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Chance Vought V-173 Baubericht

Ich werde hier über Konstruktion und Bau einer Chance Vought V-173 berichten. Der Bau begann bereits vor 5 Jahren und ist heute fast fertig.
Um den Bericht nicht über Jahre hinzuziehen, schreibe ich erst jetzt.

Erst mal das Übliche, Unterlagen suchen und Größe des Modells festlegen. Man findet erstaunlich viel Bilder, 3-Seiten-Ansichten und Videos über das Original.
Nach Vermessen des Autos habe ich mich für den Maßstab 1:7 entschieden. Es wird kein Superscale Modell werden, sondern bestenfalls "vorbildähnlich".

Nach Zeichnen eines groben Planes gehts los mit den Rippen.

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Profil ist wie beim Original NACA 0015. Das vordere Teil ist aus Balsasperrholz, hinten aus 5x5 mm Balsaleisten.

Das Ganze mal auf den Hauptholm aufgefädelt.

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Dieser besteht ebenfalls aus Balsasperrholz als Steg und hat oben und unten eine Kieferleiste.

Für den weiteren hoffentlich verzugsfreien Aufbau wird das Gerippe und die Endleiste mit Holzklötzen unterstützt und ausgerichtet.

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So, das wärs mal fürs Erste. Mehr folgt. ( Wenn überhaupt Interesse besteht)

Gruß, michael
 
Nasenleiste dran, Seitenleitwerke zur Eigenmotivation mal aufgesteckt.

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Motorgondeln laminiert und verklebt, Elevons hergestellt, Lagerung und Anlenkung derselben eingebaut.
Fahrwerksaufnahme verschraubt, provisorisches Fahrwerk.

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Die Beplankung wird aufgebracht.

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Die Nase des Flugzeugs wird aufgebaut und verspachtelt. Diese wird später wieder abgerissen, sie dient nur als Urmodell zum Abformen.

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Abformung der Nase.
Formenharz

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Form laminiert

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Entformen hat auch geklappt.

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In dieser Form wird später das Oberteil laminiert und eine Tiefziehform für die unteren Fenster gegossen.

Die Holznase ist wieder ab. Die zwei Akkuschächte sind angebracht und das Spornradfahrwerk hergestellt und montiert.

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Soweit mal geschafft.

Gruß, michael
 

bendh

User
mal was anderes. Sehr schön. Welche Spannweite ( Durchmesser ) hat das Modell? Mit was willst du es antreiben?
 
Hallo Bernd,
Antrieb sind Leomotion Leo 3520-560; 3S Lipo; 16 x 10 Propeller, das ganze natürlich zweimal.

Spannweite ohne Elevons ist 101 cm. Hört sich wenig an, aber größer passt einfach nicht ins Auto, obwohl ich schon einen größeren Kombi habe.

Gruß, michael
 
Wow, tolles Projekt! Einer der Flieger auf der langen Liste die man immer mal gerne bauen würde.
Bin gespannt wie‘s weitergeht.

Viele Grüße,
Timo
 
Erstes Anpassen der GFK Nase.

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Randbogen aus Styrodur geschliffen, alle Übergänge mit Leichtspachtel modellieren.

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alles verschleifen und mit Glasgewebe überziehen.

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Das Finish hat viel Kopfzerbrechen verursacht. Zuerst war eine Seidenbespannung angedacht. Dann, um Zeit zu sparen, Gewebefolie.
Danach, aus Gewichtsgründen, normale Bügelfolie.
Also, Folie besorgt, um dann festzustellen, daß ich keinen dazu passenden Sprühlack finde, denn das GFK-beschichtete Forderteil wollte ich lackieren.

Jetzt zurück zum Anfang, Seidenbespannung. Mit Papier habe ich schon Dutzende Modelle bespannt, Seide war Neuland für mich. So habe ich zur Übung einen Rahmen gebaut, diesen bespannt und lackiert.

Dann gings los am Objekt.

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Alles fünf mal mit Spannlack behandelt, dann mit Sprühlack seidenmatt lackiert.
Nicht perfekt, fürs erste Mal genügt es mir, wieder was gelernt.

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Anlenkung der Seitenruder.

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Dann habe ich dieses Teil aus GFK hergestellt, um die Verstrebungen der unteren Fenster darzustellen.

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Weil ich nicht wußte, wie ich dieses Teil auf die Klarsichthaube kleben kann, ohne Kleber zu verschmieren, habe ich diese Idee verworfen und die Streben auflackiert.

So sieht das Ganze bis jetzt aus.

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Bei der endgültigen Montage des Fahrwerks mußte ich feststellen, daß die Radachsen genau unter dem berechneten Schwerpunkt liegen. Ist mir beim Zeichnen wohl ein Fehler unterlaufen. Kann bei Eigenkonstruktionen passieren, ist aber ungeschickt.
Was nun?
Als pragmatische Lösung habe ich die Fahrwerksbeine (Edelstahlrohre) nach vorne gebogen. Sieht nicht so schön aus, ist jetzt eben so.

Was muß noch gemacht werden?

-Kabinenhaube tiefziehen und lackieren.
-Spinner lackieren.
-Fahrwerksverkleidungen
-diverse Scalekleinigkeiten ( Hoheitsabzeichen, Auspuffattrappen....)

Gruß, michael
 
Sehr sehr schön! Und beim nächsten mal:

Seide dünn weiss oder hellgrau grundieren, dann erst gelb spritzen (gelb deckt nicht, aber das hast Du ja selber gemerkt).

Den wunderschönen GFK-Scheibenrahmen entweder mit Sprühkleber aufkleben, oder mit UHU-POR (ablüften lassen). In beiden Fällen ist unerwünschtes Herausquellen des Klebers praktisch unmöglich.

Nebenbei:
Passende Lackfarbe ggf. anmischen oder anmischen lassen, kann man dann auch in Spraydosen füllen. Nachteil: Bügelfolie zeigt (immer und jede!) Farbveränderungen durch Alterung und Sonne. Abhilfe: Bügelfolie mit feinem Schleifvlies anrauhen und dünn überlackieren.

Bin gespannt auf das Rollout!

JK
 
Das mit dem Lackieren von Folie hat bei mir nicht funktioniert. Trotz Entfetten und Anrauhen. Wahrscheinlich geht das nicht mit jeder Folie; bei Versuchen konnte ich die Farbe ganz leicht runterrubbeln.

Die Spinner in Wagenfarbe lackiert und montiert.

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