Butterfly - Wirkung der QR optimieren?!

Hallo zusammen!

Inzwischen fliegt mein neuer Segler ja schon recht ordentlich aber einen Punkt hab ich beim Setup noch nicht ganz zufriedenstellend hinbekommen, die Klappen!

Beim Landen hab ich kmmer irgendwie kleine Probleme, dahr ich meine Butterfly voll aus ist der Bremsweg OK und er kommt wirklich gut runter ABER die Wirkung der Ruder ist gleich null, zum Korrigieren muss ich die Klappen zurück nehmen und das ist nicht nur nervig sondern birgt auch das Risiko eines Crashs!

Normal wäre es nicht so wild aber wir haben gerne verwirbelungen an der Piste und da ist schon öfter mal ein Flieger "falsch abgebogen", mich hätt es letztes mal auch beinah erwischt, war schon gute 45° Schräglage als ich die Klappen eingefahren hab um ihn abzufangen.

Ich frag mich jetzt, gibts einen Weg die Wirkung der Ruder im Ernstfall zu verbessern ohne auf gute Bremswirkung zu verzichten? Ev. Klappen mit QR übersteuern oder macht es Sinn das Verhältnis QR/WK zu verändern und wenn ja, wie? Wie macht ihr das denn?

Danke, lG!
 
Man darf beim Butterfly oder auch Crow die QR nicht voll nach oben stellen, so ist natürlich keine Steuerung mehr möglich. Ich hab bei meinem Heron ein Verhältnis 1:3, d.h. Klappen voll runter, Quer etwa ein Drittel hoch. So haben die QR noch genügend Weg für eventuelle Kurskorrekturen im Anflug auf die Landebahn.

Knapp über dem Boden nur noch mit dem Seitenruder korrigieren, ansonsten kann es passieren, dass die Fläche am Boden anhängen kann und dabei beschädigt wird, wie Du's ja schon erlebt hast.

Wir haben oft wie jetzt gerade in den letzten Tagen auch viel Ostwind quer zur Piste, dann geht es nur mit Einsatz des Seitenruders und beherztem schnellen Landeanflug. Ich habe die Klappensteuerung beim Landen auf dem Gasknüppel und kann so schnell und stufenlos steuern. Zudem mische ich an solchen Tagen etwas mehr Tiefenruder zu, so kommt der ohnehin leichte Motorsegler zügig runter.
 
moin
mit zunehmender Butterfly Stellung sollte die Querruderdifferenzierung ausgeschaltet werden.
Hierdurch können die Querruder bei max. Hochstellung ( meist nicht gewünscht, da der Segler sich dann stärker aufbäumt und mehr Tiefe dazugemischt werden muß) auch voll nach unten ausschlagen und den Flieger um die Längsachse steuerbar machen.
schöne Grüße
Wolf
 
Hi,

erstmal danke für die Tipps. Das Verhältnis QR/WK passt eigentlich da hab ich schon acht gegeben. Was aber sicher ein Thema ist, ist die QR Differenzierung, frag mich nur wie ich das programmieren könnte? Mein Sender (MC-20) bietet zwar zahlreiche Spielereien aber wie man das umsetzen könnte...?

Bei meiner Cularis ist das relativ unkritisch gewesen, Klappen rein und runter damit, hatte immer ausreichend Wirkung auf den QR. Mit einem 3,2 Meter voll Kohle Flieger ist das aber irgendwie schon anders, die Klappen wirken da GANZ anders. Nur SR reicht leider nicht wenn ich durch ne Luftwalze fliege und plötzlich eine Fläche Auftrieb bekommt, da brauch ich die QR.

Ich könnte die Butterfly auch insgesamt reduzieren aber dann reicht mir die Wirkung irgendwie nicht aus, der Flieger gleitet doch ganz schön lange.

Vielleicht mach ich es mit einem Geberschalter, damit könnte ich die Differenzierung ab einer gewissen klappenstellung aufheben oder ev. sogar rausmischen, so könnte es klappen, muss ich probieren!

Dann macht auch das Fliegen nochmal mehr Laune wenn man weiß, dass die Landung dann gut klappt ;-)

Lg
 
Bei der MC-20 hast du im Klappenmenue die Differenzierungsreduktion für genau diesen Zweck, einfach aufdrehen und fertig. In Bodennähe nur noch SR steuern ist xxxxxxxxxxxx.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
xxxxxxxxxx

Meist braucht man nur wenig Butterfly-Ausschlag der Querruder nach oben. Die inneren Klappen so weit wie es mechanisch geht runter fahren, Querruder 5 mm hoch dazu und wie auch Arne geschrieben hat die Differenzierungsreduktion aufdrehen, dann steht ausreichend Querruderwirkung zur Verfügung.
Die Tiefenruderzumischung so einstellen, dass der Flieger nach dem oft vorkommenden anfänglichen aufbäumen mit Nase leicht nach unten runter kommt. Mit dem Seitenruder zur Unterstützung der Querruder gegen den negativen Wendemoment kann man dann die Landerichtung auch gut ansteuern wenn es etwas Seitenwind hat und die Querruder auch in Bodennähe benutzt werden, notfalls auch mit Combimix auf Schalter, denn nur mit Seitenruder in Bodennähe zu fliegen ist wegen der Trägheit des Modells bei Böen sinnfrei.

Gruß,

Uwe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ui, diese Funktion muss ich gleich mal suchen, hab ich bisher nicht gesehen! Super Sache!

TR usw. passt ja alles schon, nur QR Wirkung ist eben nicht grade toll ;-)

Lg
 
So, inzwischen hab ich mein Setup überarbeitet und auch schon ein paar Flüge gemacht.

Der Tipp mit der QR Differenzierung im Klappen-Menü war goldrichtig, genau das hab ich gebraucht. Jetzt spiele ich noch mit den WK, die könnten sogar noch einen Tick weiter runter kommen, wobei der Bremsweg jetzt auch schon ganz ordentlich ist.

Und ja, nur SR bringt wenig, damit kann ich ein wenig die Richtung korrigieren aber das ist selten ein Problem, schlimm sind die Wirbel die sich bei uns gern bilden wenn der Wind aus Süden über die Bäume drüber kommt, da bekommt das Modell genau im Endanflug Auftrieb auf einer Seite, richtig fieß!

Danke allen für die Tipps, hat mir wirklich geholfen, man lernt ja nie aus!

LG Heinz
 
schlimm sind die Wirbel die sich bei uns gern bilden wenn der Wind aus Süden über die Bäume drüber kommt, da bekommt das Modell genau im Endanflug Auftrieb auf einer Seite, richtig fieß!
"Auftrieb von der Seite" wäre Günselsdorf ... dort ist's aber der Ostwind. Also Tattendorf ... dort sind die Bäume aber im Südosten und gegen die Landerichtung ... klär uns auf! :cool:

Du kannst im Klappenmenü noch schrittweise mehr QR Ausschlag nach oben dazu mischen, solange du bei vollem QR noch ein paar mm Ausschlag nach oben dazubekommst. Die Differenzierung kannst du bei Butterfly komplett weglassen. SR einfach dazumischen, evtl. über einen Kombiswitch, dann gehen die Korrekturen viel runder. Und dann ist es hilfreich, die Landeeinteilung umzustellen - nicht mehr reinhungern, sondern nicht zu langsam höher anfliegen, Bremse ziehen, leicht durchsacken lassen und erst 2-3 m über dem Boden mit dem HR abfangen. Einfach einmal bei 30-40m Höhe (!) einen Landeanflug probieren, bei dem du gefühlsmäßig "mit Sicherheit" über die Piste drüberbretterst, die Krähe raushauen und sanft mit dem HR abfangen (nicht hungern!). Du wirst feststellen, dass dein Segler viel zu früh landet. :D

LG Peter
 
Salve,
Was taugt die original LS?
Ist ziemlich weich.
Bringt es was auf 12*6 aeronaut cam carbon um zu rüsten, oder merkt man keinen Unterschied?
Gruß
Thomas

Falscher Fred, sorry
 
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