Dann haben wir das damals alle falsch genannt. Wir haben alle Lötzinn dafür genommen, war schon da, sparte Geld, und funktionierte.
Lötkolben war weichlöten. Flamme war hartlöten. Nu bin ich schlauer.
Also lieber Themenstarter. Auch wenn du es hinbekommst:
PASS BLOß AUF WIE DU ES DANN NENNST!!!
Mit dem Lötkolben wurde das bei uns nie was. Da lag das Lot nur "obendrauf". Wir hatten max. 80W.
Ein Turbobrenner schafft das. Besorg dir doch Messingstab anstatt dem Nagel. Beide Teile vorverzinnen an den Verbindungsstellen.
Dann dürfte das klappen.
Wenn das Bauteil viel halten muss, dann nimm lieber den Nagel und Silberlot. Das ist wesentlich härter als Weichlot. Ist aber nicht billig und du brauchst noch das passende Flussmittel dazu. Und du MUSST alle Rückstände vom Flußmittel entfernen, sonst frißt sich die Säure über die Jahre ins Material. Flußmittelreste entfernen geht gut wenn die Frau einkaufen ist im Wasserkocher mit Entkalker. Was noch dran bleibt ist weich und kann mit einer Bürste entfernt werden.
Kuck mal hier isses super erklärt:
Anleitung zum löten / Hartlöten mit Silberlot L-Ag 55 Sn
Die Kunst ist das gleichmässige Aufwärmen der verschieden dicken Bauteile, und das beobachten vom Flußmittel.
Ist eine Übungssache.
Gruß Chris