C53 - die Boote

By the way, in alten Gebäuden sind immer noch Bleiwasserleitungen verbaut. Wenn man sich die Hände wäscht und das Bleigießen draußen macht (dabei in Luv stehen) ist Blei händelbar.
 
Kleiner Tip zum Guss:

Eingusstrichter habe ich gesehen, einen Steiger auch, Ich würde vorn und hinten noch kleine Entlüfter vorsehen. Hat sich bei mir und meinen bis zu 11 kg schweren Kielen bewährt. Und Blei ist wirklich kein Problem, wenn ma es draußen macht. Anfassen darf man es auch.... Wir machen das ja nicht beruflich sondern 1-2x im Jahr.

Sehr innovativ das ganze hier!

Lothar
 
Moin Andreas,
Noch eine Frage an Patrick. Du hast, wie ich finde, ein sehr beindruckendes Boot in kurzer Zeit entwickelt und gebaut.
Danke, das freut mich !
Vom Entwurf bzw. Design war ich mir schnell klar in welche Richtung ich möchte mit den bisher gesammelten Erkenntnissen, und dass das T-Ruder Feature an sich funktioniert war aus anderen Projekten von mir auch bekannt. Da ich schon diverse Rumpf-Designs in Delftship habe, war das umstricken schnell gemacht. Die Konstruktion und der Aufbau mittels Fusion 360 und dem 3D Drucker ist bei mir jetzt seit einiger Zeit gängige Praxis für meine RG Prototypen. Daher war das eigentlich auch nur mehr oder weniger eine Widerholungsaufgabe. Was auch zur schnellen Fertigstellung beigetragen hat, ist die Tatsache, dass die Anhänge, die Riggs und die einzubauenden Komponenten vorhanden waren, so dass man so ein kleines Boot in Ruhe unter der Woche zusammen bauen kann.

Als Rigg hast Du im Moment Deine Una-Riggs von der RG drauf. glaubst Du, dass die Una-Riggs hier einen Vorteil haben? Oder willst Du perspektivisch nochmal ein klassisches Rigg oder ein Swingrigg testen?
Momentan denke ich das die Una-Riggs sowohl strömungstechnisch (Re-Zahl) und auch wegen des einfacheren Handlings auf dem Wasser als auch beim Trimmen besser bzw. einfacher sind. Auch der Bauaufwand ist geringer, mal abgesehen vom ordentlichen erstellen / kleben der Masttasche.
Ich denke nicht, dass ich ein klassisches Rigg oder ein Swingrigg mit Fock bauen bzw. testen werde, da ich keinen Performancevorteil darin sehe. Gerade die Vorteile des konventionellen Riggs bei mehr Wind durch verstecken der Fock hinter dem Großsegel bzw. in der Butterfly Stellung etwas dichter holen vor dem Wind für weniger Segelfläche, sind bei meinem Konzept ja nicht mehr notwendig. Auch der aufwändigere Bau der Riggs veranlasst mich nicht in der Richtung was zu machen ...
 
Hallo zusammen,

ich habe einen `Appetithappen´ von Andy bekommen, auch um mit dem neuen Drucker zu üben. Hat gedauert bis das ich die Funktion gefunden habe die farbige Schicht mit nur einer Ebene auszuführen. Jetzt heißt es sich mit dem neuen vertraut zu machen, auf die Filamente zu warten, um dann hoffentlich der Gizmo als ImmerDabeiBöötchen im WoMo die weite Welt zu zeigen ☺️

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Viele Grüße, auf das die c53 ein Erfolg wird, und hier weiterhin so viel Leben in die Bude kommt,

Thomas
 
Super Thomas 👍

mich fasziniert es immerwieder was man mit den 'neuen' Druckern so alles machen kann.
Mit 'Painting' und 'Edge detection' ist das schnell gemacht.
Und wenn wir schon beim herumexperimentieren sind .. könnte man das Wabenmuster auch noch mit einer 3. Farbe hervorheben :D
Bildschirmfoto 2026-01-24 um 20.50.56.png
 
Nein, ich baue ab und zu weiter an einer LOM, aber Arbeit und Ahnungslosigkeit bremsen mich bei verschiedenen Themen aus.
Dafür weiß ich jetzt:
Wie verändere ich das Rumpfmodell, damit es in den Druckraum passt und dafür braucht man die Übergänge zum nächsten Teil.
Wie druckt man LW PLA und PET CF, hatte ich vorher noch nicht gemacht.
Wie man eine Kielform baut und wie man das Blei ( weich und hart) mischt, damit es nicht zu weich und nicht zu hart ist, reines Schriftsetzterblei bricht, wenn man den Auslauf schön dünn macht.

Grüße Rainer
 
Auf meiner Gizmo ist inzwischen auch etwas Farbe drauf.
tempImage3R5DLO.jpg

Für das erste Testboot wollte ich den Aufwand in grenzen halten und bin beim Klarlack geblieben. Die alte Restdose hat für das Böötchen grad so ausgereicht.
Lackaufbau ganz einfach ..
- 1x mit verdünntem Harz gestrichen
- Feinschliff .. glaube das war 280er Papier (ohne großen Aufwand trocken geschliffen)
- 1k Klarlack aus der Dose drüber

Man sieht, das ist alles nicht der Hit. Aber für ein paarmal Probesegeln wird es reichen. Gewicht hat dafür kaum zugelegt.
Inkl. RX-Accu und gesamten RC-Equipment bringe ich jetzt 820g (bei 520g Bleigewicht) auf die Waage. Fehlen nur noch Deckpatches, Segel und natürlich der Lukendeckel.
Für mich ist das erstmal OK so :)
 
Moin Andy,
Für mich ist das erstmal OK so :)
für mich auch 👍 .

Da ich gerade für einen Schweitzer und einen Niederländer eine bekannte RG mit mit 3 Buchstaben für den 3D Druck umsetze, würde mich interessieren wie du die Metallbügel und Schlaufe für die Schotführung und Umlenkpunkte umgesetzt hast? Besonders ob du unter Deck da entsprechende Verstärkungen vorgesehen oder eingebaut hast ?

Besten dank im Voraus !
 
Servus Patrick,

klingt nach einem spannenden Projekt 👍
Da muss ich mit einigen Bildern antworten..
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Ja, ich habe für die Schotaugen & Aufhängung der Pendelfock Verstärkungen vorgesehen.
Arbeite dazu inzwischen viel in der Flächen-WB.
Man erzeugt eine Versatzfläche (versetzen um die Wanddicke .. bei mir 0,8mm)
Dann verdickt man diese Fläche .. und erhält so einen Körper.
Darüber .. auf einer höheren Konstruktionsebene .. lege ich eine Skizze mit der Kontur, den Bohrungen etc..
Damit stanze ich dann die Kontur aus meinem großen Flächenkörper aus.
Hoffe das ist verständlich? :rolleyes:
Gedruckt wird das dann stehend..
Bildschirmfoto 2026-02-12 um 19.04.14.png

.. mit lediglich 1,6mm (also 4 Linien mit 0,4mm) Stärke aus ABS-GF
Du musst nur irgendwo eine Fläche vorsehen um das Teil hin zu stellen. Bei mir hat das sogar ohne Brim geklappt.

Ich hab das aber an 2 Stellen ohne Verstärkung versucht..
Bildschirmfoto 2026-02-12 um 19.05.06.png

.. mal sehen ob das auch hält?
Zum einhängen des Gummis und Umlenkung braucht es .. glaub ich? .. nicht so viel Aufwand.
Hab lediglich einen Schnitt quer durch gelegt und dann etwas großzügiger mit Harz geklebt. Macht bisher einen sehr stabilen Eindruck.
 
Ok, Danke dir Andy !

Das bestätigt meine Vermutung, dass man nicht ohne zusätzliche Verstärkungen unter Deck auskommt. Mal schauen wie ich das bei der RG umsetzen kann ohne zu viel an zusätzlichem Gewicht zu zulegen. Die Kräfte werden ja doch etwas größer sein als bei einer C53 ...
 
Moin,
ich melde mich mal wieder und möchte doch bitte daran erinnern, daß dieser Threat eigentlich ein Vorschlag war, alle C53 Entwürfe und fertige Boote kurz vorzustellen. Siehe den ersten Eröffnungsbeitrag #1.0
Inzwischen wird hier über Baudetails und Bauweisen diskutiert, zumal es inzwischen 4 C53 Threats gibt. Alles thematisch ein Durcheinander.
Das ist für die ursprünglich gute Idee für diese Klasse kontraproduktiv.
Wäre schön, wenn jemand mal eine überschaubare C53 Themenordnung rein bringt oder veranlaßt oder was dazu auch immer machbar ist.
 
  • Haha
Reaktionen: vhr
Übrigens, meine C53 (mini Fugu) segelt inzwischen und hat wie am Anfang erwartet ein upgrade bekommen.
Der Kiel ist um 3cm gekürzt worden und die Bombe hat statt 330gr jetzt 360gr. Das Rigg ist jetzt um die 3cm höher.
Die Segel haben im Topp mehr Tiefe (fatheat)
Die Segelfläche liegt bei 6,9 dm2 (Gr 3,3 +Fock 3,6 dm2)
Das Gesamtgewicht ist 890gr,
Das Rigg wiegt 45gr,
Akku 4,8V AAA
Am Do wird sie das erste in Süsel mal bei mehr Wind segeln. Bin gespannt.
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RC einbauten mit dicker Winde. Mag keinn Hebel!!
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rechts das etwas vergrößerte Rigg
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Riggtest im Garten
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Erste Trimmfahrt bei wenig Wind
Langsam ist sie nicht !!!
 
Heute der absolute Stresstest für die C53 Fugu. Wind 25 bis 30km/h in Böen 50km/h, das sind 4 bis5 bft in Spitzen 6 bis7 bft !!! ,
was grenzwertige Beherrschbarkeit bewirkte.
Aber die kleine hielt sich wacker und machte fast immer richtig Spaß.
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In Gleitfahrt
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In dieser Böe wären klassische Bootsformen abgetaucht. Sie lag aber immer gut am Ruder.
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am Wind, in den moderateren Windphasen , lag sie gut am Ruder und war recht flott !!
 
Moin,
freut mich, dass das segeln mit der Mini Fugu Spaß macht und auch den Härtetest problemlos überstanden hat.
Die Segelfläche liegt bei 6,9 dm2 (Gr 3,3 +Fock 3,6 dm2)
Ist die wirklich so klein ? Ist noch nicht mal die Hälfte der Micro Magic die knapp über 15dm² hat ...
So eine kleine Segelfläche hat natürlich den Vorteil das man über einen größeren Windfensterbereich sich keine Gedanken machen muss übertakelt unterwegs zu sein ...

Bin mal gespannt wie die Mini Fugu sich gegen die MM so schlagen wird. Je nach vorhanden Wind wird das denke ich sehr eindeutig ...
 
@ Patrik,
Schande auf mein mathematisches Haupt :-(
Ich hatte wie beim Dreieck LxB /2 gerechnet, was natürlich falsch war, weil ich die Mittellinienlängen des Vierecks Kopf/Baum und VL/AL multipliziert habe und dann brauche ich nicht durch 2 zu teilen :-(
Richtig sind demnach ene Gesamtsegelfläche von ca 14dm2 Sorry, ist mir ein bißchen peinlich !!!
 
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