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Bowdenzug nachträglich am Heck einkleben

Hallo,

Leider hat sowohl das Höhen als auch Seitenruder ein klein bisschen Spiel, da die Bowdenzugrohre nur vorne bei den Servos eingeklebt sind.
Wenn ich nun ein bisschen zügiger fliege, fangen sie an zu flattern.
Da es ein kleinerer Segler ist und man am Heck innen nicht gut rankommt, ist es schwierig den Bowdenzug festzukleben.

Habt ihr Tips wie man das hinten innen noch fest bekommen könnte? Moechte vermeiden ein kleines Loch zu bohren um die Rohre zu verkleben.

Der Segler ist ein Graupner DG300 Club aus den 80/90er Jahren.
 

softail

User
vielleicht hilft es ein stückchen styropor in den rumpf nach hinten zu schieben. soweit das es sich gut fest klemmt. das geht aber nur wenn die züge an der rumpfwand verlaufen...

gruß
 

Nordic

User
Hallo
Den Innenzug herraus ziehen. Ein passenden Stahldraht oder Stahlseil einfädeln. Das ganze dann von außen mit Magnete an die Rumpfwand ziehen, anschließend Sekundenkleber am Bowdenzug Rohr herrab laufen lassen.
 
hallo Ofin
ist das die DG-300 mit den Drehbremsklappen und dem Plura-Rumpf? (Die habe ich auch) Für das Material gilt das gleiche wie für die ABS-Bowdenzugröhrchen: Sekundenkleber versprödet das Material innert weniger Jahre! Wenn Du das Röhrchen nur an kurzer Strecke anklebst, reisst es dann daneben ab. Bei der 300 wirst Du das in der Luft kaum schaffen, wohl aber beim Transport (irgendwo anschlagen) oder der Landung.
Ich würde ein 3mm-Loch bohren und Stabilit-Express durchpressen.
Bei meiner 300 haben immer die Drehbremsklappen geflattert... Ich kann mir gar nicht vorstellen wie Du da HR und SR vorher zum Flattern bringst? Sind die wackelfrei angeschlagen?
LG Bertram
 
Er war sehr weit oben als es geflattert hat, daher bin ich mir nicht sicher, ob es das SR oder HR war. Das SR hat Spiel in eine Richtung und das HR in beide, da das Bowdenzugrohr nur in der Kabine verklebt ist. Vielleicht flattert auch das ganze Höhenleitwerk.

Die QR waren es, glaube ich, nicht und die Drehklappen können es nicht gewesen sein, da die sehr fest sitzen. Ich habe die DG300 stark modifiziert. Je ein Flaechenservo für QR und Klappe.

Von den Endkantenlandeklappen bin ich wirklich begeistert. Die funktionieren wie ein Aufzug.

Ich denke, ich werde die 3mm Lochvariante ausprobieren.
 

Anhänge

Bauschaum, aber nicht den ganzen Leitwerksträger fluten, sondern gezielt an zwei oder drei Punkten einspritzen. Wenig dosieren, das Zeug geht aufs Dreifache auf.
 
PU Kleber (z.B. Fermacell vom Baustoffhändler) und etwas Feuchtigkeit dazu lässt den auch aufquillen und kleben tut der fast überall.

Franz
 
Bauschaum, aber nicht den ganzen Leitwerksträger fluten, sondern gezielt an zwei oder drei Punkten einspritzen. Wenig dosieren, das Zeug geht aufs Dreifache auf.
Das hatte ich auch mal vor 30 Jahren als Jugendlicher, bei einem geschenkten Commander von Wik.....
Der Vorbesitzer hatte den Bowdenzug zum HR im GfK-Rumpf eingeschäumt. Das hielt aber nur eine Zeit lang. Plötzlich wurde das HR im Abschwung nach einen Looping gaaaaannnzz weich. :cool:
Ich kann nur sagen, es ist ein schönes Gefühl :eek:, wenn der Flieger nach dem Abfangen noch 80 cm Luft unter sich und man selbst wieder eine frische Unnerbux:cool: an hat.

Gruß
Horst
 
Habe ein 3mm Loch gebohrt und Kleb durchgepresst. SR und HR sitzen fest und haben nun kein Spiel mehr. Wochenende wird getestet, ob es noch flattert.
Wenn es das ganze Hoehenleitwerk ist, muss ich mir was Neues ueberlegen.
 

elements

User
Hatte jetzt auch das Problem, dass sich ein Bowdenzug im Rumpf meines Tomcat's gelöst hatte.
Hier meine vorgehensweise:
Habe mir in China für etwa 10 Dollar ein 5.5mm dickes Endoskop (mit LED's vorne) gekauft, welches entweder via Handy oder Tablet/PC am USB Anschluss betrieben wird.
Als Zubehör war ein kleiner Haken dabei, welcher vorne auf's Endoskop montiert werden kann.
An diesem Hacken habe ich mit Tesa eine kleine "Tasche" modeliert, danach etwas dickflüssiger 24h Epoxy (Uhu Endfest) angerührt und in die Tasche gefüllt, das Ganze durch die Öffnung des Flächenverbinders in den Rumpf geschoben, bis die richtige Stelle erreicht ist. Alles zusammen 180° gedreht, und gewartet bis der Epoxy langsam über den Bowdenzug gelaufen ist, in dieser Position den Rumpf fixieren und warten bis der Epoxy trocknet.
Hat super funktioniert, Bowdenzug hält wieder bombenfest ;)

Lieber Gruss
Guido
 

jannicam

Vereinsmitglied
Sauerei?

Sauerei?

Reiners Vorschlag aus post #9 ist gut, schreckt aber etwas ab, weil sich's nach Harz-Sauerei anhört ;)
Ich habe irgendwo auf RC-N mal gelesen, wie's noch eleganter geht:

Vorbereitung
:
Ein Stück Schaumgummi auf etwa anderthabfachen Durchmesser der Rumpröhre (an der fraglichen Stelle) zuschneiden.
Ein Kunststoffrohr (Elektrikerbedarf Baumarkt) ablängen, so dass man durch die Haube locker bis zur Klebestelle kommt.
Eine Stange/Rundstab/2.Plastikrohr o.ä., (soll sich locker in das erstere Rohr schieben lassen), bereitlegen.

Durchführung:

Jetzt den Schaumstoff leicht in Epoxy kneten und 2-3 cm weit in das ebenfalls dünn mit Harz eingepinselte Rohrende stopfen.
Das Rohrende an die gewünschte Stelle führen und mit der dünneren Stange/Stab (Rohr von vorn den Ballen herausschieben.
Das war's ;)

Der Ballen dehnt sich aus und schmiegt sich exakt an die Rumpf-Innenwand.
Bis das Harz fest ist, die Rumpflage immer wieder mal um die Flugachse drehen,- fertig.
Hab ich bei meiner LS1 so gemacht und brachte dank sparsamem Harzgebrauch nur wenig Gewicht hinten.

Sollte man später nochmal dort was verlegen müssen, lässt sich das Ganze mit einem Messingrohr mit riffelig gefeiltem Ende wieder aufbohren.

Gruß Jan
 
Moin,

eine recht simple und schnelle Methode:

- Ein Stück EPP besorgen (z.B. aus der Fläche von so nem Verpackungsmaterialmodell von einem Kollegen ausschneiden :D)
- Rumpfdurchmesser messen wo Spanten benötigt werden
- EPP auf diesen Durchmesser zurecht schneiden
- EPP mit Hilfe von einem Buche Rundstab oder was ähnlichem nach Hinten in den Rumpf schieben bis es fest sitzt

EPP behält die Form und drückt die Züge dauerhaftt an die Rumpfwand.
Dann erst mal testen ob das Problem verschwunden ist, und immer mal wieder checken, ob der EPP Spant nach vorne rutscht oder nicht.
In GfK Rümpfen bleibt der eigentlich wo er ist, es sei denn man landet auf der Rumpfspitze, aber dann ist die Position vom Spant nicht mehr so wichtig ^^.
In so nem glatten ABS Rumpf kann der sich evt. mit der Zeit bissl nach vorne arbeiten, deswegen öfter mal checken.
Mit ner starken Lampe könnte das gehen, oder eben wieder mit nem Buchestab mit ner Markierung oder sowas.

Ich würde da mehrere solche Spanten rein packen, sonst könnte sich der Zug weiter vorne durchbiegen.
Das bissl Mehrgewicht vom EPP da hinten dürfte noch nicht mal den Schwerpunkt verändern.

Good luck ^^
 
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