Beinahe wäre durch brennenden Lipo mein Auto abgebrannt

Warum solte ich das tun? Und warum sollte sonst irgend jemand das tun, vor allem, wenn das dann zu Lipobränden alle paar Monate führt ?
Und was hat das prinzipiell mit billigen oder teuren Ladegeräten zu tun? Das Lipo-Ladeverfahren ist so primitiv, das bekommt man in jeden 1$-Lader implementiert.
Ausserdem ghht es hier ja nicht um einen Brand beim Laden, sondern beim Lagern.
Leider wegen Windoof Neuinstallation :rolleyes: etwas verspätet...

Diese billigen Lader haben oft sehr ungenau arbeitende Balancer. Dadurch werden einzelne Zellen schonmal mit viel zu hohen Spannungen belastet, und genau diese Zellen können auch beim lagern brennen. Einfach gesagt, die Chemie in der Tüte ist geschädigt, der Akku zersetzt sich innerlich langsam, bis die Kettenreaktion einsetzt. Da mag das Lipo-Ladeverfahren noch so primitiv sein, der Lader muß die Spannungen genau einhalten können. Und genau solche ungenauen Billiglader hatten meine Kumpels im Einsatz, bis sie endlich klüger wurden und sich was Vernünftiges gekauft haben.

Habe gerade selbst so einen Billiglader hier, mit dem ich jetzt im Lithium-Ionen Programm mit 4.1 Volt pro Zelle Abnschaltspannung im Balancer-Modus geladen hatte. Ergebnis:

- Zelle 1 4.08 Volt
- Zelle 2 4.22 Volt (!!!)
- Zelle 3 4.05 Volt
-----------------------
= 12.35 Volt statt 12.30, Zelle 2 um 0.12 Volt überladen - der Balancer scheint hier gar nichts zu bewirken. Interessanterweise hat er auf allen 3 Zellen 4.10 Volt angezeigt. Von solchen Ladegeräten sind bestimmt Tausende in Betrieb!

Nach meinen jetzigen Erkenntnissen brennen die Lipo-Zellen oft nicht sofort, sondern erst, nachdem sie sich innerlich zersetzt haben. Das könnte die Erklärung für sie spontanen Selbstentzündungen sein, vor allem, wenn der geflogene Lipo noch nicht auf Lagerspannung weiter entladen wurde. Damit ist in ihm noch genug Energie für ein Feuerwerk gespeichert. Gerd, was meinst du dazu? Kann man das als Erklärung stehen lassen oder bist du anderer Ansicht?
 

Gerd Giese

Moderator
Teammitglied
Leider wegen Windoof Neuinstallation :rolleyes: etwas verspätet...

Diese billigen Lader haben oft sehr ungenau arbeitende Balancer. Dadurch werden einzelne Zellen schonmal mit viel zu hohen Spannungen belastet, und genau diese Zellen können auch beim lagern brennen. Einfach gesagt, die Chemie in der Tüte ist geschädigt, der Akku zersetzt sich innerlich langsam, bis die Kettenreaktion einsetzt. Da mag das Lipo-Ladeverfahren noch so primitiv sein, der Lader muß die Spannungen genau einhalten können. Und genau solche ungenauen Billiglader hatten meine Kumpels im Einsatz, bis sie endlich klüger wurden und sich was Vernünftiges gekauft haben.

Habe gerade selbst so einen Billiglader hier, mit dem ich jetzt im Lithium-Ionen Programm mit 4.1 Volt pro Zelle Abnschaltspannung im Balancer-Modus geladen hatte. Ergebnis:

- Zelle 1 4.08 Volt
- Zelle 2 4.22 Volt (!!!)
- Zelle 3 4.05 Volt
-----------------------
= 12.35 Volt statt 12.30, Zelle 2 um 0.12 Volt überladen - der Balancer scheint hier gar nichts zu bewirken. Interessanterweise hat er auf allen 3 Zellen 4.10 Volt angezeigt. Von solchen Ladegeräten sind bestimmt Tausende in Betrieb!
...
Moin Schorch,
zu den Ladern 100% Zustimmung und ich finde es gut, dass das mal jemand anspricht!
Es rasen hier genügend rum die behaupten - LiPoladung wäre ja sowieso das primitivste und Balancen ja fast nicht mehr nötig bei den heutigen
Zellen!
Zitate erspare ich mir jetzt um keinen direkt "an zumachen" ... gerade das Umgekehrte ist der Fall je "schneller" geladen wird!
Ich bin da ganz anders gepolt und würde (wenn man schon muss) viel eher an den LiPos sparen (Beispiel: HK-Lipos) aber NIE am Ladegerät,
dem WICHTIGSTEN Werkzeug!:eek:
Okay, auch sollte nicht verschwiegen werden, es gibt unter den "Billigladern" nicht nur (ich drücke es mal vorsichtig aus) "grenzwertige"
Auslegungen, nur das Risiko wird eben ungleich höher sein ... s.o. von dir!

Zum:
Nach meinen jetzigen Erkenntnissen brennen die Lipo-Zellen oft nicht sofort, sondern erst, nachdem sie sich innerlich zersetzt haben. Das könnte die Erklärung für sie spontanen Selbstentzündungen sein, vor allem, wenn der geflogene Lipo noch nicht auf Lagerspannung weiter entladen wurde. Damit ist in ihm noch genug Energie für ein Feuerwerk gespeichert. Gerd, was meinst du dazu? Kann man das als Erklärung stehen lassen oder bist du anderer Ansicht?
Mmmmh - kann ich nix konkretes sagen und habe ich auch keine sicheren/eigenen Erkenntnisse wie z.B. beim 3,72V/Z Lagern - ABER - eines ist sicher:
LiPos haben ein "Langzeitgedächtnis" und NIX ist bei denen reversibel!
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessanterweise hat er auf allen 3 Zellen 4.10 Volt angezeigt.
Nicht "interessanterweise"...
Das ist der Grund für das falsche Balancen. Der eine Kanal misst falsch, daher hat das Ladegerät auch einen falschen Wert zum Balancen.

Von solchen Ladegeräten sind bestimmt Tausende in Betrieb!
Wohl eher hunderttausende (weltweit). Und hunderttausende davon funktionieren einwandfrei. Was ein nicht davon abhalten sollte, mal nachzumessen.

Oliver
 
Würde ja gerne .... aber wie?

Würde ja gerne .... aber wie?

Diese billigen Lader haben oft sehr ungenau arbeitende Balancer....

Und genau solche ungenauen Billiglader hatten meine Kumpels im Einsatz, bis sie endlich klüger wurden und sich was Vernünftiges gekauft haben....
Woran erkenne ich denn einen vernünftigen Lader? Ich hoffe es gibt noch andere Merkmale als nur den Preis. ;-)

Ich würde mir gerne was ordentliches zulegen, aber wie gesagt, ich weiß nicht genau wie ich GUT von BÖSE unterscheiden soll. Oder gibt es irgendwo Testberichte?
 
Hi Gerd,

meine Kumpels haben diverse Billiglader benutzt, aus verschiedenen Quellen, aber meist bei ebay gekauft. An Akkus waren meist 2S 350 - 800 mAh im Einsatz, von den blauen Turnigy über Dymond und SLS bis zu Kokam und ein paar ebay-Billigakkus, meist mit C-Ratings von 35 - 40C. Das Erstaunliche dabei: die blauen Turnigy sind nach wenigen Zyklen zwar aufgegangen wie Hefeteig, haben teilweise auch süßlich gemüffelt, sind aber nicht abgebrannt. Sie hatten einfach keine Leistung mehr und waren somit nach teilweise nur 10 Zyklen unbrauchbar geworden, bevor sie die Chance zum abbrennen hatten. Von den ebay-Akkus sind einige leicht dick geworden, andere abgebrannt, bei gleichen Labels ein total unterschiedliches Verhalten, auch in der Belastbarkeit. Die anderen Markenakkus haben sich auch erstmal nur leicht aufgebläht, wurden aber dabei scheinbar schon instabil. Am Lader sind übrigens keien abgebrannt, sondern alle im Keller im Regal oder auf dem Fluchplatz, einer begann im Sommer sogar im Auto zu brutzeln und konnte noch rechtzeitig in´s Freie expediert werden.

Von daher neige ich zu der Annahme, daß die Lipos wegen dem von dir erwähnten "Langzeitgedächtnis" bei Mißhandlung am Lader nicht sofort hochgehen müssen, sondern erstmal vorgeschädigt sind, mit den nächsten Zyklen sich innerlich weiter zersetzen, bis es zum finalen GAU kommen kann. Das ist mein Erklärungsversuch für Akkus, die nach dem fliegen auf dem Tisch liegend oder im Modell einfach zu brennen beginnen.

Ich habe ja selbst allerbilligste Lipos verwendet, teilweise hatten ebay-Lipos (Mystery) statt 2200 nur 1500 mAh und statt 20C nur 5C, aber ich habe sie trotzdem im Belt CP Heli geflogen. Teilweise konnte ich die Dinger nach einem Flug nicht anfassen, aber der Hammer ist: die haben sich nichtmal leicht aufgebläht, sondern blieben bis zum Ende hart wie Steine! Einer davon lebt heute noch, wird immer wieder auf 4.0 - 4.1 Volt Zellenspannung geladen und dient für mechanische Einstellarbeiten an 450er und 500er Helis. Ich hatte erwartet, daß diese Akkus sehr schnell die Grätsche machen würden, aber jetzt sind sie rund 5 Jahre alt und der Überlebende liefert mir per BEC den Strom für die Servos und zum antesten neuer Regler.

Jetzt haben meine Kumpels teure Markenlader im Einsatz und fliegen erstmal nur Billigakkus, die sich unauffällig benehmen. Die Ladegeräte haben wir gemeinsam überprüft, die Zellen mittels meiner Meßstrippe und DVM direkt nach dem laden gemessen, alles im grünen Bereich und sauber balanciert. Vor allem stimmen die Anzeigen von meinem DVM mit ihren DVM´s überein und auch mit den Anzeigen ihrer Lader, mit nur 0.01 Volt Toleranz.

Viele meiner E-Flieger-Kollegen jammern über ihre schlechten Akkus und daß die Qualität der Lipos heute doch sooo mies ist. Seltsam - die weigern sich, für ein Ladegerät mal richtig Geld auszugeben. Die Lader für 20 - 25 € tun´s ja...

Aufgrund dieser Erfahrungen stelle ich kühn die These auf, daß die Hauptursache von Lipo-Bränden und "schlechter Qualität der Lipos" hauptsächlich beim Ladeequipment zu suchen ist.
 

sloggi

User
Ich habe ein altes aber solides Ladegerät von schulze softwarestand 8.06. Nach meiner erfahrung lädt es die lipos deutlich länger als ein robbe infinity-Ladegerät. Kann es sein, dass die latente Überladung und das zähe Einpressen der letzten "Watt" am Ladeende auch zu einer Schädigung und Blähung der Zellen führt?
Schulze bietet ein update, sagt, dass dann die Spannungen besser ein gehalten werden (lt Tel. Herr Schulze von gestern)
 
Woran erkenne ich denn einen vernünftigen Lader? Ich hoffe es gibt noch andere Merkmale als nur den Preis. ;-)

Ich würde mir gerne was ordentliches zulegen, aber wie gesagt, ich weiß nicht genau wie ich GUT von BÖSE unterscheiden soll. Oder gibt es irgendwo Testberichte?
http://www.elektromodellflug.de/ unter "Lader Test" und http://www.elektromodellflug.de/oldpage/technik-1 Bitteschön, da gibt es kompetente Testberichte und Infos.

Allgemein rate ich zu Ladern von robbe, Hyperion und Junsi. Beim Ladegerät sollte man preislich schmerzfrei sein, zwischen 100 und 300 Euro, je nach Anforderungen. Für 3 - 4S 2200 - 3000 mAh als Maximum tut´s auch ein kleiner von robbe für 40 €, das Power Peak A4 EQ-LCD.

Ich habe verhältnismäßig viel Geld in meine Ladetechnik investiert, mit der Zeit hat sich das aber ganz locker zum Positiven gerechnet. Ich kann billige Akkus benutzen und die halten verhältnismäßig lange. Siehe:

http://www.rc-network.de/forum/show...y-20C-Lipos-im-2-jährigen-praktischen-Einsatz

Gerd´s Homepage gehört zu meinen meistbesuchten Seiten im Netz, wenn ich technische Infos und Testberichte zu Ladegeräten und Akkus suche. Was Gerd uneingeschränkt empfiehlt, kann man bedenkenlos kaufen und benutzen.
 
Ich habe ein altes aber solides Ladegerät von schulze softwarestand 8.06. Nach meiner erfahrung lädt es die lipos deutlich länger als ein robbe infinity-Ladegerät. Kann es sein, dass die latente Überladung und das zähe Einpressen der letzten "Watt" am Ladeende auch zu einer Schädigung und Blähung der Zellen führt?
Schulze bietet ein update, sagt, dass dann die Spannungen besser ein gehalten werden (lt Tel. Herr Schulze von gestern)
"Nur ein Schulze Lader lädt die Lipos auch richtig voll", an diese Aussage kann ich mich sinngemäß noch gut erinnern. Dabei werden die Lipos auf ca. 4.22 - 4.23 Volt Zellenspannung geladen, was auf Dauer schädlich ist. Im Leerlauf gehen sie dann zwar auf 4.20 Volt zurück, aber die leichte Überladung war vorhanden und bleibt im Langzeitgedächtnis drin, der Akku ist nach einigen Zyklen zumindest vorgeschädigt. Unbedingt das Update machen (lassen), alles über 4.20 Volt hinaus verkürzt die Lebensdauer der Lipos und schädigt sie langfristig. Lieber auf nur 4.18 Volt pro Zelle laden, das ist sehr schonend und verlängert die Lebensdauer der Akkus ganz ordentlich. Leider kann man das bei den wenigsten Ladern einstellen, mein Hyperion EOS 1210i kann aber auf einen vorzeitigen Alarm bei ereichen eines bestimmten Ladezustands eingestellt werden. Es piepst dann mehrmals, setzt aber den Ladevorgang fort. Oft nutze ich diesen Alarm bei 95 % Ladung, um die Ladezeit zu verkürzen. Es fehlen dann nur 250 mAh bei einem 5000 mAh Lipo, das sind bei meinen Modellen maximal 15 Sekunden Flugzeit. Oft breche ich die Ladung auch bei 95 - 98 % Ladezustand manuell ab, da die letzten paar mAh verhältnismäßig viel Zeit kosten.
 

loscho

User
Es rasen hier genügend rum die behaupten - LiPoladung wäre ja sowieso das primitivste und Balancen ja fast nicht mehr nötig bei den heutigen
Zellen!
Zitate erspare ich mir jetzt um keinen direkt "an zumachen" ... gerade das Umgekehrte ist der Fall je "schneller" geladen wird!
Ich bin da ganz anders gepolt und würde (wenn man schon muss) viel eher an den LiPos sparen (Beispiel: HK-Lipos) aber NIE am Ladegerät,
dem WICHTIGSTEN Werkzeug!:eek:[/I]
Genau.
Seitdem ich mit einem Schulze nG lade, sind selbst die bisher "störrischten" Zellen optimal balanciert. Wer mal genauer hinschaut, wird auch feststellen, dass die oftmals teureren Geräte so teuer gar nicht sind. Da wird nämlich auch meist ein Service geboten (Erreichbarkeit, kompetente Antworten, ...), der mE. die reine Preisdifferenz mehr als ausgleicht.

Gruß
Lothar
 
Genau.
Seitdem ich mit einem Schulze nG lade, sind selbst die bisher "störrischten" Zellen optimal balanciert. Wer mal genauer hinschaut, wird auch feststellen, dass die oftmals teureren Geräte so teuer gar nicht sind. Da wird nämlich auch meist ein Service geboten (Erreichbarkeit, kompetente Antworten, ...), der mE. die reine Preisdifferenz mehr als ausgleicht.
Nicht nur der Service zählt, sondern auch, daß die Lipos deutlich länger leben und zur zuverlässigen Energiequelle werden. Das spart auf Dauer sehr viel Geld, womit der "teure" Lader plötzlich zum saugünstigen Schnäppchen mutiert ;)

Ganz abgesehen von den eventuellen Folgekosten eines Lipo-Brandes, das kann richtig teuer werden. Von den Kosten an gestreßten Nerven ganz zu schweigen.

Bei welchem Ladegerät kann mann denn die Schlussspannung sinnvoll einstellen?
Da kann Gerd sicher was zu sagen, warten wir ab bis er wieder hier reinschaut.
 

TiKli

User
Billiglader

Billiglader

Diese billigen Lader haben oft sehr ungenau arbeitende Balancer. Dadurch werden einzelne Zellen schonmal mit viel zu hohen Spannungen belastet, und genau diese Zellen können auch beim lagern brennen. Einfach gesagt, die Chemie in der Tüte ist geschädigt, der Akku zersetzt sich innerlich langsam, bis die Kettenreaktion einsetzt. Da mag das Lipo-Ladeverfahren noch so primitiv sein, der Lader muß die Spannungen genau einhalten können. Und genau solche ungenauen Billiglader hatten meine Kumpels im Einsatz, bis sie endlich klüger wurden und sich was Vernünftiges gekauft haben.

Habe gerade selbst so einen Billiglader hier, mit dem ich jetzt im Lithium-Ionen Programm mit 4.1 Volt pro Zelle Abnschaltspannung im Balancer-Modus geladen hatte. Ergebnis:

- Zelle 1 4.08 Volt
- Zelle 2 4.22 Volt (!!!)
- Zelle 3 4.05 Volt
-----------------------
= 12.35 Volt statt 12.30, Zelle 2 um 0.12 Volt überladen - der Balancer scheint hier gar nichts zu bewirken. Interessanterweise hat er auf allen 3 Zellen 4.10 Volt angezeigt. Von solchen Ladegeräten sind bestimmt Tausende in Betrieb!

Nach meinen jetzigen Erkenntnissen brennen die Lipo-Zellen oft nicht sofort, sondern erst, nachdem sie sich innerlich zersetzt haben. Das könnte die Erklärung für sie spontanen Selbstentzündungen sein, vor allem, wenn der geflogene Lipo noch nicht auf Lagerspannung weiter entladen wurde. Damit ist in ihm noch genug Energie für ein Feuerwerk gespeichert. Gerd, was meinst du dazu? Kann man das als Erklärung stehen lassen oder bist du anderer Ansicht?
Was sind denn das für "Billiglader"?

Wenn so eklatante gravierende Differenzen auftreten, sollten diese Lader beim Namen genannt werden und hier im Forum davor gewarnt werden!
 
Was sind denn das für "Billiglader"?

Wenn so eklatante gravierende Differenzen auftreten, sollten diese Lader beim Namen genannt werden und hier im Forum davor gewarnt werden!
selbiges verhalten wie beschrieben hatte ich mit einem Imax B6AC Clone aus Ebay. Damals war ich noch neu im Hobby und wußte nicht was gut ist und was nicht. Der Lader hat immer Zelle 2 überladen (auf 4,25 -4,27V), obwohl die anzeige 4,19 bzw, 4,20 angezeigt hat. Das es so abweicht ist mir erst aufgefallen als ich akkus von mir an nem lipochecker von einem kollegen hatte. und das ließ sich bei allen lipos so nachweisen. Habe dann noch 3 weitere Lipo-Checker anderer Kollegen getestet um auszuschließen dass der eine Lipo-Checker ne Macke hatte... aber Ergebnis war bei allen bis auf ~0,02V differenz identisch.

Einige der Akkus waren aufgrund dieser Problematik nach 30 Zyklen obwohl sie im Modell schonend behandelt wurden und nie zu tief entladen wurden am Ende und konnten nur noch entsorgt werden, da die 2. Zelle durch das fortwährende überladen massiv von den anderen weggedriftet ist und kaum noch kapazität hatte am ende... die spannung vom gesamtpack brauch also immer schon nach kurzer zeit ein.

Die 2200er Turnigy 40c haben das Ladegerät besser überstanden, die sind seitdem immer noch im Einsatz, da bei denen nach einigen Ladungen mit meinem neuen Lader die 2. Zelle wieder mit den anderen gleichauf war, sowohl nach der LAdung als auch nach der Benutzung im Modell.

Habe als ich das mit dem Billig Lader rausgefunden habe sofort aufgehört damit zu laden und mich nach was richtig gutem umgesehen und bin dann beim Hyperion EOS 720 Duo gelandet, was Gerd auch auf seiner Seite sehr ausführlich getestet hat. Das war natürlich eine nicht unerhebliche investition... 250€ fürs Ladegerät und nochmals 250€ für ein passendes Netzteil, aber ich bin vollauf zufrieden damit und kann vor diesen Billig Ladern aus Fernost/eBay nur warnen.
 
Was sind denn das für "Billiglader"?

Wenn so eklatante gravierende Differenzen auftreten, sollten diese Lader beim Namen genannt werden und hier im Forum davor gewarnt werden!
Fast alles, was als Imax bei ebay angeboten wird, dazu alle "verdächtig" günstigen Lader mit 50 Watt bis 6S für unter 35 €, oder die mit 150 Watt für unter 70 €. Das sind die potentiell verdächtigen Kandidaten, die man meiden sollte. Auch die Hobbyking Accucel Lader gehören dazu. Die Dinger sehen äußerlich teilweise richtig hochwertig aus und täuschen damit über ein mangelhaftes Innenleben hinweg. Gerade Letzteres ist aber das Entscheidende, die inneren Werte sind wichtig. Leider verkaufen auch immer mehr Fachhändler die billigen Lader, teilweise unter eigenem Label. Da bleibt kaum was anderes übrig, als auf bewährte Markennamen zu setzen, um sicher sein zu können.

Habe als ich das mit dem Billig Lader rausgefunden habe sofort aufgehört damit zu laden und mich nach was richtig gutem umgesehen und bin dann beim Hyperion EOS 720 Duo gelandet, was Gerd auch auf seiner Seite sehr ausführlich getestet hat. Das war natürlich eine nicht unerhebliche investition... 250€ fürs Ladegerät und nochmals 250€ für ein passendes Netzteil, aber ich bin vollauf zufrieden damit und kann vor diesen Billig Ladern aus Fernost/eBay nur warnen.
Gut investiertes Geld :) diese Ausrüstung benutzt du vielleicht noch in 10 oder mehr Jahren. Mein Power Peak Fun ist noch aus der ersten Serie, es funktioniert heute noch zuverlässig und überlädt keine Lipos. Mein Hyperion EOS 1210i ist auch schon alt geworden, als ich das gekauft hatte, waren Balancer immer extern, von internen Lösungen war man noch weit entfernt. Auch dieses Gerät funktioniert bestens, aber langsam geht mir das Gewusel mit den vielen Kabeln und den 2 externen Balancern auf den Keks und ich liebäugle mit einem kleinen Junsi für knapp 100 €. Trotzdem behalte ich den Hyperion Lader, das Power Peak Fun bleibt als Reserve für Notfälle.
 

Gerd Giese

Moderator
Teammitglied
Bei welchem Ladegerät kann mann denn die Schlussspannung sinnvoll einstellen?
Äh, so aus dem Stehgreif (unsortiert und eben Schlussspannung!):

  • Junsi
  • Orbit
  • schulze nG
  • Pulsar 2 u. 3
  • PowerLab 8 (u. 6 vermutlich)
  • Hyperioin Geräte mit neuester SW
  • der Twin 1000W robbe Lader indirekt über TCS
... fehlende möge man ergänzen ...
 
  • Junsi
  • Orbit
  • schulze nG
  • Pulsar 2 u. 3
  • PowerLab 8 (u. 6 vermutlich)
  • Hyperioin Geräte mit neuester SW
  • der Twin 1000W robbe Lader indirekt über TCS
  • Akkumatik
 

astro

User
Äh, so aus dem Stehgreif (unsortiert und eben Schlussspannung!):

  • Junsi
  • Orbit
  • schulze nG
  • Pulsar 2 u. 3
  • PowerLab 8 (u. 6 vermutlich)
  • Hyperioin Geräte mit neuester SW
  • der Twin 1000W robbe Lader indirekt über TCS
... fehlende möge man ergänzen ...
Hallo Gerd.

Es wäre super, wenn Du noch die Geräte auflisten könntest, bei denen man die Lagerspannung einstellen kann.

Gruß Achim
 
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