Baubericht Vogt Lo-100 im Maßstab 1:4 (2500mm Spannweite)

Von mir die Details entnehmbarer Akkubehälter, Zwischenboden für den Regler, GFK Nabe und GFK Rumpfschale für ein Abwurffahrwerk (RC_Network - "Die etwas andere Startmethode")
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Um die EWD von 1° einzuhalten braucht die TRagflächenanformung vom Rumpf an der Endleiste eine Unterlage von ca. 8mm.
Gruss Reinhold
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Uups

User
Moin.
Kleine Frage. 1° zum Rumpf?
Oder zum Höhenleitwerk?
Original hat das zierliche Geschöpf +3° an der Fläche und +2,5° am Höhenleitwerk.

MfG Jürgen
 
Die Haube ist jetzt fertig. Ich habe den Flieger so verwogen, dass der Schwerpunkt an der Wurzel bei 31% Flächentiefe liegt. Es sind dann ziemlich genau 4kg mit einem 4s 4000Ah Akku und 250g Ballast.
Ich investiere deshalb jetzt in eine leistungsfähigere Motor/ESC Kombination und Standardservos.
Reinhold
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Danke Reinhold für deine motiviereden Bilder. Bei mir ging es auch weiter. Der Rumpf ist geschliffen und mit Porenfüller grundiert. Das Seitenleitwerk mit Koverall bespannt und blau lackiert. Den Rumpf habe ich an der Auflagefläche der Kufe abgeflacht und sechs 1.5mm Flugzeugsperrholzteile darauf nass vorgebogen.IMG_20210721_103845_464.jpgIMG_20210713_090019_552.jpgIMG_20210714_110933_614.jpgIMG_20210711_190403_303.jpgIMG-20210710-WA0011.jpegIMG_20210701_112047_964.jpg
 
Sieht wie immer fein aus., Kompliment! Den Aufwand mit der Kufe will ich aber nicht treiben. Die Kufe war schon im Original hinderlich. Ich leime auf die Kielleiste eine Sperrholzleiste, die eine Kufe imitiert. Rechts und links kommt dann ein schmaler Streifen schwarzes Kunstleder oder Moosgummi. Soll nur wie eine Kufe aussehen, die im Original eigentlich nur eine Bremsfunktion hatte. Wichtiger ist mir der Sporn, den ich vielleicht aus Kohlerovings forme.
Ich habe mittlerweile auch den Turnigy Motor verbaut, so dass wir bezüglich Motor den selben Weg gehen. In den nächsten Tagen messe ich mal den Standschub eines 16x8 Propellers mit 4 bis 6s.

Gruss reinhold
 
Ich habe mit flitschen keinerlei Erfahrungen, aber ich wollte den Haken auch auf höhe des ersten Spants befestigen, sodass er zugleich als Befestigung der Kufe dient.
Ich möchte die Kufe gerne so gestalten, dass sie Stöße auch schön abfedert. Ich habe aber etwas Bedenken, dass der gekaufte Schlauch mit der Zeit zu weich wird und die Kontur der Kufe sich verformt. Weil ich die Kufe seitlich mit Koverall schließen möchte, würde ich dann an die Schauchstücke nicht mehr rankommen. Daher habe ich überlegt statt der Schläche zähen Schaumstoff, der als Verpackungsmaterial für meine 3D Drucker gedient hat, zu verwenden.
Was meint Ihr?
Hab Ihr noch andere Ideen?
 

Christian Lang

Moderator
Teammitglied
Habe in meiner großen Lo seit 3 Jahren Schläuche unter der Kufe....Bilder im Thread
 

Uups

User
Moin.

Hier steht auch eine kleine Dicke mit Flautenschieber.
Sturz müßte ich mal messen, aktuell noch zu viel. Seitenzug mittlerweile bei 0°. Damit kommt sie ganz gut klar. Zuviel mag sie garnicht. Sie schiebt dann sehr stark, steigt schlecht und wehrt sich auch sonst recht heftig. Motor wieder aus, lammfromm.
Wenn kein Schlepper vor Ort, wird mit Flitsche gestartet. Geht absolut easy. Die vorderste Schraube der Kufe wurde gegen eine längere mit Mutter getauscht. Die Schraube hat ungefähr 45° zur Flugrichtung. Dort wird dann eine einfache Seilschlaufe eingehängt. Solange Zug drauf ist, hält die Schlaufe. Hebt nach knapp 2 Metern ab, steigt flach auf Augenhöhe und fliegt flach Richtung Erdanker. Ist das Seil ab, nimmt sie die Nase leicht hoch. Sind bis jetzt 30 Starts und kein einziger Zwischenfall. Aufbau ist: Erdanker, f3b-Rubber(knapp 300% Auszug), 8m Seil, Panikhaken, Stück 2mm-Seil mit Schlaufe.
Ring geht auch, aber die sind mir bisher immer aufgegangen. Wenn man die Lo am Seitenruder aufrecht hält und leicht ins Seil zieht, geht die auch bei Seitenwind gerade weg. Man hat also genug Zeit zum aufrichten, Knüppel fassen, durchatmen, Motor einschalten.
Falls jemand Angst vor zu steilem Start hat, Erdanker/Haken/Schwerkunkt in der Fläche bilden eine Linie. Sofern man nicht zieht, wird das nicht steiler und wird mit nachlassendem Zug sogar flacher.
Fast vergessen: der Panikhaken gehört vor das Modell und wird mit einer Leine ausgelöst. Hatte ihn früher hinter dem Leitwerk, bis das Rad der B4 das , beim Start dann spannungslose, Seil mit dem Rad in den Rumpf gezogen hat.

MfG Jürgen
 

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Ich habe jetzt den Standschub des Turnigy Aerodrive SK3 4250 410kV gemessen. Verwendet wurde ein Propeller 16x8 an einem 58er Mittelstück.
Dabei sind folgende Werte bestimmt worden:
4s: 16, 25V -25,80A - 397W - 1,9kG Schub
5s: 21,60V - 21,47A - 716W - 2,7kG Schub
6s: 25,00V - 43,00A - 994W - 3,26kG Schub
Die Versuchsanordnung:
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Anzumerken ist, dass 6s außerhalb der von Hobbyking angegebenen Werte (bis 5s) ist.
 
Ahh, ich gedachte der Motor verträgt auch 6S. Viele Dank für Deine Messungen. Meinst Du, dass der Motor die 6S mitmacht? Wäre bei einem Segler ja kein Dauerbetrieb.
 
Meine Leitwerke sind jetzt komplett beglast, mit Koverall bespannt und mit Klarlack gestrichen. Den Anschluss der Nasenleiste des Höhenleitwerks an den Rumpf hab ich auch noch etwas zurechtgeschliffen.
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