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Brushless Motor und Steller zusammenlöten ?

Hallo Modellflieger,
ist es sinnvoll einen bürstenlosen Motor mit Steller
zusammenzulöten oder sollte man doch besser eine verbindung mit Goldsteckern einsetzen?
Wie sieht es denn mit der kabellänge aus?
Wie weit kann ich die kabel des Stellers kürzen?
Ich sitze gerade vor einem Hacker B40 mit Steller
Master 105 !

Vielen dank für eure Hilfe !

:)
 
"Sinn" kann es machen wenn platz- oder höchstleistungs-Gründe dafür sprechen. In der Praxis dürfte die Steckerlösung einfacher und für den Durchschnittslöter sicherer sein.

In meinem F5D-Modell sind die Motoranschlüsse direkt auf die Platine des Stellers gelötet. In einer Robbe Gnat hatte ich auch schon mal Zuleitungen von ca. 20 cm.

Bei BL-Antrieben ist die Länge der Leitung Steller-Motor weniger kritisch als die Leitung Akku-Steller.
 

plinse

User
Moin,

wie Jürgen schon sagt, nur mußt du, wenn du direkt an die Platine lötest, auch aufpassen, daß du über die Motoranschlüsse keine zu große Kraft in die Platine einleitest, du kannst dann nämlich, wenn du Pech hast, die Leiterbahn von der Platine ablösen. Wenn natürlich gerade an der Lötstelle durch die Platine durchkontaktiert wird, ist das Risiko deutlich geringer.

Wenn du aber gut löten kannst, spricht nichts dagegen, direkt an den Steller zu löten.

Bei der Motor-Reglerkombi tippe ich mal auf einen 10Zeller (Hotliner/F5B), ist ja auch immer eine Platzfrage.
 
@plinse:
deine vermutung ist schon richtig:
es geht um eine motor/steller-kombination
in einem F5F-Modell. Genauer gesagt, es geht
um eine Ariane V10. Da geht es im Rumpf wirklich
sehr eng zu !!
Aber den Motor direkt am Steller anlöten halte
ich schon für etwas gewagt. Wichtig für mich ist
ja nur Punkt, inwieweit die Stellerkabel gekürzt werden dürfen. Die Motorkabel dürfen auf keinen Fall
gekürzt werden.

schönen gruß
 
Hallo !

Auf selbe Frage wurde mir von Fa Schulze vom löten am Steller abgeraten.

ABER: Rufe doch einmal bei Hacker an ...

LG

Bernhard
 
Hi !

Original erstellt von cliff_seacord:
... Die Motorkabel dürfen auf keinen Fall
gekürzt werden....
Warum ?

Grüße TurboSchroegi

[ 15. Januar 2003, 15:42: Beitrag editiert von: TurboSchroegi ]
 

Heinz-Werner Eickhoff

Vereinsmitglied
Hallo Turbo,
ist Motorwicklung, bekommste nicht gelötet. :eek: :eek:
Zumindest nicht einfach.
:rolleyes:
Gruß HWE
 

plinse

User
Moin,

die Motorwicklung bekommst du problemlos gelötet wie jeden anderen Kupferlackdraht auch, nachdem du mit dem Dremel und einer Metallbürste dran warst. Feuerzeug kann auch helfen den Lack abzubrennen, man muß da aber vorsichtig sein, daß man die Wicklungen nicht zu heiß macht. Ohne Vorbehandlung kannst du es natürlich nicht löten und deshalb raten die meisten auch vom Kürzen ab. Wenn man einen Motor hat, der für einen Strom ausgelegt ist wie bei F5B/D, sind die Motorwicklungen so vieladrig, daß man sie mehrfach verdrillen muß, um beim Lack abbürsten auch jede Ader zu erwischen. Bei diesen Motoren sind aber von Haus aus kurze Kabel dran.

@Bernhard: Wenn du Hersteller fragst, ob du an ihren Produkten rumlöten solltest oder lieber nicht, werden sie dir immer abraten. Beim Hacker Pylonregler sind auch SMD-Bausteine dicht neben den Lötpads, wenn man zittrige Hände hat oder keine Übung beim Löten, sollte man es auch lieber lassen, das ist richtig. Aber die Kabel werden beim Hersteller auch nur angelötet und auch die kochen nur mit Wasser.
 
Wichtig für mich ist
ja nur Punkt, inwieweit die Stellerkabel gekürzt werden dürfen.
Sagen wir mal so: Wenn sie so kurz sind, daß sie sich beim anlöten der Stecker auf der Gegenseite an der Platine entlöten kannst du sie auch gleich weg lassen :D

Ansonsten dürfte die "Kürze" keine Rolle spielen. Mach sie so kurz wie du sie brauchst.
 
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