Baubericht Stingray

Ich habe lange überlegt ob ich einen Baubericht schreibe, oder es lasse. Wie man aber sieht habe ich mich für das schreiben und dokumentieren entschieden.

Kurze Erklärung weshalb es mich überhaupt dazu bewegt einen Stingray selbst zu bauen. Mich fasziniert das Flugbild des Stingray, wie bei kaum ein anderes Modell und ich möchte gerne etwas experimentieren. Bauweise, Gewicht, Tragflächenprofile, etc. Es gibt ja mittlerweile einige Exemplare zu kaufen, aber immer ab der Bestellung mit langen Lieferzeiten verbunden, zumindest derer Stingray’s die ich heute noch kaufen würde. Ich habe auch schon ein paar Stingrays immer wieder des selben Herstellers besessen und auch aktuell noch einen fliegenden Stachelrochen, aber ausser das sie im laufe der Jahre immer teurer geworden sind und die Qualität immer mehr abgenommen statt sich zu verbessern hat sich an dem Vogel nichts getan. Er ist etwas leichter geworden, dafür ist aber ein dickerer Stützstoff verbaut, welcher mich dazu gezwungen hat, auf den Querrudern statt 15mm nur noch 10mm Servos verbauen zu können und auf der Wölbklappe statt der bisherigen 20mm nur noch 15mm Servos zu Einsatz kommen. Die linke Fläche liegt nicht mehr sauber am Rumpf an. Die Wurzelrippe am hintersten Stelle der Endleiste steht sage und schreibe 3mm vom Rumpf ab. Ich könnte nun noch einige Dinge mehr schreiben, es soll aber nur ein kleiner Auszug zum Verständnis werden, warum ich mich dazu entschieden habe selbst zu bauen. Von dem Rumpf Urmodell werde ich eine Form bauen, ob es später auch Flächen in Schalenbauweise geben wird, mache ich davon abhängig, wie gut das Teil fliegt und wie sauber ich alles gebaut bekomme.

Kurzer Hand habe ich mir einen Ersatzrumpf eines Stingrays kommen lassen, welcher dann an meine persönlichen Bedürfnisse angepasst wird.

Ich werde einfach immer ein paar Bilder der einzelnen Baustufen und Abschnitte posten und entsprechend kommentieren. Es kann und es wird auch vorkommen, dass zwischendurch eine Weile Ruhe oder Funkstille in meinem Baubericht herrscht, da ich voll Berufstätig bin und nicht immer Zeit zum bauen habe. Es kann aber ebenso vorkommen, dass ich eine Weile baue und dann einen längeren Kommentar zusammenfassen werde. Also bitte etwas Geduld und Nachsicht.

Grüße Günni
 
Ich habe den vorderen Teil meines vorhandenen Seitenleitwerkes abgeformt, weil ich diesen Teil fest dem Rumpf zusprechen werde und das Seitenleitwerk um genau diesen Teil reduziere. Das macht mir das spätere Laminieren in der Form des SLW‘s etwas einfacher. Der Aufwand, für dieses kleine Teil eine Form zu knöstern mag dem ein oder anderen vielleicht etwas viel erscheinen, aber einen Holzklotz welcher Art auch immer aufkleben, mehrmals schleifen und spachteln, sowie füllern usw., ist nicht weniger Aufwand. Es handelt sich bei der Form im übrigen nicht vor Formenbauharz, sondern einfaches Epoxydharz welches ich schwarz eingefärbt und mit Aerosilpulver angedickt habe. Vier Lagen 160gr/qm Glasfaser und gut ist. Eine besonders hohe Standzeit der Form war nicht der Anspruch und für ein einziges Teil reicht es alle mal aus

Grüße Günni
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
Nun bin ich etwas weiter gekommen. Das SLW ist beglast, mit Harz Aerosilpulver Gemisch abgespachtelt und Spritzspachtel behandelt. Ich habe die Anformung des HLW im Verlauf von Nasenleiste zur Endleiste auf eine gemeinsame Breite gebracht, eine Profilanformung für die Tragflächen geschaffen und ein paar andere Kleinigkeiten erledigt. Im Laufe der nächsten Tage werde ich die EWD noch mal überprüfen und dann die Löcher an der Profilanformung verschließen.
Ich möchte für meinen Flieger keinen Rundstahl oder Stab verwenden, sondern auf einen rechteckigen Flächenverbinder aus Kohlefaser wechseln.
 

Anhänge

Oben Unten