C53 - GIZMO

Servus Thomas,

ich glaube kaum jemand hat bisher eine dermaßen ausführliche Versuchsreihe durchgespielt.
Nun sind deine Ergebnisse wirklich nicht schlecht und ich denke die meisten wären damit absolut zufrieden. Aber es will einfach nicht klappen das letzte bisschen rauszukitzeln. Bin da leider mit meinem Latein auch am ende.

Ich möchte beim nächsten Rumpf mal einen Versuch mit einer 0,6er Düse machen. Liegt hier schon ein paar Monate rum..
 
Ja, warum eine 0,6er Düse? Ganz einfach .. weil sie da ist :rolleyes:
Nein im Ernst, meine Einstellungen für die Gizmo habe ich auf Grundlage der m24 Druckparameter geringfügig verändert.
Bei der Gizmo habe ich ein Konv. Rigg und wollte deswegen einen etwas stabileren Rumpf, weil hier ja die gesamte Riggspannung anliegt. Deswegen bin ich hier wirklich auf 0,8mm Wandstärke gegangen. Im Slice ist dabei 0,6mm eingetragen .. den Rest besorgt der Flow/Aufschäumen. Das klappt alles wunderbar, aber ich möchte es einfach mal mit ner 0,6er versuchen.. werde berichten..
 
LAAANG ist der Weg.........

vom 18. september 2025 bis .......?

C53 – die neue RC-Segelbootklasse für Selbstbauer und Tüftler

Liebe Modellbau- und Segelfreunde, die Segeln lieben und gern bauen,

Mit der C53 möchte ich eine neue RC-Segelbootklasse vorstellen, die bewußt auf Einfachheit, Spaß und Vergleichbarkeit setzt.
Der Name leitet sich von der Rumpflänge von 530 mm ab. Handlich, transportfreundlich und perfekt geeignet, um auch auf
kleineren Gewässern spannende Regatten zu segeln.

Ein gewisses Vorbild ist die bekannte Micro Magic, die seit vielen Jahren Segler begeistert. Die C53 greift deren Grundidee auf,
interpretiert sie aber neu. Moderner, offener für eigene Bauideen und gleichzeitig unkompliziert genug, daß sowohl Einsteiger als
auch erfahrene Tüftler und Regattasegler schnell Freude daran finden.


Warum also eine neue Klasse?

  • Weil wir "Gründer" eine Plattform schaffen wollen, die den individuellen Bau genauso fördert wie den fairen Vergleich auf dem Wasser.
  • Weil die C53 erschwinglich und leicht zu bauen sein soll. Ideal für 3D-Druck, klassisches Bauen oder einfache Eigenkonstruktionen.
  • Weil kleine, wendige Boote wie die C53 den Spaß am Segeln in den Vordergrund stellen: schnell aufzubauen, leicht zu transportieren, sofort startklar.
Die C53 richtet sich also an alle, die Lust auf eine neue Herausforderung haben. Vom Hobbysegler, der einfach Spaß am Fahren hat,
über den Regattasegler, der spannende Kopf-an-Kopf-Duelle sucht, bis hin zum Tüftler, der am liebsten neue eigene Konstruktionen
ausprobiert.

Die C53 ist ein kleines, handliches RC-Segelboot, das bewußt auf Selbstbau und Eigeninitiative setzt. Ziel ist es, eine Klasse zu schaffen,
die mit wenigen, klaren Regeln auskommt und dadurch sowohl Einsteiger als auch erfahrene Konstrukteure anspricht.

Im Unterschied zur Micro Magic, die nur als Baukastenmodell realisiert werden kann, ist die C53 von Anfang an als Konstruktionsklasse gedacht. Jeder Segler, Konstrukteur und Modellbauer übernimmt selbst die Verantwortung für die Einhaltung der einfachen Bauregeln. Ohne Messbrief, ohne amtliche Vermesser, ohne aufwändige Kontrollen.

Das Regelwerk besteht aus nur fünf Grundregeln, die für faire Vergleichbarkeit sorgen. Gleichzeitig bleibt alles offen, was nicht ausdrücklich geregelt ist. Genau diese Einfachheit macht die C53 spannend: Sie erlaubt kreative Lösungen, fördert Eigenbauten, und gibt den Seglern die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen umzusetzen. Sei es im klassischen Holzbau, mit modernen 3D-Druck-Verfahren oder anderer Bauweise.

Die C53 steht also für eine offene, lebendige Klasse, in der Spaß am Segeln und Freude am Konstruieren im Vordergrund stehen.


Die C53 ist mehr als nur ein weiteres RC-Segelboot. Sie ist eine Einladung, Segeln und Bauen neu zu entdecken. Ihr besonderer Reiz liegt in einer Kombination aus Einfachheit, Freiheit und sportlichem Vergleich.

  • Handlich und mobil – Mit nur 530 mm Rumpflänge paßt die C53 in fast jeden Rucksack oder ins Auto. Das Boot ist schnell aufgebaut und segelfertig, egal ob am Teich, See oder im Hafenbecken.
  • Spaß pur auf dem Wasser – Dank ihrer Wendigkeit und Dynamik liefert die C53 Segelspaß auf kleinem Raum. Schon bei leichten Winden geht es los, bei mehr Wind wird’s richtig spannend. Oft hört man das Argument, daß kleine Boote nicht gut segeln. Doch die Erfahrung mit der Micro Magic hat uns Modellbauern längst eines Besseren belehrt. Mit einer durchdachten Konstruktion, abgestimmter Segelfläche und dem geringen Gewicht zeigen auch Boote unter einem halben Meter Länge hervorragende Segeleigenschaften. Die C53 knüpft genau dort an. Kompakt, aber vollwertig segel tauglich.
  • Freiheit im Bau – Ob traditionell aus Holz, modern im 3D-Druck oder anderer Bauweise, die C53 läßt Raum für Kreativität. Jeder Segler kann eigene Ideen verwirklichen.
  • Faire Wettbewerbe ohne Bürokratie – Keine Messbriefe, keine aufwändigen Kontrollen. Jeder trägt selbst Verantwortung für die Einhaltung der einfachen Grundregeln.
  • Eine Klasse für alle – Vom Einsteiger, der ein erstes Boot bauen will, bis zum Tüftler, der immer neue Ideen ausprobiert. Die C53 verbindet Segeln mit Gemeinschaft und Leidenschaft.
Die C53 bringt damit das zurück, worum es im RC-Segeln eigentlich geht: Freude am Bauen, Freude am Segeln und die Spannung fairer Regatten.

Die C53 ist noch jung und genau das macht sie spannend. Es gibt noch viel Raum für Ideen, Experimente und gemeinsames Ausprobieren.
Ziel ist es, Schritt für Schritt eine lebendige Klasse aufzubauen, die von den Seglern, von Euch selbst getragen wird.

Wer Lust hat, sich einzubringen, sei es durch eigene Konstruktionen, erste Testregatten oder einfach beim Austausch von Bauideen, ist herzlich eingeladen, dabei zu sein. Jede neue C53 auf dem Wasser bringt die Klasse einen Schritt weiter.

Hinter der Idee der C53 stehen drei Modellbauer, die Segeln, Bauen und neue Konzepte lieben:

Wir drei haben die C53 als offene Klasse ins Leben gerufen. Aber wir sehen uns nicht als „Hüter der Regeln“, sondern als
Anstoßgeber für eine Gemeinschaft. Die Zukunft der C53 liegt in den Händen aller, die mitmachen.

Gruß Euer Kuddel


Wie wäre es mit einer whats-app-Gruppe "Mein Drucker und ich" ?
 
@vhr in diesem Thread wird der Bau der C53 Gizmo von Andy diskutiert. Da ich auch eine drucke, und - wie andere auch - Probleme und Fragen habe, finde ich es gut, mit Andy die Einstellungen zu diskutieren.

Die Erfahrungen werden allen weiterhelfen, die künftig eine C53 Gizmo drucken wollen. Damit liegen wir voll beim Thema.
 
Danke Andreas, du bringst es gut auf den Punkt.

@vhr
ich kann deinen Einwand nicht so ganz verstehen.
Zum einen geht es hier explizit um die Gizmo, das ist eben kein allgemeines C53 Thema.
Und das man bei einem gedruckten Boot die Druckparameter etc.. diskutiert ist doch irgendwie verständlich. Der Druck ist nunmal der erste Schritt mit dem man in den Bau startet.
Zum anderen hatte Kuddel bei der Vorstellung der Klasse ausdrücklich auch auf Einsteiger abgezielt. Das verstehe ich auch als Aufforderung den Bau etc.. ausführlich zu beschreiben.
Und überhaupt verstehe ich ein Forum als einen Ort wo man Projekte vorstellt und sich gegenseitig hilft. Um nichts anderes geht es doch hier?!

Mir ist natürlich schon klar das nicht jeder Interesse am 3D-Druck hat.
Die gute Nachricht ist .. keiner wird gezwungen das hier zu lesen ;)

Damit würde ich diese Diskussion gerne abwürgen und zum eigentlichen Thema zurückkehren.
 
Ich habe jetzt alle Rumpfteile mal gedruckt, und vor dem Kleben und Expoxieren wiegen die 3D-Druck-Teile 118 g. Dabei sind die drei Rumpfsegmente aus LW-PLA (Einstellungen wie Manta24), die Verstärkungen und der Heckspiegel aus PLA, und Kieltasche und Servobracket aus ABS-GF.

Wie schwer waren eure Teile?
 
Hallo Modellbauer,

Hier wird nach Gewicht der gedruckten Boote gefragt. Meine bis jetzt gemachten Erfahrungen.
Meine "Bora" die braune C53 wiegt ca. 119g.

In die Gewichtsbilanz gehen ein:
-> die Rumpfschalen
-> der Schwertkasten
-> mehrere Spanten und Verstärkungen
-> ein Kohlerohr im Bug
-> die Kajütenhaube
-> Servosträger

Ich habe bis jetzt 6 Boote gebaut. Konnte das Gewicht noch optimieren. Die Letzte wiegt "nur" noch 108g.

Die Bauparameter.....
-> Wandstärke 0.45mm bis 0.50mm
-> keine Epoxy-Beschichtung! oder Lackierung!
-> Material PLA plus
-> Druckmethode für den Rumpf, Spiralmodus
die anderen Bauteile im Normalmodus

Das Modell ist empfindlich. Aber ausreichend für die Größe des Bootes. Für mich ist es OK.
Wenn das Boot eine oder sogar zwei Saisons durchhält? Habe ich wenigstens einen Grund ein neues zu bauen.
Meine Erfahrungen mit meiner 3D-Micro (3D-Druck MM-Nachbau) sind eher positiv. Meine erste 3D-Micro "lebt"
schon 8 Jahre.

Transmini-530.png

Bildquelle: User Blaubaer

Das Bild zeigt meinen Aufbau der Bora......
Ich konstruiere meine Boote eher konservativ nach dem traditionellen Schiffbau. Andy macht das eigentlich besser. Hat (nicht nur die Gizmo)
konsequent auf die 3D-Drucktechnologie abgestimmt.

Einen kurzen persönlichen Gedanken zum Material:
Das LW-PLA Filament ist für mich nichts. Ich stehe mit dem Material auf dem "Kriegsfuß". Das Kontrollieren der Oberfläche bekomme ich
nach meinen Ansprüchen nicht gut hin. Die Oberfläche hat eine Textur die mir nicht gefällt.
Mit PLA oder besser PLA Plus ist die Kontrolle besser.
Und ich sehe gerade..... Die Gewichtsbilanz scheint auch nicht deutlich vorteilhafter für das LW-PLA auszufallen?

Gruß Kuddel
 
Servus Andreas,

habe dummerweise bei meinem ersten Rumpf keine Gewichte aufgeschrieben. Aber anhand der verschiedenen Testteile die hier noch rumliegen, bin ich auf folgendes gekommen..
Rumpfsegmente (3x + Nase) aus LW-PLA = 87g
Einbauteile aus ABS oder ABS-GF
Heckspiegel = 2g
Halter Segelservo = 7g
Halter Ruderservo = 2g
Schwert-Mast-Tasche = 14g
Verstärkungen in Summe etwa 4g

Gesamt 87g + 29g also etwa 116g

Damit liege ich ja dicht bei deinem Wert 👍
 
Servus Kuddel,

bei mir ist es genau andersherum, so unterschiedlich kann man sich entwickeln :rolleyes:
Ich mag normales PLA für den Rumpfdruck überhaupt nicht. Hatte ja damals meine MantaEVO und auch mal eine Manta2017 aus normalem PLA gedruckt. Das geht schon .. aber so richtig vertraut habe ich der Sache nie. Wollte damals die Rumpf-Druckerei schon aufgeben. Dann gab es auf einmal dieses LW-PLA. Das hat mich sofort begeistert und ich habe nochmal angefangen die gesamte Rumpfkonstruktion neu zu denken. Rausgekommen ist was man von der manta2022&2024 und hier von der Gizmo kennt. Am Anfang hab ich das noch etwas übertrieben und überall Sechseck-Verstärkungen durch den ganzen Rumpf gezogen .. das braucht es wirklich nicht. Aber an wenig gekrümmten Stellen bewirkt so eine Verstärkung doch einiges und natürlich realisiere ich damit auch die ganzen Führungen, Anschläge etc.. Was man mit dieser Konstruktionsweise so alles anstellen kann begeistert mich immer wieder. Der konstruktive Aufwand ist halt hoch. Das muss man mögen ;)
Und ohne Lackierung geht auch nichts. Ich versiegele meine Rümpfe innen/aussen mit verdünntem 2K-Harz.
Damit wird so ein Rumpf sehr stabil.
Aber ja .. an deine Gewichte komme ich nicht heran.
Textur der Oberfläche ..
Ja glatt wird das Zeug nicht. Das ist prinzipbedingt kam möglich. Lässt sich aber recht gut schleifen, die Übergänge der Rumpfsegmente lassen sich so etwas angleichen.
Und .. hey .. schleifen und mit Harz beschichten, lackieren etc.. das ist doch dann schonwieder richtiger Modellbau :D
 
Ich habe mir auch eine Manta17 (Thingiverse) mit PLA gedruckt, und vom Gewicht her ist der Rumpf sehr leicht. Allerdings ist der in verdünntem Epoxy getränkte LW-PLA-Rumpf meiner Manta24 viel flexibler und zugleich robuster als der Rumpf aus normalem PLA (die Manta 17 ist sogar bei der Jungfernfahrt fast gesunken, weil es zwischen zwei Layern einen kleinen Riss im PLA gab, den ich nicht gesehen hatte).

Und die Oberflächenbehandlung ist genau wie Andi beschrieben hat mit Schleifpapier total easy. Am Ende mit 1000er Schleifpapier nass geschliffen, und die Oberfläche ist glatt wie ein Babypopo ;-)
 
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