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Beech Bonanza V-35 von VQ Models

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Sportflugzeugenthusiasten von der Beech Bonanza V-35 zu erzählen hieße vermutlich Eulen nach Athen tragen. Das Original hatte seinen Erstflug am 22. Dezember 1945, bekam am 25. März 1947 die Musterzulassung und wurde somit endgültig in Dienst gestellt.

Mit Platz für sechs Personen (ein Pilot und fünf Passagiere) war sie eines der schnellsten Reiseflugzeuge ihrer Zeit. Den Spitznamen "Flying Doctor Killer" bekam sie wohl deshalb, weil die meist gut betuchten Käufer der Bonanza mit den Flugeigenschaften manchmal überfordert waren und es dadurch zu dem ein oder anderen Lande- bzw Startunfall kam.
Traurige Berühmtheit erlangte die Bonanza am 3. Februar 1959, als eine Maschine bei schlechter Sicht vermutlich durch einen Pilotenfehler abstürtzte. An Bord waren The Big Bopper, Ritchie Valens und Buddy Holly. Der Tag ging als "The Day Music Died" in die Musikgeschichte ein.
Das über 17.000 mal gebaute Flugzeug erfreute sich aber trotzdem bei den Piloten großer Beliebtheit. Die späteren Modelle wurden mit einem Kreuzleitwerk ausgestattet.
Mir gefällt die Formgebung der Bonanza außerordentlich gut. Das V-Leitwerk unterscheidet das Flugzeug wohltuend von der Masse der übrigen damals gebauten Muster der Allgemeinen Luftfahrt.

Da man Bonanzas ja eigentlich nie genug haben kann und ich schon mit der Kreuzleitwerksversion von VQ-Models geliebäugelt habe, die seit einiger Zeit von Pichler verkauft wird, die mir aber nicht so gut gefällt wie die V-Leitwerksversion, war Sehen und Kaufen der VQ V-35 quasi eine Handlung. Auch das passende Einziehfahrwerk und das empfohlene Antriebsset, bestehend aus einem Pichler Boost 50 samt dazugehörigem Regler, waren Bestandteile der Bestellung.
Bei diesem Flugzeug durfte eine Beleuchtung natürlich nicht fehlen. Ich entschied mich für ein Set von Unilight, das ich durch zusätzliche Leuchtmittel ergänzte.

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Der Bausatz war mit der von VQ gewohnten Sorgfalt verpackt und machte einen wirklich guten Eindruck. Das tolle Finish und die Holzqualität ließen keine Wünsche offen. Auch die Verklebungen waren durchweg in Ordnung.

Zum Bau gibt es wenig zu sagen. Die Konstruktion ist recht durchdacht. Die Anordnung der Servos macht durchaus Sinn, wobei ich es allerdings schicker finde, wenn die Servos nicht einfach unter die Fläche geschraubt sind, ihr Oberteil also frei liegt, sondern mir eine Lösung mit Servodeckeln wesentlich besser gefallen hätte.
Das Finish ist durchaus als sehr gelungen zu bezeichnen. Das Modell ist mit bedruckter Folie bespannt, wobei ich mich immer wieder frage, wie man diese so passgenau aufbringen kann? Die aufgedruckten Panellines und das Dekor passen sehr gut und geben dem Modell optisch ein tolles Finish. Weitere Aufkleber runden den Gesamteindruck ab.
Nach Ausrichten und Einharzen des Leitwerks (mit 24-Stunden-Harz) beschäftigte ich mich mit dem Erstellen des Kabelbaums für die Tragflächen. Hierbei kamen 9-polige Sub-D Stecker zum Einsatz, die beiderseits verschraubt sind und so beim Anstecken der Tragflächen eine Verbindung herstellen. Ich weiß, dass manche Modellbauer eine Seite lose lassen, um etwaigen Bewegungen nachgeben zu können. Ich habe mich aber bewusst dagegen entschieden weil die Tragflächen durch ein Steckungsrohr und Metallinbusschrauben ausreichend fest am Rumpf gehalten werden.
Bei den Ruderhörnern habe ich mich für selbst gefräste GfK-Hörner entschieden, weil ich damit etwas günstigere Hebelverhältnisse erreichen konnte.

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Nach Einbau der Beleuchtung an den Flächenenden und Einschrauben der Servos, konnte ich das Modell erstmals zusammenstecken, um den Gesamteindruck zu begutachten. Was soll ich sagen: Eine Bonanza eben. Sehr schön anzuschauen und die Vorfreude auf den Erstflug stieg schon beim Bau.

Nach Einschrauben des gut passenden Hauptfahrwerks, es war ein wenig Nacharbeit im Bugradbereich nötig, und der Höhenruderservos, waren alle Basiskomponenten eingebaut. Die Bowdenzüge zu den Höhenrudern laufen recht gerade durch den Rumpf und folglich ist nicht nur ihre, sondern auch die Anlenkung aller übrigen Ruder und der Landeklappen sehr spielfrei.
Der Bausatz sieht vor, beide Höhenruder über ein Servo anzusteuern. Außerdem soll das Modell nur mit Höhen- und Querruder gesteuert werden. In diesem Punkt habe ich mich für eine Änderung entschieden und jeder Ruderhälfte ein eigenes Servo spendiert. Gewichtsmäßig ist das nicht viel mehr und ich habe dadurch Ausfallsicherheit und eine Steuerfunktion (Seite) gewonnen.
Nun fehlte noch der Antrieb. Der Motor wird von den beiliegenden Schrauben, die am Brandschott verschraubt werden, gehalten. So lässt sich der Sturz und Seitenzug gut über das Motorkreuz einstellen. An dieser Stelle sei nochmals die Vollständigkeit des Bausatzes hervorgehoben. Das Modell kann aus dem Kasten komplett ohne zusätzliche Teile aufgebaut werden.

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Die Unilight-Elektronik und der Empfänger finden auf einem von mir erstellten Brettchen Platz. Darunter verschwinden auch die meisten Kabel, so dass der Rumpf recht aufgeräumt aussieht. Diese Lösung fand ich besser als den Empfänger und die anderen Komponenten irgendwo zu befestigen und eine "Wurfverkabelung" zu realisieren.

Die Elektronik wird durch einen separaten 2S 800 mAh-Akku versorgt, dessen Kapazität für einen Flugtag ausreicht. Nach fünf Flügen war der Akku auf rund 60% entladen.
Die Beleuchtung besteht aus:
- zwei Beacons auf und unter dem Rumpf
- Positionsleuchten links und rechts
- weißen ACL (Anti-Collision Lights) links, rechts und hinten, sowie
- Landescheinwerfern

Schaltzustände sind:
- Nur Beacons
- Beacons, Positionsleuchten und ACL
- Beacons, Positionsleuchten, ACL plus Landescheinwerfer.

Die Positionsleuchten und ACL an den Tragflächen sind in einem Gehäuse untergebracht und durch stromlinienförmige Abdeckungen geschützt.
Der Landescheinwerfer sitzt vorbildähnlich in der Motorhaube. Am Modell war dort schon eine LED montiert, die ich durch den Unilight Scheinwerfer ersetzt habe. Befestigt habe ich ihn durch ein selbstgedrehtes Aluteil, in das der Scheinwerfer saugend passt und mit einer Innensechskantstiftschraube gesichert wird.

Nach dem Einbau des Antriebsstranges musste noch der 4s 5000mAh-Flugakku verstaut werden. Für diesen habe ich ein Brettchen angefertigt, auf dem der Akku befestigt ist und das von einer Kunststoffschraube und zwei Haken im Rumpf gehalten wird. Zur Demontage muss nur eine Schraube gelöst werden und der einmal eingestellte Schwerpunkt bleibt erhalten.

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Ein Dreiblattverstellpropeller von Ramoser samt passender Nabe und vorbildähnlichen Propellerblättern komplettieren den Antrieb.
Das Montieren der Motorhaube und der Fahrwerksabdeckungen sowie das Aufbringen des Dekors sind die abschließenden Arbeiten am Modell.

Nach dem Einstellen der Ruder und des Schwerpunktes nach der Anleitung hieß es...warten.
Entweder war das Wetter zu schlecht, viel Wind, Regen, oder was auch immer. Manchmal hatte ich aber schlicht und ergreifend einfach keine Zeit.
Dieser Umstand hat sich im Nachhinein als glückliche Fügung herausgestellt. Zwischenzeitlich war nämlich ein Video eines Erstfluges aufgetaucht, das zeigte, dass der von VQ angegebene Schwerpunkt zwar funktioniert, aber als durchaus sportlich weit hinten zu bezeichnen ist. Die Bonanza musste also nicht nur auf Grund einer nicht wirklich passenden EWD stark tief getrimmt werden.

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Ich habe den Schwerpunkt vor dem Erstflug daraufhin weiter nach vorne gelegt. Dies bestätigten auch Nachrechnungen mit diversen Tools.
Die Ruderausschläge habe ich auch noch etwas angepasst, da ich beim Einfliegen gerne etwas größere Ausschläge als angegeben habe. Dann hieß es wieder... warten.

Nach knapp vier Monaten Dasein als Hangarqueen war es dann soweit: Wetter passt. Sonnig, kein oder leichter Wind direkt auf die Bahn. Zeit hatte ich auch. Also ab dafür und raus auf das Fluggelände.

Nach Laden des Akkus folgte der obligatorische Reichweitencheck bei laufendem Motor und eingeschalteter Festbeleuchtung, die Unilights sind verdammt hell. Die Tests waren alle Ok. Also ging es nach Prüfen des Geradeauslaufes zum Start.

Langsam Gas geben. Das Modell rollt an. Jetzt zügig nachregeln, leicht am Höhenruder zieh... verdammt, was ist jetzt? Die Bonanza hebt von selbst ab, naja, eigentlich sprang sie mehr in die Luft und war sich nun wohl nicht ganz sicher, was sie sein wollte: Sportflugzeug oder Space Shuttle. Zum Glück hat sie auch mit 4S ausreichend Leistung, so dass nach beherztem Nachdrücken erst mal massiv Tiefe getrimmt werden musste. Spontan bewährte sich hier die Gutmütigkeit des Modells das erste Mal. Das Fahrwerk blieb bei diesem Erstflug, wie eigentlich grundsätzlich beim Einfliegen, draußen, damit sich der Schwerpunkt durch das einfahrende Bugrad nicht noch weiter nach hinten verschiebt. Jetzt musste ich die Landung einleiten.
Dabei zeigte sich erneut Gutmütigkeit der Bonanza. Trotz falscher Trimmung flog das Modell sehr stabil und ließ sich sauber, wenn auch etwas zügiger als es sein sollte, aufsetzen.

Eine erste Analyse ergab, dass zwar der Schwerpunkt zu passen schien, aber die EWD nicht wirklich stimmte.
Nach dem Nachstellen der Ruder und nach Zugabe von etwas Angstblei folgte der zweite Versuch. Den Akku konnte ich wegen des Bugrades und meiner Akku-Befestigung mittels Klettstrips nicht ohne weiteres nach Vorne verschieben

Klappen bleiben drin, Licht an, Gas geben, Anrollen. Dann Gas nachschieben und leicht ziehen. Diesmal sah es wesentlich besser aus. Noch ein ganz kleines bisschen nachtrimmen, ganz gerade ist es ja meist nie. Fahrwerk einfahren und schauen was passiert. Das Modell war nicht wiederzuerkennen. Flott aber nicht zu schnell zieht die Bonanza bei Halbgas ihre Runden und hat ein fast täuschend echtes Flugbild. Die erfreulich hellen Lichter sieht man auch bei Tag gut und verleihen dem Modell nochmal das kleine Extra.

Bei Vollgas ist die V-35 schnell unterwegs und legt ein warbirdähnliches Flugverhalten an den Tag. Nach einigen Runden und schön tiefen Vorbeiflügen folgen die obligatorischen Checks. Ein wenig Höhe gewinnen und langsam machen. Die Beech zeigt recht deutlich, wenn es zu langsam wird, aber ohne kritisch zu werden. Die Ruder werden weich, man kann sie mit Höhe recht gut halten, merkt aber deutlich, dass man mehr zieht als gewöhnlich. Einen Strömungsabriss habe ich noch nicht provoziert.

Nächster Test waren die Landeklappen... langsamer werden, Klappen halb raus. Man merkt den Mehrauftrieb, wobei die Klappen erstaunlicherweise momentfrei sind. Auch bei vollem Klappenausschlag musste ich in keiner Hinsicht gegensteuern. Erst als die V-35 langsam gemacht wurde, musste mit etwas mehr Anstellwinkel geflogen werden.

So vorbereitet konnte die Landung eingeleitet werden. Überflug mit Ausfahren des Fahrwerks. Alle drei Beinchen waren sichtbar, also ab in den Gegenanflug, Klappen halb ausfahren und den Landescheinwerfer an. Queranflug, Klappen ganz raus, eindrehen und aufsetzen, als ob die Bonanza nie etwas anderes gemacht hätte.

Ich war begeistert. Nach den anfänglichen Unstimmigkeiten, es ist halt ARF, fliegt die Maschine wirklich gut und hat ein tolles Flugbild, was wirklich nicht alltäglich ist. Durch die Linienführung wirkt das Modell zeitlos elegant und hat großes Potential zu einem "immer-dabei-haben-Modell".

Der Tiefentrimm wurde nachgestellt, um die Mittelstellung der Servos wieder am Sender auf 0 einstellen zu können. Ein Bild der Trimmstellung habe ich am Ende des Artikels angehängt.

Der Ramoser-Propeller wurde so eingestellt, dass am Boden kurzzeitig 80A erreicht werden. Bei Reisegeschwindigkeit genehmigt sich der Motor um die 30 - 35 A.

Fazit
Die VQ Bonanza V-35 ist optisch ein sehr ansprechendes Modell, das man nicht so wahnsinnig häufig sieht. Nach korrektem Einstellen ist die V-35 als flott aber gutmütig zu bezeichnen. Fliegerische Eigenarten sind nicht besonders hervorzuheben. Starts und Landungen gelingen recht einfach, so dass das Modell viel Potential hat zu einem " immer-dabei-haben-Modell " zu werden, zumindest bei mir.
Der 4S Antriebsstrang hat ausreichend Leistung für originalgetreues Fliegen inklusive einer Leistungsreserve, wenn man etwas zügiger unterwegs sein möchte und die eine oder andere Rolle fliegen will.

Die Flugzeit beträgt bei meinem Setup etwa 15 Minuten bei weichem Flugstil und viel Teillastbetrieb. Nach rund 10 Minuten Flug sind durchschnittlich 2200 mAh verbraucht. Regler und Motor werden dabei nicht übermäßig warm. Die Antriebsempfehlung von Pichler bezüglich der Motor-Reglerkombi ist also als passend zu bezeichnen.
Das Fliegen bei einsetzender Dämmerung wird durch die Beleuchtung im wahrsten Sinne des Wortes zum Highlight.

Zu den noch auszuführenden Arbeiten gehörte eigentlich nur, das Blei wieder zu entfernen und den Akku weiter nach vorne zu schieben. Nötig wäre dies nicht, aber mir widerstrebt es, Blei in einem Elektromodell mitzunehmen, wenn man statt dessen den Akku verschieben kann.

Bilder vom Flug gibt es leider noch nicht. Im Moment sind nicht so viele Leute auf dem Platz, die fotografieren könnten. Die reiche ich bei Gelegenheit nach.

Technische Daten:
Spannweite: 1580 mm
Gewicht: 3830 g
Motor: Pichler Boost 50
Regler: Pichler 80A
Steuerfunktionen: Quer, Seite, Höhe, Fahrwerk, Landeklappen, Einziehfahrwerk, (Beleuchtung)

Meine erflogenen Einstelldaten:
Schwerpunkt: 115 mm von der Nasenleiste am Rumpf
Ruderausschläge:
- Quer: 10 mm oben und unten, nicht Differenziert, 25% Expo
- Höhe: 11 mm oben und unten, 30% Expo
- Seite: 11 mm links und rechts, 30% Expo
- Klappen: 15mm halb gesetzt, 25mm voll gesetzt, 1sec Verzögerung zwischen den Schaltzuständen

Der angesprochene Tiefentrimm beträgt ungefähr 2 mm an den Ausgleichsflächen des Leitwerkes:

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Kommentare

Vielen Dank für den Bericht. Da ich gerade auch mit einer Beech, Piper oder ähnlichen liebäugele, passt mir Dein Beitrag hier sehr gut!
Schöne Semiscaler sind leider zu selten und die Flut der Extras, Ravens, Edges etc. ist einfach zu groß.
Aber bitte: Der Ramoser Prop ist ein Einstellpropeller. Ein Verstellpropeller wäre sicher fein...
Gruß,
Alex
 
Hallo!

Danke für den Bericht. Ich hätte noch 2 Fragen (natürlich auch an alle anderen, die diesen Flieger haben):
1. Bei den Fotos ist der Flieger auf Gras zu sehen. Fliegst du auf einer Grasbahn? Falls ja, wie kommt das Einziehfahrwerk damit klar? Auch dauerhaft?
2. Bei der Motorempfehlung ist ja auch ein 0.60-0.70er (ca. 10-11,5 ccm) 4-Takter vorgesehen. Würde da wohl auch ein 0.91er (ca. 15 ccm) 4-Takter unter die Haube passen? (Ich habe da noch einen Planet-Hobby FS 91AR liegen, der Betätigung sucht.)

Beste Grüße,
Lutz
 
Ich fliege ausschliesslich auf Gras bei uns (Asphalt nur wenn ich woanders bin und zufällig eine Piste am Ort ist). Ich habe mehrere dieser Fahrwerksmechaniken im Einsatz und habe bis jetzt keine Probleme.
Ob der Viertakter unter die Haube passt kann ich nicht sagen. Ich fliege seit 1996 ausschliesslich elektrisch.
 
Danke Christian, die Aussage zur Grasbahn macht mir Hoffnung.

Ich werde die Bonanza von meiner Frau zu Weihnachten kriegen. :)

Den 15ccm 4-Takter konnte ich schon mal kurz dran halten.
Prinzipiell sieht es so aus, als ober passen würde.
Allerdings wird man dann auf der rechten Seite doch 'ne Menge von der Cowling ausschneiden müssen. Es sieht so aus, dass mindestens der komplette Ventildeckel rausgucken wird. Und der Auspuff muss ja auch noch irgendwo lang.
Es würde also vermutlich gehen, aber die elegante Linie wäre dahin.

Dann kann ich jetzt ja noch ein paar Monate drüber nachgrübeln, ob ich sie evtl. doch elektrisch aufbaue. Für den Fall hätte ich noch einen Hobbywing 100A-Regler hier liegen, und könnte die 6s-5Ah Akkus von meinen Helis mit verwenden. Würde nur noch ein passender Motor fehlen. (Tief im Inneren weiß ich eigentlich schon, dass es vermutlich darauf hinaus laufen wird...)

Da ich in der Größenordnung noch kein Elektro-Motormodell hatte, wäre ich für passende Empfehlungen von Motor/Latte Kombiationen dankbar, damit ich zumindest schon mal einen passenden Ausganspunkt für die Suche habe.
 
6S wäre mir für den Flieger zu viel. Meine Antriebskombi steht ja oben. Ich flieg mit 4S und eben dem Boost 50. Vollkommen ausreichend wenn man mich fragt. Ich muss mit sonem Eimer aber auch nicht senkrecht steigen ohne Ende :)
 

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