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BEC vs externe Empfängerstromversorgung

komar96

User
Ich stelle jetzt mal ein Frage in die Runde, auch wenn der eine oder andere mich für blöd erklären sollte, aber ich weiß es halt nicht!!!

Kann ich ein BEC z.B. mit 5,7V parallel zu eine externen Stromversorgung mit z.B. 5,0 V betreiben, bzw. am Empfänger anschließen? Ich würde mal intuitiv sagen ja, wobei 5,7V dann dominiert. Lieg ich da richtig?

Wolfgang
 
Hi Wolfgang,

wenn du einen BEC Regler in Kombination mit einer weiteren Empfängerstromversorgung einsetzen willst, dann sollte vom Regler kommend die Plusleitung entfernt werden.
Es sollte nur eine Stromversorgung für den Empfänger verwendet werden ... (nicht verwechseln mit der normalen Doppelstromversorgung - diese ist natürlich okay!)




Lieben Gruß,
Tim
 
Hallo,

wenn du einen Regler hast, der entkoppelt ist, kannst das so machen.
Falls nicht, Diode zwischen Regler und Empfänger, dann geht's auch.
Fällt das BEC von Regler aus, übernimmt der Empfängerakku.

Tims Aussage versteh ich nicht.
 

gaspet

User
Hallo Wolfgang!
Was Tim schreibt ist Unsinn - du kannst bei bestimmten Reglern (nicht bei allen!!) jederzeit einen Stützakku mit 4,8V (ich verwende eneloop 800 oder eneloop 2000 als 4er Pack) anschließen ohne die Plusleitung zu entfernen. Dazu gibt es jede Menge Berichte hier im Forum. Wenn du die Plusleitung kappst, hast du kein BEC mehr zur Verfügung!!!
z.B YGE 40 und 60, Kontronik Jazz, Kontronik Jive und sicher noch einige.
Ich verwende seit Jahren YGE und Kontronik mit Stützakku ohne Probleme!
Wenn Dein BEC z. B. 5,5V ausgibt, wird der Akku nur zum Einsatz kommen, wenn das BEC ausfällt oder eben unter 4,8V abfällt. So kannst Du auch Dein BEC kontrollieren - wenn du nach einem Flug in Deinen Zusatzakku (vollgeladen natürlich) ganz wenig oder nichts nachladen mußt, reicht und funktioniert Dein BEC einwandfrei.
Aber Du mußt dich beim Hersteller schlaumachen, ob ein Stützakku erlaubt ist - wenn ja, dann einfach an einen freien Steckerplatz anschließen.
Hoppla - Zettl war schneller - aber er hat natürlich recht!!
Gruß Peter
 
Naja Peter, so ganz unsinnig war meine Aussage nicht.
Denn du hast ja selber geschrieben, dass die von dir beschriebene Methode nicht bei allen BEC Reglern gilt.
Und dann greift eben der von mir beschriebene Weg.

Dann ist es aber halt kein Stützakku, sondern eine Verwendung einer externen Empfängerstromversorgung und nicht via BEC.
Also nicht immer vorschnell schreiben, dass anderleuts Aussagen Unsinn sind. Danke! ;)
 

komar96

User
Da bin ich schon mal etwas schlauer! Danke sehr!!!!
Das was Tim schreibt kenne ich selbst aus der Praxis, also Plusleitung des Regels (sprich BEC) kappen und eine externe Stromversorgung nutzen. Genau das möchte ich nicht. Ich setze eine JEP Regler mit 90A und 12A BEC ein. Und da vorhanden, wollte ich zur Sicherheit noch ein externes BEC mit eigenem Akku dazu achalten. Ich denke mal, das sollte funktionieren, zumal sich JEP und YGE sehr ähnlich sind..... oder so.
 

gaspet

User
Hallo Tim!
Doch, es ist Unsinn - Du schaltest mit Deiner Methode das BEc komplett aus. Dann brauchst du aber auch einen entsprechen dimensionierten Empfängerakku als alleinige!!!! Stromversorgung!!
Und es geht bei allen BEC Regler mit Stützakku, bei den von mir genannten ist es nur am bequemsten - bei anderen, die nicht von haus aus entkoppelt sind, muß eben wie Zettl schreibt eine Diode dazwischen - dann hast du Dein Regler BEC plus dem sogenannten Angst - oder Stützakku!
Der Fragesteller wollte ja das Regler-BEC nutzen - nur eben mit einem Sicherheitsakku dazu!!!!
Gruß Peter
Und - das sollte kein angriff auf Dich sein - aber Deine Erklärung ist eben leider nicht richtig!!!
 

komar96

User
also sicher ist sicher,
willich beides nutzen externe Stromverosrgung -wie auch immer- und BEC empfiehlt es sich in die Plusleitung des BEC eine Diode einzuschleifen. ÄHHHM.... was für eine??????? Und Sperrrichtung Regler oder????
 

kioto

User
Doppel-Shottky-Diode in den + Leitungen

Doppel-Shottky-Diode in den + Leitungen

also sicher ist sicher,
willich beides nutzen externe Stromverosrgung -wie auch immer- und BEC empfiehlt es sich in die Plusleitung des BEC eine Diode einzuschleifen. ÄHHHM.... was für eine??????? Und Sperrrichtung Regler oder????
Hallo,
Ich benutze dazu Doppel-Shottky-Diode, z.B. MBR 2045 CT in den + Leitungen, dahinter einen Stützelko mit einigen 1000µF / 16V. Den Anschluß, bei dem die Dioden verbunden sind, in Richtung Empfänger/Servop. Immer Typen für möglichst geringe Spannung nehmen, weil dann die Durchlassspannung (um 0,4-0.5V) am kleinsten ist. Kühlkörper ist kaum nötig, da pro Ampere Dauerstrom 0,5 Watt abfallen. Am Besten immer mit 6V BEC arbeiten, dann bleiben noch 5,5V für den Normalbetrieb.
Auf eine kleine Platine im 2,5mm Raster mit abgewinkelten Steckpins lassen sich die 3 poligen Steckerchen schön flach aufstecken und haben auf der Platine gut Halt.
 

crutav

User
könnte mal jemand von euch von so einem Dioden anschluss ein Foto reinstellen? am besten wo man die lötungen erkennt.
lg max
 

rkopka

User
Denn du hast ja selber geschrieben, dass die von dir beschriebene Methode nicht bei allen BEC Reglern gilt.
IMHO sogar bei eher wenigen, und die gehören fast alle zur Hochpreiskategorie. Andere wiederum verbieten es dezidiert.

In der E-Technik gilt generell: man schließt keine (Spannungs-)quellen direkt zusammen. Selbst wenn sie die gleichen (Nenn-)spannungen haben, geht das nicht immer. Viele Regler mögen es auch nicht, wenn sie am Ausgang eine höhere Spannung als am Eingang haben (Flugakku abgesteckt, Empfängerakku noch angeschlossen).
Mit der Diode sicherst du das ab. Mit einer einzelnen Diode hast du dann aber wieder das Risiko, daß ein defekter Empfängerakku die Spannung runterzieht. Oder er wird durch das BEC dann geladen, bis er in Flammen aufgeht. Daher bin ich eher für richtige Weichen (2 Dioden/Doppeldiode + Elko). Der Aufwand ist auch nicht größer, die Sicherheit schon.

RK
 

kioto

User
Bild von Akkuweiche

Bild von Akkuweiche

Hallo,
auf dem Bild kann man den einfachen Aufbau sehen.
Vorn drei Steckmöglichkeiten, für 2 Akkus und Regler oder 1 Akku, ein BEC und Regler oder falls Regler mit BEC 1 oder 2 Akkus zusätzlich. Hinten 3 adrig mit JR Stecker zum Empfänger. Signal (gelb) vom Empfänger kann man auf alle Frontstecker durchschleifen, dann ist es egal, wo man was steckt. Anschlüsse der Doppeldiode siehe Gehäuse oder Datenblatt.
 

Anhänge

crutav

User
Wirklich sauber . Kannst du mir die Schaltung und die notwendigen Teile auch aufzeichnen ? Aber bitte nicht mit den elektronischen schaltungszeicjnjng , denn die versteh ich nie ggg
Ich tu mir leichter mit Zeichnungen ala paint wie in dem Thread max Bec 2D :-(
 
Regler-BEC und zusätzlich ein externes BEC

Regler-BEC und zusätzlich ein externes BEC

Hallo allerseits,

ich lese mir hier die Augen aus dem Kopp:eek: und je mehr ich lese, desto unsicherer werde ich. :confused::confused:

Ich frage mal ganz einfach:
Kann ich zu dem Regler-BEC des YGE 90 LV statt eines Stützakkus ein externes BEC einsetzen, die beide aus dem selben Antriebsakku gespeist werden?
"Vertragen" sich die beiden Systeme miteinander?
Wie verhält es sich mit der Spannung der beiden BEC's? Die sollten gleich sein! Der YGE hat ein BEC mit 5,7 V, muss das externe BEC genau die selbe Spannung liefern?? So ein ext. BEC habe ich bisher nicht gefunden.

Wäre schön, wenn jemand helfen kann.

Gruß
Horst
 
Hallo Horst,

mit einem externes BEC statt eines Stützakkus hast Du nichts an Sicherheit gewonnen. In der Regel verabschiedet sich ein BEC mit einem
Kurzschluss. Bei 2 BEC's hast du somit die Wahrscheinlichkeit für einen Totallausfall verdoppelt. Zudem musst du die BEC's über Schottkydioden
entkoppeln. Das BEC mit der größeren Spannung liefert dann den Strom.

Gruß
Micha
 
Kann ich zu dem Regler-BEC des YGE 90 LV statt eines Stützakkus ein externes BEC einsetzen, die beide aus dem selben Antriebsakku gespeist werden?
"Vertragen" sich die beiden Systeme miteinander?
Wie verhält es sich mit der Spannung der beiden BEC's? Die sollten gleich sein! Der YGE hat ein BEC mit 5,7 V, muss das externe BEC genau die selbe Spannung liefern?? So ein ext. BEC habe ich bisher nicht gefunden.
Das mit dem zusätzlichen externen BEC, gespeist aus dem Antriebsakku würde auch ich nicht empfehlen.

Der YGE 90 LV ist geeignet für die Verwendung von Stützakkus, ohne zusätzliche Schottky-Diode. Es ist sogar empfohlen, Pufferakkus zu verwenden. Zu dem BEC mit 5,7 Volt passt ein NiMH-Akku mit 4 Zellen.

Der Empfängerakku sollte so kräftig sein, dass er die Servos auch allein bewältigen kann. Den Stützakku sollte man vollständig laden.

Die Telemetrie des Senders auf ca. 5,3 bis 5,5 Volt einstellen. Sobald das Regler-BEC versagt, wird der Stützakku verwendet. Die Spannung des Stützakkus wird sinken und irgendwann bei 5,3 Volt landen, dann gibt´s eine Meldung des Senders, und man geht in aller Ruhe landen.

Näheres hatte ich auch hier beschrieben ab Punkt 3: Pufferakkus

Wenn Du nun unbedingt ein zweites BEC verwenden möchtest statt Stützakku, wäre es sinnvoll, für dieses BEC eine niedrigere BEC-Spannung einzustellen, zum Beispiel 5,0 Volt. Dann wird im Normalfall das Regler-BEC den Strom liefern. Das externe BEC wird dann nicht belastet. Ist das BEC des Reglers defekt, zeigt der Sender die 5,0 Volt des externen BEC an und Du kannst entsprechend handeln.
 

kioto

User
Hallo Horst,
Spannungsquellen, auch wenn sie nominell die gleiche Spannung haben, sollten immer irgendwie entkoppelt sein, wenn sie parallel geschaltet werden. Nur bei Akkus und Batterien geht es, wenn diese gleich sind und auch den gleichen Innenwiderstand haben. Sonst übernimmt immer die Quelle mit dem geringeren Innenwiderstand die Hauptlast. Bei einer Reservestromquelle soll die Entkopplung dafür sorgen, dass ein Kurzschluss der einen die andere nicht zerstört oder blockiert. Bei stabilisierten Spannungen wie BEC und Regler würde direktes zusammenschalten immer zu Problemen führen.
Die einfachste Art wäre eine Doppel-Shottky Diode. Du verlierst so 0,3 Volt Spannung. Gibt es für verschiedene Stromstärken, ungekühlt bis 3A. z.B. MBR20200
Ein Stützakku nützt bei Kurzschluss in der BEC des Reglers nichts.
Wer nicht löten will, muss halt einen fertigen Baustein kaufen.

Gruß Werner am NO-Kanal
 
Moin,

Passend zum Thema mal'ne weitergehende Frage: Wenn ich nun den Empfänger und die Servos komplett vom BEC entkoppeln möchte, also mit einem Extra Akku betreiben will... wie mache ich das?

Grund der Frage:
Bei meinem (siehe Thema: GT3520/04: 14,8 oder 18,5Volt?) Fliegerchen, werkeln 3 uralte Graupner 5007. Da könnte ich mit einer winzigen LiFePo (500mA) und einer Diode für genug Energie sorgen, so das die den fetten 5500mA LiPo Flugakku nicht auch noch... nun ja... „belasten“ (mehr Flugzeit ;)).

Und, leider hat der verbaute Hobbywing Skywalker 80A (UBEC 5A) keinen „Sicherheitsschalter“, der den Empfänger und vor allem den Motor, „scharf“ macht.
Ich habe es nämlich nicht so gerne, wenn man den Akku eingesteckt hat und alles ist sofort Startbereit.
Vor allem mit dem APC Propeller so in Bauchnabelhöhe, beim einstecken vom Akku, da beschleicht mich immer so ein komisches Bauchgefühl...

Wenn das nicht geht...
Könnte man vielleicht die Signalleitung zum (Motor) BEC mit einem Schalter trennen, so das zwar der Empfänger und die Servos Strom bekommen (Plus und Minus) aber der Motor kein Signal vom Empfänger bekommt? Oder „meckert“ das BEC dann? Eingelernt auf den Sender („Gas“ Wege) ist es allerdings schon.
 

FamZim

User
Hallo

Warum vertragen sich viele BEC s denn nicht, und bringen sich gegenseitig um ???????????
Ich denke sie halten eine "Mindesspannung" und "verhindern gleichzeitig" das diese überschritten werden kann.
Dadurch werden Spannungsspitzen abgebaut.
Leider auch höhere Spannungen die dann vom anderen BEC kommen.
So wird das mit hoher Spannung unnötig belastet, und das mit geringer Spannung verheizt diese Leistung, wird heiß und tschüss.
Darum kann kein BEC mit 5 V zur Sicherung einfach parallel betrieben werden.
Ich kann diese Theori im Moment aber nicht beweisen, das wäre aber mal eine Aktion ;).

Gruß Aloys
 
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