CNC-Fräse umbauen zum Printrbot

Roland

User
Guten Tag zusammen,

ist es möglich eine CNC-Fräse zum Fräsen und durch Ersetzen der Spindel durch einen Extruder alternativ als 3D-Drucker zu nutzen?

Eventuell ist das Thema hier falsch, dann bitte verschieben.

Gruss

Roland
 
Hatte den Gedanken eben auch^^ Also auch von mir die Frage, ob das geht. Theoretisch ja bestimmt, wär super, denn mit den sowieso vorhanden Kugelumlaufspindeln usw hätte man schonmal ne solide Basis.

Wilhelm
 
Hi,

nach dem was ich bisher gelesen habe wäre es theoretisch möglich, allerdings ergibt sich ein winziges Problem:
die Reprap's werden über USB Schnittstelle mit einer Elektronik verbunden deren Herz ein mit entsprechender Firmware programmierter Atmel ist. Die Drucksoftware komuniziert mit der Firmware und überträgt den G-Code an den Atmel und dieser generiert die Step-/Dir- Impulse für die Schrittmotortreiber.
=>
d.H. Es ist dann nötig diese Step-/Dir- Impulse dort am Atmel abzugreifen und zu den Endstufen der CNC-Maschine zu bringen und dabei das verwendete Interface zum Parallelport oder was auch immer umgehen. - damit würden sich dann die Achsen wieder bewegen. Den Extruder müsste man dann aber ganz normal an den Pololu anschließen.

Theoretisch sollte das dann funktionieren - theoretisch....
(Ich werde das aber nicht testen *fg*)

Bisher haben das aber noch niemand oder nur wenige getan - ich glaube das das daran liegt, daß die meisten CNC-Maschinen denen auch zu langsam sind...
Erlärungsversuch: - wenn man die Achse X oder Y mit Gewindespindel antreibt - bekommt man pro umdrehung nur den Wert der Steigung als Vortrieb. Bei den Reprap's wird aber die Achse direkt mittels Zahnriemen angetrieben (wie beim Plotter) und je nach durchmesser der Riemenscheibe sind damit höhere geschwindigkeiten möglich...
Außerdem kostet die Mechanik eines Prusa nicht die Welt und man könnte nebenher beim Drucken mit dem reprap auch noch Zeugs auf der CNC laufen lassen...
 
Hallo,
ich spiele auch schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken meine Fräse 3d-druckfähig zu machen.

Mein Ansatz wäre es einen Extruder als A-Achse anzusprechen. Wenn der Extruder eine eigenständige Temperaturkontrolle hat benötigt er ja nur Befehle für den Schrittmotor.

Mir ist aufgefallen, das die Software Slic3r, die ja aus den stl-Dateien g-code erzeugt, auch g-code für Mach3 machen kann. Somit sollte eine relativ unkomplizierte Lösung gefunden werden können tatsächlich mit der Fräse zu Drucken. Wenn die Sache mit dem Zeitmangel nicht wäre... ;o)

Gruß Olli
 
Hallo,

ich muss mich präzisieren. Der Extrudermotor wird mit der vierten Achse angesteuert. Nur der Temperatur-Controler wird mit den EMC2-M-Befehlen gesteuert. Das ganze funktioniert anstatt einer gen7-Elektronik mit PC und 4-Kanal Schrittmotorkarte. Die Platine von goaran regelt die Temperaturen.
Vielleicht baue ich den Extruder doch noch. Einen ganzen Makerbot ist mir zu aufwändig, da ich hauptsächlich fräse.

Gruß Rudi
 
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