Corona, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekte

Heinz-Werner Eickhoff

Vereinsmitglied

BZFrank

User
Das erschüttert uns alle:
....
und relativiert vielleicht auch die Diskussion hier um vermeintliche Unterdrückung der Impfgegner….
Die Spaltung ist nicht mehr zu verhindern.
Ob es um Corona, Politik oder Religion geht, die Saat der Demagogen und Hassprediger geht auf
Ist das der Preis für unsere Freiheit?
Ich würde erstmal die Ermittlungen abwarten, bevor man pauschale gesellschaftliche Schuldzuweisungen verteilt.

 

spitty

User
Frank,
es wird leider immer solche Leute geben.
Aber er hat sich in den Vernehmungen laut Polizei hierzu
eindeutig geäußert….
Und es ist nicht von der Hand zu weisen sein, dass die voller Hass geführte
Hetze, speziell anonym in den Social Media Kanälen, egal zu welchem Thema, Täter in ihrem Handeln bestärkt.
In Schlägereien zuschlagen und treten, bis nichts mehr zuckt, Unfallvideos veröffentlichen, Rettungskräfte angreifen,
glaube, man darf da zu Recht von einer zunehmenden Verrohung sprechen.
 

Ost

User
In Schlägereien zuschlagen und treten, bis nichts mehr zuckt, Unfallvideos veröffentlichen, Rettungskräfte angreifen,
glaube, man darf da zu Recht von einer zunehmenden Verrohung sprechen.
Ja, versteh ich auch nicht wo das herkommt.
Aber wenn zunehmend alternativlos regiert wird, Rechte massiv beschnitten werden usw.
ist das doch irgendwie zu erwarten.

Nicht falsch verstehen, bitte!

Auch die Klimabewegung radikalisiert sich.......nicht nur verbal.
Hat nichts mit " Rechts" zu tun.
Es fehlt die Geduld mit der Demokratie.
Das ist sehr bedenklich!
 
Zuletzt bearbeitet:

-Sigh-

User
Aber wenn zunehmend alternativlos regiert wird, Rechte massiv beschnitten werden usw.
ist das doch irgendwie zu erwarten.
Das wäre das eine. Das andere vielleicht auch, dass immer mehr Menschen sich aufgrund der aktuellen Lage dazu gedrängt fühlen, "selbst Hand anlegen" zu müssen:

- Die Polzei --> ist hoffnungslos überfordert
- so mancher Oberstaatsanwalt sieht den Rechtsstaat gefährdet
- die heilige Kuh "innere Sicherheit" --> wurde geschlachtet
- Berichtserstattung --> ist extrem verzerrt, irreführend oder lenkt von Themen, die die Mensch wirklich umtreiben, ab.
- EURO --> wackelt
- Krisen --> sind seit Jahren ungelöst, die EU kauft sich vor allem Zeit
- Geopolitik --> nicht existent in Deutschland oder EU
- Energiewende --> festgefahren und sanierungsbedürftig

Wir sind in keinem Bereich optimal aufgestellt oder auf die Zukunft vorbereitet, außer vielleicht in der Wohlfahrtsindustrie.

Ich sage: Bei den Veränderungen, die wir in den letzten 10 Jahren hatten, kam es lediglich zu einer spürbaren Verrohung. Es gibt definitv Länder, da hätten wir schon längst Bürgerkrieg oder eine Revolution.
 

Buxus

User
Richtig, das Gefühl hab ich ständig aud Kundgebungen, gleic welcher Art, das der Grundton in der Gesellschaft schon sehr rauh geworden ist. Diskussionen, wenn die Argumente ausgehen gehen schnell in Beleidigungen über. Vor allem sind es eher die Schichten der Gesellschaft von denen man es eigentlich am wenigsten erwartet. Vom Mittelfinger bis zum scheibenwischer ist alles dabei und wenn garnix hilft, jemanden als Nazi diffarmieren geht immer. lol Schlimm, schlimm! Interessante Zeiten, finde ich. Das schlimme an ganzen Sache sind eigentlich die Lügen, wie der Spahn und dem einen Satz im letzten Jahr. "Mit dem Wissen von heute........" der brachte in der GEsellschaft das Fass zum überlaufen denke ich. Oder da jeder einen kennen wird der an Corona gestorben ist, naja ich kenne einige in meinem Umfeld die eher Probleme mit der Impfung hatten.
 

Ost

User
"Mit dem Wissen von heute........"
Das, wie die ganze Corona Misere, waren absolut kein Thema in diesem Wahlkampf.
Da gab es eine stillschweigende Übereinkunft aller Parteien bis auf eine, mit der ohnehin keiner spricht und diskutiert.

Zu Diskutieren hätte es genug gegeben.
Man muss sich das mal vorstellen......
Die größte Krise Nachkriegsdeutschlands findet so gut wie keine Erwähnung, eine kritische Auseinandersetzung mit all den Fehlern hat es nicht gegeben.
Stattdessen bestimmt ein Thema, das in weiten Teilen theoretisch ist, die Debatten!
Die Probleme, die uns die Coronamaßnahmen beschert haben,
betreffen uns alle, von Kindergartenkindern, Grundschule und weiterführende Schulen, Berufsfindung, Berufsabschluss, Beschäftigung, gesellschaftliche Aktivitäten (kennenlernen!),
Existenzvernichtung, verschobene OPs und damit verbundene gesundheitliche Schäden, Spaltung der Gesellschaft....... bis hin zum Tod seiner Eltern, die man nicht einmal mehr sehen /Abschied nehmen konnte.
Dieser Wahlkampf, vor dem Hintergrund,
eine einzige Schande!

Eigentlich der ideale Nährboden für eine entsprechend radikale Wahlentscheidung (Quittung) .
Nur leider gibt es kaum eine solche Partei die man wählen könnte, die nicht rechts/links-radikal ist.

Warum halte ich die Klimathemen für wesentlich unwichtiger als das teilweise Staatsversagen in der Corona Krise?

Weil uns die Corona Krise im Hier und Jetzt direkt betrifft und das Versagen Hier aufgetreten ist und wir ganz direkten Einfluss auf die Aufarbeitung nehmen könnten,

während die Klimakrise nicht im Hier und Jetzt stattfindet und wir darauf auch so gut wie keinen messbaren Einfluss nehmen können!

############################################😢
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Ost

User
Oder da jeder einen kennen wird der an Corona gestorben ist, naja ich kenne einige in meinem Umfeld die eher Probleme mit der Impfung hatten.
Du sagst es....... es kommt aufs Umfeld an.
Ich kenne auch nicht einen, der an Corona verstorben ist.
Ich komme fast auf ein Duzend.
Auch wenn das Menschen oberhalb 70 waren,
kenne ich eine unter 60 und einen im Alter von 46.
Vorerkrankungen waren mir nicht bekannt.
Nur die 2 jüngeren hatten einen langen Kampf,
bei den Älteren dauerte es 3-5 Tage.
Hab mich jeweils extra erkundigt.........
 
Das, wie die ganze Corona Misere, waren absolut kein Thema in diesem Wahlkampf.
Da gab es eine stillschweigende Übereinkunft aller Parteien bis auf eine, mit der ohnehin keiner spricht und diskutiert.

Zu Diskutieren hätte es genug gegeben.
Man muss sich das mal vorstellen......
Die größte Krise Nachkriegsdeutschlands findet so gut wie keine Erwähnung, eine kritische Auseinandersetzung mit all den Fehlern hat es nicht gegeben.
Stattdessen bestimmt ein Thema, das in weiten Teilen theoretisch ist, die Debatten!
Die Probleme, die uns die Coronamaßnahmen beschert haben,
betreffen uns alle, von Kindergartenkindern, Grundschule und weiterführende Schulen, Berufsfindung, Berufsabschluss, Beschäftigung, gesellschaftliche Aktivitäten (kennenlernen!),
Existenzvernichtung, verschobene OPs und damit verbundene gesundheitliche Schäden, Spaltung der Gesellschaft....... bis hin zum Tod seiner Eltern, die man nicht einmal mehr sehen /Abschied nehmen konnte.
Dieser Wahlkampf, vor dem Hintergrund,
eine einzige Schande!

Eigentlich der ideale Nährboden für eine entsprechend radikale Wahlentscheidung (Quittung) .
Nur leider gibt es kaum eine solche Partei die man wählen könnte, die nicht rechts/links-radikal ist.

Warum halte ich die Klimathemen für wesentlich unwichtiger als das teilweise Staatsversagen in der Corona Krise?

Weil uns die Corona Krise im Hier und Jetzt direkt betrifft und das Versagen Hier aufgetreten ist und wir ganz direkten Einfluss auf die Aufarbeitung nehmen könnten,

während die Klimakrise nicht im Hier und Jetzt stattfindet und wir darauf auch so gut wie keinen messbaren Einfluss nehmen können!

############################################😢
Ich stimme dir voll und ganz zu!
############################################
:) Dieter
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

-Sigh-

User
Deswegen führe ich öfter Selbstgespräche - ab und zu brauche ich auch eine Expertenmeinung
😄
Und ich muss mich ab und zu selbst zitieren, weil mir sonst keiner recht gibt...

Tut sie [die CDU/CSU] leider nicht und dafür gibt's (so denke zumindest ich) am 26.09. eine Quittung.
Hob i do g'sogt...

@spitty

In den USA sei vor allem die gestiegene Sterblichkeit im erwerbsfähigen Alter unter 60 Jahren bemerkenswert, sagte Co-Autorin Ridhi Kashyap.

Dann wäre ja interessant, welchen Anteil das Virus selbst und welchen die Maßnahmen (Lockdowns, Arbeitsverbote, daraus resultierende Depressionen etc..) hatte..
 

spitty

User
Sigh, ja, die differenzierte Betrachtung der Coronatoten sehen laut einem mir zugänglichen
Geheimpapier wie folgt aus:
1% an Corona , eigentlich ein Grippevirus
40 % Suizid
20 % im Auto auf den Weg zum Suizid verunglückt
20 % durch Arbeitsverbote zu Tode gelangweilt
Der Rest durch den Lockdown an sich
Hans, den entsprechenden Smilie erspare ich mir heute
 

Meier111

User
Sigh, ja, die differenzierte Betrachtung der Coronatoten sehen laut einem mir zugänglichen
Geheimpapier wie folgt aus:
1% an Corona , eigentlich ein Grippevirus
40 % Suizid
20 % im Auto auf den Weg zum Suizid verunglückt
20 % durch Arbeitsverbote zu Tode gelangweilt
Der Rest durch den Lockdown an sich
Hans, den entsprechenden Smilie erspare ich mir heute
Ja, dann wäre ja interessant, wie viele den Suizid auch ohne Corona gemacht hätten.
Und, auf Arbeit zu Tode gelangweilt hatte ich mich vor Corona auch schon...
 

-Sigh-

User
Die Zahlen könnten ja für Peru fast stimmen:

In Peru können laut einer Analyse im Fachmagazin Nature beispielsweise 74 Prozent der überschüssigen Todesfälle nicht durch gemeldete Covid-19-Todesfälle erklärt werden, in den USA sind es 25 Prozent, in Spanien 35 Prozent – eine große Lücke, für die es eine Erklärung braucht.

Wie gesagt, das Thema ist noch offen. Und ich bin gespannt was das Ergebnis ist.

Als damals rauskam, dass Krankenhäuser Coronafälle an die Institute melden, obwohl die Corona-positiven Patienten aufgrund von Unfällen, Vergiftungen etc. eingewiesen wurden, hat auch jeder gesagt, dass der Anteil dieser Gruppe ja so groß nicht sein kann. Dann kam raus, dass es 20- 25% je nach Krankenhaus waren. Es war für politische Entscheidungen aber nicht unerheblich, ob die Intensivstationen überquillen, weil so viele Corona-Fälle schwer verlaufen oder ob sie überquillen, weil jemandem ein Arm fehlt, er aber zusätzlich noch Corona-positiv getestet wurde (und womöglich nix davon wusste, weil er asymptomatisch war)

Ich will ja nix runterspielen, ich will nur ehrliche Zahlen. Und in Studien wie in dem Link, kann man wunderbar alles mit allem vermengen..
 

Ost

User
Es war für politische Entscheidungen aber nicht unerheblich, ob die Intensivstationen überquillen, weil so viele Corona-Fälle schwer verlaufen oder ob sie überquillen, weil jemandem ein Arm fehlt, er aber zusätzlich noch Corona-positiv getestet wurde (und womöglich nix davon wusste, weil er asymptomatisch war)
Coronapatienten bedürfen einer besonderen Behandlung.
Sie werden isoliert.......
Insofern macht es dann keinen Unterschied, ob jemand mit Atembeschwerden wegen Corona eingeliefert wird oder wegen des Arms, wo dann bei der Aufnahme auch noch Corona festgestellt wird.......beide müssen auf die Coronastation!
Beide werden von Personal in Schutzanzügen betreut, dürfen nicht besucht werden.
Wenn ich die Intensivstationen räumlich trennen muss um Nichtinfizierte vor Coronaträgern zu schützen,
wird es schnell eng mit der Kapazität.
 
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