Dämpfer zusammen kleben?

Moin,

ich hab seit kurzem nen neuen Motteck in meiner Leki-Extra. Der neue ist ein Magnum 91 XL mit originalem Extrem-Dämpfer.

Im Gegensatz zu dem Dämpfer meines 52er Magnums, hat der des 91ers im Endstück kein Gewinde in das man die Schraube drehen kann. Der wird halt nur mit der langen Schraube zusammen gehalten. Der Nachteil dabei: Egal wie fest ich die Schraube anballer, nach einem Flug hat sich das Endstück auf dem Dämpfer gedreht.

Außerdem scheint es bei den Magnum-Dämpfern normal zu sein, das die an allen Ecken und Kanten siffen. Trotz O-Ring unter dem Schraubenkopf drückt da immer Sprit raus. Auch an den Stellen, wo das blanke Extrem-Dämpfer-Teil zwischen gesetzt ist, sifft es. Hab schon mit Dirko abgedichtet. Sifft aber immer noch ein wenig. (Abdichten mit Dirko hat bei meinem 52er Dämpfer erst beim 2. mal geholfen.)

Gibt´s da ev. ne Möglichkeit den Dämpfer zusammen zu kleben, sodass der sich weder drehen noch siffen kann? Epoxy und UHU-Hart scheiden aus, das Zeug wird bei Wärme wieder weich und löst sich auf - das hab ich damals schon mit dem kleinen Dämpfer probiert.

Hartlöten kann ich selber nicht und ich kenn auch keinen, der sowas macht.

Ich hoffe, es hat da jemand ne zündende Idee :-)
(Außer "Kauf dir nen OS, Merker, Krumscheid usw. Das scheidet aus Budgetgründen aus. Der Dämpfer ist nicht meine einzige Baustelle, mein Heli will auch noch neue Akkus ...)

Greets
Schnetty
 

Lopi

User
Eine Lösung

Eine Lösung

Ich habe meinen Dämpfer mit einem 2-Komponenten Flüssigmetall zusammengeklebt: das Zeug hält einiges an Temperatur aus. Nachteil ist die nun dauerhafte Verbindung; dafür hast du keine Probleme mehr mit sich lösenden Dämpfereinzelteilen. Bekommen habe ich den Kleber beim Conrad, aber auch im Baumarkt in der Autoabteilung wirst du fündig.
Hoffe, dir mit meinem Tip geholfen zu haben...
Gruß Jens
 
Danke, das werd ich mal checken :-)
Das ich den Dämpfer danach nicht mehr auseinanderbekomme ist mir eigentlich Latte. Was soll groß passieren? Rizinus fliege ich nicht und Kohleablagerung gibt´s bei Methanolern ja nicht.

Hauptsache das Teil sifft nicht mehr und ich muss nicht nach jedem Flug den Dämpfer wieder gerade machen.

Greets
Schnetty
 
Kleben würde ich da auf keinen Fall! Wenn Du den Motor später in ein anderes Modell einbauen willst, kannst Du den Auslaßstutzen nicht mehr verdrehen und die Abgase siffen direkt an´s Modell. Einfach ein paar mal Teflonband rumwickeln, zusammenstecken und festschrauben. Bei Familie Magnum sifft es manchmal auch noch aus den Öffnungen für die lange Schraube (Gewindestange) raus, auch da hilft Teflonband.

Servus, Martin
 
Hi,

Wenn Du den Motor später in ein anderes Modell einbauen willst

Teilweise hast du recht. Kommt drauf an wie er eingebaut wird. Andersrum werde ich so aber nicht das Problem mit dem "sich drehenden Endstück" los. Das ist einfach scheiße so. Teflonband ist glatt und setzt dem Dreheffekt noch weniger entgegen.

Hast du da auch ne Idee?


Greets
Schnetty

PS. sollte der Motor tatsächlich mal anders eingebaut werden, ist wahrscheinlich auch die Kohle für nen anständigen Dämpfer da :-) Oder ich setze auf den Auslass einen Gummischlauch mit Knick, den ich dann in die richtige Richtung drehen kann, wenn der Motor stehend eingebaut wird, wird der Auslass nach oben zeigen. Liegend zeigt er aber immer noch nach schräg unten, der Auslass zeigt in jedem Fall vom Modell weg.
 
Hab´s erstmal soweit ich das beobachten konnte in den Griff bekommen. Der Dämpfer drehte sich vorne mit dem blanken Mittelstück. Hinten war er mit der Dirko Methode dicht und fest. Also hab ich das Mittelstück an den Motorseitigen Teil angeklebt. Der Kleber ist ein recht zäher 2-Komponenten-Flüssigmetallkleber aus´m KFZ-Bedarf. Nach 20 Minuten war das ganze schon voll belastbar und laut Hersteller (Namen hab ich grad nicht im Kopf) reparieren die damit sogar Presslufthammer-Meißel. Das sollte für nen stark vibrierenden 2-Takter dann ja kein Problem sein.

Also raus zum Platz, 3 Tankfüllungen durchgeblasen und was soll ich sagen - Das Modell ist nur noch minimal versaut (irgendwo muss der Rotz ja schließlich noch raus, aber das tut es nun auch nur noch da, wo es sein soll - harhar), der Dämpfer ist jedenfalls überall dicht. (am Schraubenkopf hab ich auch Dirko drangeschmiert und erstmal aushärten lassen, dann Schraube rein, funktioniert nun wie eine Dichtung)

Mal sehen, ob sich das auf Dauer auch bewährt. Und wenn ich nun den Motor tatsächlich mal in nem anderen Modell z.B. stehend einbaue, kann ich das Endstück ja auch noch drehen, ist ja nur mit Dirko eingesetzt.

Thanx erstmal für eure Tipps

Schnetty
 
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