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ASW 27 (Beineke): Vollständiger Bausatz?

Ich baue auch gerade eine Beineke ASW 27, allerdings mit etwas vergrößerter Spannweite. das Winglet dazu habe ich mit fusion 360 konstruiert und auf dem 3d Drucker ausgedruckt. Gespachtelt, lackiert... sieht gut aus.

winglet asw 27.JPG

Jetzt muss ich nur noch die Flächen Bügeln und dann kann es los gehen.

Foto 29.07.19, 16 49 42 (2).jpg

Zum Thema Motor einbauen kann ich aus Erfahrung folgendes sagen (leider habe ich meine alte Beineke mal bei einer Landung zerlegt, Platz reichte nicht aus:-), Motorsturz betrug 5° bezogen auf die Flügelprofilachse und einen Seitenzug benötigt man hier nicht. Die ASW ist völlig neutral mit Motorkraft gestiegen. Deshalb habe ich das bei der Neuen auch so verbaut.

Viele Grüße

Uwe

PS: wenn jemand die Fusion-datei haben möchte, sagt bescheid.
 
Hallo Bernhard,

gibt es schon neues Bildmaterial? ich bin heute fertig geworden und werde sie, wenn alles gut geht, morgen einfliegen. Dann mach ich auch ein paar Bilder.

Viele Grüße vom Niederrhein

Uwe
 
Nein, noch nicht.

Ich war heute Fliegen und habe deshalb nur die Rippen hergestellt.
Morgen werde ich auch wenig Zeit haben, aber ich will ein paar Fotos
machen.

Gruß Bernhard
 
So, jetzt endlich die ersten Fotos vom Baufortschritt
 

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Das ist der vorgesehene Antrieb.
 

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Sehr schön,

Bilder sagen immer mehr als tausend Worte. Ich habe die Steckung vorne und hinten mit durchgehenden Rohren gemacht.

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auf dem Bild mit gefrästen Schablonen ausgerichtet und erst mal mit ein wenig harz fixiert.

Aus dem Einfliegen ist heute leider nichts geworden, kurz vor dem Start hat eine Störklappe den Geist aufgegeben :confused:

Viele Grüße

Uwe
 
Wölbklappen und Querruder

Wölbklappen und Querruder

Sind bei der ASW 27 die Ruder verbaut. Wenn nicht, wie werden sie angeschlagen.
Gruß Dieter
 
Die Ruder sind alle lose mit Tesakrepp befestigt und für Anschläge auf der Oberseite ausgelegt.
Die Wölbklappen schlägt man für maximalen Ausschlag eigentlich unten an, aber ohne Spaltabdeckung
sieht das nicht gerade Scale aus. Im Verbund mit den Störklappen sollte das aber dicke ausreichen.
Ich werde die Ruder direkt mit anbügeln, das ist praktisch unkaputtbar und sieht am Besten aus.

Gruß Bernhard
 
Baufortschritt

Baufortschritt

Ich bin ein bisschen weiter gekommen, aber diese Methode der Wingleterstellung ist schon sehr mühsam,
aber sie passt halt absolut zum Strack und hat das gleiche Profil, man sieht (hoffentlich) den Übergang kaum.
 

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Letztes Wochenende konnte ich an den Winglets weiter bauen und sie schlußendlich auch endlich verspachteln.
Sorry, die Reihenfolge ist nicht chronologisch, aber man kann es sich ja denken, wie es gehört.
Das hat jetzt 3 Wochen Zeit zum Durchtrocknen, ich fahre erstmal in Urlaub.
Gruß Bernhard
 

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Also, wer auf die Idee kommt, so etwas mal in dieser Art zu bauen, der sollte keine Brettchen zwischen die Rippen leimen,
sondern massive Balsaklötze.;)
Die Brettchen werden beim Schleifen sehr dünn und brechen dann leicht ein, dann muss man PU- Leim drunter spritzen,
neu spachteln und neu schmirgeln.:( Grad wenn man denkt, jetzt ist es fertig, dann knack, sch…!:mad:
Irgendwann habe ich beschlossen, jetzt ist es gut genug und habe GFK- Köper in Grad 24g/m2 aufgeharzt, siehe Fotos,
damit sollte Ruhe sein, aber halt nochmal schleifen in 48h.:rolleyes:

Gruß Bernhard
 

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Schmirgeln, noch mal Spachteln, Schmirgeln und dünn Grundierung drauf. Nee, ne?! Die Nasenleiste... .:o
Die Oberfläche ist immer noch nicht perfekt, ich habe aber keine Lust mehr zum Spachteln und Schleifen.
Jetzt wird doch gebügelt, da sind die Oberflächen nicht so kritisch, die Folie glättet es.:rolleyes:
 

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Jetzt der Motoreinbau, ich brauche Baufortschritt, sonst drehe ich noch rund.:rolleyes:
Die Welle des Getriebes habe ich per Alurohr verlängert, drei Versuche, bis der Rundlauf passte.:mad:
Zum Glück kann der Taschenlötbrenner das Loctide 648 immer wieder lösen.;)
Das Stützlager habe ich in Sperrholz gesetzt und mit GFK in Stärke 0,6 mm "eingesperrt", damit kein
Harz reinlaufen kann.
Den Getriebeverbinderspannt habe ich aus 3mm GFK gebohrt, zum Sägen verwende ich immer den 1 mm Bohrer
mit dem Proxxon- Bohrer auf voller Drehzahl.
Der eigentliche Motorspant ist aus Birkenmultiplex in 6 mm Stärke, mit der Stichsäge und dem kleinen Kurvenblatt
geht das ganz gut zu "friemeln". Die M4- Gewinde habe ich direkt ins Holz geschnitten und mit Sekundenkleber gehärtet,
bei 6 mm Materialstärke hält das bequem.
Die beiden Koni ("Konusse") bekommt man allerdings nur, wenn man frei Hand mit dem Bandschleifer operiert und
4 - 5 Anproben vornimmt. Ich bin immer ganz verblüfft, das man "mit dem geeichten Auge":D auf eine
Passgenauigkeit unter 1 mm kommt, man darf nur nicht zu hastig sein.
 

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Den Spant zum hinteren Abstützen des Motors habe ich aus Birkenmultiplex in 4 mm Stärke gemacht,
die Kontur habe ich mit der Lötdrahtmethode aus dem Rumpf und der Haube abgenommen, das geht
wirklich gut, nur wenig Nachschleifen nötig.
Zur Kühlluftführung am Motor vorbei habe ich einen Rand aus 5 mm Bohrungen verwendet.
Den Spannt werde ich nur mit wenig PU- Schaum einsetzen (später), der muss ggf. zum Motorausbau raus
oder wenn die Akkus noch dadurch müssen (bloß kein unnötiges Blei verbauen!).
Die Motorwelle habe ich mit einem angeschliffenem Alurohr frei gestellt und dann ein 4 mm langes Stück
dieses Rohrs mit einem kleinen Tröpfchen Sekundenkleber so auf der Welle gesichert, dass das Mittelstück
direkt auf Anschlag fest geschraubt werden kann, ohne an der Rumpfspitze zu schleifen. Die Luftschraube
soll ja nur zum Flug drauf. Dieses Stück Rohr muss beim Motorausbau auch wieder runter.
Das Mittelteil mit Abstand 25 mm ist aus einem Spinner von Freudenthaler, bei dem die Kappe Matsch war, es
ist um 5° verdreht (für die 17 x18 Luftschraube) und versetzt, damit die Blätter flach am Rumpf anliegen.
Ich habe mit Messingrohren Ø 2,5 mm und 0,6 er GFK- Plättchen einen O- Ring darauf montiert, der zieht die
Blätter immer an den Rumpf und es hängt dann somit kein Blatt störend runter.
Alternativ werde ich eine 18,5 x 12 Luftschraube testen, aber der Strom geht dann Richtung 70A, da sich ja
durch das MT die Abmaße 17,9 x 16,2 ergeben, evtl. unnötig viel Standschub.

Gruß Bernhard
 

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So, jetzt hatte ich wieder Muße für die Winglets.
Ich habe sie mit Oracover Scale in ferrarirot gebügelt, also die mit der
metallbedampften Rückseite, die trägt etwas dicker auf und ist sehr farbecht,
außerdem hatte ich davon noch eine passende Restmenge... .:D
Das Ergebnis gefällt mir ganz gut, bei gutem Tageslicht werde ich die letzten
Feinheiten mit dem Fön richten. Im gewölbten 90° Knick musste ich natürlich
schneiden und stückeln, das wollte ich mit einer Lackierung vermeiden, aber
es sieht besser aus als befürchtet. da Oracover so stark dann doch wieder
nicht aufträgt.
Jetzt werde ich vor dem Fläche Bügeln die Ruderkanten rechts / links weiß bebügeln,
dann kann ich die Ruder beim Bügeln gleich direkt mit anscharnieren.

Gruß Bernhard
 

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Hallo uelemann,

ich frage mal ganz vorsichtig, wie war der Erstflug denn nun?!
Gab es Überraschungen?

Gruß Bernhard

PS: ich schreibe und schreibe, ließt hier überhaupt noch jemand mit oder führe ich schon Selbstgespräche?
 
30.000?! Stimmt, Tatsache, das war mir nicht bewusst! Na, denn, aber jetzt muss ich erst wieder eine Woche auswärts arbeiten, der Urlaub ist rum, das nächste Wochenende kurz. Ich bleibe aber dran, versprochen. Gruß Bernhard
 
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