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Baubericht Swingray 3.0

Wattsi

User
Ich habe mal einen Selbstversuch Positivbauweise (Beschichtung mit Glasgewebe)gemacht. Klar, die Kerne müssen von der Schmelzhaut befreit werden(habe ich auch meistens empfohlen, aber bei Profis für überflüssig erachtet). Die Schmelzschicht erkennt man an der leicht an Orangenhaut erinnernden Oberfläche. Um keine unnötigen Kratzer oder Spuren von Knicken und Falten im Schleifpapier zu verursachen, habe ich Schleifleinen 240er Körnung genommen. Ohne Scheifklotz, ca. 5x5cm mit den Fingerspitzen, ohne viel Druck, da hat man das optimale Gefühl und die Profiltreue bleibt erhalten. Wenn sich die Oberfäche glatt und wie Samt anfühlt ist es ok. Gut, mein Flieger hatte nur 2,4m Spannweite. Bei 5m und unter Furnier kann man schon gröber vorgehen....
Wolfgang
 
Hallo,
Ich verwende feines Schleifvließ und fahre mit wenig Druck solange drüber bis die Oberfläche ganz leicht seidenmatt ist und Abbrand-Fäden entfernt sind. Der Unterschied zwischen angeschliffenem und nicht behandeltem XPS ist sehr deutlich, bei EPS dagegen meiner Erfahrung nach unbedeutend.
 

Wattsi

User
Bei Abbrandfäden wird nicht berührungslos geschnitten, daher empfehle ich entweder langsamer oder heisser zu schneiden....
dann geht's auch ohne
(meine Kerne haben keine. Draht 0,3mm ca.40V bei 135cm Länge)
 
Das ist richtig, deine Kerne haben keine Fäden (ich hab ja schon einige von dir aufgebaut und die waren jeweils von ausgezeichneter Qualität :) ). aber es soll ja hier allgemein gültig sein. Und die Schleifvließ Methode hat sich auch an deinen Kernen bewährt, man sieht da in der geschlossenen Oberfläche (Haut) besonders gut die leichte Mattierung ohne wirklich Material abtragen zu müssen.
 
HR fertig und im Sack :cool:
So, sieht es jetzt von innen aus.
20200724_152402.jpg
 
Sodele, jetzt geht es hier weiter.
Durfte für meinen Junior dies hier bauen Spinning Birdy.

Habe jetzt die zweite Fläche auf der ersten Ausgerichtet. Früher habe ich sie auch immer ausgemessen.
So geht es doch deutlich schneller
 

Anhänge

Hi zusammen,

Hier mein Vorschlag für die Belegung.

1. Vollflächig 100er Biaxialgelege
2. Bis 2/3 der Fläche 100er Biaxialgelege
3. Bis 1/3 der Fläche 100er Biaxialgelege

Die Fläche soll damit gut Torsionsfest sein, um Abstiege aus 500m gut mit ein paar Rollen zu überstehen.

Der Holm wird noch exakt berechnet :cool:
 
Hallo Thomas, jetzt melde ich mich auch Mal zu Wort. Wie immer ein toller Baubericht, den ich sehr gerne verfolge. Ich hab Mal nen sehr harten Swift gebaut, in der Fläche war ein 100er Biax komplett und bis über den WK Schacht ne 2. Lage. Das Modell wurde nicht geschont, hatte gut 7kg und hat alles ausgehalten.
Schöne Grüße,
Johannes
 
Hallo Johannes,

danke für Dein Feedback. Dann bin ich ja damit auf der sicheren Seite ;) .

Vielleicht lasse ich dann auch Lage 3 weg. Muss eh schauen, dass mein 100er Material reicht.
 
Hallo Johannes,

danke für Dein Feedback. Dann bin ich ja damit auf der sicheren Seite ;) .

Vielleicht lasse ich dann auch Lage 3 weg. Muss eh schauen, dass mein 100er Material reicht.
Hallo Thomas, die 3. Lage gegen Torsion wird wohl eher nicht unbedingt nötig sein. Meine StingRays, Swift- und Fox-Flächen sind jedenfalls auch zweilagig hinreichend steif :). Wichtiger wäre der Übergang Steckungshülse zu holm sowie der außenflügel bzw die Klappen, falls du mit erhöhter Streckung und dünn bauen willst
 
Danke für Dein Feedback CompositAs.

Die Streckung ist eher gering. Siehe hier Link. Aber das Profil ist eher dünn 9% auf 8%.

In den Klappen mache ich durchgängig 2x 100er Biax rein.

Und für einen guten Übergang Hülse zu Holm frage ich zu einem späteren Zeitpunkt noch mal nach :rolleyes:
 
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