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Baubericht Condor IV

Hallo zusammen,

seit längerer Zeit beschäftige ich mich mit der Konstruktion eines Condor IV im Maßstab 1 : 3,5. Längere Zeit ist nun wirklich fast in biblischen Maßstäben zu bemessen, da ich immer wieder von der Konstruktion abgehalten wurde. Für mich als CAD-Hobbyisten war es dann immer schwierig, nach wochen- oder gar monatelanger Pause wieder in die Zeichnung einzutauchen. Die in 2D-CAD erfolgte Zeichnungserstellung zieht sich jetzt schon über mehr als 2 Jahre hin!

Mittlerweile bin ich soweit, dass die Konstruktion von Rumpf und Leitwerken steht und ich mit dem Bau begonnen habe. Darüber möchte ich, falls Interesse besteht, hier berichten.

Die Konstruktion der Flächen ist noch nicht komplett und läuft parallel zum Bau von Rumpf und Leitwerken ab. Ob das hier dann lückenlos abläuft, weiß ich heute noch nicht. Viel fehlt allerdings nicht mehr. Also sollte es über den Winter hinweg halbwegs klappen.

In der nächsten Zeit werde ich, euer Interesse vorausgesetzt, über den Baufortschritt berichten.

Gruß

Walter
 

WMa

User
Hallo Walter,

logisch, immer raus mit den Bildern - es ist doch beruhigend, dass andere auch etwas länger brauchen! Mir wird manchmal geradezu schummrig, wenn ich sehe mit welchem Affenzahn einige ihre Projekte durchziehen...vielleicht auch bloß der Neid!

Außerdem ist es gerade bei Eigenkonstruktionen immer sehr interessant, welche Lösungen da so umgesetzt werden!

So Walter, net im Computer gucken - geh´ bauen, aber zack-zack!
viel Spass
Matthias
 
Der Condor wird nach der 3 - Seitenansicht aus Martin Simons Buch gebaut. Es handelt sich also um einen "Schmetz" - Condor. Im Unterschied zu der bei Schleicher gebauten Version hat dieser einen hinter der Fläche eingeschnürten, schlankeren Rumpf.

Darüberhinaus habe ich einen Fotosatz von Aeromax. Das ist ein weiß-blau lackierter Condor IV mit britischer Zulassung (BGA 2292). Hiervon gibt es auch in Jürgen Gaßebner's Buch "Die schönsten Oldtimer-Segelflugzeuge" einige Bilder.

Im Internet habe ich noch ein Bild aus einem Museum in Wiener Neustadt gefunden (OE-901). Hat jemand davon noch mehr Bilder?

In Kürze werde ich die ersten Fotos vom Bau einstellen (wenn mir das gelingt).

Gruß

Walter
 
Da gibt es einen Modellnachbau des weiß/blauen Condors von Peter Hüttig.
Ich habe ihn auf unserem Seglertreffen fotografiert und habe die Bilder auf meiner Homepage unter Veranstaltungen.

http://www.cb-roter-baron.de/seglertreffen06seite33.htm

Man kann diese Seite herunterscrollen und sieht unten die Rohbaubilder des Condors, die ich von Peter bekommen habe. Auf der Veranstaltungs-Seite sind weitere Bilder des fertigen Modells zu finden.
 
So, die Spanten sind ausgefräst. Vor dem Schwerpunkt bestehen sie aus 4mm Pappelsperrholz, dahinter aus 3mm Pappelsperrholz. Die Spanten zur Aufnahme des Flächenstahls und des Fahrwerkhalters sind aus 4 bzw. 5mm Flugzeugsperrholz.

Spanten kpl.JPG

Der Aufbau des Rumpfes erfolgt auf einer Helling ohne Plan (der dient nur zur Orientierung).
Diese Helling wird einfach mit einer Schnur auf dem Baubrett ausgerichtet und angetackert.

Rumpfhelling 1.JPG

Rumpfhelling 2.JPG

Die Spanten bekommen unten Füße angeklebt und können so einfach in die Helling gesteckt werden. Die Ausrichtung der Spanten stimmt so dann von alleine.

Die ersten vier Spanten der Rumpfnase sehen dann zum Beispiel so aus:

Anhang anzeigen 108745

Das war's erst mal. Sobald es weitere Fortschritte gibt, werde ich darüber berichten.

Ach so: Kommentare, Anregungen und natürlich auch Kritik machen so einen Thread erst interessant. Also ran an die Tasten...

Gruß

Walter
 
noch ein Holzwurm

noch ein Holzwurm

Hallo Walter,
ja...das ist Modellbau im ursprünglichen Sinn des Wortes.
ARF und ARC haben damit aber auch garnichts zu tun.
Bitte auf jeden Fall weiter berichten.
 
Das Rumpfvorderteil nimmt langsam Form an. Die Spanten bis zum Flächenende und der Rumpfboden sind verklebt.

Bis heute Abend möchte ich die übrigen Spanten fertig haben.

Rumpfvorderteil Rohbau.JPG

Gruß

Walter
 
Hallo Ralf,

der Rumpf wird mit 3mm Balsa beplankt und erhält dann einen GFK-Überzug. Ich habe mich nicht getraut, den Rumpf mit Sperrholz zu beplanken, da ich das am Rumpf noch nicht gemacht habe. Vor allem die sphärischen Bereiche am Vorderteil machen mir da Sorgen. Außerdem habe ich die Schäftorgie ein bischen gescheut...
Na mal sehen, ob das mit Balsa in "Streifentechnik" soviel besser wird. Ich werde darüber berichten.

Für die Flächen ist eine Beplankung mit 0,6mm Flugzeugsperrholz vorgesehen.

Gruß

Walter
 
Hallo Walter,

das wird schon, der Erbauer meines Condors hat auch mit Balsastreifen beplankt, allerdings eher 5mm stark. Bei Deinen Spantabständen sollten 3mm aber auch ausreichen. Mit der Schäftorgie hast Du nicht ganz unrecht, ich durchlebe das ja gerade mit meiner Jaskolka. Ich würde das Schäften allerdings jederzeit wieder machen, einmal wegen des Scale-Eindruckes, aber auch wegen des Schleifens, das dann nicht nötig ist. Vom Schwierigkeitsgrad her nehmen sich beide Methodes meines Erachtens nichts. Außerdem macht mir dieses feldweise Beplanken mehr Freude. Etwas würde ich allerdings anders machen: Ich habe bei der Jaskolka nur 4 Rumpfgurte, oben/unten, rechts/links. Nächstes Mal würde ich das auf 8 Gurte aufteilen wegen der dann höheren Beulsteifigkeit. Wenn der Flieger fertig ist, muss man bei nur 4 Gurten schon genau wissen, wo man anfassen darf.

herzlichen Gruß,

Ralf
 
Hallo zusammen,

für heute ist mein Tagwerk erledigt. Das grobe Rumpfgerüst steht (war nicht wirklich schwierig), die Gurte sind eingeklebt.

Der Haubenrahmen ist auch ein Frästeil.

Rumpfrohbau vorne.JPG

Auch der obere Rumpfgurt ist ein Frästeil. Er hat Aussparungen, die die Position der Spanten an der Oberseite festlegen.

Rumpfrohbau-1.JPG

Als nächstes geht es dann am Rumpfende weiter:

- die HLW-Anschlussrippen müssen angebracht werden
- der HLW-Anlenkungshebel (Pendelleitwerk!) muss eingebaut werden
- der Seitenleitwerksholm wird eingeklebt

Danach kann dann die Beplankung beginnen. Ich fürchte, dann geht es etwas langsamer voran.

Gruß

Walter
 
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