Cockpit MM

X-Wing

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Hi Jungs,

Hat die Cockpit MM im voll ausgebauten zustand nicht auch einen Schieberegler?

Wenn ja:

Kann mann den Schieberegler auf Querruder programmieren, sodass man beide Querruder mit höheren Querrudern immernoch steuern kann, zum beispiel für landungen oder extremes langsamfliegen.

Ich hoffe, ihr versteht meine Frage, und könnt sie beantworten.
 
Hallo Salvador,

Die Cockpit besitzt in voll ausgebautem Zustand einen Schieberegler.

Du kannst bei zwei Querruderservos (Empfängerkanal 1 u. 5) die Funktionen Spoiler oder Flaperon auf den Schieberegler legen.

Mit der Funktion Spoiler kannst du die Querruder zum Bremsen nach oben stellen. Zu beachten ist aber, daß in diesem Flugzustand für das Querruder nur noch eine Klappe zum Lenken wirksam ist (nämlich das Querruder welches beim Steuern nach unten geht, das andere steht ja schon mit max. Ausschlag nach oben). Wenn du die Querruder differenziert hast (der Auschlag des Querruders nach unten ist geringer wie nach oben) bleibt nicht mehr viel Ruderwirkung übrig.

Zum Langsamfliegen ist diese Stellung ungeignet da sie das Profil eher schneller macht und in Bezug auf das Abrissverhalten eher kritischer. Diese Funktion wird üblicherweise bei Seglern als Landehilfe verwendet und sollte aus meiner Sicht auf den Steuerknüppel gelegt werden.

Zum Verändern (Wölben, Querruder nach oben oder nach unten) des Flügelprofils für Schnell-Langsamflug über die Querruder bietet die Cockpit einen Flaperon-Mischer den du ebenfalls auf den Schieberegler legen kannst.

Matthias

[ 02. November 2002, 23:36: Beitrag editiert von: matteusel ]
 
Hallo Kurt, hallo Rudy,

Das mit den steilen und kurzen Anflügen ist mir klar (durch den erhöhten Wiederstand).
Aber warum wird dann in der Fliegerei als Start- und Landestellung positiv (Wölbklappen nach unten) gewölbt? Ich bin davon ausgegangen das dies geschieht um eine langsamere Start- Landegeschwindigkeit zu erreichen. Wenn du die Querruder als Vollausschlag nach oben stellst müßte doch aus meiner Sicht dort die Strömung schneller abreissen wie bei einem Flügel bei dem die Ruder neutral stehen.

Matthias

[ 03. November 2002, 08:33: Beitrag editiert von: matteusel ]
 
>>Aber warum wird dann in der Fliegerei als Start- und Landestellung positiv (Wölbklappen
nach unten) gewölbt?
Um einen hohe Auftrieb bei niedriger Geschwindigkeit zu erhalten!
Beachte: nur, oder hauptsächlich die Klappen! Nicht, oder nur in geringen Massen die Querruder!
Somit bleibt eine geometrische Schränkung erhalten oder wird noch verstärkt.
Nur die Querruder nach unten wäre tödlich. Der Strömungsabriss unausweichlich.
Andererseits nur die Quer nach oben bringt eine extreme Schränkung. Die Strömung kann fast nicht abreissen da kein oder nur geringer positiver Anstellwinkel am Ausssenflügel.
Dies ist zur Landung sehr nützlich. Wird aber nur bei Modellen verwendet. Die Fluggeschwindigkeit wird eben damit kaum abgebaut. Aber man kommt wenigstens steil und sicher runter.
Nicht vergessen: tief zumischen da dies ein beträchtliches aufrichtendes Moment ergibt.
Gruss Jürgen
 
Danke Jungs,

dies ist das schöne im Leben man ist immer wissender und lernender zugleich !

Matthias
 
Zum Langsamfliegen ist diese Stellung ungeignet da sie das Profil eher schneller macht und in Bezug auf das Abrissverhalten eher kritischer. Diese Funktion wird üblicherweise bei Seglern als Landehilfe verwendet und sollte aus meiner Sicht auf den Steuerknüppel gelegt werden.
Querrruder hoch bedeutet meines Wissens, dass die Profilsehne, also gewissermassen die Profilresultierende negativ wird (in Flugrichtung somit betrachtet unterschneidet) und letztlich das Abreissverhalten eher unkritischer macht. Das ist der eigentliche Sinn der Übung. Die Sinkrate steigt damit, der Flarewinkel kann erhöht werden, der C-Wert (Stirnwiderstand) steigt ebenfalls--> kurze und steile Landeanflüge sind möglich.

Gruss

Kurt
 
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