Baubericht über das Segelboot Drago von Krick

Hallo ihr Drachenzähmer🐉,

wer keinen Computersender hat, wie z. B. meine Cockpit MM 2,4Ghz, kann auch den hervorragenden Genua-Mischer von Momo-Sauerland nehmen.
Diesen gibt es für eine oder zwei Segelwinden. Es können sogar die Windenwege am Mischer eingestellt werden.
Mit 3 Segelwinden funktioniert das in meiner Folke sehr gut. Zwei für die Fock mit Genua-Mischer und eine für das Großsegel.
Alle Segelwinden haben Umlaufschoten. Das will ich auch bei der Drago realisieren. Die Umlaufschot für das Groẞsegel wird dabei bis in den Ruderkasten reichen.

Allerdings fehlt mir gerade die Zeit, da wir uns ein Pepper🌶️ Wohnmobil gekauft haben, und dieses nach unseren Wünschen von mir aufgepeppt 🌶️ wird.

Gruss, Bernd
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Trend geht zur Zweit-Drago...

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Kommt euch das bekannt vor..?
Wer sich mit den aktuellen Konstruktionen im Original beschäftigt, wird weitere Boote finden, die auch das Vorbild für die Drago sein können.
Sicher hat Uwe Kreckel genau diese Vorbilder angeschaut und sich dann die interessanten Merkmale herausgepickt, um sein Modell zu bauen.
Ich konnte bisher nicht feststellen, dass die Drage zu 100% einem Original entspricht.
 
Hinweis/Warnung:

Verwenden Sie zum Befüllen der Bleibombe nicht den Eisenschrott der Firma Krick. Ich habe es möglich fälschlicherweise für Zubehör für die Drago gehalten. Dieser Eisenschrott hat eine zu geringe Dichte.

Verwenden Sie unbedingt Trimmblei-Ballastkugeln mit einem Durchmesser zwischen 1,5<–> 2,5 /3.0 mm.

Deshalb muss ich leider eine neue Bleibombe bestellen.🥵
Nach lang suchen Blei Feinschrott Durchmesser 0,6 <=>1,5 mm gefunden bei der Firma Metallhalle. In den Niederlanden konnte ich nur Durchmesser circa 3.0 mm bekommen.
 

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Hallo AmbreLeek,

ich habe Tauchblei genommen, Sind vernickelte Bleikugeln mit ca. 3mm Durchmesser.
Unbedenklich in der Handhabung und im Wasser.

Gruss, Bernd
 
Warum?

egal welche Kugelgröße, die dichteste Packung ist theoritisch nie größer als 0,74. Ob der Durchmesser 1 mm oder 3 mm beträgt. Unterschiede im Gewicht gibt es also nur an den Enden der Bombe bzw. durch unterschiedliche Materialien. Der Unterschied durch den Durchmesser ist vernachlässigbar.

Am besten wäre eine gegossene Bleibombe. Sowas läßt sich viel einfacher herstellen als man denkt. Urmodell machen, in Formsand abdrücken, Blei rein, fertig.

Und jetzt bitte nicht die Diskussion mit dem giftigen Blei. Wir machen das ein-zweimal im Jahr. Wir arbeiten nicht auf der Hütte.

Meine 2 cent zu dieser Diskussion.
 
Diese Woche habe ich mich mit dem Kielgewicht beschäftigt. Dazu habe ich mir bei EBAY 2 kg Bleikugeln mit 1 mm Durchmesser bestellt.
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Die Messingstange hat nicht sauber in die Hälften des Gehäuses gepasst. Beim Versuch die Hülsen aufzubohren, ist mir eine Hülse gebrochen.
Damit war die Führung für das perfekte Zusammenkleben der beiden Hälften weg.
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Ich brauche eine andere Reihenfolge für das Auffüllen mit Blei. Ich habe die vordere Hälfte an der Nase abgeschnitten.
Dann die beiden großen Teile mit Tesa sauber in Flucht verbunden.
Die Gewindestange habe ich vor dem Kleben mit Fett eingestrichen, damit sie nicht aus Versehen festklebt und nicht mehr ausgebaut werden kann.
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Durch das neue Loch an der Nase habe ich dann Blei und Kleber aufgefüllt.
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Die kleine Nase habe ich auch mit Blei und Kleber gefüllt.
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Wenn alles durchgetrocknet ist, klebe ich die Nase einfach stupf wieder an das Gehäuse.
 
Hallo zusammen,

Ich habe eine Frage zum Verkleben von ASA mit CFC-Rohren im Fall des DS 025 Masttops am CFC-Mast.

Und DS003 CFC (Verstellring für die Masthöhe) am CFC-Mast?

Ich habe gelesen, dass man am besten Zweikomponentenkleber oder Sekundenkleber verwendet.

Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht oder könnt ihr mir raten?
 
Hallo zusammen,

Ich habe eine Frage zum Verkleben von ASA mit CFC-Rohren im Fall des DS 025 Masttops am CFC-Mast.

Und DS003 CFC (Verstellring für die Masthöhe) am CFC-Mast?

Ich habe gelesen, dass man am besten Zweikomponentenkleber oder Sekundenkleber verwendet.

Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht oder könnt ihr mir raten?

Moin ,
für meine Verklebungen am Mastt (CFK Rohr) nehme ich vorzugsweise dünnflüssigen Sekundenkleber. Wenn Teile justiert werden müssen verwende ich 5 Minuten Epoxikleber
Vorher rauhe ich die zu verklebenden Flächen mit 400er Schleifpapier an. Auch um eventuelle Trenn- oder Prozesshilfsmittel zu entfernen.
Gruß Ulf
 
Hallo Zusammen,

ich verstehe die folgende Passage in der Bauanleitung nicht. Es geht um die Montage der Wanten auf Seite 31.

Das Stahlseil wird durch die Bohrung in der Saling bis zu den Wantenspannern DS 009 an Deck geführt und dort mit etwas Übermaß abgeschnitten. Dann die Vorgehensweise vom oberen Ende wiederholen, nur dass jetzt durch ein Auge des Wantenspanners gefädelt wird.
Dies ist mir deutlich

Der untere Want beginnt an einem Wantenspanner, wird durch die innere Bohrung der Saling geführt, vorn um den Mast gelegt und dann auf der anderen Bootsseite wieder zum 2. Wantenspanner.
Diese inneren Bohrungen wurden doch auch für die Positionierungshilfe DI054 verwendet, oder? Oder irre ich mich da völlig?
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Moin ,
für meine Verklebungen am Mastt (CFK Rohr) nehme ich vorzugsweise dünnflüssigen Sekundenkleber. Wenn Teile justiert werden müssen verwende ich 5 Minuten Epoxikleber
Vorher rauhe ich die zu verklebenden Flächen mit 400er Schleifpapier an. Auch um eventuelle Trenn- oder Prozesshilfsmittel zu entfernen.
Gruß Ulf
Danke Ulf
 
Hallo Zusammen,
Der untere Want beginnt an einem Wantenspanner, wird durch die innere Bohrung der Saling geführt, vorn um den Mast gelegt und dann auf der anderen Bootsseite wieder zum 2. Wantenspanner. Diese inneren Bohrungen wurden doch auch für die Positionierungshilfe DI054 verwendet, oder? Oder irre ich mich da völlig?
Nach langer Suche fand ich die Antwort auf Seite 30. Allerdings muss man die Zeichnung stark vergrößern, um sie zu erkennen.

Wäre es nicht sinnvoll, Hohlnieten in den Salinglöchern zu verwenden, um das Stahlseil hindurchzuziehen? Das würde auch einen besseren Schutz vor Verschleiß bieten u.s.w. Ich wäre Ihnen für Ihren Rat dankbar.

Mit freundlichen Grüßen, Andreas B.
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Ein Beispiel wie man sowas mit der MPX Cockpit SX12 programmiert kann man übrigens aus dem Downloadbereich unserer b-boats Seite herunterladen.
Hallo Piperfreund,

Könntest du bitte ein Foto vom Einbau der drei Segelservos in der Drago im Forum posten? Und wie du die Schottführung mit den drei Servos in der Drago gelöst hast?

Ich werde die drei Servos demnächst in das vorhandene Modul einbauen und versuchen, das Ganze mit dem Radiomaster-Sender in EdgeTX zu programmieren, ungefähr so, wie du es im Beispiel bei SchiffModell beschrieben hast.

PS: Ich muss eventuell auch Platz für ein viertes Segelservo lassen, um eine Genua-Rollreffanlage zu betreiben. Daran arbeitet Uwe, den aktuellen Fotos nach zu urteilen.

Mfg. Andreas B
 

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Hallo Andreas und Alle.
Anscheinend möchten manche hier jetzt mit der Ansteuerung mit 3 Segelwinden einsteigen.
Diese Ansteuerung wird für die Genua (das große zusätzliche Segel) sowieso benötigt und die DRAGO muss entsprechend umgebaut werden, wenn dieses Segel eingesetzt werden soll.
Nach dem Umbau wird auch die Fock in gleicher Weise angesteuert, es werden lediglich 2 Schoten außen auf Deck getauscht. Eine Neueinstellung der Fernsteuerung ist nicht erforderlich, man kann beide Segel mit den gleichen Einstellungen bedienen.
Für den Einsatz entfällt das Windenmodul, dessen Zweck es war, mit nur 2 Segelwinden auszukommen... es wird ersetzt durch ein Brettchen, auf dem alle Winden montiert werden.
Die Schot wird dann unter Deck in einem Teflon-Rohr nach hinten geführt und dort so umgelenkt, dass der Austritt wieder nach vorn zeigt. Das Teflon ist extrem reibungsarm, weshalb das problemlos funktioniert. Einziger Haken: Teflon kann man nicht kleben, deshalb kommt ein Kabelbinder zum Einsatz. Will man auf die 180°-Umlenkung im Rohr verzichten, dann kann die Schot auch gerade nach hinten austreten und dort auf Deck mit einem Rollenblock umgelenkt werden (das ist die Lösung von Klaus). Eine Gummischnur (Befestigung auf dem Vordeck) hält dann die Schot immer straff und verhindert eine Wuhling.

Ich bin gerade dabei dieses System für die Genua-Bauanleitung darzustellen. Die zugehörigen CAD-Modelle sind noch nicht ganz fertig (z.B. fehlt noch die Gummischnur) haben aber bereits einen Stand den ich mich traue hier zu veröffentlichen...
Also: seid nachsichtig mit der Darstellung ... aber ich denke sie unterstützt die ziemlich lange Beschreibung.

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