Auslegung CDR Rückschlussring

1.Gibt es eine Faustformel für die Wandstärke des Rückschlussringes eines CDR Motors???
Einige verwenden die Original Glocke (ist aber nur dünnes Blech). Die käuflichen Motoren mit den besseren Magnete scheinen aber einen weitaus dickeren Rückschlussring zu haben.

2.Muss der Rückschlussring tatsächlich ein Ring sein oder würde es genügen ein Stück Fe (grösse ähnlich dem verwendeten Magneten) hinter den Magneten zu kleben und das gaze mit Rovings zu umwickeln ???--> Zugegeben dem erhofften Gewichtsvorteil steht ein sehr hoher Aufwand gegenüber. Aber würde das überhaupt physikalisch funktionieren ohne Leistungseinbusen???

Gruss Bombcat
 
Hallo,

beim CDR genügt eine Dicke von 0,5-0,6mm. Alles andere bringt eh nur Gewicht. Die verbauten Magnete sind nicht sooooo stark.
Ja, es muß ein Ring sein. Sonst könntest du dir die Eisenteile hinter den Magneten auch sparen.
 

Andreas Maier

Moderator
Teammitglied
du kannst aber zwischen die magnete stäbe
aus " FE " schieben .
-st 4-kanntmaterial zurechtgefräst/gefeilt
daß es saugend in die zwischenräume geht.
(mit dünnem fügemittel ~loctide,...verbinden)
-somit sind auch alle abstände gleich und
die glocke steifer.

mfg.:andreas
 

jjmike

User
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1.Gibt es eine Faustformel für die Wandstärke des Rückschlussringes eines CDR Motors???
Einige verwenden die Original Glocke (ist aber nur dünnes Blech). Die käuflichen Motoren mit den besseren Magnete scheinen aber einen weitaus dickeren Rückschlussring zu haben.

2.Muss der Rückschlussring tatsächlich ein Ring sein oder würde es genügen ein Stück Fe (grösse ähnlich dem verwendeten Magneten) hinter den Magneten zu kleben und das gaze mit Rovings zu umwickeln ???--> Zugegeben dem erhofften Gewichtsvorteil steht ein sehr hoher Aufwand gegenüber. Aber würde das überhaupt physikalisch funktionieren ohne Leistungseinbusen???

Gruss Bombcat
Der Rückschlußring muß geschlossen sein, da sich sonst der Gesamt-Luftspalt vergrößert. Wenn er aus dem selben magnetischen Material besteht, wie der Ständer, muß er den selben Qerschnitt haben, wie dessen bewickelte Stege. Eisen zwischen den Magneten bedeutet magnetischen Kurzschluß und schwächt das Feld. Die Seitenwand der Glocke kann aus Alu oder Carbon sein.

Gruß jjmike

[ 22. August 2004, 07:39: Beitrag editiert von: jjmike ]
 
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1.Gibt es eine Faustformel für die Wandstärke des Rückschlussringes eines CDR Motors???
Einige verwenden die Original Glocke (ist aber nur dünnes Blech). Die käuflichen Motoren mit den besseren Magnete scheinen aber einen weitaus dickeren Rückschlussring zu haben.

2.Muss der Rückschlussring tatsächlich ein Ring sein oder würde es genügen ein Stück Fe (grösse ähnlich dem verwendeten Magneten) hinter den Magneten zu kleben und das gaze mit Rovings zu umwickeln ???--> Zugegeben dem erhofften Gewichtsvorteil steht ein sehr hoher Aufwand gegenüber. Aber würde das überhaupt physikalisch funktionieren ohne Leistungseinbusen???

Gruss Bombcat
Der Rückschlußring muß geschlossen sein, da sich sonst der Gesamt-Luftspalt vergrößert. Wenn er aus dem selben magnetischen Material besteht, wie der Ständer, muß er den selben Qerschnitt haben, wie dessen bewickelte Stege. Eisen zwischen den Magneten bedeutet magnetischen Kurzschluß und schwächt das Feld. Die Seitenwand der Glocke kann aus Alu oder Carbon sein.

Gruß jjmike
 
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