Zeit dazu gebracht, die Befehle in meinem Sinne an die Ruder zu geben.

Was hab ich hier für mich als erstes für passend empfunden? Kleiner Einblick dazu gerne, genaueres wird der Erstflug dann zeigen, bzw. alle weiteren Flüge danach.

Zuerst mal 3 Flugphasen definiert. Standard (Strecke), Thermik und Speed

Ausschlag der Querruder außen, an tiefster Stelle (innen) gemessen: 12mm nach oben und 8mm nach unten
Ausschlag der Querruder innen um 1mm abgesetzt zu den äußeren.
Die Wölbklappe innen gemessen: 10mm nach oben und 5mm nach unten.

Weiters ist hier meine Philosophie, in der Standard sowie Speed-Stellung alle Ruder so mitzunehmen. Nur in der Thermik werden die äußern QR alleine gesteuert, dafür kann hier, über einen separatem Schalter, das Seitenruder zu 60% mitgemischt werden. Der optimale Wert wird sich ebenfalls zeigen.

Thermikstellung: Wölbklappen innen gemessen 5mm für erste mal positiv (nach unten) und die inneren QR mit 1mm abgestuft. Die äußeren mal im Strak.
Speedstellung: Wölbklappen innen gemessen 3mm negativ und die inneren QR wieder 1mm abgestuft. Die äußeren ebenfalls im Strak.

Es wird sich zeigen, wie viel ich hier noch fein abstimmen muss. Das Profil selbst wird es mir mitteilen :rolleyes:

Butterfly: Hier hab ich so programmiert, dass dies nur in der Thermikstellung ab 1/4 des Knüppelweges anspricht. Motor selbst liegt an einem 3-Stufenschalter wobei 70% die 1. und 100% die 2. Stellung ist. Das ganze mit einer Hochlaufzeit von 2sec.!
Somit der Gasknüppel frei für das Butterfly. Knüppel vorne eingefahren und ganz hinten ausgefahren. Zum Butterfly selbst. Hier war ich sehr erfreut, mich doch mit dem IDS-Einbau gequält zu haben und trotzdem dabei sorgfältig geblieben zu sein. Das Ergebnis ist ein echter 90° Ausschlag nach unten an den Wölbklappen, mehr als bei meinem F5J-ler. Sieht das geil aus :D
Die inneren QR max. nach oben und das Höhenruder mal 5mm tief. Allerdings auch wieder auf einem Drehregler gelegt, damit es im Flug dementsprechend angepasst werden kann und die 1. Landung somit gleich, zumindest technisch funktioniert ;)
Die äußeren Querruder, aber erst wenn das Butterfly wirkt, kaum differenziert, um noch ein vernünftiges Steuern zu ermöglichen.

Butterfly max. Ausschlag :eek:


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Natürlich werde ich den Ausschlag nach unten noch etwas zurücknehmen, nicht das ich auch noch einem Not-Stop in der Luft vollziehe, um einen Kollegen die Vorfahrt zu lassen :D:D:D

Ja liebe Mit-Leser, das war es soweit mit meinem Baubericht! Alles in allem ein echt tolles Modell ohne Überraschungen beim Bau und einer Qualität in der obersten Liga. Wenn es so fliegt wie es aussieht, tja dann.................. wird es immer schwieriger werden, eine Entscheidung zu treffen, mit was ich mich an den Platz begebe!

Im kommenden Winter vielleicht noch das Cockpit etwas angedeutet, aber jetzt geht es an das bestimmen für den optimalen Tag zum Erstflug :cool:

Einen schönen Sonntag noch allen und genießt das Wochenende!

LG Bernhard
 
Hi Bernhard,

ich gratuliere hochachtungsvoll zur Fertigstellung, schaut toll aus.

Heute ist mein/dein Dekor eingetrudelt. Da ich grafisch völlig unterbelichtet bin nochmal vielen Dank das ich deinen Entwurf in farblich abgewandelter Form nutzen durfte ( Kennung wurde natürlich geändert ;) ) Töchterchen steht komischerweise auf Pink, keine Ahnung wo sie das her hat:)
ASW 17.JPG

Zu sehen die Ausführung mit Flächenerweiterung auf 5m.
Ich bin gespannt wie groß der Gewichtsunterschied zur Variante Doppelkohle sein wird. Wenn alles klappt kann ich meine 17er persönlich Ende März abholen und werde berichten ( obwohl es ja jetzt nichts mehr zu berichten gibt ;))

Viele Grüße

Michael
 

tomi6

User
Schönen Abend Michael,

vielen Dank für Dein Kompliment ;)
Also zu berichten gibt es immer was und ich warte auf Deinen ausführlichen Bericht :)
Bis Ende März wird das bestimmt was, Bertold ist ja schon dran, soweit ich weiß ;)

Gefällt mir sehr gut Deine gewählte Farbe und die Lösung, für die längeren Flächen 👍. Hab auch einen F5J in weiß und pink. Haben da auch meine Damen damals, so entschieden. :D

Lg Bernhard
 
Arretierung HLW

Arretierung HLW

Hallo liebe Kollegen,
da ich auch schon oft von dieser Plattform profitiert habe und viele bereit waren und noch sind, ihr Wissen und ihre Ideen zu teilen, möchte ich daran anknüpfen. Als Hersteller der ASW17eX verfolge ich das Ziel, dem Kunden ein hochwertiges und ausgereiftes Produkt übergeben zu können. Die Nähe zum Kunden ist mir sehr wichtig, nur so kann man schnell auf Kritik reagieren und es gibt immer wieder Dinge, die man besser machen kann.
Konkret möchte ich nun hier auf die Problematik eingehen, ein Kreuz-Höhenleitwerk am Seitenleitwerk arretieren zu müssen. Vielfach lassen Hersteller ihre Kunden mit diesem Problem allein, ich habe bislang den Ansatz verfolgt, Magnete einzusetzen. Wenn der Hauptverbinder einer aus Stahl ist, klebt man am Ende der Verbinderhülse jeweils einen kleinen Magneten ein und ist schon fertig. Wichtig ist es, ein sehr kleines Spaltmaß zu erreichen. Im Einsatz hatte ich kleine Zylinder-Magnete mit einer Haltekraft von 900g. So ausgestattet flogen/ fliegen zwei Vorserienmodelle bislang ohne Probleme. Allerdings ist der Stahlverbinder ausgesprochen schwer. Für die Serie fiel die Entscheidung zugunsten eines CFK-Verbinders hinsichtlich der Schwerpunktproblematik gerade beim reinen Segler-Ausbau. Nun habe ich am Ende des CFK-Verbinders einen Metallkern eingeklebt, der Magnet am Ende der Hülse blieb. Die Kundenreaktion war aber durchaus skeptisch. 900g Haltekraft erscheinen in der praktischen Erprobung, soll heißen beim Zugtest per Hand, möglicherweise als unzureichend. Auch wenn die bisherige praktische Erprobung positiv war, ließ mich das Thema nicht ruhen. Bei meiner eigenen ASW habe ich in klassischer Marnier vor dem Verbinder 4mm-Goldkontaktstecker mit zusätzlicher Hülse eingebaut, die Haptik fand in ansprechend, die zusätzliche Öffnung im Rumpf, nicht nur wegen der Mehrarbeit, überhaupt nicht. Und hier kommt nun eine kleine, aber wie ich finde, erwähnenswerte Neuerung.
Verbinder1.jpg

Oben zu sehen ist rechts die Verbinderhülse, in der Mitte der 4mm-Goldkontaktstecker und links eine gefräste Sperrholzhülse. Diese hat als Innendurchmesser den Außendurchmesser des Steckers, hier D=4,85mm, sowie einen Außendurchmesser von D=6,9mm für die CFK-Hülse. Die Sperrholzhülse wird als erstes mit Sekundenkleber mit dem Goldkontaktstecker verklebt.
Verbinder2.jpg

Nun ist auf diesem Bild oben zu sehen, das der Verbinder rechts im Bild (nur außen) mit einer 4mm-Bohrung für den Stecker versehen ist. Der Stecker mit Sperrholzhülse wird ebenfalls mit Sekundenkleber einfach in die CFK-Hülse geklebt, das ganze natürlich in beiden Leitwerkshälften.
Verbinder3.jpg

Das Mehrgewicht liegt unter 2g, es gibt keine Handlingsprobleme und läßt sich theoretisch auch bei vorhandenen Modellen nachrüsten.

Wenn ihr einverstanden seit, möchte ich immer mal wieder kleine Lösungen präsentieren, die sich dann vielleicht auch in anderen Modellen wiederfinden und so für eine Weiterentwicklung von Standards sorgen könnten.

Schöne Grüße

Bertold
 
HLW-Befestigung

HLW-Befestigung

Hallo in die Runde,

die Lösung mit den Goldies ist OK, es geht aber noch viel einfacher.

Den Mitnehmerstift für das HLS - er ist ja im Ø mit geschätzt 4mm deutlich kleiner als die Drehachse - aus Stahl machen. Diesen Mitnehmerstift einfach vorsichtig etwas verbiegen, sodass sich das HLW "ausreichend stramm" aufschieben lässt. Ich denk, dass sich das Mehrgewicht im Vergleich zum CfK-Stift verkraften lässt.

Das ist die Lösung, die auch für den "echten" WAM-Stingray vorgesehen ist. Das funktioniert einwandfrei und kann jederzeit mit weinig Aufwand nachjustiert werden.

VG
Hannes
 
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