Bleiakku während der fahrt laden....

Moin zusammen!

So, ich hab es satt ;)
...zumindest immer den schweren Bleiakku für die Ladegeräte vom Keller in mein Auto zu schleppen.

Warum auch, schließlich ist doch ein "Bleiakku-Ladegerät" im Auto verbaut! :D

Meine Idee ist jedenfalls im Kofferaum eine ca 70-80Ah Bleiakku im Auto zu installieren, der während der fahrt geladen wird.

Ich hab mich mal bei den Car-HiFi-Leuten schlau gemacht und die meinten es wäre überhaupt kein Problem.

Man bräuchte "lediglich" ein 35mm² Kalbel durchs Auto verlegen was vor der Starterbatterie und dem Bleiakku jeweils mit 100A abgesichert ist (würde kleinere Sicherungen verbauen). Zusätzlich kann man noch ein Relais einbauen, damit der Akku von der Starterbatterie getrennt ist, solang der Motor nicht läuft.
Ach ja, und der Akku muss entweder ein Gel-Akku sein (teuer) oder zumdinest ein nicht gasender.

Hat das von euch schonmal jemand gemacht?

Die Car-HiFi-Leute meinen es gäb keine Probleme mit TÜV bzw. Versicherung. Wisst ihr da was?

Gruß Chris
 
Hi Chris,
schau doch mal bei firmen die wohnmobiele bauen!
Die campingfahrzeuge haben meist zwei batterien und sind ueber ein relai geschaltet das erst die fahrzeugbatterie und dann die zweite geladen wird!
Da findest du bestmmt was und das ist sicher guenstiger als die HIFI loesung!

Gruss
Ralf
 
SB 13 schrieb:
Hi Chris,
schau doch mal bei firmen die wohnmobiele bauen!
Die campingfahrzeuge haben meist zwei batterien und sind ueber ein relai geschaltet das erst die fahrzeugbatterie und dann die zweite geladen wird!
Da findest du bestmmt was und das ist sicher guenstiger als die HIFI loesung!

Gruss
Ralf
Hi all,
das ist genau die Lösung, die von Chris beschrieben wurde; das Teil nennt sich Trennrelais, schaltet beide Batterien parallel wenn der Motor läuft, und einen gasdichten Akku braucht man nur, wenn er im Innenraum eines Autos/WoMos verbaut wird (was gut so ist!)
Chris, besorg Dir bei Bosch ein Trennrelais mit dazugehörigem Schaltplan, 20mm² Kabel reicht meistens, Trennrelais im Motorraum anbringen; Steuerkabel dazu verlegen, und gut!
Gruß,
RD
mit 4 Batterien im Bus, Trennrelais mit manueller Zusatz-Ansteuerung und zusätzlich 2-Kanal-Laderegler, um alle Batterien im Stand auch über's 150W Solarpanel zu laden :D
Bei Sonne: Nie Strommangel.
 
Hallo Chris,

Prima idee um den Bleiakku im Auto zu laden. Hab schon ein Schaltrelais, aber noch nicht installiert. Werde (versuchen) damit mein (Gel) Exide Orbital 900-DC zu laden fuer Hochstartwinde und Schulze Ladegeraet.
 
Ich parke halt nicht neben dem Bastelkeller und da nervt die Schlepperei schon!

Was kostet denn so ein Bosch - Trennrelais?

Die Gel-Akkus sind ja super teuer - zumindest die ich gesehen hab. Was kosten denn diese Gasdichten Batterien? Kennt jemand eine billige Bezugsquelle?

Gruß Chris
 
Ev passt eine zweite ja unter die Motorhaube ? Dann wird das ganze viel billiger. Einige Camper schließen die einfach parallel an die vorhandene. Von da dann eine Kabel in Kofferraum und da eine "Steckdose". Das wäre das einfachste.
 
Ladezeit beachten bei Gel Accu

Ladezeit beachten bei Gel Accu

Hallo Chris,

Wozu ein 35mm2 (oder auch schon 20mm2) zum Laden eines Gel Akkus. Soll er denn mit 50 A geladen werden?
Ich verwende einen GEL Akku von FIAM 12V - 42 Ah. Der maximal zulässige Ladestrom dafür ist 10.5 A. Da würde also ein 2.5mm2 Kabel bereits genügen.
=> Datenblatt: http://www.fiamm.com/gpu5/public_html/FG24204_7.pdf

Bei einem 70Ah Akku aus der gleichen Serie ist der Ladestrom max 17.5 A. Hier sollte also ein Kabel mit 5mm2 gut genug sein.

Die Frage ist, fährst Du lange genug mit dem Auto, damit der Akku geladen werden kann. (So etwa 4 Stunden Autofahrt...)

Alternative: Doch Akku schleppen, aber mit etwas Komfort, wie das hier:
attachment.php

Zwischen Buchse und Batterie ist noch eine 30A Sicherung.

attachment.php

Die "Kiste" wiegt 16 Kg, lässt sich aber trotzdem bequem tragen.

Preis der Batterie in der Schweiz 113.- CHF (bei BatteryCity)
 

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Moin,

habe auch schon drüber nachgedacht.
Ich wollte es mal mit einer Diode versuchen.
Ich habe einen Yuasa 36Ah Bleigel aus einer Notstromversorgung.
Trennrelais aus dem Camping ist auch eine gute Idee, aber mit
einer Diode bringt man noch etwa 0,5 V Spannungsabfall rein, so
daß die Spannung nicht zu hoch wird. Die alten Blei-Säure Akkus
haben eine Ladeschluß Spg von 14,7V die Bleigel etwa 14,4 V
oder sogar niedriger, das würde genau passen.
Als Diode habe ich noch ein fettes Teil leigen, die kann 40A Dauerstrom
und 200A peak. Es geht ja nur darum, daß die Bleigel beim Anlassen
des Motors, wenn die Hauptbatterie je nach Bedingungen auf etwa grob
8V einbricht, nicht mit speist zum Anlassen. Als Kabel sollte 2,5 reichen,
bei den niedrigen Spannungen evt. auch 4qmm, aber das ist mehr als ausreichend.
Außerdem sollte man immer drauf achten, ob die verwendeten Bleiakkus
zyklenfest sind. Autobatterien und die für Notstrom sind es nicht.
Autobatterien sind nach wenigen 10 vollen Zyklen am Ende. Daher sind die
Solarakkus auch so teuer, die können das. Also die zweckentfremdeten
nicht zyklenfesten AKkus möglichst oft nachladen und max. die Hälfte
der Kap. entnehmen, dann halten Sie deutlich länger.

Viele Grüße
Klaus
 
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