COLT V

Ein Dampfhammer aus dem Hause PAF

von Jürgen Rosenberger und Jürgen Sommer.

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So ein Wahnsinn, warum schickst du mich in die Hölle? Das sang ein Mann namens Wolfgang Petry in den 90ern, und das Publikum echote: ‚Hölle, Hölle, Hölle!‘ Diese Zeilen kamen mir in den Sinn, als ich vor einigen Tagen nach den ersten Flugerprobungen meines COLT V vom Vereinsplatz zurückkehrte. „Boah, krass!“, würde meine Enkelin sagen, doch davon später.

Ich bin seit Jahren begeisterter Hotliner-Pilot und habe schon so einiges im Abgrund versenkt. Irgendwann sehe ich, wie mein Modellfliegerkollege Jürgen Prinz mit seinem turbinengetriebenen OPUS den Himmel entflammt. In der Vorweihnachtszeit verirrte ich mich auf Peter Adolfs Homepage und wurde auf einen COLT V aufmerksam, offenbar eine Propellervariante des besagten OPUS. Nach einem Telefonat mit eingehender Beratung durch Herrn Adolfs habe ich das Teil bestellt. Schließlich will Else, mein strenger Kassenwart, mir etwas zum bevorstehenden Fest schenken. Peter warnte mich, dass bis zur Auslieferung 2–3 Monate vergehen würden. Tatsächlich traf das Präsent im Mai ein.

Bei der ersten Begutachtung zeigte sich ein Hotliner in höchster Fertigungsqualität und gemischter CFK/GFK-Bauweise. Er ist vierfarbig lackiert und mit 680 g etwas schwerer, dafür aber auch stabiler als früher erstandene Hotties. Dem ARF-Bausatz sind mehrseitige Einstellungshinweise sowie handgefertigte Einbauzeichnungen beigefügt. PAF macht unmissverständlich klar: Der COLT V ist keine anfängerfreundliche Schaumwaffel. Einige Zeilen aus der Anleitung: „Mit Antrieben ab 800 Watt Eingangsleistung nur mit Halbgas starten, da es durch das starke Drehmoment bei ungeschicktem Werfen zum Abkippen kommen kann … Im senkrechten Steigflug … Fluggeschwindigkeiten …“ Vmax über 300 km/h usw. Des Weiteren enthält die Anleitung wichtige Einbauhinweise: Am Servohebel sollte so kurz wie möglich eingehängt werden und durch einen 30°-Versatz sollte eine mechanische Differenzierung zur Unterstützung der elektronischen Differenzierung vorgenommen werden. Schließlich werden noch genaue Empfehlungen zu Schwerpunkt und Ruderausschlägen gegeben. Ich nahm mit Wohlwollen zur Kenntnis, dass hier kein Glücksritter schreibt, der den Flugmodellhandel nebenberuflich betreibt, sondern ein Kenner der Materie.

Kommen wir nun zum Einbau von Antrieb und Elektronik: Aufgrund des engen Rumpfs kommt ein preisgünstiger Außenläufer nicht in Betracht. Zähneknirschend entscheide ich mich für einen Innenläufer des Typs „B50-9L Competition Kv 2430” mit einem 6,7:1-Getriebe aus dem Hause Hacker. Laut Produktbeschreibung ist der Motor speziell für Segler bis 8 kg und Hotliner von 1,5 bis 2,0 kg an einem 6S LiPo konzipiert. Knapp 400 € sind zu berappen – was soll's, Elses YSL-Tasche war schließlich auch keine Schenkung.

Die nächste Frage ist, welcher Regler verwendet wird. Ein vorhandener Hobbywing mit einer Belastbarkeit bis 130 A lässt sich wegen seiner Größe nicht neben einem 3500 mAh 6S-Akku im Inneren des COLT V platzieren. Somit beginnt die Suche nach einem volumenmäßig kleineren Speedcontroller. Banggood offeriert einen SEQURE 28120 Brushless Drehzahlregler mit ESC 2-8S Stromversorgung, 120 A, BLHeli_32/AM32 Firmware und 128 kHz PWM-Frequenz. Er ist laut Beschreibung für Flächenmodelle geeignet und wiegt 21,6 g. Mit den Maßen 50x20x17 mm ließe er sich gut im Rumpf unterbringen. Preis: 43 €. Gelesen – bestellt. Bei der ersten Begutachtung beschlich mich jedoch die Befürchtung, dass der Regler eher als ESC für dreizellige Wiesenschleicher geeignet ist, nicht aber als Motorregler für bis zu 4 kW Leistungsdurchsatz. Bedauerlicherweise fügt Banggood der Sendung keinerlei Beschreibung bei. Hier bat ich nun Coautor Jürgen Sommer, ein gestandener Elektroniker, um Mithilfe. Seine Nachforschungen ergaben: Secure-Regler wurden ursprünglich für Multirotorsysteme konzipiert und können mit Open-Source-Firmware (AM32, BL32_Heli) passend zum Einsatzfall programmiert werden. Auf der Homepage des Herstellers steht, dass es Ausführungen mit oder ohne BEC in Einsatzbereichen bis zu 14 LiPo-Zellen gibt. Bei den ungewohnt kompakten Baugrößen sind Ströme bis zu 200 A möglich. Ein PC-Config-Tool erlaubt über einen USB-Adapter die Anpassung einer Reihe von Parametern, sodass der Regler auch problemlos in Flächenmodellen einsetzbar ist. Der im COLT V eingebaute Sequre 28120 ist mit AM32-Firmware ausgerüstet. Jürgen stellt das Timing für den B50-9L Competition über das Config Tool auf 0° ein. Die Bremse wird auf leicht verzögert aktiviert und der Motorstrom sicherheitshalber erst einmal auf 100 A begrenzt. Die bange Frage stellt sich mir, ob der Regler angesichts des moderaten Preises dauerhaft belastbar ist? Die positive Antwort vorweg: Dank Jürgens Hilfe wird die praktische Erprobung zeigen, dass der Sequre 28120 im Flugbetrieb bestens mit dem Getriebemotor harmoniert. Die immense Leistung war in über 30 Flügen problemlos an die „Latte“ zu bringen! Ein Minuspunkt ist, dass der gelieferte Regler kein eingebautes BEC hat. Ein separates Modul (UBEC 8A Standard) zur Stromversorgung der Empfangsanlage musste noch beschafft werden. Der Regler gibt am Boden unter Volllast mit einer 16x13-Luftschraube 95 A ab.

Den vorgegebenen Schwerpunkt erreichte ich mit einem 3500-mAh-Akku und 100 g Bleiballast, die beide hinter dem Motor platziert wurden. Die Flächenservos werden mit Silikon fixiert und das Höhenruderservo sowie der Empfänger sind hinter der Flügelendleiste auf einem Rumpfbrett montiert. Endlich ist alles an Ort und Stelle: Mit etwas Stauchen, oh Graus, die Rumpfenge, kann die Tragfläche vorne eingeklemmt und hinten verschraubt werden. Als Rheinländer sage ich dazu „pröffen“.

Flugerprobung

Die Erstflüge überlasse ich Jürgen Prinz, dem Mann für schwierige Fälle. PAFs Einstellungsempfehlungen strikt beherzigend, geht es an den Start. Der Pilot gibt Halbgas, ich werfe den COLT V ab und ziehe mich hinter meine Kamera zurück. Vorsorglich sind der Gasfunktion 15 % Tiefe beigemischt, was, wie sich bald zeigt, nicht reichen wird. Das Modell steigt mit Halbgas im 45°-Winkel und geht bei Vollgas in einen Looping über. Wenn man den Vortrieb auf ¼-Gas zurücknimmt, wechselt der Hotty in einen angenehmen Gleitflug und der ist auch bei stehendem Motor erstaunlich gut. Die Landung mit Butterfly-Stellung erfolgt quasi in AMIGOmanier. Erstes Briefing: Der COLT V reagiert sehr giftig auf das Höhenruder. Die Tiefenzumischung bei Vollgas muss erhöht werden. Im Verlaufe der nächsten Flüge, ich bin der Pilot, verliert das Höhenruder, das via Dualrate variabel reduziert wird, an Bissigkeit. Es erweist sich im Butterfly-Modus beim Landen als wenig hilfreich. Die Konsequenz lautet: Dank der Dualrate gibt es einen reduzierten Höhenruderausschlag bei Start und Luftakrobatik und einen vollen Ausschlag bei der Landung. Noch ein Wort zur Expo-Einstellung: Höhenruder 60 %, zwischenzeitliche Erhöhungen auf 100 % bewährt sich nicht, Querruder 60 % ist okay. Mit weiteren Flügen finden Modell und Pilot zueinander. Nach Adolfs Angaben sollen 40 m/s und 300 km/h im Geradeausflug bei Vollgas im Steigflug erreicht werden. Gemessen haben wir das nicht. Fakt ist: Unter Vollgas pilotiert man eine Kanonenkugel, die dem Fernpilot vollste Konzentration abverlangt. Angesichts eines Startgewichts von 2.300 g ist insbesondere im Kurvenflug auf ausreichende Geschwindigkeit zu achten, da das Flugzeug sonst abrupt abkippt. Dieses Verhalten erinnert mich ein wenig an einen Sportwagen aus meiner Midlifecrisis, der trotz guter Straßenlage ohne Vorankündigung im Grenzbereich auszubrechen pflegte.

Ist Jetantrieb eine Option? Lassen Sie mich von einem Superlativ der oben vorgestellten Auslegung berichten. Jürgen Prinz fliegt ein Modell in Voll-CFK-Version mit gleichen Abmessungen mit einer T35 Kolibri-Turbine. Wenn ich meinen COLT V schon als Kanonenkugel bezeichne, dann ist dieses Prachtstück mit einer gemessenen Geschwindigkeit von bis zu 420 km/h der leibhaftige Satansbraten. Die Bilder zeigen das Modell beim Start und bei der Landung. Während des Speedfluges gelang es mir nicht, das Biest mit der Kamera einzufangen. Da bewegt sich am Himmel, irgendwo an der Sichtgrenze, ein rasendes Etwas. Mit anderen Worten: In derartigen Geschwindigkeitsbereichen gelangt man an die Grenze des Möglichen, Sinnvollen und Zulässigen. Petrys Song „Wahnsinn … Hölle, Hölle, Hölle“ beschreibt treffend die Gefühlslage, die mich als Pilot erfüllt, wenn ich den COLT V durch den Luftraum scheuche!


Technische Daten:
Einheit
Maß - Bemerkung
Spannweite
mm​
1900
Gewicht (leer)
g​
600
Fluggewicht
kg​
2,3
Profil
-----​
RG 14
Antrieb
----​
B50-9L Competition KV 2430 mit 6,7:1 Getriebe
Regler
----​
SEQURE 28120 Brushless Drehzahlregler ESC 2-8S Stromversorgung 120A
Servo (Quer und Höhe)
----​
KST Mini V8.0
Ruderausschläge
mm​
QR: +20, -10 | HR: +/- 4-5
Schwerpunkt
mm​
78 (hinter Nasenleiste)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Lieber Redakteur,
Du hast in meinem Artikel einen Fehler eingebaut. Ich habe im Originaltext eine Steigleistung von 40m/Sekunde angegeben, Du hast daraus 4m/Sekunde gemacht, das wären 14km/h!
Beste Grüße Jürgen Rosenberger
 
Ich hatte früher auch mal einen Colt/Opus und finde deine Antriebsauslegung eher soft mit der 16x13 und 6S. Aber macht sicher auch Spaß und man kann sich ja steigern. Dafür greift der Prop immer sofort.
Eine Speedfire ist als Elekto einiges moderner und kann mehr. Als Jet ist der Colt/ Opus immer noch genial.
Gruß Robert
 
Du schreibst, ohne massive Tiefenruderzumischung steigt der COLT mit Halbgas 45° und macht bei Vollast einen Looping.
Die üblichen Lösungsansätze (Schwerpunkt zurücklegen, EWD reduzieren, Motorsturz vergrößern, ...) hast du als erfahrener Hotlinerpilot ja sicher auf dem Schirm. Hat das hier nicht funktioniert?
 
Hallo Uwe,
EWD und Schwerpunkt stimmen, ohne Motorvortrieb normaler Geradeauslauf und Sturzflug. Warum soll ich auf die Möglichkeiten einer modernen Fernsteuerung verzichten, den Motorsturz ändern, zumal die Raumverhältnisse im Rumpf sehr beengt sind? Ein 6S Akku verlangt seinen -Tribut.
Beste Grüße J.R.
 
Ich hatte damals die EWD nur minimal verringert....mich wundern die 100g zusätzliches Trimmblei. Das ging bei mir damals ohne mit einem fun500 und 6S.
Vielleicht nochmal den Schwerpunkt und die Höherudertrimmung kontrollieren.
Ich hatte auch nie soviel Expo auf Höhe.
Der Colt kann mehr Gewicht bei Ablassern zwar gut vertragen....aber für den Antrieb sind 2.3kg Schwerstarbeit....die bei längeren Einschaltzeiten nicht so gut sind.
Ich bin den damals mit einem Freund zusammen parallel mit einer Speedfire geflogen...mein Antrieb hat danach gekocht...
Eine 15x15 schmal war relativ motorschonend.
Ich bin aber auch nicht der Experte für Antriebsauslegung. Der Colt ist eine wirklich tolle Ballerbüchse und in dem Bereich macht er viel Spaß. Die aerodynamische Speedauslegung war seiner Zeit weit vorraus und der Flieger ist heute noch sehr schnell.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jeder Hotliner zieht mit Motor an nach oben,so soll's ja auch sein! Man kann klar über den Motorschalter etwas tiefe beimischen wenn man's will.Ich mach's nicht,wenn nötig geb ich halt mit dem Knüppel etwas tiefe.Aber jeder wie er will und kann.
 
Ist halt die Frage wie doll....?
Einen großen Motorsturz kann man nicht einbauen und muss es elektronisch lösen....wenn es zu doll ist.
Ich würde mir dann nur eine Landephase programmieren...damit man dort wieder normale Ausschläge hat.
 
Kann mir jetzt nicht vorstellen das beim Jürgen das so schlimm ist,Bei 6s und knapp 100amp.sind das ca.2kw!
Ich habe auch noch einen Colt V(den fliege ich nicht mehr) der hat die dreifache Leistung. Der wurde ohne irgendwelche Mischer oder Expo geflogen,so wie alle meine andere Modelle auch.
 
Ist die Frage....wie repräsentativ die ersten Eindrücke bei dem Flugerfahrungsbericht sind. Ich hatte den Opus sehr lange...dreht mal supo um....
Sonst hätte ich hier auch nichts geschrieben.
 
Keine Frage der Colt bzw.Opus ist toll!
Bin den als Opus (Seglerrumpf) zwei Jahrzehnte geflogen,aber nicht unter 3kg.
Ich hab ihn ja noch und wer weiß vielleicht darf er wieder in die Luft.
 
Als Segler entfaltet er mit 3kg eine tolle Speed und Durchzug und trägt das Gewicht unglaublich gut. Nur fehlt mir zu den heutigen Konstruktionen etwas die Breitbandigkeit.
Sucht man einen Flieger zum schnellen Bolzen...ist er richtig. Meiner ist leider weich geflogen....war nur die GFK Variante. Nach vielen Jahren hartem Fliegen und auch härteren Landungen hat sich bei meinem teilweise das Laminat vom Stützstoff gelöst.
Der Colt/Opus Flügel ohne Wölbklappen geht meiner Meinung am besten. Nur das Landen war mit 3kg eine Herausforderung.
Als Elektro im Flachland würde ich die 2 Klappenfläche wieder kaufen.
Ich möchte die Zeit und Erfahrung mit dem Opus nicht missen.
 
Also normalerweise fliegen Hotliner auch mit Motor an, ohne aufbäumen weiter geradeaus. Auch mein noch viel älterer PAF Calif mit 4kw geht schnurgerade ...
Besorg doch mal Bitte ne Drehzahl und Spannungslage der Zellen ...
 
Zuletzt bearbeitet:
... die dem Fernpilot vollste Konzentration abverlangt.
Ich habe mal gegockelt, weil mir das Wort nicht geläufig ist.

"Ein Fernpilot ist eine Person, die ein unbemanntes Luftfahrzeugsystem (UAS), also eine Drohne, aus der Ferne steuert. Er ist für die sichere Durchführung des Fluges verantwortlich und greift entweder manuell in die Steuerung ein oder überwacht den automatischen Flug. Der Begriff ist synonym mit Drohnenpilot oder Steuerer, und das englische Äquivalent ist «Remote Pilot». Für den Betrieb von Drohnen mit einem Abfluggewicht von mindestens 250 Gramm benötigt der Fernpilot einen gültigen EU-Kompetenznachweis (A1/A3) oder ein EU-Fernpilotenzeugnis (A2)."

Aha! Fernpilot - steuert eine Drohne aus der Ferne? Wirklich? Da wäre ich nicht draufgekommen.
Wie war das doch gleich mit dem Bürokratieabbau?

Wie ich aus ungewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfahren habe, hat der Jürgen das Wort in seinem Artikel nicht verwendet. Das hat ihm wohl jemand untergeschoben.

Na dann - Knut.
 
Was ich auch nicht verstehe: Es wird bemängelt, dass der Regler kein integriertes BEC hat. Also ich hab früher gesagt bekommen und gelernt "bei Hotlinern immer ein externes BEC mit extra RX Akku" da es da doch ab und zu, zu Regler Ausfällen kommen kann.

Habe es auch selbst erlebt nachdem bei meinem Kira 600 das Getriebe blockiert und der Akkus und Steller sich dann bei Knapp 400A selbst "entlötet" hat. Da wurde dann der Rest vom Flieger durch das externe BEC gerettet.
 
Zitat " ich hab früher gesagt bekommen ... immer ein externes BEC..."
Erwiderung: Ein beabsichtigter Clou des Artikels soll doch sein, dass wir ein kleines aber hochleistungsfähiges Reglersystem für die doch sehr beengten Raumverhältnisse des Colt V fanden. Nach weiteren Recherchen auf der Homepage des Herstellers fanden wir, dass dieser auch Regler mit BEC fast gleicher Größe im Programm hat, so gesehen sprach ich von Minus.
Die Weiterentwicklung in der Elektronik ist - hier wird die Sache, denken wir an die täglichen Nachrichten, bedauerlicherweise zweischneidig - der modernen Drohnenentwicklung unter dem Fokus Gewichtsersparnis geschuldet.
Beste Grüße und vielen Dank für das rege Interesse!
J.R.
 
Hallo Jürgen,ich finde es jedenfalls toll das du einen Bericht geschrieben hast von einem Modell das schon bestimmt 30jahre auf dem Markt ist! Den Turbinen- Colt kennen viele und ist da fast Konkurrenzlos.In der Seglerversion Opus war das Modell seiner Zeit weit voraus wenn es um Speed-Segler geht.Mit heutiger Technik könnte man den Colt sicherlich sehr leistungsfähig machen,stabil genug ist der ja.
Peter Adolfs sollte den Colt mit dem längeren Rumpf anbieten,der ist länger und hat 38mm vorne.Die Auswahl an 38er Spinner ist wesentlich größer als die mit 45er.Da könnte dann auch eine 18x23 Gm passen. Zum Bec: Alle Hotliner die ich habe und hatte bin ich immer mit separater Stromversorgung geflogen.
Bis auf einen,da hatte ich dem Bec vertraut,und das war auch der einzige Hotliner den ich verloren habe.Was ich jetzt nicht ganz verstehe,du hast X10 Mini im Modell, für was ist das ubec?
Ich habe einen 2s Lipo je nach Modell von 180mah bis 350mah direkt drin,es sind ja HV Servos.

Gruß Martin
 
Hallo Martin,
ich sage ja nicht, man soll auf BEC verzichten, ich musste der Not gehorchen. Erst später nach Erhalt meines Reglers erfuhr ich auf der Homepage des Herstellers, dass es weitere Versionen mit BEC gibt. Der Fortschritt geht halt weiter, auch ich fliege nicht mehr mit der Fernsteuerung meiner Jugendtage - es war übrigens eine Metz Mecatron 1 - TIPP-Hurra! Zur Frage UBEC - ein weiterer 2S-Lipo mit ausreichender Kapazität hätte in den Rumpf des Colt V angesichts des doch großen Antriebs-Akkus nicht mehr reingepasst! So haben wir über das in der Ausdehnung kleinere UBEC den Strom abgegriffen.
Beste Grüße
J.R.
 

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