Coronavirus

Ja - das macht keinen Sinn. Vergleiche Immunstatus einer durchgemachten Infektion


mit dem nach Impfungen zeigt ein ähnliches Bild:


Ich finde es aber noch viel 'interessanter', dass als Nachweis einer durchgemachten Infektion nur ein älteres und schriftlich beglaubigtes positives PCR-RT Testergebnis anerkannt werden soll. Ein Antikörpernachweis aber nicht.

Nebenbei können wir fast froh mit SARS-CoV-2 sein, wenn man es damit vergleicht:

 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde sagen: Nimm den gleichen Impfstoff der für die Erstimpfung verwendet wurde. Alles andere ist klinisch ungetestet und du bist letzlich Teil eines medizinischen Grossversuchs. Sowohl was Wirksamkeit (insb. Dauer des Schutzes) als auch Verträglichkeit angeht.

Die Tests dazu laufen nämlich noch

Ja, ich denke, dass ich mich für AstraZeneca entscheiden werde...
Danke für den Tipp!
:) Dieter
 

Hans Schelshorn

Moderator
Teammitglied
Die Zahl der Menschen, die sich impfen lassen können, steigt recht schnell, weil die Impfstoffversorgung immer besser wird. Und damit steigt auch die Zahl derjenigen, die abwägen müssen zwischen möglichen negativen Impfungsfolgen und dem Risiko einer Covid-19-Erkrankung. Für beide Alternativen fehlen belastbare Langzeitstudien.

Was man allerdings jetzt bereits weiß: Selbst bei milden Verläufen gibt es das Risiko für ein langes Leiden bis hin zu höherer Sterblichkeit. Der Artikel in der SZ ist hinter einer Bezahlschranke, ich habe den auf Papier. Es gibt aber weitere Informationen zur Genüge, z.B. vom Ärzteblatt oder vom Deutschlandfunk.

Wer also überlegt, wegen deren möglichen Nebenwirkungen auf die Impfung zu verzichten in der Hoffnung auf einen milden Covid-19-Verlauf, der sollte sich auch über die Langzeitfolgen dieser milden Verläufe informieren. Diese können auch für Kinder erheblich sein, und deren Impfung sollte nicht kategorisch ausgeschlossen werden.

Servus
Hans
 

Relaxr

User
Stürmer sagte gestern bei Will, das ein sofortiges "Aufmachen" jetzt in der laufenden Impfphase mit ca. 20 tsd Infekten/d gefährlich sei.
Damit wird die Mutantenbildung in den vielen Virusträgern weiter forciert.
Es ist daher mit am wichtigsten, die Positivenzahlen weiterhin so klein wie möglich zu halten.
Leider ist noch Geduld erforderlich, die uns allen sehr schwer fällt.

Mein Appell: nicht kopflos losrennen, weiter dranbleiben, Kontakte minimieren, Maske auf !

Damit stellen wir alle sicher, dass die Impfstoffe auch weiter wirken !

Wenn so weiter geimpft wird, sollten wir evtl. im Sommer deutlich besser dastehen und dann lockern können.
 
Was ich immer noch nicht verstehe. Eine Impfung ist doch primär dazu gedacht,
sich nach dem geimpft sein nicht mehr anzustecken und in Folge nicht mehr zu
erkranken. Wie muss man die aktuellen Impfungen verstehen, wenn bis heute
nicht klar ist, ob und in welcher Häufigkeit man sich immer noch anstecken und
andere dadurch gefährden kann?
 

uscha

User
Was ich immer noch nicht verstehe. Eine Impfung ist doch primär dazu gedacht,
sich nach dem geimpft sein nicht mehr anzustecken und in Folge nicht mehr zu
erkranken. Wie muss man die aktuellen Impfungen verstehen, wenn bis heute
nicht klar ist, ob und in welcher Häufigkeit man sich immer noch anstecken und
andere dadurch gefährden kann?
Moin Christian,

einfach den Beitrag #5561 zu Gemüte führen.
Es gibt genügend Informationen, die man natürlich alle immer wieder erneut in Frage stellen kann.
Die Impfung ist dafür gedacht, sich nicht zu infizieren.
Das geschieht durch aktive Bekämpfung der aufgenommenen Viren durch das Immunsystem.
Also kann man bis zur ausreichenden Reduzierung der aufgenommen Viren auch weitergeben.
Wie weit das für ein Weitertragen reicht oder nicht, hängt wohl sehr vom individuellen Einzelfall ab,
so wie offensichtlich auch der Verlauf einer Infektion und die Folgen bei überstandener Infektion.
Steht alles oben drin.
 
Zuletzt bearbeitet:

Relaxr

User
Was ich immer noch nicht verstehe. Eine Impfung ist doch primär dazu gedacht,
sich nach dem geimpft sein nicht mehr anzustecken und in Folge nicht mehr zu
erkranken. Wie muss man die aktuellen Impfungen verstehen, wenn bis heute
nicht klar ist, ob und in welcher Häufigkeit man sich immer noch anstecken und
andere dadurch gefährden kann?
Man kann sich wohl erneut anstecken, Virus abgeben - allerdings wird man kaum akut krank.

Damit haben alle nicht-geimpften und negativen noch "gefährliche" Impflinge um sich.

Sicher für alle wird es, wenn praktisch alle mal positv waren oder eben geimpft wurden.

Jeder Positive ist Spielwiese für die Bildung von Mutationen. Die Mutationswahrscheinlichkeit steigt mit jedem weiteren, einzelnen Virus, der irgendwo existiert.

Evzl. resultieren ja die brasiliansichen und indischen Varianten auch mit aus den dortigen, sehr sehr hohen Infektions- und Viruszahlen.
 
Kennt eigentlich jemand aktuelle Untersuchungen der Impfstoffe zu COVID-19 im Bezug auf ADE?

Hintergrund: Bei manchen Viren wirkt u.U. ein Antikörper so, dass er den Virus nicht inaktivert, sondern stattdessen Zugang zu weissen Blutkörperchen verschafft. Das passiert erst nach einer Weile, wenn Mutationen ausreichend Antikörper-"Drift" erzeugt haben und kann dann zu einer Verstärkung der eigentichen Symptome einer Infektion führen. Coronaviren gehören dazu:


(übersetzt) ADE wurde mit Dengue-Virus, Zika-Virus, Ebola-Virus und, was im Zusammenhang mit COVID-19 wichtig ist, Coronaviren (CoVs) beobachtet. Obwohl kein genau definierter Satz viraler Eigenschaften als ursächlich mit ADE verbunden nachgewiesen wurde, zeigen Viren mit schweren klinischen Manifestationen von ADE die Fähigkeit, sich entweder in Makrophagen oder anderen Immunzellen zu replizieren oder den immunologischen Zustand dieser Zellen auf andere Weise zu manipulieren
Nachdem ADE jahrelang das Hauptproblem war, warum kein Impfstoff gegen SARS-CoV (der erste) oder MERS möglich war, wundert mich etwas dass es bei SARS-CoV-2 anscheinend kein Problem mehr darstellt? Wurde das Problem gelöst? Ich fand dazu aktuell keine Studien oder Informationen?

Obwohl die Entwicklung von Impfstoffen und Therapeutika für SARS-CoV-2 nach wie vor dringend ist, müssen wir mit Vorsicht vorgehen und die gesamte Palette der verfügbaren Impfstoff- und Proteindesign-Tools nutzen, um das ADE-Risiko zu minimieren.
(....das war der Stand Juni 2020)

Oder will man das durch eine dauerhafte Impfkampage mit jeweils aktualisierten Impfstoffen lösen? Falls ja, so wäre eine periodische Auffrischungsimpfung mit neuen Imfpstoffen nicht mehr freiwillig, sondern mehr oder weniger verpflichtend, da man sonst Gefahr liefe, eine ADE-verstärkte Infektion zu bekommen?
 
Evzl. resultieren ja die brasiliansichen und indischen Varianten auch mit aus den dortigen, sehr sehr hohen Infektions- und Viruszahlen.
Einmal das (viele Fälle) aber vermutlich auch die schiere Anzahl immunsupprimierter Patienten:


Gerade die immunsupprimierte Gruppe scheinen ein "Schmelztiegel" für Neumutationen zu sein, da sich dort das SARS-CoV-2 Virus lange (Wochen bis Monate) halten kann.

Während der normalen Infektion wird SARS-CoV-2 meist innerhalb von 7 Tagen von der körpereigenen Abwehr komplett unterdrückt, die eigentliche Erkrankung ist dann auch von dieser Abwehr getriggert, die ob dem anfänglich angerichteten Schäden "durchdreht" - einer der Gründe warum antivirale Medikamente spät in der Therapie meist keinen Effekt mehr zeigen.
 

Ost

User
Oder will man das durch eine dauerhafte Impfkampage mit jeweils aktualisierten Impfstoffen lösen? Falls ja, so wäre eine periodische Auffrischungsimpfung mit neuen Imfpstoffen nicht mehr freiwillig, sondern mehr oder weniger verpflichtend, da man sonst Gefahr liefe, eine ADE-verstärkte Infektion zu bekommen?
Das wäre ein Thema für den gesellschafichen Aspekte Thread.......
Schaffen wir und eine milliardenfache Abhängigkeit von immer neuen Impfungen?
Oder seh ich das falsch....?
 
Ja, - ADE-Verstärkung vorausgesetzt - die Auswirkungen würden so aussehen und damit auch in den gesellschaftichen Aspketthread passen.
 

Relaxr

User
Einmal das (viele Fälle) aber vermutlich auch die schiere Anzahl immunsupprimierter Patienten:


Gerade die immunsupprimierte Gruppe scheinen ein "Schmelztiegel" für Neumutationen zu sein, da sich dort das SARS-CoV-2 Virus lange (Wochen bis Monate) halten kann.

Während der normalen Infektion wird SARS-CoV-2 meist innerhalb von 7 Tagen von der körpereigenen Abwehr komplett unterdrückt, die eigentliche Erkrankung ist dann auch von dieser Abwehr getriggert, die ob dem anfänglich angerichteten Schäden "durchdreht" - einer der Gründe warum antivirale Medikamente spät in der Therapie meist keinen Effekt mehr zeigen.
Hochinteressant, ja das ist auch logisch. Aber, wo gibt es besonders viele Immunsupprimierte? Normal sind das (einige) transplantierte Patienten. :confused:
 
Obwohl SARS-CoV-2 ein RNA-Virus ist, werden Teile anscheinend u.U. in die menschliche DNA der infizierten Zelle integiert. Viele infizierte Zellen sterben, aber einige bleiben auch übrig, die dann über lange Zeit diese Virenabschnitte produzieren. Dieser Mechanismus und die Integration geschieht nicht durch den Virus, sondern durch vorhandene Zell-Mechanismen. Er wurde bei SARS-CoV-2 Infektionen für die Bauanleitung des viralen Kapselproteins machgewiesen, könnte aber auch andere Abschnitte des Virus betreffen. Es ist sind immer nur "Abschnitte", kein ganzer Virus.


Wie die Forscher betonen, ist es ausgeschlossen, dass aus den eingebauten DNA-Abschnitten neue Viren entstehen. Möglich wäre aber, dass einige virale Proteine aus ihren in unser Genom integrierten Bauanleitungen gebildet werden. „Die verfügbaren klinischen Daten deuten daraufhin, dass nur ein kleiner Teil der Zellen in Patientengeweben virale Proteine in einem Maße exprimieren, das durch immunohistologische Tests nachweisbar ist“, so Zhang und sein Team.

Denkbar wäre aber, dass diese von unseren eigenen Zellen produzierten Virenproteine dann wie eine Art interne Impfung wirken und unserem Immunsystem dabei helfen, den Erreger zu erkennen und zu bekämpfen, mutmaßen die Forscher. Zudem könnte die Präsenz der viralen Genabschnitte im menschlichen Genom erklären, warum die PCR bei einigen genesenen Covid-Patienten weiterhin positiv wird.
Das Immunsystem wird also über die Zeit immer wieder mit selbsterzeugten Virenfragmenten konfrontiert.

Dieser Mechanismus der "Selbstimpfung" könnte auch mit erklären, warum selbst nach 17 Jahren (!) nach Infektion noch eine gewisse Immunität gegen den jeweiligen spezifischen Coronavirus nachgewiesen werden kann und auch bei einigen Genesenen Antikörper sehr lange nachweisbar sind.

 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht hab ichs ja übersehen, oder aber nirgends gefunden.
Deshalb die Frage, warum nur über 60 jährige mit Astra Zeneca
geimpft werden dürfen? Entwickeln Ältere keine Thrombosen,
oder ist Vorsicht da nicht mehr so wichtig, weil ja eh schon älter?
 

Ost

User
So recht weiß das keiner, deshalb hat man eben darauf geschaut, wie häufig welche Altersgruppen und Geschlecht betroffen sind.
Und da sind die U60 eindeutig häufiger betroffen...... und wenn U30 Frauen daran sterben, deren Wahrscheinlichkeit an Covid zu sterben sehr sehr gering ist,
dann muss man diese Empfehlung aussprechen.

Wer sich trotzdem damit impft, nimmt die Gefahr auf die eigene Kappe, das ist nicht so, wenn der Empfehlung gefolgt wird.
Die Behauptung, dass die Impfstoffhersteller aus der Haftung für Impffolgen genommen wurden, ist übrigens auch falsch, die Hersteller haften nach wie vor, nur können sie auf staatliche Hilfe hoffen.... unter bestimmten Voraussetzungen.
 

uscha

User
Vielleicht hab ichs ja übersehen, oder aber nirgends gefunden.
Deshalb die Frage, warum nur über 60 jährige mit Astra Zeneca
geimpft werden dürfen? Entwickeln Ältere keine Thrombosen,
oder ist Vorsicht da nicht mehr so wichtig, weil ja eh schon älter?
Moin Christian,

der von Thrombosen betroffene Anteil bei den Ü60 soll Zusammenhang mit Impfung mit Astrazecke Studien geringer sein.
Mag sein, dass die Empfehlungen noch weiter angepasst werden, wenn mehr Dosen Vaccine verfügbar gemacht werden können.
Der Druck COVID19 per Impfung einzugrenzen damit fallen wird und insgesamt auch mehr verschiedene Typen zur angepassteren
Auswahl gestellt werden können.
Bleibt nur eben trotzdem so, dass die Gefahr von Nebenwirkungen bei der Impfung kleiner ist, als die Gefahr auf dem Weg zur Impfung,
jedenfalls wenn man auf den Straßenverkehr angewiesen ist und der Impfende nicht zu einem kommt.
 

spitty

User
Meine Heike wurde vor 6 Wochen mit Astra geimpft,eben gerade mit Moderna,keine Chance auf Biontech,das wäre ihre erste Wahl gewesen..Kreuzimpfung scheint ja wirkungsvoller zu sein,was meinen die Experten?
 
Die WHO spricht derzeit aufgrund unzureichender Datenlage keine Empfehlung für "Kreuzimpfungen" gegen das Coronavirus aus. Die Weltgesundheitsorganisation betonte noch am 9. April 2021, dass hierfür keine ausreichenden Daten vorlägen. Laut laufender Empfehlung des WHO-Expertengremiums vom 10. Februar 2021 ist empfohlen das gleiche Produkt für beide Teilimpfungen zu verabreichen.

Interchangeability with COVID-19 vaccines: No data are available on the interchangeability of doses of this vaccine with other COVID-19 vaccines. It is currently recommended that the same product should be used for both doses. Recommendations may be updated as further information becomes available on interchangeability.
Wenn das gemacht wird, dann aktuell noch ohne verifizierbare Daten in wie weit es funktioniert und welche Folgen es haben könnte. Das angebliche "wirkungsvollere" Narrativ kam in den Medien auf, als die Methode eingeführt wurde, es fehlt aber die wissenschaftliche Grundlage dafür.
 

spitty

User
Danke Frank, ja, hatte ich auch gelesen und dann kam in den Medien immer der Zusatz zweier Spezialistenmeinungen;)
Es sei möglich, dass es dadurch zu einer positiven Verstärkung kommt, oder halt undefinierbares Risiko.
Damit werden wir leben müssen, nur gehe ich im hoffentlich nicht eintretenden Impfschaden davon aus,
dass der Staat da die Haftung übernimmt?
 
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