Baubericht Sporter

Hallo Leidensgenossen,
heute würde ich gerne mal über einen Flieger berichten den ich vor kurzem gebaut habe
und hoffentlich am Wochenende einfliegen will. Ich finde ihn recht ansprechend weil seine
Bauweise mal "was anderes" ist und sich von der breiten masse abhebt.
Ich habe auch schon ein Flugboot aus der Serie und bin davon recht begeistert.

Es handet sich um einen Tiefdeckertrainer aus Depron/Schaum/Balsa/Pappel Mischbauweise, mit knapp einem Meter Spannweite.
http://www.arkai-shop.de/de/Arkai-Shop/Luft/RC-Flugzeuge/Arkai-ECO-Line/Sporter1.html

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Der Lieferumfang plus Servos, Regler und Motor samt Propeller

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Das Modell Probeweise mal zusammen gesteckt

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Der Blick auf das Akkubrett

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Die zwei 9g Tragflächenservos werden mit Uhu Por eingeklebt

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Die Servokabel werden in die Tragfläche eingesteckt
 
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Beide Servos inkl Kabel sind in der Tragfläche verlegt.

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Die äusserst direkte Querruderanlenkung

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Das Höhenruder wird eingeklebt.

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Das Seitenruder auch.

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Damit die Servos eingebaut werden können, mußte ich die Kabel ausfräsen.

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Weil die Schrauben nicht "packten" hab ich die Servos kurzerhand Festgeklebt. Vive la "Sekundenkleber" ;)

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der hintere Boudenzug Ausgang.
 
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Die eingebauten Servos mit den Anlenkungen. Natürlich auch mit der Anlenkung für das
lenkbare Bugfahrwerk.

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Da isses. Die Aufname macht einen robusten Eindruck. Klever ist die Lösung mit einer
langen Madenschraube plus Gestängehalter die auf einem einfachen Stellring verschraubt wird.

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Das Hauptfahrwerk wird mit jeweils 2 Holzschauben auf die Halteplatten verschraubt.
Weil ich den Flieger etwas flacher auf die Räder stellte (kleine Latte) mußte ich das hintere
Fahrwerk auch etwas kürzen. Das habe ich erreicht indem ich die Räder etwas nach
hinten abgeknickt habe. Ohne diesen "Kunstgriff" würde der Flieger wohl nicht vom
Boden loskommen, weil der Anstellwinken so imens hoch währe.

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Der Motorspant ist fest eingeklebt. Die bereits vorbereiteten Zapfen geben sowofl Zug
wie auch Sturz vor. Sekundenkleber hält alles sicher am Platz.

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Die Kraftzentrale. Ein 1600KV 23-06 Aussenläufer mit 7x5 er Elektropropeller sorgen für amtlichen Vortrieb. (hoffe ich ;) )
 
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Abschliessend noch den Regler anstecken und alles nochmal probieren. Tragflächen testweise anschrauben, Kabel verlegen. Das Üblich halt.

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Roll out nach ca 3h kurzweiligem Basteln.

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Hier ist gut der Anstellwinkel des Modells zu sehen.

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hier habe ich nochmal den einzigen Fehler geknipst den ich beim ganzen Bau gefunden habe:
Das Decal ist nicht ganz mittig aufgeklebt.

Fazit nach dem Bau:
Wer schonmal einen Schaumflieger gebaut hat, wird bei dem Bau des Sporter gut zurecht kommen.
Alle Teile passen ohne Nacharbeiten zusammen, lediglich das Fahrwerk war MIR zu lang und wurde gekürzt.
Die Bauzeit betrug zusammen ca. 3h was eigentlich OK ist. Na gut, ich baue recht schnell,
ein weniger erfahrener Bastelgott wird event. 5-6h brauchen.

Negativ:
einige Decals sind nicht mittig aufgeklebt
Die Servoeinbaurahmen sind für die vorgeschlagenen 9g Servos etwas zu klein

Positiv:
Für die 39 € bekommt man ein wertiges Modell mit vielem Zubehöhr.
Das Design ist mit einem Folienplotter geschnitten, dadurch sehr sauber.
Alle Teile passen gut zusammen.
Die Kleinteile sind von guter Quallität und ausreichend dimensioniert.

Das verwendete Werkzeug:
Beli CA und Beli Aktivator
Uhu Por
Messer/Schere/Licht
Feuerzeug, usw

Was ist noch vor dem Erstflug zu tun?
Emfänger rein, Auswiegen, Funke Programieren
Fertisch.
Wenn das Wetter hält,
Maiden am Wochenende.
 
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Das Hauptfahrwerk wird mit jeweils 2 Holzschauben auf die Halteplatten verschraubt.
Weil ich den Flieger etwas flacher auf die Räder stellte (kleine Latte) mußte ich das hintere
Fahrwerk auch etwas kürzen. Das habe ich erreicht indem ich die Räder etwas nach
hinten abgeknickt habe. Ohne diesen "Kunstgriff" würde der Flieger wohl nicht vom
Boden loskommen, weil der Anstellwinken so imens hoch währe.

Die Kraftzentrale. Ein 1600KV 23-06 Aussenläufer mit 7x5 er Elektropropeller sorgen für amtlichen Vortrieb. (hoffe ich ;) )


Hää bitte ? ;)
- Also wenn du nur hinten (das Hauptfahrwerk) verkürzt, dann vergößert sich doch der Anstellwinkel, oder nicht ?
Kleine Latte oder nicht, hierbei ist das Fahrwerk weniger entscheidend,
- ich würde bei dem Leichtgewicht eher die 8x4 oder 9x3,8 nutzen - welche dein Motor sicherlich genau so gut drehen kann.


Und wenn ich das richtig sehe wiegt das Modell < 400gr. da ist es bei den Park-und Slowflyern fast besser aufgehoben.


Gruß
Andreas
 
Hallo Andreas,
klar habe ich auch vorne das Bugrad auch kürzer gemacht.
Die Latte habe ich extra etwas kleiner gewählt, da die Flugzeit dann nett hoch ist. Bei einem anderen Modell mit der Kombi sind es mit 2200 mAh mehr als 20 Min.
Eine 9x4,7 geht nicht, da der Motor damit recht heiß wird.

Klar passt Parkflyer auch.
Wenn du möchtest verschieb es bitte. Thx
 
Hier also die ersten Flugeindrücke:
Das gewählte Setup passt sehr gut, allerdings bin ich bei der anvisirten Flugzeit weit entfernt. Es sind fast 40 Min. :D
Der Sporter kann sogar wieder erwarten von der holprigen Pferdewiese starten und auch ohne Überschlag landen.
In der Luft fliegt er absolut unspektakulär, typisch Tiefdeckertrainer liegt er satt in der Luft. Alle Ruder sprechen
gut auf die Steuerbefehle an. Eine Tendenz zum Abriss gab es nicht.
Mit dem gewählten Antriebsstrang ging es Amtlich nach vorne, ein fast senkrechtes Steigen ist möglich.
Alle denkbaren Kunstflugfiguren sind machbar (Selbst Messerflug) allerdings ist der Sporter nicht 3D tauglich.

Mein Fazit:
Der Bau den Modells hat Spass gemacht und ging schnell von der Hand.
Die in der etwas kurz gerateten Anleitung angegebenen Einstellwerte passten recht gut, genau wie der Schwerpunkt.
Wir haben den Flieger mit 3 Piloten Testgeflogen und alle waren von den Flugleitung begeistert.
 
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