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Baubericht F3D

kasumi

Vereinsmitglied
Hallo Freunde der gepflegten Linkskurve !

Ich habe mir vorgenommen , meinen eigenen Formensatz für ein F3D Modell zu erstellen für den Eigenbedarf .

Ich werde hier einen Baubericht schreiben vom Urmodell bis zum fertigen Renner in CFK Bauweise .

Über eine konstruktive Beteidigung der Mitleser würde ich mich freuen und wenn einer ein paar Tip,s geben mag , immer her damit.( Man lernt nie aus)

Was ich nicht möchte ist das der Baubericht durch unsinnige Beiträge, die nichts mit dem Modell oder dessen Bau zu tun haben , gestört wird .

Los geht,s !

Als erstes geht es mit der Vorbereitung der Urmodelle los die ich von Andreas bekommen habe ( Danke für deine Unterstützung).

Um eine abformbare Oberfläche zu erhalten ist es nötig das die Teile komplett überarbeitet werden und so habe ich angefangen die Teile zu schleifen und alle Lunker mit 2 K Spachtel zu schleißen.
Wenn die Arbeit fertig ist , werden alle Teile mit einer UP Grundierung/ Füller lackiert und dann wieder geschliffen bis eine gute Oberfläche entsteht.
Um so mehr mühe man sich bei den Urmodellen gibt um so besser das spätere Ergebnis .

Bald geht,s weiter

Gruß Holger
 

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F3D

F3D

Hallo Holger, ich find es klasse daß Du in F3D investierst. Ich freu mich schon auf die kommenden Beiträge zum Baufortschritt. F3D ist doch eine super Rennklasse, die niemals langweilig wird. Viel Spaß und Erfolg beim Bauen und Fliegen!

Ich nehme an, die Urmodelle sind von der alten Rennlegende Hans Sagemüller bearbeitet...

Grüße

Achim
 

kasumi

Vereinsmitglied
Hallo Achim!

Investieren ja so kann man das nennen:D Ich hatte ja nichts an Material aber wofür geht man arbeiten:cool:
Das schöne ist aber das ich auf breiter Front von vielen Piloten unterstüzung mit Material und Fachwissen bekomme und es ist einfach toll das man als Neuling in F3D nicht alleine gelassen wird.

Wer da mal Hand an dem Urmodell gelegt hat weis ich nicht aber es ist wohl wie unsere holländischen Freunde immer sagen das" Stückerding"

Die Aufnahme vom Leitwerk ist sehr gut gemacht und auch das einteilige Leitwerk ist deutlich besser und steifer als die angesteckte Variante wie bei der Voodoo ect.

Mario : Ob bei so vielen Ecken und Kannten die Aufblasmetode funktionert kann ich mir fast nicht vorstellen , ich hatte eher an Verklebeleisten gedacht die wenn man Sie richtig baut sehr gut funktionieren.

Schön das Ihr hier mit macht.
Gruß Holger
 
F3D

F3D

@ Holger, @ Mario,

Ich persönlich habe mit Verklebeleisten sehr gute Erfahrungen gemacht. Kann mir mal jemand erklären, worin der Vorteil der Aufblasmethode liegt? Durch den Druck wird das Laminat doch dünner und dadurch weniger biegefest. Andere versuchen, die Rumpfwand zu verdicken, mit Stützstoff, um eine bessere Steifigkeit zu erreichen. Vielleicht habe ich das aber nur nicht richtig verstanden.

Grüße

Achim
 
F3D Formen

F3D Formen

Hallo Achim,

ich habe selber noch keine Rümpfe abgeblasen, da ich dafür keine geeignete Form habe. Meine Flieger haben alle ein normales Seitenleitwerk, da wäre mir der Aufwand zum Aufblasen zu groß, da das Seitenleitwerk in einer seperaten Form gebaut werden müsste. Daher kenne ich die Methode auch nur aus der "Theorie" und von verschiedenen Bauberichten. Im F5D Forum ist z.B. ein schöner Bericht der Fornication von Christoph Meier...

Ich denke der Hauptvorteil liegt darin, dass der Ballon das Laminat wirklich in jede Kontur drückt, Lunker sollten der Vergangenheit angehören und überschüssiges Harz presst sich raus.
Wie sich das ganze auf die Beulfestigkeit auswirkt kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich kann man aber bei gleichem oder weniger Gewicht mehr Gewebe/Gelege einbringen...

Nur als Anregung zum Formenbau...
Wenn ich die Form "normal" aufbaue, kann sie nicht mehr zum Aufblasen benutzt werden. Wenn ich die Form allerdings direkt zum Aufblasen vorbereite, habe ich später alle Optionen offen. Es ist ja auch nicht wirklich mehr Aufwand beim Formenbau. Die Flügelauflage wird halt komplett geschlossen und vorne beim Spinner kommt eine Kegelförmige Anformung dran, dass der Ballon sauber mit der Lanze abdichtet.


Viele Grüße

Mario
 
Wenn die Arbeit fertig ist , werden alle Teile mit einer UP Grundierung/ Füller lackiert und dann wieder geschliffen bis eine gute Oberfläche entsteht.
Gute Entscheidung. Ich verwende Vorgelat weiß und ein bischen Farbpaste. Dann mit 1000er nass schleifen, polieren und fertig.

Der Trend geht übrigens wieder zum Kreuzleitwerk...
 

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kasumi

Vereinsmitglied
Urmodell ist gespachtelt / geschliffen und fertig zum Lackieren .

Hab jetzt Up Vorgelat bestellt und werde das so machen wie Dagobert .
Durch die hellere Farbe im Gegensatz zum UP Füller Grau kann man viel besser erkennen wo später noch Fehlstellen beim Oberflächenharzauftrag sind.
 

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fly2pylon

Vereinsmitglied
Die Aufnahme vom Leitwerk ist sehr gut gemacht und auch das einteilige Leitwerk ist deutlich besser und steifer als die angesteckte Variante wie bei der Voodoo ect.
Ja, das steckbare Leitwerk ist nicht optimal. Die Kombination von Aluröhrchen und Kohlestäben führt im Flugbetrieb irgendwann dazu dass sich die Kohle aufarbeitet und die Steckung Spiel bekommt. Wenn man das nicht regelmäßig kontrolliert und nachbessert rächt sich das irgendwann durch unpräzises Flugverhalten.
Ich bin mittlerweile dazu übergegangen die Leitwerke fest einzukleben, dann hat man dauerhaft Ruhe.
 
Auf jeden Fall weißes nehmen und nur mit Aceton verdünnen. Kann man 1.1 verdünnen, also genausoviel Polyester wie Aceton, oder ein bischen weniger Aceton, je nachdem.
Das Aceton verflüchtigt sich sehr schnell, quasi schon auf dem Weg von der Pistole zum Urmodell. Naja, nicht ganz so schnell, aber man kann es zum spritzen flüssig wie Wasser machen. Nach ein bischen ablüften kann man an gewünschten Stellen nochmal richtig dick draufzünden ohne das es wegläuft. Selbst wenn es läuft sind Rotznasen unkritisch weil sie vollständig durchhärten. Anders als bei Autolacksystemen. Die gasen ewig nach und Nasen sind innerlich weich.
Nach dem aushärten wird es sich leicht klebrig anfühlen. Ist schwer zu beschreiben, nicht klebrig aber irgendwie komisch halt. Das geht aber sofort weg sobald man nass angeschliffen hat.
Ganz weiß ist auch nix, geht schon, aber mit ein bischen Farbton sieht man besser wo es noch matt ist beim polieren und schon matt beim schleifen.
Und kein billigst Aceton sondern welches aus Blechkanistern nehmen. Das ist ähnlich wie beim Sprit, im Plastikkanister zieht es Wasser.
Bleibt nur zu hoffen das dein Untergrund sich nicht auflöst. Dann hast die A Karte gezogen. Sollte aber klappen. Ist nur kritisch bei Einkomponenten Untergrund.
Obwohl ich bei IMC Lack und Autol Lack schon festgestellt hab das wenn man einen damit lackierten Flieger mit Aceton reinigt das Zeug matt wird und der Lappen farbig. Kann bei Polyester nicht passieren.
 
Was man beim Polyester wissen muss ist der Schrumpfinger Faktor. Macht man einen Rumpf-Flügel Übergang mit Spachtel z.b, der relativ groß ist, kann es einem schon mal den Rumpf krumm ziehen. Sowas also lieber mit Epoxy abdrücken. Oder wenn man eine Form richtig dick mit Polyester lackiert, für ein Urmodell, dann über Nacht trocknen lassen und am nächsten Tag das Urmodell machen. Lässt man die Form ein paar Tage stehen entformt sich das (dicke) Polyester selber, meisst an den Formrändern.
 

kasumi

Vereinsmitglied
Weiter geht,s !

Weiter geht,s !

Hab wieder etwas weiter gemacht.
Alle Teile mit UP Vorgelat weiß (mit Farbpulver Schwarz eingefärbt) lackiert und nach dem Aushärten naß geschliffen mit 1200er Papier.

Der Tipp war super Christian .

Anschließend habe ich die Teile mit Rot /Weiß Politur poliert und alles mit Siliconentferner abgewaschen .


Gruß Holger
 

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kasumi

Vereinsmitglied
Flügelabdeckung

Flügelabdeckung

Trennebene für die Flügelabdeckung ist fertig (nur noch ein wenig schön machen) und morgen forme ich die ab.

Rumpf hab ich auch schon in das Trennbrett eingepasst aber vergessen ein Foto zu machen (kommt noch)
 

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kasumi

Vereinsmitglied
Fertig.

Fertig.

Erste Form ist fertig .:)

Als Formenharz verwende ich das Bacuplast EP2040 und als Trennmittel das HP-HGR5 von HP Textiles auf Wasserbasis .

1 x das Trennmittel aufbringen 10min warten- polieren -abformen und fertig .
Damit hat die ganze Wachserei mit Carnubawachs ein Ende und beim Lackieren in der Form gibt es keine Unterschiede !

Gruß Holger
 

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kasumi

Vereinsmitglied
Weiter geht,s !

Hab jetzt mal die Trennebene für den Rumpf gemacht .
Die Fuge um den Rumpf ist so 4-6 mm breit und sonst habe ich die mit Mumpe abgespritzt, was ich aber nicht mehr mache da zu aufwändig und zu lange Trocknungszeiten.
Ich nehme dafür jetzt UP 2K Glasfaserspachtel von Nigrin der so eingestellt ist das man ihn direkt verwenden kann ohne das er wegläuft auch bei dicken Fugen.
Ausserdem läst der sich super schleifen und vereinfacht die Sache erheblich und man erhält eine super scharfkanntige Trennebene.
 

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kasumi

Vereinsmitglied
Hab heute mal ein wenig weiter gemacht !


Flügelabdeckung laminiert/ Trennebene für VLtw ausgeschnitten und im richtigen Winkel zusammen geklebt/ Schablone für die Haube gemacht/ Trennebene für den Rumpf verschliffen.

Und ne große Bestellung bei HP und Bacuplast gemacht ;)
 

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kasumi

Vereinsmitglied
Trennebene von der Haube ist auch gemacht und schon verspachtelt.
Ich mache um das Urmodell im Bereich der Trenebene immer einen Streifen Tesa der dann gewachst wird , so bleibt das Urmodell sauber und es lässt sich top entformen.
Die Idee habe ich von Erwin Schaumburger ( Eisvogel) übernommen .
 

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