Hallo Peter,
Die Fluggeschwindigkeit hängt nicht von modernen oder alten Profilen ab.
Schon in den frühesten Forschungsergebnissen der Aerodynamik scheint die Formel für den Auftrieb A auf. Die Berechnung der Gleitfluggeschwindigkeit vx, sowie noch folgende, leiten sich von ihr ab. A = ca * ρ/2 * v² * F. Das gleiche gilt für den Widerstand W mit dem die Wertigkeit bestimmenden Beiwert cw. Darin ist ρ (Rho) die Luftdichte – sie beträgt in Bodennähe bei 15° C 1,225 kg/m³ – ca der gerade geflogene dimensionslose Auftriebsbeiwert und FF die Flügelfläche. Aus obiger Rechnung ist aber er-sichtlich, dass Auftrieb und Gewicht fast gleich groß sind. Es ist daher in gewissen Gleitwinkelgrenzen durchaus vertretbar, A gleich G zu setzen. Stellt man nun die Formel für A nach v um, tritt in ihr anstelle von A/F die Flächenbelastung G/F mit der Kurzbezeichnung p und man erhält so die Formel für die Gleitfluggeschwindigkeit
Vx =√ 1,632 * (p / ca) (m/s)
Je geringer also die Flächenbelastung G/F und je größer der Auftriebsbeiwert ca, desto langsamer gleitet ein Flugmodell zu Boden.
Bei umgekehrten Werten um so schneller.
Außerdem dominiert bei Thermikmodellen mit großen ca-Werten nicht der Profilwiderstand sondern der durch einen endlichen Flügel
erzeugte induzierte Widerstand. Dieser steigt bei höheren ca-Werten deutlich an. Der Wert kann durch eine elipische Auftriebsverteilung
der Tragfläche kleiner gehalten werden.
Beim KEA ist das Verhälnis der Innen- zur Außenflügeltiefe sehr ungünstig. Er ist sehr stark zugespitzt und weist dadurch einen großen Rezahlbereich über die Spannweite auf.
Ich würde ohne eine Auftriebsberechnung dieses Modell nicht bauen.
Alle meine obigen Ausführungen sind unabhängig von einer Profilauswahl! Die Profilauswahl wird bei einer Fleugzeugkonstruktion meist völlig überbewertet. Viel wichtiger sind eine optimale Auftriebsverteilung, das Abrißverhalten des Flügels und ein gutes Händling des Modell.
Also vor allem den KEA leicht bauen und nochmals leichter bauen um langsam fleigen zu können.
Ich würde mich auch eher an Franz als an Jupp Wimmer orientieren (User keep-res-simple) mit senen BOW Modellen.
Die Erfahrungen mit dem VH-Bow haben mich veranlasst, eine grössere, thermiklastigere Variante des bow auszulegen.
Der Grundriss wurde 1:1 vom VH-bow übernommen. Eine grössere Streckung, scheint mir bei den zu erwartenden RE-Zahlen nicht sinnvoll. Sollte ich das geplante Abfluggewicht erreichen, wird sich bei CA-max. eine Fluggeschwindigkeit von unter 4 m/s und an der Wurzel weniger als RE 100 000 einstellen.
Um auf Strecke etwas voran zu kommen ist das Auslegungs-CA recht niedrig:
Bei CA-max. sieht es dann so aus:
Der Flügel wird...
Hallo!
David hat gefragt, ob man den nf-rob nicht noch etwas sperriger machen könnte.
Ich denke man könnte:
big-bow ca-Auslegung:
big-bow ca-Thermik:
big-bow ca-max:
big-bow ca-min:
big-bow bremse:
LG Franz
Mfg
Georg