Baubericht Blue Spirit XL Competition DS

Hallo zusammen,
Ich möchte an dieser Stelle ausführlich vom Bau dieses tollen Flugmodells berichten.
Ich habe folgendes vor mir liegen und werde in den nächsten Tagen stets die Baufortschritte dokumentieren:
A_Inhalt.jpg

Die linke Reihe (Servos, Spantensatz für Elektroausbau, Robbe-Servolocks) ist nicht Teil des Baukastens.
Im Gegensatz zu diesem Zubehörbeutel:
B_Kleinteile.jpg

HLW komplett fertig in GFK-Schalenbauweise:
C_HLW.jpg

Das Seitenleitwerk ist ebenfalls in GFK-Schalenbauweise ausgeführt.

Vorgefertigte Sacklochbohrung mit 10mm Bohrer durchbohren:
01_Bohren_Fächenstahl.jpg

Diese recht grobe Bohrung kann man noch etwas aufschleifen:
(Zufällig passte der Schleifstift genau)
02_Passung aufreiben.jpg
Flächenstahl soll stramm pasen:
03_Flächenstahl_passt.jpg

04_Auslasshutzen.jpg

Die Auslasshutzen für die Rudergestänge habe ich mit einer kleinen Fräse geöffnet.
Ebenso wird ein Kabeldurchbruch für die Flächenservos erstellt:
05_Kabeldurchbruch.jpg
 

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Weiter gehts

Weiter gehts

Als nächstes die Flächen. Bohrung für Verdrehsicherungen etwas aufweiten (~4,5mm) damit etwas Spalt
für den Kleber bleibt. Die 4mm Stähle aus dem Zubehör fein abschleifen. Löcher für die Multilocks etwas aufschleifen.

06_Vorbereitung Steckung.jpg
Jetzt trocken zusammenstecken, wenn alles passt, >Verdrehsicherungen mit eingedicktem Harz einkleben.

07_Kleben der Verdrehsicherung.jpg
Ich habe die Fläche etwas mit Klebeband fixiert:

08_Kleben Verdrehsicherung.jpg

Die Multilocks erfordern etwa so viel Harz:

09_Multilock einharzen.jpg

Anpressen des Flügels zur Erzielung eines kleinen Spaltmaßes (hier mit 4s4p LiIo1600)
10_Multilock.jpg

11_Multilock.jpg
 
Hallo Joerg,

wie ist denn die Qualität der Bauteile? Sind die Tragflächen so steif wie behauptet?
Hast Du die einzelnen Bauteile zufällig gewogen?


Grüsse

Timo
 
Und noch weiter...

Und noch weiter...

So schauen die Multilocks nach dem Einkleben mit eingedicktem Harz aus:
12_Eingeharzte Multilocks.jpg
Zwischendurch ist Zeit für die Kabinenhaube:
Stahl ablängen und Klebeflächen anrauen, danach Stahldraht mit Sekundenkleber und Füller fixieren:
13_Kabinenhaube.jpg
und mit eingedicktem Harz verkleben:
14_Kabinenhaube.jpg
 
Hallo Timo,
Flächen sind durch die vollflächige Kohlebelegung unter 45° sehr torsionsfest und auch sehr biegesteif. Qualität der Einzelteile? Mir gefällts. Passung der Flächen an den Rumpf ist sehr gut (Siehe Bild weiter oben). GFK-Teile sind hochglänzend mit recht feiner Naht.

Die Gewichte hab ich auch aufgeschrieben. Ich werde sie bald hier eintragen.
Technische Daten folgen ebenfalls bald.
 
Flächenservos

Flächenservos

So, heute habe ich die Flächenservos eingebaut:
Zunächst die Robbe Servolocks anschleifen, überflüssiges Styropor entfernen. Da der Flügel recht dünn ist,
habe ich die Servolocks für die Querruder etwas abgeschliffen.
15_Servolocks_einpassen.jpg

Nach dem aushärten des Klebers kann man die Servos anlöten:

16_Servos_löten.jpg
ebenfalls die Stecker:
17_Kabel anlöten.jpg
Ruderhörner anrauen. Im Ruder Platz für Ruderhörner anfräsen:

18_Ruderhebel.jpg

Ruderhörner einkleben und Anlenkungsdraht biegen und ablängen. Servohebel auf 1,7 mm aufbohren.
19_Anlenkungen.jpg
Abdeckungen aufschrauben
20_Flächen fertig.jpg
Fertig für heute.
 
Moin,

nach über 2 Jahren Abstinenz vom Forum möchte ich hier meine Erfahrungen mit diesem Modell berichten. Tja, eigentlich hab ich bis auf das Öffnen der Bohrungen für die Fläche und die Züge nur das SR montiert. Seit heute läuft eine Reklamation bei BA da, wie zuvor schon gelesen, auch bei mir der SR-Zug derart stramm geht, daß eine präzise Funktion nicht gegeben ist. BA empfiehlt hier Gleitspray, was ich auch versucht hätte wenn... das ist aber leider nur der harmlose Teil. Der Übergang Fläche / Rumpf ist links perfekt, aber rechts steht die Fläche bis zur halben Tiefe 1-2/10 oben über der Anformung und unten ist ein Spalt zum Rumpf. Vermutlich ist die Steckung in der Fläche nicht korrekt eingepasst, was somit zu einer unterschiedlichen EWD und V-Form der Flächen führen dürfte.
Aber der Hammer sind die Gewichte der Flächen: li 533g, re 601g. In Worten achtundsechzig Gramm Differenz!!!! Naja, beim DS fliegen sie ja nur im Kreis, das macht mein Modell dann von allein, spätestens aber nach Betätigung des SR wenn das Digitalservo alle Newton von sich streckt.
Mal ehrlich, ich bin nicht bereit dies mit ruhigem Gewissen auszugleichen, daher warte ich nun auf eine Reaktion von BA.
Was das Preis/Leistungsverhältniss betrifft, bin ich mit der gelieferten Qualität
recht zufrieden, sofern ich die Reklamation ausser Acht lasse, aber ich finde ihn dafür zu teuer und würde mir nächstes Mal was aus GFK kaufen.
Ich bin erstmal ernsthaft bedient, hoffe aber nun auf die versprochenen Flugleistungen...
 
Hallo zusammen,

Hallo zusammen,

Hallo Timo: Ich hab heute etwas weitergebaut. Ich hab leider grad wenig Zeit. Über die Wochenenden arbeite ich in der Gastronomie, und unter der Woche schreib ich an einer Diplomarbeit, daher kann es sein dass ich mal ein paar Tage nicht zum Bauen komme.

Hallo Birki,
Heut habe ich den Rumpfausbau gemacht und das Seitenruder eingepasst.
Der Seitenruderbowdenzug geht auf dem letzten stückchen etwas schwer, das kommt von dem S-Schlag der dort vorliegt. Ich habe den Stahldraht zuerst von dem Konservierungsfett befreit, das bremst schon mal gewaltig wenn man das nicht macht. Weiterhin habe ich den Stahldraht ebenfalls S-förmig gebogen, damit er sich nicht so verspannt. Man muss auch den Draht an den Enden vor dem ersten einschieben unbedingt entgraten, wenn man den einmal so durchschiebt hat man im innern eine raue, von Spänen behaftete Oberfläche. Etwas Caramba auf den Stahl und das Ding läuft leichter in dem Bereich in dem es sich nachher bewegen soll.

das mit dem Flächenübergang ist bei mir nicht so. Ich kann mir vorstellen dass beim aufbohren der Sacklochbohrungen der Bohrer verlaufen kann und dass daher die 0,1-0,2mm Abweichung herrührt. Ich hab es ja aufgeschliffen (siehe oben) und es passt echt gut bei mir. Musst halt etwas nacharbeiten. Die Vermutungen mit EWD und V-Form halte ich daher für völlig überzogen, ich denke nicht dass die 0,1-0,2mm so starke Auswirkungen auf EWD und V-Form haben.
Zur Gewichtsdifferenz : Die 68 gramm Unterschied bei deinen Flächen finde ich auch etwas hoch. So 8-10% Abweichung sind schon mal drin. Bei den Flächen die ich selbst schon gebaut habe, hatte ich auch schon derartig hohe Abweichungen.

Preis-Leistung finde ich für ein Modell mit dieser aerodynamischen Auslegung und Festigkeit in Ordnung. Der Vorfertigungsgrad ist bei den Flächen echt gut: Elasticflaps, Nasenleiste, Servoschächte, Steckung... Der Rumpf ist auch schön fest durch die Kohleeinlagen, sieht echt saugut aus.

Du sagst die Qualität des Baukastens ist gut, jedoch ist er dir zu teuer.
Das geht mir oft so, Bei mir um die Ecke ist ein Lamborghini- Händler. Die Qualität seiner Fahrzeuge ist gut, doch leider sind sie mir auch ein bischen...naja du weisst schon.

Gruß Jörg
 
Jetzt geht es weiter...

Jetzt geht es weiter...

Der Draht für das Seitenruder sollte gut gereinigt, entgratet und s-förmig vorgebogen werden:
21_S-schlagDraht.jpg

Die Rumpfinnenwand für die Verklebung aufrauen:

22_Rumpf aufrauen.jpg

Das Servobrett ausrichten, damit es waagrecht steht:
23_Servobrett ausrichten.jpg

Probehalber den Akku einlegen, ggf. Öffnung noch etwas aufschleifen.
24_Akku reinprobieren.jpg

Servobrett einkleben:
25_Servobrett_einkleben.jpg

Der Akkurutschenhalter wird eingeharzt:
(sieht schief aus, kommt vermutlich vom Makro und dem schlechten Licht)
26Akkurutschenhalter.jpg

Einkleben des Lagerklotzes für die Akkurutsche:
27_Klotz.jpg
Die Akkurutsche wird einfach mit einer kurzen Spax (Holzschraube) festgeschraubt.
28_Akkurutsche.jpg

Weiter gehts mit dem Seitenruder:
In die bereits eingeklebte Abschlussleiste werden Ausspaarungen eingefräst:
29_Abschlussleiste .jpg

Und dann die Halterungen mit etwas Abstand eingeklebt.
30_einkleben_halter.jpg

So, das wars für heute...
 
Blue...

Blue...

Hallo Schnellhangflugfreunde,

"Competition DS" klingt gut, aber eine 10er Stahlsteckung für einen Flieger dieser Größe sieht im Schnellflug sicher gut ist, ist wahrscheinlich ein SchnellkreisflugV-Form-Stabilisator, immerhin dürfte Stahl wohl nicht brechen.

MfG Axel
 
Gibt es Neues????

Habe den Spirit auch hier liegen, aber leider noch nicht gebaut und geflogen :-(.

Bau geht nächste Woche los, bin aber für weitere Tipps dankbar;-)

Gruss Miwi
 
Hallo,
Ist zwar schon eine weile her mit dem Bau.
Trotzdem würde ich gerne Deine Erfahrungen mit dem Modell kennen

Leider hat mir im Forum zu diesem Modell noch niemand geantwortet.
Vielleicht kannst Du etwas genaueres Berichten?

Wie gut geht das Teil?
Ist der 10mm Rundstahl nicht unterdimensieniert?
Wie schnell lässt er sich fliegen?
Wie viel Ballast lässt sich reinpacken?

Gruss
Roman
 
Spirit XL

Spirit XL

Ich habe den Spirit xl competition vor einem Jahr gebaut, fliegen tu ich ihn auch ab und an. Zur Festigkeit kann ich sagen daß diese für mich bisher als ausreichend gut zu bezeichnen ist. Antrieb Kontronik Fun 600-18 Getriebe 5,2:1 mit einem 15x10 Aeronaut Cam Carbon Propeller und einem 42mm Mittelstück +2,5 grad schräg was dann etwa 15x11,6 entspricht. Mit 6-S-Lipo von LF-Modelltechnik (3,3Ah) zieht der Antrieb im Stand 50A bei einem Abfluggewicht von rund 3400g. Das Modell geht damit zügig senkrecht nach oben. Die Flugeigenschaften sind als absolut unkritisch zu bezeichnen. Die Platzverhältnisse im Rumpf sind für diese Auslegung als voll Ausgereizt zu
bezeichnen! Ich habe allerdings noch 30gramm Blei unter dem Motor liegen, da durch die kurze Schnauze und das in voll gfk gehaltene lange Heck der Schwerpunkt doch ein Problem darstellen kann. Als Segler währen hier wohl wenigstens 500g Blei in der Schnauze nötig. Die Wölbklappen sind oben angeschlagen wodurch die Butterflywirkung eingeschränkt ist und das Modell für mein Empfinden eine relativ zügige Landegeschwindigkeit an den Tag legt.
 
Habe mir auch einen gekauft. Allerdings habe ich mich für das unbespannte Modell mit 2. Metern Spannweite entschieden. War einfach nur eine Preisfrage und etwas bauen tu ich auch gern.
Ich habe meinen Tragflächen noch eine Schicht Glasmatte verpasst und das ganze dann Lackiert. Mit den 3.4 kg habe ich das gleiche Abfluggewicht wie du. Ich habe allerdings einen Innenläufer mit 1500 U/min eingebaut und liefere den Strom aus einem Akku 3700mAh 4S Lipo. Geht damit ganz zügig nach oben. Ich bin erst kürzlich damit fertig geworden und habe erst ein paar wenige Flüge damit gemacht. Nach dem Einfliegen ging es beim 3.Flug auf ca. 300m, anstossen in die senkrechte nach, kurz über dem Boden zügig am Knüppel ziehen (aber nicht reissen) und dann wieder hoch. Hat alles gut gehalten. Bin wirklich über die Leistungen für diesen Flieger positiv überrascht. Super Durchzug.
Klar, langsam rumtorkeln geht mit dem Gewicht nicht, muss man auch nicht. Die schönste Überraschung war dann beim Landen. Das Ding kann mann endlos aushungern ohne dass irgendwie ein Strömungsabriss den Flieger zu Boden reisst.

Dank dir für die Angaben der Antriebsvariante. Ich werde dann im Frühling noch den Motor austauschen. Meiner lag halt noch so rum und musste für die ersten Test hinhalten.
Gruss Roman
 
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