Autonomes Fahren

Oder anders ausgedrückt - ohne Level 4 ist es sinnlos.
Also natürlich wäre Level 4 schon absolut toll, aber auf dem Weg dahin muss nicht nur die KI lernen sondern auch die Entwickler der KI und der Software müssen lernen diese Software zu entwickeln. Der Mythos des Vibe-Codings besagt zwar, dass man Softwareentwickler nicht braucht, dass mag bestimmt auch irgendwann mal so sein, aber aktuell steckt das gerade bei komplexeren Anforderungen noch in den Kinderschuhen!
 
Also natürlich wäre Level 4 schon absolut toll, aber auf dem Weg dahin muss nicht nur die KI lernen sondern auch die Entwickler der KI und der Software müssen lernen diese Software zu entwickeln. Der Mythos des Vibe-Codings besagt zwar, dass man Softwareentwickler nicht braucht, dass mag bestimmt auch irgendwann mal so sein, aber aktuell steckt das gerade bei komplexeren Anforderungen noch in den Kinderschuhen!
Das ist mir schon klar - daher mein Kommentar weiter oben: "Supervised ist eher eine "Entwicklungshilfe" auf dem Weg dorthin."
 
Hi,
Ja und nicht nur das Lenkrad überwacht den Fahrer dass Er brav die Fahrt überwacht sondern auch die Kameras überwachen den Fahrer das der brav das Autonome Fahren überwacht ! Ganz Ehrlich , wer braucht den So etwas und warum nennen die es Autonomes Fahren wenn es das nicht erlaubt. Damit gesteht der Hersteller ja ein dass es nicht funktioniert. Für die Tonne. Viel Spaß beim beobachten des Blauen Streifens :D

Happy Amps Christian
 
Zur Erinnerung, fünf Autonomiestufen (Level) , Einteilung durch die Society of Automotive Engineers:

Level 1, Fahrassistenz: Autos mit herkömmlichen Tempomaten.

Level 2, Teilautomation: In Situationen, die vom Hersteller definiert sind, kann das Fahrzeug selbstständig die Spur halten oder bremsen.
Auch Einpark-Assistenten zählen zu Level 2 Funktionen.

Level 3, hohe Automation: Fahrzeuge können selbstständig überholen, bremsen und beschleunigen, je nach Anforderungen der Verkehrssituation. Der Fahrer darf in dieser Zeit sogar Zeitung lesen, muss allerdings in der Lage sein, die Fahrertätigkeit sofort wiederaufzunehmen, wenn ihm das System ein Signal dazu gibt.

Level 4, volle Automation: Fahrzeuge dieser Stufe übernehmen alle Fahraufgaben selbstständig. Dazu zählt ebenso das Erkennen/Berücksichtigen hoher Geschwindigkeitsunterschiede (Autobahn: Einfädeln, Überholen). Hier kann der Fahrer sogar während der Fahrt schlafen.

Level 5, autonom: Der Passagier hat -->> keine Fahraufgabe und auch keine Möglichkeit mehr, in die Fahrsituation einzugreifen. Das Fahrzeug bewältigt auch sehr komplexe Fahrsituationen wie das Überqueren einer Kreuzung autonom. Diese Fahrzeuge können auch ohne Passagiere fahren.


Zur Frage der Strassenberücksichtigung in der unmittelbaren und fernen Fahrumgebung:
Es werden neben den lokalen Sensordaten auch digitalisierte Strassenkarten in den KI-Datenspeicher des Fahrzeugs geladen und ggfs. laufend aktualisiert (deswegen die Mobilfunkanbindung). Das sind je nach firmeninterner Spezifikation weitere lokale Geodaten, wie Art der Landschaft und deren Nutzung, Gebäude-/Höhenmodelle, usw.
Welche Daten zur Anzeige im Fahrzeug kommen können, liegt derzeit in den Händen der Hersteller bzw beim Fahrer.

In einem späteren Schritt ist denkbar, die geplante Fahrt durch eine KI-Kopie in der Cloud die Fahrt blitzartig "durchzuspielen", bevor es losgeht...
(Der Modellflugplatz ist durch eine Strassenüberschwemmung nicht erreichbar.) 😇
Das virtuelle KI-Fahrzeug fährt dann mit, zeitparallel gespiegelt in der Cloud....

Jaja, noch viel Arbeit... für wen auch immer.

Dietmar
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, dass zur Zeit das autonome Fahren noch wenig Sinn ergibt. Zu viele Einschränkungen, zu viele "nicht eingelernte" Situationen. Aber: ich find´s trotzdem absolut faszinierend, was bereits geht und wie schnell die Fortschritte in der Entwicklung sind.
Gerade wir als Modellbauer sollten doch ein gewisses Interesse an den technischen Möglichkeiten haben - schließlich ist Vieles, was wir in unsere fliegenden Schätzchen einbauen auch nicht perfekt, wenn nicht gar völlig unnötig... Trotzdem machen wir das und haben unsere Freude daran...
Ich möchte (derzeit) nicht automatisch gefahren werden, habe aber gleichwohl genügend Neugier für die kommende Technik und eine gewisse Begeisterung dafür, dass aus meiner Sicht bislang für unmöglich gehaltene Ansätze so schnell so weit gekommen sind. Meine Frau würde es vermutlich "Spieltrieb" nennen und sie hätte damit wohl recht! ;)
:) Dieter
 
Ich denke, dass zur Zeit das autonome Fahren noch wenig Sinn ergibt.
Ich würde mich gerne auf der Landstrasse oder Autobahn chauffieren lassen.
Selbst innerhalt Ortschaften wäre vielleicht der besseren Reaktionszeit des Systems den Vortritt zu lassen, hmm...
Und wenn Lust auf "Selberfahren" aufkommt, oder ein Überholvorgang auf der Landstrasse ansteht, dann Knöpfle drücken und abmarsch.
Ich sehe das auch schon so ähnlich wie du, Dieter.
Die Neugier, der Spieltrieb und die technikaffine Einstellung setzt bei mir den Wunsch nach diesem System frei.
Dass es auch noch vom bevorzugten Autoshersteller kommt, begeistert um so mehr.

Jörg
 
Landstrasse und Autobahn wären auch erstmal mein Anwendungsgebiet für autonomes Fahren - insbesondere wenn es stark regnet, schneit oder bei Dunkelheit. Da ist das Fahren einfach anstrengend.
Leider sind genau das die Situationen wo heute noch sämtliche Assistenzsysteme frühzeitig abschalten - egal ob rein kamerabasiert oder mit Unterstützung von Radar/Lidar.
 
Landstrasse und Autobahn wären auch erstmal mein Anwendungsgebiet für autonomes Fahren - insbesondere wenn es stark regnet, schneit oder bei Dunkelheit. Da ist das Fahren einfach anstrengend.
Leider sind genau das die Situationen wo heute noch sämtliche Assistenzsysteme frühzeitig abschalten - egal ob rein kamerabasiert oder mit Unterstützung von Radar/Lidar.
Zumindest Nachts bei starkem Regen und miserabler Sicht funktioniert der Abstandstempomat unseres Mazda CX3 absolut tadellos.
Das ist schon ein enormer Sicherheitsgewinn.
 
Leider sind genau das die Situationen wo heute noch sämtliche Assistenzsysteme frühzeitig abschalten
Hier sieht man das Limit.
Im Nebel, nicht zu dicht aber Nebel...wärend andere nur bei Tag, nicht im Tunnel, nicht bei Regen/Nebel und nur 90km/h hinter anderen herfahren dürfen/können, tja.

Auch interessant, hier ist der "Schattenmodus" von Tesla beschrieben.
Selbst auf meiner Kiste läuft vermutlich Full FSD, aber nur zu Verifizierung der Systementscheidungen....sehr schlau!!

Jörg
 
Und dann gibt es bei uns Landstraßen, auf denen bei heftigem Regen ganz schnell Pfützen entstehen, tiefe Pfützen.
Was sagt denn da der Automat dazu?
Mit 90 sollte er nicht mehr durchfahren, das macht er nur genau ein einziges Mal.

Zum Tesla: Interessant, was der alles nach Hause schickt an Informationen.
Muß man beim Kauf eine entsprechende Datenschutzerklärung unterschreiben, die das erlaubt?

Servus
Hans
 
.. es braucht zunächst eine besonders kombinierte Sensorik, die Nebel, Dunkelheit, Niederschlag, Fahrzeug-Gischt, Sonnenblendung, etc. durchdringt.
Aus dem Datenstrom muss der KI-Chip kontinuierlich seine "3D-Punktewolke" aufbauen und analysieren, um die Bahnführung zu gewährleisten und im Bereich des gesicherten "Situationsverstehens" zu bleiben.

Wer hier die schnellsten Chips und das beste KI-Modell hat, wird vorne liegen. Gut möglich, dass derzeit der Google-Konzern und auch Tesla eine Spitze bilden.

Bei uns ist bis auf weiteres das autonome Fahren (4+5) auch ohne physisch anwesenden Fahrer oder Fahrerin erlaubt, allerdings derzeit nur in geografisch festgelegten und behördlich genehmigten Bereichen.

Was die Autohersteller aus alledem machen, ist ja täglich im Marketinggetrommel in Anzeigen und den "TV-Commercials" oder auf youtube/X zu sehen. ;)

Dietmar
 
Wer hier die schnellsten Chips und das beste KI-Modell hat, wird vorne liegen. Gut möglich, dass derzeit der Google-Konzern und auch Tesla eine Spitze bilden.
Wer da an der Spitze liegt ist aktuell sicher nicht eindeutig zu definieren, da spielen auch ganz stark Bewertungen und Erwartungen der Benutzer und dere Risikoeinstellung rein. Wir Europäer und speziell Deutsche akzeitieren meiner Einschätzung nach viel weniger Fehler mit Unfallfolgen als z.B. Amerikaner oder Chinesen, dazu kommt dann noch die unterschiedlichen Medienlandschaften.

Problematisch könnte es in dem Wettlauf sein, dass die Entwickler sehr viel einfacher Genehmigung für Erprobungen im realen Verkehr in USA und China als in Europa bekommen. Wer zu aggressiv vorgeht kann am Image scheitern, wer zu vorsichtig aggiert am Entwicklungstempo.
 
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