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Baubericht: Slite - die " leichte Schwester" vom Pures

Hallo Andreas,

richtig, es ging nach dem Ausklinken in 125 m Höhe noch ca. 2 sek senkrecht aufwärts auf ca. 170 m Höhe. :D Da hat die Thermik natürlich kräftig mit geholfen, nach dem Schuß waren kurzzeitig noch mal 3 m/s Steigen drin.

In Norddeutschland fliegen wir oft nur mit 50 m Leine, da die Fluggelände nicht größer sind. Da ist dann am Ende des Hochstarts meistens noch genügend Energie im Gummi für einen guten Schuß von 20-30 m. Auch der Wind hilft, das Gummi während des Starts noch etwas mehr vorzuspannen. Ein guter Schuß ist für eine gute Ausgangshöhe unerläßlich.

Nun habe ich auch mal bei Leichtwindbedingungen mit 100 m Leine geflogen. Das ist ja ätzend langweilig, das leichteste Modell kommt am höchsten und die ganze Dynamik des Hochstarts fällt komplett aus wegen der Energiekrise :eek: im Gummi. Bei gutem Wind sieht die Sache dann schon wieder etwas freundlicher aus, aber bei 5 - 6 - 7 m Wind braucht man ja auch die Höhe für eine vernünftige Flugzeit.

Na ja, schaun wir mal, was die nächsten Wettbewerbe so bringen. Norddeutsches Wetter wäre mir natürlich am liebsten, auf so reines Floaterwetter :cry: bin ich nicht wirklich gut vorbereitet.

mfg
der Nichtflügler
 
Meine erste Saison mit dem SLITE

Meine erste Saison mit dem SLITE

Versuch eines Erfahrungsberichtes aus der Sicht eines durchschnittlichen Modellfliegers (falls es so etwas geben sollte). Ich fliege häufig gemeinsam mit meinem Bruder. Damit ergibt sich die gute Gelegenheit, verschiedene Modelle bei unterschiedlichen Wetterlagen zu vergleichen. Um meine natürlich rein persönliche Bewertung etwas nachvollziehbar zu gestalten will ich hier einige Vergleiche ziehen und etwas das Umfeld beschreiben.

Eingestiegen in das RES-Fliegen bin ich mit dem RESolution. Für den Einstieg habe ich rückblickend mit dem RESolution eine gute Wahl getroffen. Leicht zu bauen, angenehm zu fliegen und robust. Zudem insbesondere bei Wind und turbulenter Thermik im Vergleich sehr leistungsfähig.

Insbesondere bei schwachem Wetter, sprich wenig Wind und wenig Thermik, habe ich dann schnell gelernt, dass es dafür geeignetere Modelle gibt. Für mich wurden das dann der PURES und der AndREaS. Als weiteres Modell kam dann noch der SLITE hinzu.

S 20.jpg

Mein grundlegender Irrtum war, dass der SLITE eine Weiterentwicklung des PURES sei. Ist er aber nicht. Er ist ein ganz eigener Charakter. Als Floater bei Windstille oder wenig Wind sehr leistungsfähig. Zeigt Thermik sehr gut an. Kann durch Aufballastieren auch bei Wind geflogen werden. Für mich ist er bei Wind aber nicht die erste Option. Ich nehme dann lieber den PURES oder den AndREaS. Bei Wind und stark turbulenter Thermik zeigt dann übrigens der RESolution seine besonderen Stärken. Bei solchen Bedingungen fliegt mir mein Bruder, der aktuell den RESolution fliegt, immer wieder davon wenn ich eines der anderen Modelle fliege, die ich oben genannt habe. Sonst ist es meistens anders herum.

Eines meiner Ziele für dieses Jahr war, endlich auch mal mit einem Modell den Wurf aus der Hand in die Thermik zu schaffen. Mit den anderen Modellen habe ich es trotz zahlreicher Versuche nie geschafft. Mit dem SLITE gelang es mir gleich mehrfach. Ob ich zufrieden bin? Und wie!

Der SLITE war gerade fertig und kurz eingeflogen, da hatte ich auch schon den Optimismus, ihn wenige Tage später bei einem Wettbewerb einzusetzen. Das war natürlich nichts. Mit einem unbekannten Modell soll man so etwas gar nicht machen. Weiß man ja eigentlich! Das war also zum Vergessen.
Bei den nächsten beiden Wettbewerben war zu viel Wind. Da war der Slite nicht mein Modell.
Beim darauf folgenden Wettbewerb in Blankenburg war es beim ersten Durchgang nahezu windstill. Eine leichte Thermik direkt vor der Nase brachte sogar Rückenwind. Bei Starthöhen aller Teilnehmer von nur ca. 40 Metern am 100 m Seil zeigte sich dann direkt, welches Modell in der leichten Thermik gerade so noch stieg oder gerade so sank. Ideal für den SLITE. Sonst stehe ich nicht so im Verdacht, ganz vorne mit zu fliegen. Hier lag es sicher mehr am SLITE, dass ich bei diesen Bedingungen einen meiner nicht so häufigen 1000er fliegen konnte. Beim nächsten Durchgang war dann schon etwas Wind aufgekommen. Dann bin ich dann lieber auf den PURES ausgewichen, der mir glatt noch mal einen 1000er bescherte. Bei weiter auffrischendem Wind habe ich dann den Fehler gemacht, ohne Ballast zu fliegen und bin überhaupt nicht mehr dahin gekommen, wo ich hin wollte. Der Fehler lag also zwischen den Ohren. Soviel nur zur Abrundung.

Zusammenfassend lautet meine persönliche Bewertung: Der SLITE ist ein toller und leistungsfähiger Floater, den ich bei Leichtwindbedingungen gern fliege. Thermik zeigt er gut an. Er ist nicht schwierig zu fliegen. Will man jedoch die Leistungsfähigkeit voll nutzen, so will er gut eingestellt und sehr aufmerksam und aktiv geflogen werden. Der SLITE ist für mich jedenfalls eine sehr gute Wahl.
Einem RES-Einsteiger würde ich den SLITE jedoch ausdrücklich nicht als erstes RES-Modell empfehlen, auch wenn er ansonsten schon fliegen kann. Für ihn wäre, um bei den Modellen zu bleiben, die ich selbst fliege, der PURES oder der AndREaS meine erste Empfehlung. Diese bieten aus meiner Sicht ein breites Einsatzspektrum, sind deutlich toleranter bezüglich Einstellung und Flugeigenschaften und sind gleichzeitig anerkannter weise auch Spitzenmodelle, mit dem man auch Wettbewerbe gewinnen kann.

In Urlauben bin ich immer wieder gern in Bayern, wo der SLITE her kommt. Dort war ich immer wieder überrascht über die vielen nahezu windstillen Tage. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich der SLITE bei diesen Witterungsbedingungen noch wohler fühlt als bei uns im deutlich windigeren Norden.

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Da ich den SLITE noch etwas öfter fliegen möchte als bisher, aber das Wetter nicht ändern kann, habe ich für mich ein neues kleines Projekt gestartet: Bau modifizierter Außentragflächen für den SLITE bei sonst unverändertem Rumpf, Leitwerk und Tragflächenmittelteil. Ziel ist insbesondere: Mehr Gutmütigkeit bei leichtem bis mittlerem Wind und turbulenter Thermik und Verbesserung der Kreisflugeigenschaften im Sinne von Gutmütigkeit . Ich werde berichten.
Gruß
Norbert

P.S. Nebenbei: Kürzlich habe ich noch einen Festigkeitstest mit dem SLITE gemacht. Nach einem Servototalausfall kam der SLITE aus ca. 50 m Höhe im 45 Grad Winkel runter. Einschlag glücklicherweise im lockeren, frisch gepflügten Acker. Schäden: Keine!
 
Dann geb ich meinen Senf auch noch dazu:
Ich setz den Slite mittlerweise bei jedem fliegbarem Wetter ein (ab einer bestimmten Windstärke ist Thermikfliegen eh nicht mehr drin).
Fluggewicht ist nach mehreren Umbauten 490g (neuer, kürzerer Vorderrumpf und doppelte Spoiler). Ich habe noch einen 80g Ballaststab, der in
den Rohrholm geschoben wird. Verwendet habe ich ihn lange nicht mehr. etwas tiefer getrimmt kommt der Slite auch ohne gut voran.

Ich fliege den Slite oft bei mir hinter dem Haus an der 10m+10m Leine mit 35 Schritt Auszug. Da ist schon die Härte für das Modell, geht aber ohne
Probleme. Ergibt Starthöhen normal 45m bis max 50m.

Jetzt muss ich nur! noch so ein guter Pilot werden, wie der Slite ein guter Flieger ist.

Man traut es der Konstruktion kaum zu, aber der Slite ist nahezu unkaputtbar. Einziger Schaden bisher: bei einem Crash über die Flügelspitze brach
das Führungsrohr für die Steckung. Das merkte ich nicht sofort und machte ohne Probleme weitere Flüge. Ein kleines Loch in der nicht transparenten
Bespannung veranlasste mich zum Überprüfen. Die Reparatur war einfach. ich mache an dieser Stelle nur noch an der Flügeloberseite deckende Folie,
um einen eventuellen Schaden besser zu erkennen.

Das Höhenruderblatt habe ich durch ein etwas schmaleres aus leichtem Vollbalsa ersetzt, um weniger Druck drauf zu haben. Hab jetzt mit 2 eingesetzten
Federn kein Problem mehr mit Höhenruderwirkung im Schnellflug. Sichern gegen Aushaken des Seils aus dem Horn ist trotzdem angeraten.

Gruß Hans
 
Slite X - Eine Modifikation

Slite X - Eine Modifikation

Bei Windstille oder Leichtwind ist der SLITE mein Modell. Aber schon bei etwas mehr Wind und in etwas ruppiger Thermik verlangt er viel Aufmerksamkeit und will aktiv geflogen werden. Schnell kann man ihn überziehen so dass er mit entsprechendem Höhenverlust durchsackt. Mancher kommt auch bei bei diesen Bedingungen damit zurecht. Mir liegt das nicht so.

Daher kam mir die Idee, ihn durch Änderung der steckbaren Außenflächen zu modifizieren. Vorbild sollte die Gutmütigkeit eines PURES sein. Weiterhin sollte nicht Floaten, sondern enges Kreisen in der Thermik vorrangig sein.

Grundlegende Ideen für die Modifikation waren:
- Größere Tiefe an den Flächenenden ergibt größeren Abstand zur kritischen Re-Zahl. Die Erfahrung zeigt, dass trotz höherem induzierten Widerstand selbst Rechtecktragflächen gar keine so wirklich schlechte Thermik-Eigenschaften haben. Mal schauen.
- Eine Schränkung der Tragflächen hat noch immer geholfen
- Die Flügelenden in ein symmetrisches Profil auslaufen lassen bringt eine gutmütige Auftriebsverteilung.

Dann habe ich erst einmal ausgiebig mit FLZ-Vortex gespielt. Gutmütigkeit beim Fliegen bekommt man nicht geschenkt. Also galt es, möglichst wenig Leistung zu verschenken und dabei eine günstige Auftriebsverteilung anzustreben. Wichtige Kriterien waren dabei: Fluggeschwindigkeit, Sinken und Stabilitätsmaß. Das ganze habe ich betrachtet bei Kurvenflug 0 Grad, 30 Grad und 45 Grad.

Die erste Idee war, nur die V-Form etwas zu erhöhen und die Flügelenden auf gleiche Tiefe wie beim PURES zu ändern. Am Ende kam dann aber folgendes heraus:
- Erhöhung der V-Form durch Einbau eines zusätzlichen Knicks.
- AG25/ AG27 Strak lassen, aber die äußeren 14 Zentimeter ab dem Knick auf ein symmetrisches Profil straken.
- Flächenenden 180 mm tief. Mir ist schon bewusst, dass das recht viel ist. Ich wollte jedoch bewusst mal das obere Ende ausloten.
- Randbogen wie AndREaS, damit es etwas gefälliger aussieht.
- Schränkung Minus 2 Grad nur ab dem äußeren Knick
- Hinterkante gerade : Einfach zu bauen
- Einfache Bauweise. Voll beplankt, Kiefernholme
- Keine Gewichtsoptimierung beim Bauen, da bei den gewählten Auslegungsbedingen ohnehin Gewicht gebraucht wird.

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Da unter dem Strich die Außenflächen nur etwas mehr Tiefe bekommen und ansonsten die Modifikationen gerade mal auf die äußeren 14 cm beschränkt sind sollten sich die Flugleistungen erwartungsgemäß nicht gravierend ändern, die Flugeigenschaften aber hoffentlich etwas in Richtung Gutmütigkeit verschieben.

Eigentlich als Winterbauprojekt geplant ging es dann schneller als gedacht, zwei Flächenenden von ca. 60 cm Länge zu bauen.

SX 11.jpg

Flugbericht folgt. Ich habe schon etwas Vorsprung muss es also nur noch aufschreiben.
Gruß
Norbert
 

Feigao

User
Hallo Norbert,

danke für deine Überlegungen und Ausführungen.

Aber ganz ehrlich egal wie der fliegt, sieht, um es harmlos auszudrücken ;), nicht gut aus. Der hat ja dem Slite den kompletten Charme genommen:cry:

Gruß Heinz
 
... Aber ganz ehrlich egal wie der fliegt, sieht, um es harmlos auszudrücken ;), nicht gut aus. Der hat ja dem Slite den kompletten Charme genommen:cry:
Hallo Heinz,

ich gebe Dir zu gefühlten 110 % recht. Der Slite ist wohl unbestritten das schönste RES-Modell auf dem Markt. Wenn man da etwas ändert, dann kann das eigentlich immer nur daneben gehen.

Ich habe schon versucht, durch die Folie das Bild etwas aufzulockern. Hat aber leider auch nicht wirklich geklappt. Es ist mir also schon klar, dass man so etwas aus optischen Gründen nicht verkaufen könnte.
In 50 m Höhe dagegen fand ich, sah er schon wieder richtig gut aus ;-)

Gruß
Norbert
 
SLITE X - Erstflug

SLITE X - Erstflug

Den ganzen Tag war es vollständig bedeckt und nahezu windstill. Schöne ruhige Bedingungen für einen ersten Test des SLITE mit den geänderten Außenflächen. Ich nenne das Teil jetzt mal SLITE X.

SX4.jpg

Ein Handstart zeigte, dass der mit FLZ-Vortex gerechnete Schwerpunkt für die geänderte Flächengeometrie schon recht gut passte. Also ging es gleich an das 50 m Seil.

Große Überraschung: Trotz des völlig trüben Tages ohne jeden Sonnenschein gab es in der Zeit von 15 bis 16 Uhr, die ich nutzen konnte, etwas Thermik. Zwar nur kleine Bärte mit relativ geringem Steigen, aber immerhin. So hatte ich gleich überwiegend Flugzeiten von 4 bis 6 Minuten. Für das 50 m Seil fand ich das bei solchen Bedingungen nicht übel. Subjektiv konnte ich keine wesentliche Verschlechterung der Flugleistung gegenüber dem unveränderten SLITE feststellen.

Der SLITE zeigt Thermik mit seinen Reaktionen sehr gut an. Daher war ich schon sehr gespannt, ob sich das durch die Modifikation ändert. Jetzt bin ich sehr erleichtert, dass Thermik weiterhin gut angezeigt wird.

Eigentliches Ziel der Modifikation der Außenflächen war aber, die Flugeigenschaften gutmütiger zu gestalten. Resümee: Ziel voll erreicht. Das Überzieh verhalten ist wesentlich entschärft. Passiert es in der Kurve doch mal, dass ich überziehe, dann lässt sich das ganz leicht korrigieren. Die Strömung liegt gleich wieder an ohne großen Höhenverlust. Durch die gestiegene Gutmütigkeit ist auch die Landung noch besser kalkulierbar geworden. Ich bin schon gespannt, wie das dann bei mittlerem Wind aussehen wird.

SX5.jpg

Fliegen und gleichzeitig fotografieren ist schon eine kleine Herausforderung.

Ich habe mir gerade einen Altis micro Höhenlogger zugelegt. Damit war ich ein zweites Mal zum Fliegen draußen. Messwerte folgen in Kürze.

Gruß
Norbert
 
Slite X - Ein paar Messwerte

Slite X - Ein paar Messwerte

Hier nun der letzte Teil meines kleinen Selbsterfahrungsberichtes über die Modifikation eines Slite.

Bei diesem zweiten Flugtermin: Später Nachmittag, nahezu windstill, bedeckter Himmel. Gute Bedingungen für ein paar Messungen.

Erster Wurf Höhe.jpg

Der erste Handstart und Platzrunde mit dem neuen Altis micro Höhenlogger als Passagier.
Das Sinken von 0,4 m/s zeigt schon mal, dass der SLITE X nicht ganz falsch getrimmt ist.

Also ging es ab an das 50 m Seil. Insgesamt habe ich 9 Flüge gemacht.

Starthöhe.jpg

Erste Erkenntnis: Ich muss den Hochstart üben. Die Starthöhen schwanken schon beträchtlich.
Bei den ersten Flügen gab es sogar minimal Thermik. Kein Steigen, aber verringertes Sinken. Bei den letzten Flügen konnte ich dann keinen Thermik-Einfluss mehr feststellen.

Floaten1.jpg

Beim viertletzten Flug habe ich mal versucht, eine Weile möglichst vorsichtig zu floaten, dabei aber noch etwas an der Trimmung gespielt. Dabei konnte ich eine Verschlechterung durch die Modifikation nicht feststellen.

Beim letzten Flug wollte ich dann mal austesten, wie gut der SLITE X das kann, worauf ich besonders geschaut habe: Kreisflug. Also habe ich ihn knapp anderthalb Minuten im Winkel von ca. 45 Grad eng kreisen lassen.

Kurvenflug 45 Grad.jpg

Direkt nach dem Start sieht es erst mal etwas graußlich aus. Da habe ich erst mal den Schalter für die Stoppuhr am Sender nicht gleich gefunden.
Das mittlere Sinken von 0,6 m/s für den anschließenden permanenten engen Kreisflug scheint mir nicht so ungünsitg, allerdings habe ich keinen so direkten Vergleich. Entscheidender für mich ist jedoch das Überziehverhalten. Wie man an der Höhenkurve sieht, habe ich den SLITE X ein paar mal deutlich überzogen. Das wirklich Positive für mich war, dass er sich sofort wieder fing und in der Höhenkurve nicht mal ein markanter Höhenverlust erkennbar wird. Das ist eigentlich genau die Gutmütigkeit, die ich gewollt hatte. Ansonsten lerne ich daraus dass ich noch sauberes Kreisfliegen üben muss.

Am Ende dieses Kreis-Fluges habe ich die Fahrt herausgenommen und den SLITE X vor der Landung noch einmal mit minimalen Ruderbewegungen in einem einzigen großen Halbkreis bei geringstem Sinken floaten lassen.

Floaten2.jpg

Die dabei ermittelte Sinkgeschwindigkeit von 0,3 m/s deckt sich im Rahmen der Messgenauigkeit mit dem oben dargestellten Messwert und dem Wert, den Hans neulich für den SLITE hier im Forum dokumentiert hat. Da bin ich doch nicht unzufrieden.

Eigentlich bin ich jetzt überrascht, dass die hinzugewonnene Gutmütigkeit sich nicht wirklich bemerkenswert negativ auf die Leistung ausgewirkt hat. Ich kann mir vorstellen, dass sich insbesondere die Sorgfalt bei der Erstellung der Nasenleisten mittels Schablonen sowie die Ausrüstung mit Turbulatoren nach Vorgabe von Ruben Bühler und Jonas Illg nicht unwesentlich waren.

Unter dem Strich hat es ganz einfach Spaß gemacht, mit relativ geringem Aufwand ein Stück weit etwas Eigenes zu machen.

Gruß
Norbert
 
Hallo Norbert,

Ich würde an Deiner Stelle die Messungen frühmorgens wiederholen. Das ist aussagekräftiger. Bei bedecktem Himmel am späteren Tag ich schon öfter grossflächiges leichtes Tragen erlebt. Erstaunlich gute Thermik erlebe ich reglmäßig bei beginnendem Nieselregen.

Gruß Hans
 
Hallo Hans


dieser Effekt ist mir bestens bekannt. Daher habe ich ja auch die Wetterbedingungen beschrieben und zusätzlich die zweite Messung beim Flug in Bodennähe (wo dieser Effekt, wenn ich es richtig beobachtet habe, nicht so ausgeprägt auftritt) etwa eine viertel Stunde später noch eingefügt.
Diese doppelte Darstellung war also genau für den Betrachter eingefügt, der nach solchen Hinweisen sucht.


Aber Du hast natürlich recht. Die verlässliche Methode ist morgens. Ich hatte auch aktiv geschaut, ob es wettermäßig noch passt. Leider sind die Verhältnisse so, dass ich denke, die Saison ist gelaufen.


Gruß
Norbert
 
Hallo,

Aufgrund technischer Probleme am Server ist die Boutique aktuell offline.
Ich bin dran und hoffe kurzfristig eine Lösung zu finden.

Gruß
Sepp
 
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