Bedienung und Arbeiten mit FLZ_Vortex

Hallo,

ich möchte hier mal eine Seite aufmachen, in der es um die Bedienung von FLZ_Vortex am Beispiel von Zweckmodellen gehen soll.
Um alles einfach zu halten, sollen hier zunächst nur Modelle mit sehr einfachen Grundrissformen (Rechteckförmig) genommen werden.
Also um Modelle so aller Telemaster oä. .

Wenn also jemand so ein Modell durchkauen möchte, bitte ich um einen Vorschlag.
Es könnte einfach nur die Nachrechnung eines vorhanden Modelles sein, oder auch eine Neukonstruktion.
Ein vorhandenes Modell hat den Vorteil, dass man die Eigenschaften kennt und so direkt vergleichen kann.

Eventuell fällt am Ende ein neues Tutorial dabei heraus.
Oder auch das eine odere andere neue Software-Tool, um das Modellbauleben leichter zu machen.

Themen:
1) Umgang mit der Software FLZ_Vortex.
2) Nachrechnen vorhandener Modelle.
3) Vorgehensweise zum Ermitteln von Maßen an vorhandenen Modellen.
4) Neukonstruktion von Zweckmodellen wie z.B. Trainer, Schlepper.
5) Sammeln von Problemen und Fragen, auf die Einsteiger in dieses Thema stoßen.
6) Sammeln von Informationen bez. Unterschiede Theorie (Berechnung) und Praxis (Flug).
7) Erklärung von Fachbegriffen.
8) Iterpretieren von Berechnungsergebnissen, Tabellen und Kurven, Bedeutung sonstiger Zahlenwerten.
9) Ideen und Wege für den Im- und Export von Daten (CAD, CAM, Konverter) um damit weiter arbeiten zu können.

usw.

Also wer Lust hat und etwas zu den Themen zu sagen hat, bitte mitmachen, egal ob Anfänger oder alter Hase.
Wer Fragen hat, fragen.

Gruß

Frank
 
Hi Frank,

gerne würde ich richtig in FLZ einsteigen :)

Was ich mitbringen könnte, quasi num nachmodellieren, so es denn für alle anderen interessant oder relevant wäre ist dies:
>>Teaser<<

insbesondere 9.) Ist natürlich von besonderem Interesse

VG Domi
 
na endlich.....

na endlich.....

Hallo Frank,

ich finde das eine ganz tolle Idee, die du da hast. Ich selbst fliege seit Ewigkeiten Segler (F3b und Großsegler).
FLZ habe ich auch schon länger auf dem PC und wollte immer einmal mit der Software einen Großsegler durchrechnen.
Als konkretes Beispiel habe ich einen ASW29 Rumpf in 1:2,5 und möchte dazu selbst gerne Flächen bauen.
Der Grundriss des ganzen Fliegers ist ja durch das Original vorgegeben. Trotzdembleiben ja noch viele Möglichkeiten
der Konfiguration: welche Profile, für welche Auslegung (Thermiklastig, oder eher Streckenflugtauglich, etc.), welches Gewicht,
Verhalten bei Wölbklappenveränderungen, wo welcher Schwerpunkt, welche EWD, Anstellwinkel usw. Für mich eine sehr spannende Geschichte,
allerdings habe ich das immer wieder vor mir hergeschoben, da ich als aerodynamisch sehr interessierter, aber eher nur mit einem
"gefährlichen Halbwissen" ausgestatteter Mensch mit dem Programm, trotz der sicher guten Anleitung im Netz, immer überfordert war.
Hiermit meine ich nicht nur die direkte Programmbedienung, sondern auch den theoretischen Background.
Auch wenn jetzt sicher einige "Cracks" hier aufstöhnen, glaube ich, dass ich nicht der einzige bin, dem es so geht. Insoweit ist es mir
auch nicht peinlich, mich entsprechend zu outen.
Auch wenn dein Ansatz, hier mit einfachen Rechteckflächen anzufangen, zunächst noch nicht ganz in meine ehrgeizige Richtung geht,
glaube ich doch, damit zunächst einmal eine Menge über die grundsätzliche Bedienung und Herangehensweise zu lernen, um mich
dann meinem eigentlichen Ziel besser nähern zu können, als als reiner Autodidakt.
Insoweit freue ich mich auf das, was hier noch kommen wird und danke schon einmal für die Mühe, die du dir hier geben wirst.
 
Hallo ,

prima Zwei Kollegen sind dabei.

Wie genau wir hier nun einen Einstieg finden weiß ich auch noch nicht.
Soll ich von ganz vorne anfangen ?
Oder ihr sag mir einfach mal , wo ihr das erste Mal stecken geblieben seit.

Das Problem ist ja , das ich alle Funktionen kenne und da Scheuklappen auf habe.

Gruß

Frank
 

Mario12

User
Hallo Frank.

Ich lese auch mit, obwohl ich kein konkretes Beispiel habe.
Ich wär' für ganz vorne anfangen. Kann nichts schaden, jedenfalls bei mir... :)


Grüße
Mario
 
Moin,

ich trag mich dann auch mal in die Liste der Mitleser ein :)

Hab grade die aktuelle Version 1.190 geladen - drum gleich ein Vorschlag an Frank - wäre es möglich das Änderungsdatum und evtl. auch eine Änderungshistorie auf die Webseite zu stellen ?

Gruß

gecko
 
Ich denke ein guter Ansatzpunkt idt definitiv, wie bringe ich meine erste Idee ins FLZ.

Zumindest so wie bisher von mir erlebt beginnt alles restmal mit einer Skizze, oder gar einer Zeichnung die sich jemand schonmal irgendwie vorbereitet hat, da stellen sich zwei, drei Fragen.

- wie fein sollte ich meine Skizze aufteilen, bzw. wieviele Segmente machen Sinn auszumessen und händisch zu übertragen
- kann ich später einfachst verfeinern, wenn ich sehe es ist erforderlich, ohne wieder alles eintippen zu müssen
- kann ich gar auf irgendeine Weise importieren ?
 
Hallo

#6
@gecko
deinen Wunsch mit der Versions-Historie für die Webside habe ich in die TODO-Liste eingetragen.
Ich werde erst einmal einige Wünsche sammeln und dann nach Machbarkeit und meinem Können abarbeiten.

#5
@ Mario
OK, fangen wir vorne an, ich werde die Anleitungen zum Programm mal mit einer Nummerierung versehen.
Anleitung 1..2..3 usw.
Die ersten Teile werden sich dann mit der Eingabe der Geometrie beschäftigen.
Bis zu den ersten Aero-Rechnungen dauert es dann allerdings etwas länger.
Das wird dann ein wenig so, wie eine Zeitschriften-Bauanleitung, die sich über ein Jahr hinzieht.

Zwischendurch sollten aber auch die Kollegen, die schon ein wenig weiter sind, ihre Fragen einstellen.

Gruß

Frank
 
Anleitung 1, Installation , Flugzeug und Flügel erzeugen:

1) Download:

Die Software FLZ_Vortex ist zu finden unter
www.flz-vortex.de/flz_vortex.html

Hier das FLZ_Vortex_Demo.zip herunterladen und entpacken.

2) Installieren:

Die FLZ_Vortex_Setup_Demo.exe ausführen, das Programm wird dann installiert.
Ab der Version 1.190 wird die Software per Default auf dem User-Desktop installiert, um Zugriffs-Einschränkungen zu umgehen.
Alle zum Programm gehörenden Daten finden sich dann in dem Ordner FLZ_Vortex_Demo.
Zusätzlich wird ein Desktop-Startbutton erzeugt.

3) Einschränkung der Demo-Version:

Die Demoversion unterscheidet sich nur in einem Punkt von der Vollversion.

Das Abspeichern von der Konstruktions-Dateien *.flz ist eingeschränkt.
Es ist nur möglich die Datei unter dem Namen DEMO.flz zu speichern.

Die Dateinamen DEMO.flz läßt sich aber durch die von Windows-Explorer bereitgestellten Funktionen ändern.

Dazu einfach in den beim Speichern angegebenen Ordner wechseln und per Rechtsklick und 'Umbenenen' den Dateinamen in z.B. Otto.flz ändern.

4) Start der Software FLZ_Vortex:

Ist ein Startbutton auf dem Desktop vorhanden, diesen anklicken.
Ansonsten in der Ordner FLZ_Vortex_Demo wechseln und das File Flz_Vortex_Demo.exe starten.

5) Oberfläche:

Nach dem Start von FLZ_Vortex steht die Oberfläche zunächtst sehr leer da.
Keine Grafik, nur NICHTS.

Die Funktionsbeschreibung der Oberflächen-Elemente findet ihr in der Hilfe, ich möchte jetzt nicht zu jedem alles neu schreiben.
Ist ein Bedien-Element aktiv geschaltet, so kann man auch mit dem Mauscursor und der Funktionstaste F1 die passende Hilfe zu diesem Oberflächen-Element aufrufen 'Schnell-Hilfe'.

Für die ersten Schritte , Erzeugen eines neuen Flugzeuges und Erzeugen von Flügel, sowie Eigenschafts-Einstellungen sind die beiden Register-Karten 'Flugzeug' und 'Flügel' zuständig.

In diesen beiden Karten wird die Geometrie des Flugzeuges eingestellt, also alles was man später auch bei Bau in den Fingern hält, quasi die Hardware des Flugzeuges.
Bis auf die Rumpfbearbeitung leider, diese ist im FLZ_Vortex (mangels theoretischem Hintergrund) noch nicht verfügbar.

Drücken wir zunächst einmal in der Karte 'Flugzeug' auf den Button 'Neu'.
Bild_A1.jpg

In dem 3D-Grafikfenster rechts oben erscheint nun ein kleiner Würfel, dies ist unser Konstruktionsnullpunkt, ab dem alle Abstände (z.B. der Flügel) gemessen werden.
Diesen Punkt kann man nun schon mal drehen , zommen , veschieben, dazu stellt man eine dieser Funktionen mit den fetten Buttons unterhalb des 3D-Grafikfensters ein und kann dann mit gedrückter linker Maustaste das 3D-Bild bewegen.
Bild_A2.jpg

Befindet sich der Mauscursor über der 3D-Grafik, kann man auch mit der rechten Maustaste ein Pullupmenü öffnen um die Bewegungsfunktion umzuschalten.

Damit es nicht nur beim Nullpunkt bleibt, gehen wir nun in die Karte 'Flügel' und drücken hier auch auf 'Neu'.

In der 3D-Grafik erscheint nun ein Flügel mit einer Spannweite von 1m und einer Profiltiefe von 0,2m.

Drücke ich noch einmal auf 'Neu' erscheint ein zweiter Flügel , leicht versetzt.
So kann man beliebig viele Flügel anlegen bis der Speicher des Rechners voll ist.
Bild_A3.JPG

Informationen zur Funktion der Darstellungs-Buttons (unterhalb der 3D-Grafik) findet ihr in der Hilfe (12: Karte 3D / Grafikbuttons).
Einige Button-Funktionen sind erst nach einer Aero-Rechnung verfügbar.

Hat man mehrere Flügel angelegt, so kann man einen Flügel als aktiven Flügel wählen.
Hier stehen mehrere Möglichkeiten zu Auswahl.
Hilfe 8.10: Aktiven Flügel auswählen
Hilfe 11: Flächenliste / Schnellwahl / Fläche sichtbar-unsichtbar schalten
Oder ganz einfach in der 3D-Grafik mit einem Maus-Doppelklick auf einen Flügel tippen.

Jetzt haben wir schon mal das erste auf dem Schirm.

Diese Szene bitte einmal speichern und dann den Filenamen Demo.flz auf Test1.flz umbenennen.

Das Laden vorhandener Files ist übrigens nicht eingeschränkt.

Gruß

Frank

PS: Anleitung 2 kommt.
Habt ihr jetzt schon Fragen?
 

DieterH

User
. . . ganz von vorne fände ich auch OK, dann kann man beim Einstieg schon mal nichts verhauen...
<ja prima !! :)
Ich hab' zwar schon die Vollversion und auch schon einige Modelle durchgerechnet, doch hab' ich sicher einiges übersehen oder evtl. wesentliches nicht beachtet !
Vor allem, worauf es beim Ergebnis wirklich ankommt ! ;)

Frank - bitte jeweils die aktuelle *.flz-Datei posten und den Kommentar dazu !
Gruß
Dieter
 
Hallo,

#8
@Dominik
Zum Thema Import hatte ich schon sehr viele Anfragen.
Es ist nicht so einfach, wie man sich das denkt.
Wunsch war z.B. ein DXF-Import.
Hier ist das Problem , das FLZ_Vortex ja über die Zeichnung nichts weiß, ist da ein Flugzeug, ein Haus oder ein U-Boot dargestellt.
Selbst wenn es eine Flugzeugzeichnung ist, kann der Zeichner ja mal hier, mal da einen Stich gezogen haben, nichts ist zusammenhängend.
Das Programm kann nicht einfach mal so erkennen, wo ein Profil zu sehen ist, oder das eine Flügelaußenkontur oder sonstiges wichtiges enthalten ist.
Ich brauche im Programm präzise Koordinaten, mit einer Aussage, was diese Koordinaten darstellen sollen.
Z.B.
Profil NACAxxxxx
XYZ(1)
XYZ(2)
.....
XYZ(n)
Profil_End

Anders sieht es aus, wenn die Quelldatei schon mal für ein Aeroprogramm entworfen wurde.
Siehe z.B. der Import von Win_Laengs-Dateien.
Hier sind eindeutige Informationen Betreff der Flügelgeometrien und der Hochlagen der Flügel zu finden und dafür habe ich dann einen Import.
In Win_Laengs gibt es allerdings keine Angaben zur V-Form oder Profilen, weil schlicht nicht vorhanden.
Und so muß man die fehlenden Informationen alle noch per Hand nachtragen.

Auch für mein altes Nurflügel-Programm gibt es einen Import, wo aber auch wieder die eine oder andere Information fehlt.

Ein Idee war noch, ein Bitmapbild als Hintergrund zu hinterlegen und dann markante Punkte per Mauscursor anzuklicken.
Im Gegensatz zum Computer erkennt dein Gehirn, das dort eine Außenkontur sein soll und man kann dann Punkte wählen.
So ein Tool wäre sicher möglich, man muß nur einen Bauplan erst mal einscannen.

Fragt sich nur, ob das

1) einscannen in A4 oder A3
2) Grafik stückchenweise zusammensetzten
3) Im Vortex laden und Konturen per Maus antippen
usw.

wiklich so viel schneller geht.

Ein Bild per Foto wäre natürlch dann auch denkbar , dann gibt es aber eventuell Verzerrugen bei der Aufnahme, die der Genauigkeit dann auch nicht dienen.

Aber macht mal diverse Vorschläge, vielleicht ist ja etwas richtig gutes dabei.

Profil- oder später auch mal Rumpf-Konturen von fertigen Modellen abnehmen , das wäre schon was schickes.

In ferner Zukunft (wenn ich mal Aero für 3D-Köper mit Grenzschichtrechnung kann), dann wäre auch ein sauberes STL-File (ohne Löcher und Überschneidungen) via Import möglich.
Denn hier hat man Oberflächen aus Dreiecken, die eindeutige im Raum verteilt sind, mit passenden Normalvektoren.

Gruß

Frank
 

DieterH

User
Frank - ich habe schon eigene Rümpfe als zentrale Hilfs-Tragfläche eingegeben (mit symm.Profil). Hat dies Sinn - dient das der aerodyn.Berechnung oder eher störend ?
Gruß
Dieter
 
Anleitung 2, Spannweite ändern:

Wenn wir uns ein Flugzeug ausdenken, dann haben wir ja eine gewisse Vorstellung, was es mal werden soll.

Ich tue das mal hier und möchte einen Anfänger-Trainer konstruieren.

Die Eckdaten erst mal so grob aus dem Bauch heraus:

Tragfläche (Rechteckförmig)
2m Spannweite
Flügeltiefe 0,3m

Höhenleitwerk (Rechteckförmig)
Spannweite so 1/4 bis 1/3 der Tragfläche also nehmen wir mal für den Anfang 0,5m
Flügeltiefe , habe igendwo mal gelesen, dass man bei Modellen nicht großartig unter 100mm gehen sollte, also nehmen wir hier 0,1m.

Für den Abstand der beiden Flügel wählen wir mal die halbe Flügelspannweite , also 1m.


Im ersten Teil haben wir ja schon mal Flügel erzeugt.
Wir legen also zunächts mal ein neues Flugzeug an.
Und wir nennen das Flugzeug Trainer1, diese Bezeichnung trägt man per Hand in das Edit-Feld 'Bezeichnung Flugzeug' ein.
Bild_A4.JPG

Dann den ersten Flügel erzeugen und diesen nennen wir Tragfläche.
Diese Bezeichnung trägt man in das Edit-Feld 'Bezeichnung des Flügels' im Kasten 'Wurzel/Bez. Masse' ein.
Bild_A5.JPG

Und Erzeugen dann den zweiten Flügel und nenne ihn HLW für Höhenleitwerk.

Diese Flügel haben zunächst einmal eine Spannweite von 1m und eine Flügeltiefe von 0,2m.
Das wollen wir nun ändern.

Knöpfen wir uns als erstes mal den Tragflügel vor und verändern dessen Spannweite.
Mit einem Doppelcklick im 3D-Fester (rechts oben) auf die zuerst erzeugte Fläche schalten wir diese aktiv.
Man kann das in der Grafik auch erkennen, das ein Segment des aktiven Flügels gelb eingefärbt ist, alle anderen Segmente sind blau.
Auch in der Flächenliste (mittig unterhalb der Grafiken) wird dann der Text Tragflügel farbig unterlegt.
Die Flügel werden in Richtung der Sannweite aus Segmenten zusammengesetzt, in unserm Fall haben wir für jeden Flügel zwei Segmente (einen auf der linken Flügelseite und einen auf der rechten).

In dem Kasten 'Segment' kann man sich mit den Pfeiltasten unterhalb dem Editfeld 'Nr.' ein Segment auswählen, das aktuelle Segment wird dann in der 3d Grafik wieder gelb gefärbt dargestellt.
Siehe dazu Hilfe Seite 9.1: Aktives Segment auswählen

Wir geben nun für das Aktive Segment Nr0 am Flügel 0 eine Segmentbreite von 1m ein .
Durch das Drücken des Buttons 'Spiegeln' wird die Eingabe auf der linken Flügelhälfte nach rechts übernommen.
Da wir am Flügel nur zwei Segmente haben und jedes Segment nun 1m breit ist ergibt sich die gewünschte Spannweite von 2m.
Im Bild sieht man die beteiligen Bildschirm-Elemente.
Bild_A6.JPG

Dann wählen wir den Flügel HLW aus und ändern hier die Spannweite auf 0,5 m, in dem wir eine Segmentbreite von 0,25 m eintragen und wieder auf Spiegeln drücken.
Wenn alles geklappt hat ergibt sich eine Situation wie im folgendem Bild.
Bild_A7.JPG

Zwischendurch immer mal das Abspeichern nicht vergessen.

Gruß

Frank

PS: Im nächsten Teil geht es mit dem Einstellen der Flügeltiefen und dem Positionieren der Flügel weiter.
 
Hallo Frank,

ich freue mich, dass Du auch an Anfänger/Einsteiger wie mich denkst :cool:
Ich bin schon gespannt auf deine weiteren Erläuterungen!
 
Vortex + Nurflügel

Vortex + Nurflügel

Zwischendurch sollten aber auch die Kollegen, die schon ein wenig weiter sind, ihre Fragen einstellen.

Hallo Frank.
Die ersten Entwürfe mache ich immer in "Nurflügel". Ist ja auch von Dir. Geht schneller und ist einfacher. Mit Vortex hole ich mir dann den Entwurf aus Nurflügel und arbeite weiter. So kann man auch schön vergleichen.

Gruß,Wilbert
 

Tillux

User
FLZ Alpina

FLZ Alpina

Hallo FLZler:),

ich stelle mal meine Datei der allseits bekannten Alpina 4001 rein. Meine Alpina habe ich genauestens vermessen und gewogen, auch die starke Schränkung im Aussenflügel die zum guten Flugverhalten viel beiträgt. Den Schwerpunkt habe ich erflogen, ausgehend vom im Plan angegebenen Schwerpunkt. (Hinweis: Schränkungen haben bei der FLZ Berechnung erheblichen Einfluss und sollten bei der Eingabe ins Vortex nicht vergessen werden).

Anhang anzeigen meine ALPINA.flz

Alpina FLZ.jpg

Für Fortgeschrittene:

Meine Frage wäre nun wie ich im Vortex das dynamische Fliegen (mit Gleitzahl abhängig von der EWD) sinnvoll eingebe, bzw. errechne und auch das Kurvenflugverhalten darstelle, und wie die daraus resultierenden Stabilitätsmasse zu interpretieren sind.

Benutzt am besten diese Datei, damit könnten evtl. viele Alpina Flieger was anfangen. Ich kann nur sagen dass man sich absolut auf das FLZ Vortex verlassen kann, bei Elektroflug in Verbindung mit Drive Calculator ist es perfekt.
Also keine Angst mehr vor Erstflügen. Danke Frank!!!

Liebe Grüsse, Til
 
Schönes Beispiel

Schönes Beispiel

Hallo,

danke für das schöne Beispiel, an dem man sicher sehr viele Fragen spiegeln kann. Bevor es in die Feinheiten geht, habe ich mal eine grundsätzliche Frage. Nahezu jeder Segler fliegt mit 1,5 Grad EWD ;-)
Das bestätigt sich an diesem Beispiel ein weiteres Mal. Oft wird das HLW auf 0 Grad gesetzt und die Tragfläche auf 1,5 Grad. Die Modellachse pendelt sich schon richtig aus und liegt dabei nicht unbedingt genau in Flugrichtung. Das Modell nimmt also die Nase hoch. Sieht optisch nicht so schön aus, aber das Modell fliegt.

FLZ_VORTEX kann sich nicht auspendeln. Die Modellachse liegt grundsätzlich erst einmal in Flugrichtung.Bei der Alpina liegt der Anstellwinkel des Flügels bei 3,4 Grad. Der Anstellwinkel des HLW bei 2 Grad. Also EWD 1,4 Grad. Daraus resultiert meine Frage: Wie komme ich bei einer Neukonstruktion systematisch und ohne zu viel Probieraufwand auf die Anstellwinkel von Tragfläche und Leitwerk. Ich suche also am liebsten ein einfaches Kochrezept.

Viele Grüße
Norbert
 

DieterH

User
Frage: Wie komme ich bei einer Neukonstruktion systematisch und ohne zu viel Probieraufwand auf die Anstellwinkel von Tragfläche und Leitwerk. Ich suche also am liebsten ein einfaches Kochrezept.
Viele Grüße
Norbert
Norbert, im Vortex findest Du den Tab "Hilfsprogramme" und darunter "EWD-Berechnung" !
Damit kann man Profiltiefen und Auflagen in mm eingeben. Das Programm rechnet dann in Bogengrad um (EW und EWD) !
Gruß
Dieter
 
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